Mit ‘seo’ getaggte Artikel

TYPO3camp in Berlin, Juni 2011

Dienstag, 19. April 2011

Pressemeldung

Nach den erfolgreichen TYPO3camps in den vergangenen Jahren in Hamburg, München und Potsdam, wird in diesem Sommer das TYPO3camp auch in Deutschlands Hauptstadt Berlin ansässig.

Vom 24. Juni bis 26. Juni (Fr-So) im SAE Institut Berlin.

Die Idee zu TYPO3camps ist mit dem Gedanken entstanden, TYPO3-Entwickler, Redakteure und Interessierte für ein Wochenende plus Meet & Greet Party im Stil der Web 2.0 BarCamps zusammenzubringen – mit dem erklärten Ziel, sich miteinander auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, sowie interessante Menschen zu treffen.

Vorträge, Präsentationen, Workshops und Diskussionsrunden von und mit den Teilnehmern bestimmen das Tagesprogramm. Die Themen der Sessions werden von den Teilnehmern selbst festgelegt und sollen sowohl Einsteiger, Redakteure als auch Fortgeschrittene wie Administratoren und Entwickler gleichermaßen ansprechen. Zudem findet im Rahmen der Veranstaltung eine offizielle TYPO3-Zertifizierung durch die TYPO3-Association statt.

Wenn es also um Wissensaustausch und Aufnahme von Kontakten rund um die Webentwicklung mit TYPO3 geht, dann kommt und macht mit!

Infos & Anmeldung für Tickets unter: www.t3c-berlin.de

Vertragsgestaltung und Reklamationsbehandlung zwischen Designer und Kunden

Montag, 21. März 2011

WARNUNG vorab: Ich schreibe hier jede Menge Tipps für den Ernstfall mit unguten Kunden. Dies ist keine Rechtsberatung und ersetzt Diese auch nicht. Ich bin Designer und kein Jurist. *yepp, geschafft – und jetzt gehts los*

Diese harte Verfahrensweise ist nicht mein Alltagsverhalten, aber ich beschreibe hier das richtige Verhalten, um sich gegen den Ernstfall abzusichern. Denn Designer sind meist keine Kaufleute, haben aber als Kunden oftmals Kaufleute. :-)

Meist wird man kurzfristig, gerne auch telefonisch, von Unbekannten gebeten ein Angebot abzugeben.

Oder es kommt eine Mail mit dürftigem Briefing hereingeflattert. Das kennt sicher jeder von uns.

Auf erste Nachfrage, welches Budget haben Sie denn angedacht, ein Schulterzucken “Keine Ahnung, machen Sie mir doch mal ein Angebot.”

Das ist NICHT gut. So, wie es Autos gibt in der Bandbreite eines Firestone-Mobiles, wo man selbst mit den Füssen anschubst bis hin zu einem vollgetunten Superflitzer – so gibt es auch qualitative Unterschiede bei Websites. Und es gibt Kunden mit verschiedenem Empfinden – also was sie teuer finden oder billig.

Da muss man sprechen, Fragen stellen und es kostet Zeit. Danach ein Angebot formulieren, was noch mehr Zeit kostet, denn sonst muss man ungünstigerweise mehr liefern als man plant. Und es gibt Geschäftsleute mit Erfahrung in Einkaufsverhandlungen und eventuell auch Prozessen.

Da ich den Interessenten nicht kenne, verlasse ich mich mal auf mein Gefühl – ob ich mit ihm überhaupt ein Projekt realisieren will – menschlich gesehen -, schütze mich in ausnahmslos jedem Fall durch meinen  AGBs (unbedingt diesen Artikel anschließend noch lesen) - und grad auch bei Geschäften mit Bekannten. Freunde sind da die Ausnahme.

Interessenten, die sich nicht wenigstens auf ein partnerschaftliches Telefonat einlassen und per Mail auf einem Angebot bestehen: Richtig, die bekommen keines. Macht Arbeit, kostet Zeit und ich muss wissen, ob ich meine Zeit hier gut investiere.

Zunächst mal kann ich eine grobe Kostenschätzung anbieten, und wenn der Preis passt – dann ein Angebot formulieren.

Im Angebot=Vertrag beschreibe ich mehrere Dinge sehr genau:

DESIGN: wieviele Entwurfslayouts sind enthalten, wieviele Änderungsphasen vor Start der Programmierung, wieviele Meetings – oder Telefonate, also wieviel Zeit wird für die Kommunikation eingeplant. Das ist ein wesentlicher Kalkulationsfaktor – der Zeitverbrauch. Also eventuell 2 Tage für das Design, 1 Tag für 2 Änderungsdurchänge am Schreibtisch und 6 Stunden Diskussion und Smalltalk. Aufbereitung der Daten für die Programmierung.

Hier bei den Zahlungskonditionen beachten, dass die Anzahlungssumme in jedem Fall den Aufwand für die Design-Entwicklung abdeckt. Falls der Kunde zu keiner Entscheidung kommt und immer weitere Layouts haben möchte, weil nun seine Meinungsbildung startet und es ihm Spaß macht oder weil er einfach nicht entschlußkräftig ist, muss man darüber sprechen ob er ein weiteres Zeitvolumen nachbeauftragen möchte oder sich für einen der bereits entwickelten Entwürfe entscheidet.

Manchmal gibt es dann Ärger. Nicht jeder will mehr bezahlen. Mit guten Kunden findet man aber schnell eine Lösung. Bei den anderen stellt sich auch eventuell die Frage, ob man die Zusammenarbeit abbricht. Dann muss abgerechnet werden.

Jetzt muss man wissen, ob juristisch gesehen die Anzahlungssumme die Designleistung abdeckt. Das ist Verhandlungssache.  Ich hatte einmal den Fall:    78 Screens waren geleistet, bei beauftragten 2 Entwürfen und 2 Änderungsrunden.

Die Dame war der Meinung, dass die Anzahlungssumme nicht die Designleistung abdecke – gleich mal als Verhandlungsposition. Und sie will Geld zurück erstattet bekommen. Dem hielt ich entgegen, dass noch 30 Prozent dafür nachzuzahlen seien, wenn wir den Auftrag hier abbrechen, da ja über das Design hinaus auch das Konzept für die Programmierung etc. gemacht worden ist – meine Verhandlungsposition. Hier steht Meinung gegen Meinung warum es nicht zu einer Entscheidung kommen kann.

Tja, ich hätte das schon eher eine Klärung herbeiführen sollen.

Man kann auch den Preis für die Designleistung im Angebot ausweisen, zusammen mit den obigen Angaben zu Zeitfaktor und Leistungsumfang. Und immer die Meetings per Mail bestätigen, vorher mit Terminbestätigung und im Nachgang mit einer Zusammenfassung.

Ich frage Kunden bei der Leistungsermittlung, also im Gespräch bevor ich ein Angebot erstelle auf der Grundlage dieses Erstgespräches, auch immer ob sie denn mit 2 Änderungsphasen zurecht kommen oder ob ich dafür mehr Zeit und Budget einplanen soll. Jeder ist sich sicher, dass er nicht mehr Zeit benötigt um zu einer Entscheidung zu kommen. Realistisch betrachtet, brauchen etwa 10 Prozent der Kunden nur eine Änderungsrunde. Aber etwa 30 Prozent der Kunden benötigen mehr Phasen dafür.

Programmierung: Welcher Code, CSS/ Xhtml/ CMS. Optimierung für welche Browser (IE 6 unbedingt gesondert kalkulieren), eventuell Intro in Flash oder Javascript. Anzahl der verschiedenen Raster für Templates, Anzahl der Seiten.
Wesentliches Wording!!!!Suchmaschinenfreundlich” anstatt “Suchmaschinenoptimiert” schreiben – und falls Ihr Suchmaschinenoptimierung ONSITE oder OFFSITE anbietet – weist sie gesondert aus. Da liegt ein hoher Qualitätsunterschied, der viel Zeit kostet und kalkuliert werden muss.
Bei der Programmierung jedes Staubkorn beschreiben. Wer schreibt, der bleibt.

Es ist wichtig hinterher im Streitfall beweisen zu können, was beauftragt wurde. Denn der Kunde muss die Mängel nachweisen – nicht wir – aber meist entsteht eine Pattsituation und es wird ein Gutachterpozess daraus, der teuer wird. Soviel ich weiss, muss der Gewinner die Kosten beider Parteien bezahlen. Davor kann man sich schützen. Ein unzufriedener Kunde macht uns ja auch nicht glücklich, also genau beschreiben.

Ich hatte mal einen Kunden, der bekam so ein genauestens beschriebenes Angebot – und er unterschrieb und wir starteten. Und ich baute im Entwurf sein Logo ein und präsentierte. Überraschung: Er sagte, er hätte doch ein neues Logo beauftragt hätte. Da zeigte ich ihm mein Angebot und fragte wo das steht und wann wir das besprochen haben. Und er meinte, er hätte mir doch vertraut und er würde gar nichts von all dem verstehen und wäre nun aber arg enttäuscht und will aber ein Logo haben. Das CMS, das im Vertrag stand – ja, das dachte er wäre doch ein Logo.

Inhalte: Befüllung mit Daten des Kunden. Befüllung kostet Zeit, Copy/Paste geht schneller als alles händisch abzutippen, falls Euer Kunde die Inhalte faxt oder per Papierpost sendet – was schon mal vorkommt, dann ist es besser Euer Kunde weiss zu Beginn schon wie er die Daten richtig liefert. Texte als Word.doc, Bilder als JPG, GIF, PNG oder TIFF. Weitere Daten in Excel.
Für das Befüllen Zeit kalkulieren, ansonsten – wenn man ein CMS liefert – mit dem Kunden besprechen, ob er selbst befüllen möchte und dadurch Geld spart. Man legt ihm dann eine definierte Anzahl an Vorlageseiten an, damit er weiss wie es aussehen soll.

Einführung zur Benutzung eines CMS: Je nach Online-Fitness des Kunden 1-4 Stunden kalkulieren, bei Teams meist mehr Zeit einplanen. Auch daran denken, dass viele Kunden dann erstmal Monate ihr System nicht benutzen, alles vergessen und dann anrufen um sich nochmals Erklärungen geben zu lassen: “Das funktioniert alles nicht”. Lösung: Ins Angebot aufnehmen:

Spätere Leistungen: biete ich an zum Stundenpreis von XXX, Abrechnung nach viertel Stunden (z.B.). Dieser Preis gilt bis zur Gültigkeit einer neuen Preisliste, mindestens jedoch bis XXX.

Dokumentation des CMS: Screenshots und Beschreibungen, was man wo findet und wie ändern kann. Absolutes Muss, erspart uns spätere Hilfeanrufe und ist sehr angenehm für die Kunden, da es sie selbständiger macht und weniger hilflos. Kostet uns aber Zeit in der Erstellung. Kalkulieren und anbieten. Grad wenn es ums Vergleichangebote gibt, mache es Sinn alle Bestandteile des Angebotes wie Module einzeln zu benennen und auszupreisen.

Ausliefern: Zuerst das fertige Produkt abnehmen lassen, dann auf den Kundenserver liefern, sobald die Schlusszahlung eingegangen ist. Soviel ich weiss – ist das Produkt/ der Auftrag auch abgenommen, sobald der Kunde das Produkt in Betrieb nimmt. Ab da beginnt die Gewährleistung und wir müssen uns 1 Jahr lang mit Reklamationen befassen, wenn welche eingehen. Immer die Programmierung auf dem eigenen Server machen und erst später – als Duplikat – ausliefern. Sonst habt ihr keinen Zugriff, normalerweise, wenn der Kunde seinen Serverzugang schließt und einfach nicht bezahlt.

Auch um bei Reklamationen eines CMS zum Beispiel, beweisen zu können, wie das Original programmiert war – wenn der Kunde sein CMS selbst beschädigt durch unsachgemäßen Gebrauch z.B. oder beim Hoster des Kunden Dateien verschwinden – den Fall gab es schon – und ich möchte Geld haben, wenn ich Zeit investieren soll um die Schlamperei fremder Dienstleister auszubessern.

Letzlich will man ja einen guten Umgang miteinander – und dafür muss alles klar sein.

Abnahme: In den AGBs schreiben “die Schlusszahlung ist fällig nach Abnahme des Werkes”. Sobald gezahlt ist – ist auch abgenommen. Genauso wie wenn das Produkt benutzt wird, also die Website live geht zum Beispiel. Trotzdem kann es darüber vor Gericht Diskussionen geben mit Laien. Aber bei Reklamationen muss der Kunde den Mangel nachweisen. Er kann sich auch nicht weigern die Abnahme zu machen. Man kann in den AGBs festlegen, dass die Abnahme automatisch eintritt, wenn keine Mängel mindestens der Stufe 2 binnen 8 Tagen nach Beginn der Nutzung des Werkes schriftlich mitgeteilt werden.

Mängel Reklamation: Kommt ein Anruf “Da ist was kaputt, und Sie hatten doch gesagt…..Beseitigen Sie schnellstens den Mangel, oder…”
*schluck* was ist denn jetzt los, war doch alles freundlich, der Auftrag wurde zur Zufriedenheit und in Freundschaft zu Ende gebracht. Ok, sehen wir mal nach – wenn es ein Fehler von uns war, dann Entschuldigung, Ausbesserung, Versöhnungsgeschenk.

Nach der zweiten, ungerechtfertigten Reklamation (netterweise bei uns, in der Industrie ab dem ersten Anruf) wir wissen ja nicht, ob wir schuld sind oder nicht ( – wenn der Kunde durch Schlamperei zum Beispiel sein CMS beschädigt, Dinge dort einbauen will, die nicht Platz haben, sein Hoster bei einer Serveraktion Dateien verschlampt – er schlechte Reakteure hat, ein Virenfall auftritt): Also spätestens dann eine Bestätigung rausschicken, also ein Angebot. Da muss der Kunde bestätigen, dass er die Kosten für unsere Tätigkeit übernimmt, wenn der von ihm reklamierte Schaden nicht unser Verschulden war. Abrechnung nach Zeitfaktor.

Erst tätig werden, wenn dieses Schreiben als Auftrag wieder eindeutig betätigt wurde (Fax oder Originalunterschrift) und ein gültiger, abrechenbarer Auftrag ist. Bei säumigen, unguten Kunden hier Vorauskasse/ Anzahlung.

Wird dieser Auftrag nicht erteilt, dann muss die Reklamation nicht bearbeitet werden und kann nicht vom Kunden an eine andere Firma beauftragt werden – und uns in Rechnung gestellt werden.

Aber das ist keine Rechtsauskunft vom Juristen, sondern ein Hinweis von mir nach den Auskünften, die ich eingeholt habe. Bitte prüft das nochmals wenn ihr an diesen Punkt in der Kundenbeziehung kommt. Aber es ist tröstlich, es kann niemand mit jeder Reklamation unsere Zeit beanspruchen ohne dass er etwas dafür tut seinerseits.

Wie gesagt, es gibt bessere Kaufleute unter den Kunden, die im Nachgang noch zusätzliche Leistungen ohne Vergütung herausholen wollen.

Ich bin hier auf Eure Erfahrungen sehr gespannt!

Das 3. Typo3camp in München: 10. – 12. September 2010

Freitag, 10. September 2010

ausgebucht mit etwa 120 Teilnehmern.
Alle Infos: http://typo3camp-munich.mixxt.de/

Die Slides:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.SlidesUndVideos

Plan mit allen Sessions:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.sessionplan

Infos der Veranstalter:
Folge uns bei Twitter:
http://twitter.com/t3cm

TYPO3camp bei Facebook:
http://www.facebook.com/pages/TYPO3camp-Munich/100041866023

Bei XING haben wir auch eine Gruppe:
https://www.xing.com/net/typo3camp

Typo3Blogger
http://typo3blogger.de/

Zusammengefasst: inspiring people to share!

Super schöner Spirit in der Gruppe schon am ersten Abend im Kater Mikesch – dem Barcamp-Teil des Events.
Und nach dem ersten Vortrag ist klar, es gibt Bedarf Hintergründe zu erklären:
“das ist doch ein Baukastensystem, da klicken Sie doch nur Module zusammen – was ist daran so teuer?”

Ich berichte Euch aus der Sicht und mit dem ( technisch begrenzten) Verständnis eines Designers, der Design für CMS erstellt unter vielen professionellen Aspekten – für Typo3 zum Beispiel.
Die technischen Details verstehe ich meist nicht vollständig. Aber ich verstehe was alles technisch und psychologisch und vertriebsorientiert nötig ist, sich gegenseitig bedingt und was zusammen gehört: damit das Ergebnis perfekt funktioniert.


Einige der Vorträge und Workshops habe ich nachfolgend zusammengefasst.
Impressionen vom Camp

Indexed Search – Vortrag von Jochen Weiland

IS ist schnell, wenn sie richtig konfiguriert ist.
Externe Dateien können durchsucht werden, z.B. PDFs

Die gerenderte Site wird danach gecached – und Suchergebnisse werden aus dem Cache gefunden. Der Cache muss regelmäßig zeitnah gelöscht werden und eine Neu-Indexierung veranlasst werden – damit gelöschte Daten aus Suchergebnissen verschwinden.

Um nur qualifizierte Ergebnisse zu erhalten, kann man den Bereich festlegen in welchem gesucht werden soll:
Im Template wird dafür ein Marker platziert, welcher den Bereich der Site eingrenzt in dem die Suche aktiv sein soll.
<!–TYPO3SEARCH_begin–>
<!–TYPO3SEARCH_end–>

Extended Search – wird in der Datenbank angelegt und dort wird auch festgelegt, ob nur der exakt eingegebene Begriff in den Suchergebnissen ausgegeben wird, oder auch Wortteile.
Jochen Weiland zeigt im Script, wie man die Findung auch bei Wortteilen statt dem Suchbegriff einstellt.
Seiten, die nicht gecached werden, können auch nicht durchsucht werden.

Man kann einzelne Worte als “Stop-Wort” definieren, diese Worte werden dann nicht gefunden.

Beim Entfernen von Worten oder Seiten, und um die Weiteranzeige in den Suchergebnissen wegen des Cache zu vermeiden – muss man den Suchindex ebenfalls löschen. Z.B. per Cronjob nächtlich löschen und per Befehl neu aufbauen lassen.
Die Stopwords müssen dann ebenfalls neu aufgebaut werden – per Befehl automatisiert.

Fall: Kalender mit Einzelansichten in den Ergebnissen: für die Listenansichten von Extensions sollte man das Durchsuchen ausschalten und nur für die Einzelansichten zulassen.
Fall: Seiten mit News. Nur die Einzelansichten indexieren, nicht die Listen.
Fall: Kombinierte Seiten mit Content und News. Im Template von Latest News den Marker setzen für die Bereichbegrenzung für den zu durchsuchenden Bereich.

Crawler Re-Index
Crawler-Extension verwenden – und nachts den Crawler laufen lassen wenn der Server nicht ausgelastet ist – und Vorsicht bei “Hidden pages”.
Bei den Seiteneigenschaften eintragen bei TSconfig, dass Neu-Indexiert werden soll. Das sind umfangreiche Befehle, die Jochen alle gezeigt hat- ich hoffe es gibt ein Script anschließend, das ich hier verlinken kann.

Auch geschützte Nutzergruppen können für die Auffindbarkeit von Ergebnissen eingestellt werden – Nutzer außerhalb dieser Usergroup erhalten keine Ergebnisse.
Der Crawler ist aufwendig in der Konfiguration.

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


Projektmanagement – Michael Franzkowiak

Interessanter Erfahrungsbericht aus Projekten. Zum Beispiel Fehlersuche mit Sharepoint. Michael empfiehlt aktive Mitarbeit – rechtzeitig mitteilen wenn etwas nicht passt oder man selbst nicht zurecht kommt – damit der Projektleiter handeln kann und über Anpassung oder Neuentwicklung nachgedacht werden kann. Zum Beispiel wurde in einem Projekt mit 4 beteiligten Agenturen erst nach Einsatz von Sharepoint festgestellt, dass eine Agentur die Layouts weiter entwickelt hatte, obwohl das Projekt eingefroren worden war.

In internationalen Projekten die kulturellen Verhaltensunterschiede beachten.

Problem: Änderungen an allen  nötigen Stellen durchzuführen: dafür müssen diese Stellen kategorisiert und auffindbar gemacht werden.

Empfehlung: Entwickler sollen detaillierte Projektprozessbeschreibungen einfordern. Requirements allein reichen  nicht.

Benamung bei CSS-Klassendefinitionen festlegen. Extensions für Klassen, die sich nur in dieser Klasse auswirken, erhalten einen Namenszusatz der das auszeichnet.
Mails an die Beteiligten: Verteiler-Personen für Gruppen festlegen anstatt jede Mail an alle zu “spamen”. So wird ein Aufmerksamkeitsverlust für Mails vermieden.

Ein Teilnehmer berichtet aus dem Workflow in seiner Firma – sie haben gute Erfahrungen mit Microblogging.

Ein Teilnehmer empfiehlt mit einem Ticketsystem zu arbeiten.

Im Meeting alle nicht erledigten Punkte des vergangenen Meetings ansprechen. Protokoll an alle Beteiligten.

Wenn das Projekt fertig ist – auch wenn es gut gelaufen ist – sollten sich alle in einem Meeting nochmal treffen und alle Eindrücke besprechen.

Wenn das PM feststellt, es geht etwas nicht in Ordnung: eine “Early Warning” an die oberste Geschäftsleitung verfassen.

Jochen Weiland- Typo3 Wartung: Zündkerzen, Ölwechsel, Filter

Wie man eine Typo3-Installation am Laufen hält.
Statistiken in der Logfile-Datei. Wenn die Datei ihre max. Größe von 2 GB erreicht, werden keine weiteren Statistiken gespeichert. Daher spätestens die Logdatei warten z.B. am Ende des Jahres rausziehen, speichern und neu beginnen. Ansonsten in kürzeren Abständen.
config.stat_mysql=1

ke_stats speichert und aktualisiert Statistiken, wenn viele Einträge sind, wird das System verlangsamt. Die Extension konfigurieren, dass nicht bei jedem Seitenaufruf die Statistik  startet.

vts (de_phpot)  es gibt keine Security für diese Extension, die Daten aufzeichnet und die Datenbank vergrößert

tx_cal oder “wenn die Datenbank dicke Backen kriegt”, entweder richtig konfigurieren oder regelmäßig die Datenbank clearen.

Clear Cache at midnight” reicht hier nicht, da die Daten nur ungültig gemacht werden aber nicht gelöscht. Also per Cronjob die Tabelle leeren.

indexed_search mit crawler re-index.

Bilder, PDF…: Verzeichnis löschen+ neu anlegen + cache_imagesizes leeren

Beim Wechsel auf eine neuere Version von Typo3 dieses Verzeichnis löschen und händisch neu erzeugen. Dieses Verzeichnis auch nicht ins Backup aufnehmen.

deprecation_log enableDeprecationLog=o   einstellen

Error Handler standartmäßig deaktivieren im Installer und erst einschalten wenn etwas nicht funktioniert

Mr. Clean der lowlevel_cleaner das ist absolut komplex – und übersteigt mein technisches Verständnis. Ich gebe Euch her nachfolgend den Pfad zum Slide von Jochen Weiland an.

mit versions alte Versonen löschen

double_files z.B. für mehrfach eingesetzte Dateien/ Bilder/ Contentelemente

deleted seit 4.3 gibt es den recycler, der Dateien nur als gelöscht markiert, aber nicht löscht. Daher muss man hier alle gelöschten Datensätze  entfernen mit einer Zeitraumdefinition.

missing_relations fehlende Datenbankbeziehungen, .B. bei Verweisen zu gelöschten Elementen

clean_flexform

rte_images nicht emfohlen die Bilder direkt im rte einzufügen, hier zu bereinigen

refindex update  den referenzindex unbedingt aufbauen bevor mit dem cleaner Wartungsarbeiten gemacht werden.

AUTOFIX zuerst mit der Option dryrun anwenden und auf Fehler prüfen. Anschließend ohne dryrun laufen lassen.

die Dokumentation zum lowlevel_cleaner ist versteckt auf:

typo3/sysext/lowlevel

CHECKLISTE

cleanen je nach Menge der Seitenaufrufe – zum Beispiel spätestens wenn man sich nicht mehr ins Backend einloggen kann – dann spätestens. Größeres Hostingpaket buchen oder aufräumen.

Speicherplatz

Datenbank

Backup/ Archivierung prüfen

lowlevel_cleaner

Updates Core / Extensions schauen ob es Updates gibt

sich in Mailingliste “typo3 announce” als Abo für Neuerungen eintragen

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


SEO mit Typo 3

Slides der Sessions: “SEO mit TYPO3″ und “Caretaker” sind bei Slideshare online und hier verlinkt: http://tinyurl.com/646es4 #t3cm10

Aus dem aktuellen Geschehen der Webshopbranche – Alexander Sabo
Dise ist keine Beratung durch einen Anwalt und ohne Haftung und nicht verbindlich

Ich habe diesen Artikel wegen des Themas gesondert verschlagwortet, ausgelagert und verlinkt.
Hier zu lesen.


Matthias Krappitz – Twitter / Facebook / Wehype

Matthias Krappitz von http://www.aemka.de/ ist verantwortlich für die
Webentwicklung und Technik der Social Community WeHype
(http://www.wehype.com), welche auf Basis von TYPO3 entwickelt wurde.
Auf WeHype kann man durch die aktuellsten Hypes surfen und unter anderem
Aktionen auf der Plattform auf die eigene Facebook-Wall oder den eigenen
Twitter-Stream posten.

Um für die Barrieren für neue User niedrig zu halten, gibt es eine auch
Registrierung über das vorhandene Facebook oder Twitter-Profil über das neue
OAuth Verfahren bei dem man seine Login-Daten nicht preisgeben muss.
Auf der Plattform gibt es eine Punktevergabe für Aktionen, die jeder User macht.
Mehr Möglichkeiten zu publizieren und interagieren erhalten User mit höherer
Punktezahl, die bereits mehr Zeit auf WeHype verbracht und mitgemacht haben.

Für die technische Anbindung von Facebook oder Twitter gibt es hier weitere
Informationen:
mixxt

Ebenso können bereits konventionell auf WeHype registrierte User ihr Profil
nachträglich mit Facebook oder Twitter verknüpfen. Der User wird dabei
gefragt welche Möglichkeiten er WeHype einräumen möchte. Auf Facebook oder
Twitter kann er diese Autorisierungen jederzeit wiederrufen ohne WeHype noch
mal zu besuchen, wenn er dies nicht möchte.

SEO mit TYPO3 – Frank Nägler

Slide    http://www.slideshare.net/NeoBlack/seo-mit-typo3



Alexander Sabo – Social Media / Märkte sind Gespräche

Die Rollen von Autoritäten werden verändert. Autorität muss verdient werden durch Kompetenz. z.B. die Autorität eines Arztes, wenn seine Empfehlung durch Recherche im Netz geprüft wird.
Wertschöpfungskette von Social Media: die Evangelisierung, Apple ist zu einer Ersatzreligion geworden.

Social Media ist die Möglichkeit 1:1 mit dem Kunden zu kommunizieren und bedient ein Grundbedürfnis des Menschen: “Nachhaltig Spuren hinterlassen”.

Der berechnete Wert eines Facebookfans liegt bei 136,38 $. Untersucht wurden 20 führende Marken.

Nimm neue Wege der Kommunikation als Chance wahr.

Bedeutung von Social Media für die Reisebranche auf der Basis der Studie des DMC Instituts. Die Studie ergibt, dass Konsumenten Ihre Entscheidungen zu Reisezielen und Reisen insgesamt durch Recherchen in vertrauenswürdigen, Autorgeführten Blogs und Internetseiten von Reisenden mit Erfahrung vor Ort orientieren. Weniger Vertrauen wird Printmedien und Unternehmenspublikationen/ Unternehmensblogs geschenkt.

Maddesign – Sven Wolfermann – CSS und Performance

sehr gut zu lesen hier in Sven’s Blog:  http://maddesigns.de/css-performance-vortrag-auf-dem-typo3camp-munchen-203.html#more-203


Patrick Lobacher – Domain Driven Design

seine Buchempfehlungen zu “Domain Driven Design” sind die Bücher von von Nilsson/ Evans/ Fowler

Worum es geht: Die Domain ist ein von Eric Evans geprägter Begriff für eine Anwendungsdomänen-getriebene Herangehensweise an das Design komplexer, objektorientierter Software.

Ein Lösungsvorschlag anstatt der typischen Projekte mit Verlusten zwischen Informationssender und Informationsempfänger. Unterschiedliche Vorstellung des Kunden und des Programmierers vom gleichen Projekt – es braucht eine genaue Beschreibung des Projektes in einem interativen Prozess zwischen dem Kunden und dem Experten.

Das Ergebnis ist ein Modell, gesprochen in einer gemeinsamen Sprache. Auch genannt “allgegenwärtige Sprache”, Ubiquitous language.

Diese Sprache fließt in die Benennung von Klassen und in alle Prozesse ein -  gesprochen von allen Teilnehmern. (Bei multilingualen Projekten sollte idealerweise Englisch als Sprache verwendet werden.)

UL/ Modellierung
Während dieser Modellierungsgespräche findet ein agiler Prozeß statt, in welchem Bausteine und Benennungen festgelegt werden.

Objekt Lebenszyklus
Ein neues Konzept des Repository – hier können Objekte aus dem Archiv wiederbeschafft werden.

Vorteile
Besseres Verständnis der Domäne
Saubere Strukturierung des Code
Zuständigkeiten sind klar getrennt
Alle Beteiligten verstehen sich
Leicht zu erweitern
Zeitersparnis

Die Architektur von Flow3 basiert auf DDD.
Im Extbase Kickstarter wird visuell modelliert.




Internet World Messe 2010

Mittwoch, 28. April 2010

internetworld

Dieses Jahr waren kaum Webdesign-Firmen als Aussteller vertreten. Schwerpunkt der Internet World 2010 – auch in den Vorträgen – waren die Themen E-Commerce: Shop, Payment und Social Commerce, Monitoring und SEO.

Als Trends bleiben weiterhin: Social Media, Mobile und Location Based Services oder Realtime. Social Commerce ist ein entscheidendes Entwicklungsthema am Horizont, im Gespräch ist eine Marge von 30% für Commerce bei Facebook.

Trends für SEO bei Google:

  • Die Geschwindigkeit der Seite als Bewertungsfaktor:  Pagespeed
  • Über Sitelinks beispielsweise werden Werbekunden aus dem Paid Search Bereich mit  Fundstellen im organischen Bereich belohnt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Ergebnisse im organischen Bereich bei Google entwickeln werden. Es wird die Überlegung wert sein künftig erst ab Seite 2 oder 3 zu lesen, weil die vorderen Fundstücke eigentlich die Anzeigen von Werbekunden sind – die aber nicht so gekennzeichnet sind.
  • Bei Google USA schon Realität – wann kommts bei uns? – Telefonnummern in den Ergebnissen sind klickbar und man wird direkt verbunden, wenn man mit einem Smartphone surft. Click to call.

Gut gefiel mir der  Vortrag von Meta People zu Performance Marketing: Da bei einer Cross Channel Marketing Aktion nicht belegt werden kann, über welchen Kanal der Kunde angezogen wurde, haben Meta People ein anderes Abrechnungs-Konzept entwickelt. Bezahlung nach Erfolg, nach Interaktion mit dem User. Prio ist nicht das Erreichen des Marketingzieles sondern des Vertriebszieles. Gemessen wird durch ein Cross Channel Tracking. Beeindruckend wie jeder Nutzer verfolgt und aufgezeichnet wird. Kleiner Scherz am Rande: Ich hatte die Idee, dass sich das als Vorlage für einen Krimi eignet: Der Verdächtige war zum Tatzeitpunkt allein zuhause und erhält kein menschliches Alibi, kann aber mit sekundengenauer Aktivität beim Surfen verifiziert werden.

Mobile Location Based Services: Coupies, mobile Coupons, bietet per Push aufs Handy Coupons der nahe liegenden Geschäfte an und bringt so Kunden in reale Shops. Reichweite derzeit 0,5 Mio Nutzer, die Buchungs-Kosten für die fälschungssicheren, digitalen Coupons sind günstiger als für gedruckte Coupons.

Sehr klasse – wie jedes Jahr – die Präsentation der besten, deutschen Webshops – ermittelt und präsentiert durch das sympathische Team des Shop-Usability-Beraters Shoplupe.

Internet World 2010, die wesentliche Fachmesse mit Kongress

Samstag, 10. April 2010

Die wesentliche Fachmesse unserer Branche,  Fachmesse & Kongress, Internet World, 13.-14. April 2010, ICM München.

2 Tage Information pur, treffen wir uns dort?

Interessant sind auch die Sonderschauen, besonders des BDOA zum Thema sicheres E-Payment, die Guided Tours für Einsteiger (Persönlicher Kontakt zu den Ausstellerfirmen), mein Favorit sind die Preisverleihungen”INTERNET WORLD Business Idee” und “Shop Usability Award”. Frische Ideen – Inspiration pur.

Die Vorträge in den Infoarnen sind kostenlos und hervorragend. Hier können Sie das gesamte Vortragsprogramm beider Tage lesen und downloaden.

Ich werde hier in den Tagen nach der Messe ausführlich berichten.

Studien und Artikel zu Nutzerverhalten im Web und: SEO-Ausblick

Donnerstag, 04. März 2010

iStock_000009536221XSmallIch habe natürlich meine persönliche Meinung, welche Elemente von Websites ich vertriebsstark finde und welche Soft Skills der Seiten zu  Erfolg oder Misserfolg beitragen. WebDesign hat klare, wahrnehmungspsychologische Aufträge. Mein neuester Vortrag behandelt die “”Geheimen Soft Skills von Websites”.

Mit Soft Skills meine ich Faktoren wie die Ansprache der Besucher durch Atmosphäre (Um die Besucher in ihren unterschiedlichen Vorlieben auf der Bauchebene und intuitiv, sympathisch anzusprechen – die unbewussten Faktoren, die Wahrnehmungspsychologie), Querverlinkung innerhalb der Seiten, um den Besuchern eine Folge zusammenhängender und interessanter Informationen (statt nur eines Produktes) logisch aufbereitet anzubieten. Ich zähle zu den Soft Skills auch die Usability-Faktoren, das mehrfache Anbieten geeignerter Inhalte in verschiedener, visueller Form um bewusster darauf hinzuweisen, und nicht nur kognitiv. Und die richtige Aufforderung zum Dialog, die Möglichkeiten eine Berührung herzustellen zwischen dem Informations-Absender und dem Besucher der Website.

Diese Soft Skills – die dazu führen, dass die Besucher einer Website tiefer in das Angebot einsteigen und sich umsehen, sind auch verantwortlich für bessere Ergebnisse bei den Suchmaschinen. Dazu schreibe ich später noch mehr, in diesem Artikel, bezug nehmend auf neueste Erkenntnisse zu SEO, die ich in der Internet World Business vom 15.02.2010 gelesen habe.

Neben allen Impressionen im Alltag mit meinen WebDesign Kunden, allen Gesprächen während Website-Analysen und bei Durchsicht aller Websites und Ihrer Möglichkeiten/ Fehler wenn ich analysiere um Angebote für Relaunches zu erstellen -  finde ich es unverzichtbar, Studien mit aktuellen Statistiken zu Nutzerverhalten im Web zu lesen.

Ich schlage hier mal meine Statistik-Favoriten vor und bitte Euch um Erweiterung der Liste mit Euren präferierten Studien-Tipps:

ARD/ ZDF

Die jährlich erscheinende ARD-ZDF-Onlinestudie, zuletzt vom Dezember 2009. Wichtig finde ich bei der letzten Studie die Erkenntnis, dass etwa 67 Prozent der Deutschen im Netz aktiv unterwegs sind, davon die jungen Menschen fast zu 100 Prozent (96,1 Prozent) und dass die, am stärksten wachsende, Gruppe der über 50-jährigen bei 40,7 Prozent liegt.

Wobei – hier meine persönliche Interpretation – die über 50-Jährigen (siehe Nena, Madonna und Co) durchaus immer noch jung und nicht vergreist sind. Die meisten Webworker und Ex-New Economy Mitarbeiter sind heute um die 50 und plus. Also Power-User.

Dazu im Vergleich die interne Statistik der Münchner Volkshochschule, die schon vor einem Jahr bezifferte, dass die Web-Einsteiger-Kurse und die Mausschubser-Kurse für ältere Menschen  eingestellt werden sollen, da die Buchungszahlen dafür zurück gegangen sind – weil diese Zielgruppe bereits im Netz unterwegs ist und sich nicht mehr im Einsteiger-Stadium befindet.

In ländlichen Regionen kann das anders aussehen.

Für mich heißt das, dass auf Websites den Informationen mehr Unterhaltungswert beigefügt werden soll, denn die jüngeren Nutzergruppen sind mit Infotainment aufgewachsen und sehr visuell noch dazu durch TV, Spiele und die multimedialen Bildungsangebote. Die älteren Nutzergruppen sind auch nicht mehr die verunsicherten Einsteiger und haben dadurch einen anderen Anspruch an Abwechslung.

Einen besonders genialen Artikel zu Werten und Vorlieben der Menschen ab 50 Jahren, die sich wie 37-Jährige fühlen, geschrieben von Peter Scheurer für die BAW-Website im Bereich Aktuelles lesen Sie hier.
Der Artikel heißt: “Männliche und weibliche Silberrücken.
Die neue gesellschaftliche Macht ist über 50 Jahre alt, liebt den Konsum, den Sex und das Alter.”

Man kann auch die  ARD/ ZDF-Studien der vergangenen Jahre online lesen, kostenlos. Und jede Menge Nutzertypologien etc. werden ebenfalls hier angeboten.

AGOF Arbeitsgemeinschft Online Forschung

Die Agof gibt quartalsweise die Studie “Internet Facts” zu Reichweiten und Strukturdaten heraus, eine Grundlage für die Marktpartner des Online-Werbemarktes. Ebenfalls kostenlos.

BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft

Es gibt jede Menge Studien für Mitglieder, die nicht öffentlich zugänglich sind, aber auch einige Ergebnisse, die in Pressemitteilungen öffentlich gemacht werden hier.

Sehr empfehlenswert die Zeitung “Internet World Business”, alle 14 Tage neu. Online hier.

Zu SEO-Neuerungen in 2010 habe ich in der Internet World Business, im Artikel “SEO am Scheideweg” vom 15.02.2010 sehr interessante Meinungen und Trends gelesen:

Latent Semantische Optimierung (LSO): man würde nicht mehr nur auf die Keywords optimieren, sondern auch auf verwandte Begriffe wie Blume/ Rose/ Dornen.

Geschwindigkeit und Ladezeit der Website werden ein Qualitätskriterium. Entnommen wurde dieser Trend einem Vortrag des Google-SEO-Gurus Matt Cutts auf der Webmaster-Konferenz Pubcon 2009 in Las Vegas. Hier noch der Link zur Site von Matt Cutts.

Dazu der Rat, die Optimierungstools von Google (Pagespeed) und Yahoo (Yslow) einzusetzen, die über Firebug als Firefox-Plugin funktionieren.

User-Centered SEO: Usablity als SEO-Faktor im Hinblick auf die Klickraten untergeordneter Seiten im gesamten Auftritt. Das deckt sich ideal mit meinem Vorschlag zu den Usability-orientierten Soft Skills der Websites. “Content is King” – und zwar wenn er gelesen/ geklickt wird. Google hat da viele Auswertungsmöglichkeiten um das Benutzerverhalten auf der Website zu tracken: über Analytics, die Toolbar, Doubleclick zum Beispiel.

Immer noch die aktualisierten, wechselnden Inhalte der Website – was Schulung der Mitarbeiter als SEO-affine Redakteure bedingt.

Flash – immer noch versteht Google kein Flash, schade. Da muss man sich Alternativen für Google einfallen lassen, was ja möglich ist. Denn andererseits emotionalisiert Flash Inhalte wunderschön und macht Infotainment möglich. Was für die Nutzer gut ist.

Google Maps wird wichtiger für Brancheneinträge, hier bestehen noch sehr viele Chancen.

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, in der Bayerischen Akademie für Werbung in München

Donnerstag, 04. März 2010

Textzitat aus dem Newsletter von Gründungszuschuss:

Werbung, Warmaquise, Wasserbetten: Inspirationen auf dem 3. Impulstag

„Kunden gewinnen mit Internet und E-Mail“ – so lautete das Thema des diesjährigen Impulstages für Gründer und Selbständige, den Gründungszuschuss.de gemeinsam mit der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München veranstaltet hat. Rund 200 Teilnehmer besuchten die hochwertigen wie humorvollen, nachvollziehbaren wie nutzwertigen Vorträge am 23. Februar in den Räumen der BAW – und knüpften wertvolle Businesskontakte.

Referent Robert K. Bidmon, Psychologe und Trainer für Dialog- und Direktmarketing, erklärte am Beispiel eines Wasserbettenverkäufers die Gesetze der Kundenbeeinflussung. Egal ob die schaukelnden Möbel online oder im Direktverkauf an den Mann gebracht werden sollen – Bidmon erläuterte ihre Vorteile so sympathisch wie eindringlich, dass nach seinem Vortrag garantiert einige der Teilnehmer ins nächste Bettengeschäft gestürmt sind…

BAW-Dozent Thomas Jäger hingegen zeigte auf, wie Kunden via Google auf die eigene Webseite gelotst werden und man den Spagat zwischen Suchmaschinenoptimierung der Website und Lesbarkeit schafft. XING-Experte Joachim Rumohr gab Insider-Tipps zur Nutzung der Networking-Plattform. Reachtsanwalt Christian Schmoll vom E-Mail-Dienstleister eCircle erklärte sehr anschaulich, was im Internet und bei Mailingaktionen unzulässig und was (noch) erlaubt ist.

Agenturchef Andreas Keck veranschaulichte in einer Tour de Force die Vor- und Nachteile von Mailings, Blogs, Shops und klassischen Webseiten. Ulrike Thiel, Geschäftsführerin der Agentur ThielDesign, zeigte den Teilnehmern schließlich anhand von Firmenwebseiten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen beispielhaft, welche Elemente nach ihrer Erfahrung am besten als Marketinginstrument funktionieren.

Informationen zur Veranstaltung im Ankündigungs-Flyer können Sie hier lesen.

Verschiedene Google-Ergebnisse mit IE und Firefox

Samstag, 17. Oktober 2009

Die meisten Nutzer benutzen für Ihre Suchanfrage ans Netz die Suchmaschine Google. Sie vermutlich auch.

Suchen Sie einmal mit Google sowohl per Internet Explorer als auch per Firefox – und vergleichen Sie die Fundstücke. Ich habe festgestellt, dass die Ergebnisse öfters mal verschieden sind. Die Rankings der Ergebnisse variieren zum Beispiel.

Leider habe ich keine Erklärung dafür – ich freue mich über Kommentare, die hier weitere Infos bringen könnten.

Online-Marketing: Kampf der Firmen um die Selbstbestimmung Ihres Firmenimages in den Social Media

Donnerstag, 09. Juli 2009

Vortrag bei der IHK Akademie München über Marketing in den Social Media am 09.07.09

Mein ganz persönlicher, subjektiver Auszug von Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Übrigens: Die IHK Akademie München bietet sehr interessante Vorträge zu Themen im Online-Bereich.

Vortrag 1: Norman Güstrau, Senior Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Sehr interessant waren die Ausführungen zur Bedeutung des Web 2.0 für mittelständische Unternehmen. Wesentlich fand ich die Betrachtung, dass auch private Profile von Firmenmitarbeitern in Verbindung gebracht werden mit der arbeitgebenden Firma. Zum Beispiel wird häufig das Profil eines geschäftlichen  Gesprächspartners in Vorbereitung auf das Meeting gegoogelt. Dann sollten nicht unpassende, private Fotos in privaten Profilen gefunden werden.

Empfehlenswert ist es, wenn Firmen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich schulen lassen, und Ihnen vermitteln Ihr Profil in den Social Media angemessen darzustellen.

Zur Vorstellung des Nutzenpotentials von Web 2.0 Tools bei mittelständischen Unternehmen hat Herr Güstrau mehrere sehr gute Beispiele gezeigt. Wikis als Wissensammlung im Unternehmen waren eine gute Anregung. Perfekt ist auch der Firmenblog von Daimler.

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Vortrag 2: Heiko Ditges, Social Media Consultant

Warum es kein Web 2.0 gibt -> Vom Lagerfeuer zum Social Web.
Herr Ditges sagt – und das leuchtet ein – dass die Treffpunkte zum Meinungsaustausch vom Lagerfeuer über den Dorfplatz sich verlagert haben in die Social Media Plattformen. Er belegt mit Zahlen die Reichweite und Schnelligkeit einzelner Nachrichten und ihrer Verbreitung.

Zum Beispiel Twitter: Dell habe 2 Mio Umsatz mit gebrauchten Computern gemacht in wenigen Wochen, immer wenn ein Computer zurückgegeben wurde, der Kunde ein neues Gerät erhielt und der gebrauchte und reparierte Laptop über Twitter annonciert wurde.

Oder Ashton Kutscher, der im Wettbewerb mit CNN (wer zuerst 1 Mio Follower bei Twitter generiert) gewann und das binnen 3 Tagen.

Bei Blogs war das bekannte Beispiel der Walther Saftblog mit den interaktiven Elementen. Ich hatte schon einmal davon gelesen, der Umsatz wurde auch unglaublich gesteigert seitdem die Firma Walther den Saftblog betreibt. Dieser Blog ist auch vorbildlich strukturiert.

Herr Ditges nennt es “Social Media Optimization” – nicht mehr autistische Firmenwebsites bilden eine Barriere der Kommunikation zwischen Absender und Empfänger von Informationen, sondern die Firmen schaffen einen Mehrwert für die Interessenten Ihrer Informationen indem sie Kommentare, Votings und alle anderen möglichen interaktiven Dialogelemente zur Verfügung stellen.

Hammer in der Klickrate:  die lustigen YouTube Videos der Firma Frosta.

Hier wurden weit weniger Euros in die Produktion investiert als in TV-Spots und die Inhalte sollten auch bewusst anders sein, die Reichweite ist vor allem messbar – was bei TV Spots nicht möglich ist.
Herr Ditges meinte, dass zunehmend im Vorfeld Videos/Werbe Spots im Internet getestet werden können und dann entsprechend erfolgreich den Weg ins TV finden können.

Hier mache ich auch gleich einen gedanklichen Sprung zu SEO. Die Suchergebnisse bei Google würden – laut einer Studie von Google – üblicherweise F-förmig von den Augen der User gescannt.

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An der Fundstelle unterhalb eines Videos (YouTube Fundstelle) sei die erfolgreichste Platzierung, egal an welcher Stelle der 10 möglichen Positionen sich das Video befindet.

Ganz ein anderes Thema: wenn Fans eine Community zum Brand eigenständig aufbauen und das mit extremem Erfolg – wie das Profil des Coco Cola-Fanclubs auf Facebook.
Coca Cola ging so damit um,  dass sie den Fanclub supporten.

Vattenfall andererseits betrieb rechtzeitig selbst ein Profil auf Facebook, aber nicht sehr engagiert.
Das Profil wurde gekapert von Greenpeace, die Videos einstellten um zu zeigen, dass Vattenfall Strom aus Kohlekraftwerken bezieht und Atomstrom.
Gegen das Engagement von Greenpeace kam Vattenfall nicht an und musste das eigene Facebook-Profil schliessen um Schlimmeres zu verhindern. Vattenfall hat dann wieder neu eine Gruppe gegründet und derzeit erst etwa 70 Mitglieder.

Mich macht das nachdenklich, müssen Firmen sich erpressen lassen enorme Budgets vorsorglich zu investieren in strategische, vorbeugende Massnahmen um ihr Profil in den Social Media selbst steuern zu können?

Ist es eine bessere Geschäftsidee Fanclubs zu Marken aufzubauen um sich dann “supporten”, sponsorn oder kaufen zu lassen? Warum tun wir das nicht alle und verdienen kräftig – erinnert mich ans Domaingrabbing.

Müssen jetzt alle Produkte teurer werden, weil diese Ausgaben zur Imagesicherung auf den Preis aufgeschlagen werden?

Image-Piraterie in den Social Media?

Internetworld-Messe 2009, Teil 2

Freitag, 26. Juni 2009
messe-0421

alle awardgewinner 2009

Danke Kai für Deinen Kommentar!

Hier kommt der nächste Teilbericht zur Internetworld-Messe:

Am ersten Tag wurden im Rahmen einer angenehmen, professionellen Moderation 2 Preise verliehen.

Es gab einen Preis für “INTERNET WORLD Business Idee” und den “Shop Usability Award”.

Für die 15 Business Ideen stellten sich ausgewählte 15 Startups vor – jeweils in einer etwa 5 oder 10 minütigen Präsentation.

Mir fielen besonders auf:

Humangrid – menschliches Wikipedia on demand, gut finanziert.

Kooaba – Googlesuche für Bilder, man fotografiert mit dem Handy ein Produkt oder den Barcode und erhält alle, wirklich alle Infos, über dieses Produkt – ohne bei Google Keywords eintippen zu müssen – einfach per Bilderkennung. Genial. Der Erfinder wird mal megareich werden.

Playnik - Games per Browser, mit Gratisaccount und Premium-Account (Werbefrei, Sonderfunktionen für Geschwindigkeit etc). Super Werbekooperationen, auch White Label.

megazebra – allein spielen war gestern. Kostenlose Social Games.

Aka-aki junger, frischer Wind kam mit dem Gründer in die Halle. Aka-Aki ist mobile-basierte Community, Mitglieder sehen auf ihrem Handy welcher Freund sich in der Nähe aufhält, können Vorlieben eingeben – wie z.B. “bin James-Bond-Film-Lover”- und dann scannen wer sich mit den gleichen Interessen in der Nähe aufhält, also können Profile ablesen von Buddies/ Community-Mitgliedern  und entscheiden ob sie die Person kennen lernen wollen. Aka-aki hat bereits erfolgreiche Werbecoops mit Coca Cola und diversen Festivals. Auf Veranstaltungen gibt es dann Extra-Features zum Vernetzen. Extrem Cool – finde ich!

nfon – “Telefonanlage on Demand” sag ich mal, zentrale und sichere Telefonanlage, skalierbar, nach Bedarf ordert man die passende Größe, besonders geeeignet für Unternehmen in der Wachstumsphase und in der Untergangsphase. Haben Hochkonjunktur derzeit – tolle Kunden.

smatch – die neue Produktsuche für lifestyleprodukte

qype – Empfehlungsmarketing in Suchefunktionen integriert. Als Premiumkunde wird man 7 mal öfters empfohlen – endlich mal jemand der das zugibt. Extrem unsympatisch.

tmz – bunte und gala im Netz sozusagen. Der Gründer besitzt eine Agentur für Paparazzi-Fotografie und weil die Printumsätze auch in seiner Branche rückgängig sind hat er begonnen Fotos selbst im Netz zu publizieren. Dabei fiel auf, dass Videos extrem besser laufen und daraus hat er ein Portal gemacht, welches Bunte und Co blass werden lässt. Auf die Frage ob er produziert um sich dann teuer aufkaufen zu lassen von den Großen ….

Übrigens sehr interessant, weil davon ausgegangen wird, dass in etwa 2 Jahren Google und Co. Videos als Suchergebnisse bevorzugen werden – also Keyword-SEO wird sich ändern.

GEWINNER:   stylefruits – outfit designen – der Gründer erzählt, dass Modestrecken in Frauenmagazinen 2 Monate vor Veröffentlichung produziert sind und viele Produkte dann bei Erscheinen des Magazins bereits ausverkauft sind und die Modestrecke nicht aktuell ist. Die Community von Stylefruits hat die Möglichkeit in ihren Profilen selbst Outfits zusammen zu stellen und zu publizieren etc.

SHOP  USABILITY AWARD

ich machs kurz:

Bester aus 400 Shops – ausgewählt mit Unterstützung des sympatischen Shoplupe Teams aus etwa 8 Kategorien (eventuell 7-10, weiss ich nicht mehr genau) ist:

Baby-Markt – selbst mal anschauen und lernen, TOP Usability.

screen der messe atmosphäre

screen der messe atmosphäre

Bin nächstes Jahr wieder auf der Messe – echt lohnenswert.

Bitte entschuldigt die Tippfehler – ist schon spät, gute Nacht.