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Gedanken zum Vortrag “Erfolgreiche Markenbildung durch Design”

Sonntag, 22. Januar 2012

Wir stellen im Rahmen der MCBW 2012 ein spannendes Ausnahme-Projekt vor aus unserem Design-Alltag, nämlich den Prozess der Gründung einer zunächst kleinen Lifestyle-Marke durch eine Einzelperson. Wir erzählen Ihnen von unseren Gedanken, vom Untersuchen des Marktes und der Marktteilnehmer, dem Start mit ersten Layouts und den Änderungsphasen sowie den Faktoren die wir zur Verifizierung unserer Vorannahmen eingesetzt habe.

Frau Rechtsanwältin Andrea Pucknus von der Kanzlei Boeters & Lieck erweitert die Designkreation um juristische Hinweise zu Chancen und Risiken im Rahmen der Gestaltung.

Heutzutage müssen erfolgreiche und zukunftsfähige Marken “Wir-Marken” sein, also Marken, die über die bloße Nutzenargumentation und -garantie hinausgehen, die im Konsumbereich den Lebensstil des Kunden visuell aufwerten und die darüber hinaus ein “Wir-Gefühl” zwischen dem Kunden und dem Unternehmen schaffen.

Es führt kein Weg daran vorbei, die Kunden zu begeistern. Dafür benötigt die Marke eine Persönlichkeit, die mit in der Zielgruppe begehrten Merkmalen ausgestattet ist.

Marken prägen den Alltag, beeinflussen das Verhalten von Menschen und ihre Ansichten. Die Assoziationen, die wir  haben wenn wir an eine Marke denken, beispielsweise an MINI, sind das Resultat eines zielgerichteten Prozesses, den diese Marke initiiert hat.
Die Gründung einer Marke ist ein dynamischer Prozess mit dem Ziel durch marktorientierte Strategie(en), eine klare Produktsprache und positive Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb einen langfristigen Markterfolg zu sichern.

Dieser Vorgang der Kreation ist teils flexibel und teils strukturiert.
Mit einem Briefing und einer Menge Ideen startet das erste Meeting. In Gesprächen, Mails, Skizzen und Layouts formen sich Ideen zu sichtbaren Potenzialen. Am Ende des Markenprozesses wird die Marke unverwechselbar und erfolgreich positioniert – visualisiert durch Designkompetenz.
Wie es heißt, entsteht die Marke aus der Aura des Gründers. Die gründende/ beauftragende Person hat einen eigenen Geschmack und Interaktionsvorlieben oder Abneigungen – welche die Reibung in der Zusammenarbeit mit Menschen aktiv und vor allem emotional beeinflussen. Der Gründer/ Auftraggeber sucht sich das passende Umfeld an Kollaborateuren und die Kommunikationsabläufe prägen ebenfalls das Ergebnis.

Der Designer und der Gründer interagieren auf der Basis von finanzieller Rahmengestaltung und emotionaler Motivation. Die emotionale Motivation wird auch beeinflusst vom Interagieren/Verhalten der Beteiligten – die als Sparringspartner sozusagen im richtigen Moment und im richtigen Stil Anregungen zu Änderungen=Entwicklungen austauschen. Der Respekt und der Mut in der gemeinsamen Kreation muss vorhanden sein aufgrund der passenden Persönlichkeiten – damit die Gedanken des Anderen nicht als Kritik wahrgenommen werden sondern im positiven Sinne eine Lawine an weiteren Möglichkeiten generieren.

Es geht nicht nur um die Ethik in einer Geschäftsbeziehung – es geht um den Gefühlsraum im Projekt, der Kreativität nährt und fördert und trotzdem Effizienz sichert. Effizienz durch den Rahmen einer professionellen Struktur.
Ein überzeugendes Image kann nur ein Unternehmen kreieren, das genau weiß, was es ist und was es kann und wohin es möchte.

Wir erörtern die Zielgruppe, den Prozess der Logo-Kreation und besonders die Entwicklung der Funktionen für die Website – die den Auftrag hat die Kunden der Marke zum Mitmachen und Weiterentwickeln der Produkte in einem Crowdsourcing-Prozess einzuladen.

Abschliessend erklärt Frau Rechtsanwältin Andrea Pucknus worauf in der Phase der Kreation geachtet werden muss, damit die Marke am Ende schutzfähig sein kann.

SEO Ranking

Freitag, 26. Juni 2009

seo_rankig

Eric Kubitz bietet die deutschsprachig übersetzte Zusammenfassung der Rankingfaktoren für SEO aus den Slides von Rand Fishkin.

Nachlesen auf SEO Book.

Sehr interessant, hier ein zitierender Ausschnitt als Anreiz dort auf der Seite weiter zu lesen:

Wichtigkeit der Algorithmus-Komponenten:

  • 25 % Trust/Authority der Domain
  • 22 % Link Popularität
  • 20 % Anchor Text der externen Links
  • 15 % Onpage Keyword Verwendung
  • 7 % Traffic und CTR Daten
  • 6 % Social Graph Metrics
  • 5 % Hosting Daten

Da der Trust und die Authorität auch etwas mit Links zu tun haben, könnte man weiterhin behaupten, dass der gute, alte Backlink einfach eine Riesenbedeutung für die Google-Optimierung hat.

Strategische Verwendung des Kewords:

mehr auf SEO Book

Online Marketing und Firmenwebsite

Sonntag, 31. Mai 2009
ratloser marketing-manager

ratloser marketing-manager

Summary:

Im Marketing-Mix sind strategische Aktivitäten im Internet elementar wichtig und preislich attraktiv. Ziel aller Unternehmens-Aktivitäten im Netz ist es, mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen und die Besucher zu Ihrer Website zu führen.

Beispiel:

Gespräch mit dem E-Commerce-Manager eines TV-Shopping-Senders: „Sehen Sie mal die Besucherzahlen unserer Website an.“ Er zeigt mir die Ergebnisse der teuren Studie. „Die Befragung von Nutzern, die wir als Feedback einer Studie zurückerhalten haben, sagt aus, dass unsere Website Google unfreundlich ist – was sich auf Besucherzahlen auswirkt und dass die Nutzer sagen Sie finden keinen Spaß daran sich auf unserer Website aufzuhalten. Ich werde also zuerst die Website erneuern und dann mein Budget für Internetwerbung ausgeben, anders macht es keinen Sinn.“

Klar, hier wurde kein guter Dialog geführt mit den Nutzern der Website, auch wurden die Inhalte nicht ansprechend verpackt.

Im Marketing-Mix sind strategische Aktivitäten im Internet elementar wichtig und preislich attraktiv. Ziel aller Unternehmens-Aktivitäten im Netz ist es, mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen und die Besucher zu Ihrer Website zu führen.

Welche Einstellung als Grundlage für das erfolgreiche Konzept wäre richtiger als die bisherige?

Die Firmenwebsite ist ihr 24 Stunden geöffneter Showroom und der optimale Kaufberater für ihre Produkte oder Ihr Imagebuilder, sie muss aktuelle Infos haben und gepflegt auftreten. Sie präsentiert den Umgangsstil ihrer Firma mit ihren Kunden. Modern, partnerschaftlich, kompetent informierend und Wohlbefinden verbreitend – oder – negativ.
Sie muss so sein, dass Sie bei Ihrer Zielgruppe oder ihren Zielgruppen super ankommt. Immer ein wenig stylisher und besser als erwartet!

Durch das richtige Outfit und den treffenden Sprachstil zusammen mit den leicht zu findenden Inhalten wird ihr Unternehmensauftritt im Internet zum Sympathieträger – manche Seite schaffen Identifikation der Zielgruppen mit dem Produkt oder der Philosophie des Unternehmens.

Die emotionalen Aspekte sind dafür wesentlich verantwortlich, das Gefühl wert geschätzt zu werden als Interessent und Nutzer – und gefragt zu werden, mitmachen zu dürfen. Web 2.0 – das Mitmachweb.


Der Kaufinteressent will nichts mehr verkauft bekommen anno 2009 – er kauft, wenns passt.


WebDesign und Texte

Freitag, 29. Mai 2009
webdesign und text

webdesign und text

Texte für Websites werden anders gelesen als Texte in gedruckten Medien. Lesen am Bildschirm ist ermüdend, denn die Augen müssen in eine Lichtquelle hineinsehen, welche unmerklich aber beständig flimmert.

Daher scannt ein Leser die Informationen am Bildschirm eher, als dass er lange lesen möchte.

Dies bedingt knackige und bildhafte und gut strukturierte Texte mit kurzen Absätzen um Inhalte punktgenau zu vermitteln. Vor allem bildhaft und idealerweise mit Keywords versehen, was nicht so leicht ist.

Ein gutes Buch zum Thema Corporate Wording mit Ideen für Internet-Texter ist “Corporate Wording” von Hans-Peter Förster. Mir gefällt besonders das Beispiel der Produktbeschreibung eines Rasenmähers.

Zitat:

Der Rasenmäher-Motor hat 1 dB.       versus Der Rasenmäher-Motor schnurrt so leise wie eine Katze (1dB).

Der zweite Text ist länger, aber begeistert, man denkt sofort in Bildern, und in sympatischen Bildern.

Ich freu mich, wenn Sie weitere gute Bücher hier per Kommentar empfehlen würden.

Keyvisuals in First Class WebDesign

Donnerstag, 21. Mai 2009
keyvisuals webdesign münchen

keyvisuals webdesign münchen

Aussagekräftige, große, emotionale  Bilder in Websites sind ein Highlight und ein Qualitätsfaktor.

Um bestimmte Formate auszufüllen oder mehrere Inhalte zu kombinieren und so eine inhaltlich vielschichtige Aussage zu platzieren, arbeite ich meist mit Collagen.

Zum Beispiel für die junge, neu gegründete Steuerkanzlei Ruberto: Hier sollte ein konservatives, erfolgreiches, München orientiertes Image erzeugt werden. Wir verwendeten Bilder bekannter Bauwerke aus München und ich arrangierte diese Bilder in mehreren Farbvariationen und mit Lichteffekten versehen im Bildstreifen auf der Website.

Für das Keyvisual der Website des Hundeportrait-Fotografen Steinhauser posierte ein Kampfhund mit unterwürfigem Augenaufschlag.

keyvisual webdesign münchen

keyvisual webdesign münchen

SEO und die Auswirkung auf WebDesign

Donnerstag, 07. Mai 2009
webdesign und seo

webdesign und seo

In diesem Artikel geht es um:

- SEO

- WebDesign

- Suchmaschinen optimierte Texte

- Google

Es genügt nicht mehr nur nutzerfreundliches und hervorragend gestaltetes WebDesign zu realisieren.

Seit Google und Co. Einfluss nehmen auf den Umsatz der Unternehmen – einfach dadurch, dass Kunden etwas suchen und die Website der besser platzierten Unternehmen finden auf den vorderen Ergebnis-Plätzen bei den Suchmaschinen – werden Firmenwebsites und WebDesign nach anderen Kriterien beurteilt.

Zum Beispiel nimmt die Dichte der gesuchten Keywords außerordentlich stark Einfluss auf die Texte. In diesem Text hier sollte zum Beispiel das Keywort “WebDesign” in dieser Häufigkeit eingearbeitet werden:

etwa 1,6 mal so oft wie jedes andere Wort, also kein weiteres Wort darf so häufig vorkommen wie das Wort “WebDesign” – mal abgesehen von den Worten wie “Sie, für, und etc.”.

Um Leser nicht zu sehr zu strapazieren, würde ich auf einer Website lieber einen Kasten unter den Text setzen und da das Keywort und Varianten davon hineinpacken. Wo es Sinn macht.

Ein weiteres Kriterium ist die Leserichtung in der Suchmaschinen die Website durchsuchen. Ich liebe es die Navigation und das Logo rechts zu platzieren – für Rechtshänder ist die rechts platzierte Navigation einfach angenehm finde ich.  Und wegen der optimistischen Blickführung nehme ich mir Freiheiten in der Platzierung für ein schönes WebDesign gerne heraus. Aber das geht nun nicht mehr so ohne Tricks. Im nächsten Artikel über WebDesign werde ich dazu mehr schreiben.