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WebDesign und Texte

Freitag, 29. Mai 2009
webdesign und text

webdesign und text

Texte für Websites werden anders gelesen als Texte in gedruckten Medien. Lesen am Bildschirm ist ermüdend, denn die Augen müssen in eine Lichtquelle hineinsehen, welche unmerklich aber beständig flimmert.

Daher scannt ein Leser die Informationen am Bildschirm eher, als dass er lange lesen möchte.

Dies bedingt knackige und bildhafte und gut strukturierte Texte mit kurzen Absätzen um Inhalte punktgenau zu vermitteln. Vor allem bildhaft und idealerweise mit Keywords versehen, was nicht so leicht ist.

Ein gutes Buch zum Thema Corporate Wording mit Ideen für Internet-Texter ist “Corporate Wording” von Hans-Peter Förster. Mir gefällt besonders das Beispiel der Produktbeschreibung eines Rasenmähers.

Zitat:

Der Rasenmäher-Motor hat 1 dB.       versus Der Rasenmäher-Motor schnurrt so leise wie eine Katze (1dB).

Der zweite Text ist länger, aber begeistert, man denkt sofort in Bildern, und in sympatischen Bildern.

Ich freu mich, wenn Sie weitere gute Bücher hier per Kommentar empfehlen würden.

Leidenschaft und WebDesign

Mittwoch, 20. Mai 2009
GNT in Singapur

GNT in Singapur

Hat gestern jemand GNT (Germanys Next Topmodel) angesehen? – das Shooting in Singapur – Photographer Geoff Ang hat eine super Inszenierung konzeptioniert und eine intensive, kreative Atmosphäre geschaffen am Set, er hat alle Beteiligten in den Flow mitgerissen.
Mit genialen Fotos als Ergebnis.

Solche Atmosphäre von Leidenschaft, Engagement und Professionalität ist die Voraussetzung für emotional berührende Ergebnisse – finde ich. Da muss ein Flow entstehen.

Bei guten Projekten mit engagierten Auftraggebern und wenn die Wellenlänge stimmt zwischen allen Beteiligten – dann kommen auch berührende Websites als Ergebnis von motivierenden Meetings im Verlauf des WebDesign-Prozesses zustande.

Die kreativen Raster und das ganze Wissen um Wahrnehmungspsychologie und Usability ist nur ein Teil im Schaffensprozeß. Die Seele für ein Werk welches den Betrachter rührt – wird geboren im Flow zwischen Auftraggeber und Kreativem. Das ist das perfekte WebDesign. So entsteht Neues – niemand achtet nur auf Kosten und Standards die möglichst wenig Arbeit bereiten und den Auftrag unter dem Strich als massenkompatibel und gut kalkuliert abliefern.

WebDesign für Social Media

Dienstag, 19. Mai 2009
webdesign für twitter

webdesign für twitter

Leider kann man bei Twitter in der linken Spalte nur eine Grafik positionieren, leider keine Links.

Aber man kann in die Grafik wenigstens seine Kern-Aussagen publizieren. Das ist schon mal erfrischend.

Wir fragen uns grad ob Twitter Newsletter und Co. Konkurrenz machen wird.

Wenigstens bezüglich WebDesign wird Twitter nicht das Rennen machen.

Design für Community-Projekte

Sonntag, 26. April 2009
webdesign in communities

webdesign in communities

Heute habe ich wieder eine Anfrage erhalten zu den Kosten bezüglich eines Web 2.0 Projektes, solche Anfragen sind häufig.

Ich denke, dass viele Mitmenschen nützliche Ideen haben und gerne eine Community wie Xing oder YouTube gründen würden. Meine Erfahrung ist inzwischen, dass es nicht getan ist mit der Erstellung der Web-Anwendung. Man braucht viel Zeit um zu beobachten wie sich die Bedürfnisse der Community entwickeln und muss rechtzeitig neue Features bereitstellen. Das WebDesign scheint nicht ganz so wichtig zu sein wie frustrationsfreie Abläufe im User Interface. Und Online Marketing kommt vor dem Community Advertising und vor dem Return of Invest.

Ein befreundeter Unternehmer hat sich für sein Projekt ein Team von Studenten engagiert, aber ich denke der Strukturmangel war letztlich Schuld am Scheitern. Und die Kosten explodierten aufgrund der geringen aber in Menge und Dauer hohen Lohnkosten. Dazu kam, dass zum Starttermin das Projekt nur teilweise fertig war.

Ich rate zu einem Pauschal-Preis bei Auftragserteilung an ein bewährtes Team mit Referenzen und Portfolio.

Ein weiteres Projekt, bei welchem ich mit dem UI und WebDesign beauftragt war – aber wo die Auftraggeber die Programmierung intern machen ließen – ging nicht an den Start, weil sich die vielen Mit-Gründer zerstritten und sich während der langen Entwicklungsdauer bereits Wettbewerber etablieren konnten.