Mit ‘individuelles Design’ getaggte Artikel

WebDesign für Firmenwebsites muss verkaufen

Samstag, 02. Mai 2009

webdesign verkauft - return on invest

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Fazit: Wellenlänge der Website anpassen auf die Wünsche der Zielgruppen und die Website auffindbar machen durch SEO.

Gestern im Biergarten hatte ich eine aufschlussreiche Unterhaltung mit einem befreundeten Trainer: Websites in seiner Branche müssen vor allem veraufsstark sein, Imagebildung ist Platz 2 der Wunschliste. Und dann braucht ein Trainer, er arbeitet in einem stark umkämpften Markt, sofort findbare Profile in allen Social Media.

In dieser Reihenfolge soll ein Kontakt verlaufen:

- gefunden werden

- Übereinstimmung von gesuchten Inhalten mit Angebot auf der Website

- Sympatiefaktor stimmig

- Kontaktaufnahme des Suchenden oder Hinterlassen seiner Erreichbarkeit für Rückkontakt

- Verkaufen und/ oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Trainers

Vor allem braucht ein Trainer das Konzept, und die Keywords unter denen seine Zielgruppe ihn finden will.

Völlig easy denke ich, aber schwierig einen Dienstleister für die gesamte Kette von Einzelaktionen zu finden – sagt er.

Denn dafür braucht es auch Geld und Zeit für kontinuierliche Anpassung der Inhalte um diesen Bewertungsfaktor von Google und anderen Plattformen zu bedienen. Auch dauerndes Scannen des Marktes der Mitbewerber und Verbesserung des eigenen Content-Angebotes.

Es ist nicht damit getan gefunden zu werden, worauf sie meisten Unternehmen Wert legen, und wofür das meiste Geld investiert wird. Wenn der potenzielle Kunde an der Firmen-Website ankommt und dort die “Chemie” nicht stimmt, dann ist er gleich wieder weg. Hier kommt gutes bis perfektes WebDesign zum Einsatz, welches sehr psychologisch aufgebaut ist um die nötige “Wellenlänge” für möglichst viele Menschen zu haben.

Sympatische Websites die verkaufen – einfach so, weil sie so sexy sind wie – sagen wir mal George Clooney oder Angelina Jolie. Wer würde die beiden nicht kontakten wollen?

Design für Community-Projekte

Sonntag, 26. April 2009
webdesign in communities

webdesign in communities

Heute habe ich wieder eine Anfrage erhalten zu den Kosten bezüglich eines Web 2.0 Projektes, solche Anfragen sind häufig.

Ich denke, dass viele Mitmenschen nützliche Ideen haben und gerne eine Community wie Xing oder YouTube gründen würden. Meine Erfahrung ist inzwischen, dass es nicht getan ist mit der Erstellung der Web-Anwendung. Man braucht viel Zeit um zu beobachten wie sich die Bedürfnisse der Community entwickeln und muss rechtzeitig neue Features bereitstellen. Das WebDesign scheint nicht ganz so wichtig zu sein wie frustrationsfreie Abläufe im User Interface. Und Online Marketing kommt vor dem Community Advertising und vor dem Return of Invest.

Ein befreundeter Unternehmer hat sich für sein Projekt ein Team von Studenten engagiert, aber ich denke der Strukturmangel war letztlich Schuld am Scheitern. Und die Kosten explodierten aufgrund der geringen aber in Menge und Dauer hohen Lohnkosten. Dazu kam, dass zum Starttermin das Projekt nur teilweise fertig war.

Ich rate zu einem Pauschal-Preis bei Auftragserteilung an ein bewährtes Team mit Referenzen und Portfolio.

Ein weiteres Projekt, bei welchem ich mit dem UI und WebDesign beauftragt war – aber wo die Auftraggeber die Programmierung intern machen ließen – ging nicht an den Start, weil sich die vielen Mit-Gründer zerstritten und sich während der langen Entwicklungsdauer bereits Wettbewerber etablieren konnten.

Soziale Milieus und Design

Donnerstag, 23. April 2009

pekingKürzlich war ich in Peking – stopover auf dem Weg nach Neuseeland, für einen Tag.

Nach extrem anstrengendem Jahres-End-und-vor-Weihnachten-Stress für mein Designunternehmen war ich reif für die Insel. In Peking musste ich 16 Stunden zwischenlanden und durfte unerwartet den Flughafen verlassen, die Beamten gaben mir einfach ein Tagesvisum.

Tom, ein deutscher Geschäftsmann und Angela, seine chinesische Übersetzerin waren so freundlich mir einen Taxifahrer als Guide zu organisieren und Angela rief mehrmals an um zwischen mir und dem Guide (der nur chinesisch und kein englisch sprach – wie alle Taxifahrer dort) zu vermitteln. Endlich mal ein Tag ohne Kommunikations-Stress für mich, ohne Projektmanagement und CRM und ohne WebDesign, ohne Kompromisse und ohne Arbeit für meine www.ThielDesign.de ! Herzlichen Dank an Angela und Tom!

Der Taxifahrer war ein ausgeglichener, freundlicher Mensch und wir besichtigten gemeinsam die verbotene Stadt und die olympischen Gebäude.

Peking war überwältigend! Ich fand es wundervoll erholsam diesen Massen von  zurückhaltend gekleideten und ruhigen Menschen zu begegnen. Ob meine Eindruck allgemein richtig ist weiss ich nicht, es ist mein einziger Eindruck bisher von China und für mich erst mal richtig.

Wichtig ist die Frage: Ist ein Leben ohne meinen/ unseren Individualisierungsdruck, ohne individuelles Design und ohne Persönlichkeits-Ausstellung freier von Leistungsdruck, wären wir glücklicher ohne diese Freiheit unseren eigenen Style zu entwickeln, wären wir geborgener in eher gleichen Gruppenvorgaben? Würden wir uns weniger gezwungen fühlen dauernd an unserer Aussendarstellung zu arbeiten?

Gilt das dann auch für Corporate Design?

Hat jemand eine gute Antwort?