Mit ‘imagebildung’ getaggte Artikel

Teil 1: Das neue Corporate Branding – konsequent auch für Facebook

Montag, 23. Mai 2011

1.) Das neue Corporate Design Online

Bisher beschränkte sich die Corporate Identity auf feststehende, funktionierende Faktoren als inhaltliche Basis zur Identitätsbildung. Ein wesentliches Ziel effektiver Unternehmenskommunikation dabei ist das Aufbauen von Vertrauen – durch konsistentes, vor allem formal konsequentes Auftreten in allen Medien.

Seit soziale Netzwerke so beliebt sind, bilden Unternehmen in den Köpfen der Menschen ihre Identität mit allem was sie tun – und vor allen wie sie es tun und wie sie dabei wirken. Das hat Auswirkungen auf die formalen Aspekte der Corporate Identity.

Das Corporate Design ist ein formales Element der Identity, das sich nun durch geänderte Anforderungen wandeln sollte. Ich definiere das als Corporate Design Online, welches über das klassische Corporate Design hinaus geht, weil es funktionale und wahrnehmungspsychologische Aspekte der neuen Medien bedienen muss.

Was macht den Unterschied?
Beim klassischen Corporate Design wurde zum Beispiel – neben anderen Gestaltungselementen – großer Wert auf die Hausschrift gelegt, die in den Community-Plattformen als Gestaltungselement komplett entfällt. Die Hausschrift wird für die anderen Medien weiterhin wesentlich bleiben, aber für die Online-Medien, die Netzwerke, eben nicht. In den Communities wird dem Logo + der Farbe + dem Keyvisual eine wesentlichere Rolle zukommen, da die Online-Medien und die Menschen/ User/ Freunde vor allem stark visuell gelenkt sind und die Hausschrift als ein visuelles Element nicht vorhanden ist.

Hausschriften kann man zwar mittlerweile auf den eigenen Websites einbinden, nicht aber in den eigenen Profilen der Netzwerk-Plattformen – außer auf den eigens programmierten Seiten innerhalb eines iFrame für Facebook. Aber dann hat man die Inkonsistenz zwischen der Pinnwand und den APPs.

LOGO | KEYVISUAL
Als exklusivstes Wiedererkennungs-Element des Corporate Design agiert in den sozialen Medien das Firmenlogo – oder ein Keyvisual.

Viele herkömmliche Logos sind jedoch sehr querformatig, meist horizontal angelegt. Sie bestehen aus einer Wort- oder Bildmarke, erweitert um einen Claim.

Neuerdings werden die kommunikativen Anforderungen an Signets und Logos etwas komplexer, denn in den meisten Netzwerken sind die Flächen für Profilbilder bzw. der Platz für das Logo quadratisch und doch recht klein.

Bei Facebook etwa hat man in der linken Spalte eine quadratische bis hochformatige Fläche zur Verfügung, die passend zur formalen Unternehmensidentität gestaltet werden kann. Hier ist der Platz für das Logo oder Keyvisual und hier entnimmt das System auch einen Ausschnitt für das Profilbild. Daher muss das wichtigste Wiedererkennungs-Element auch im oberen Bereich platziert sein und für ein quadratisches, 50 x 50 Pixel großes Profilbild (welches bei Kommentaren auf 32 x 32 Pixel skaliert wird) auf der Pinnwand geeignet sein.

Bei der Neugestaltung von Logos sollte man Wert auf diese Bedingungen legen. Moderne Logos funktionieren besser wenn sie in ein Quadrat passen. Falls das bei Ihrem Logo nicht der Fall sein sollte und das ein Problem darstellt, können Sie Ihr Logo überarbeiten oder ein Keyvisual statt dessen in Erwägung ziehen. Ein Keyvisual ist ein Motiv mit hohem Wiedererkennungswert und schnell erfassbarem, zieltreffendem Inhalt.

FARBE
Bei der Auswahl von Unternehmensfarben, zum Beispiel für das Logo, ist es eine weitere Überlegung wert moderne und kräftige Farben zu wählen anstatt klassische Grau-/ Blau- und Rottöne. Vorteil dabei: In Suchergebnis-Listen treten die Profilbilder als wesentliches Erkennungsmerkmal in den Vordergrund und hier muss man auffallen um geklickt zu werden.

Achten Sie mal darauf, die meisten Profilbilder in Listen sind grau und nicht immer mit einer anziehenden Aussage gefüllt. Das gilt ebenfalls für Portraitbilder. Hier ist ein angenehmer Farbklecks doch viel auffälliger und lädt zum Klicken ein. Das kann eine dezente aber farbige Hintergrundfläche sein oder auch ein Accessoire wie ein Schal für ein Portraitbild zum Beispiel.

Mit meist doch zeitlichem Einsatz hat man es auf die vorderen Plätze der Ergebnis-Listen geschafft und dann soll der Inhalt – vor allem der visuelle Inhalt – den Ausschlag geben um den Zuschlag per Klick zu erhalten.

Für das Corporate Design gibt es also neue Zielvorgaben.

Im nächsten Artikel lesen Sie: Corporate Branding und Kommunikation in den Social Media: Brauchen wir ein Facebook-Profil? Wir haben doch eine Website! Wo liegt der Vorteil?

Designer! Wie motiviert und organisiert Ihr Euch selbst

Mittwoch, 23. März 2011

Hier mal meine Anregung – so plane ich meine ToDos und Ziele – und ich bin sehr auf Eure Vorschläge, Kritik und Eure eigene Vorgehensweise gespannt:

Zeitplanung
mache ich über Papierkalender und Zettel auf dem Schreibtisch für Kurzfristiges. Ein Buch für Notizen zu Telefonaten (schlecht ist: Zettel, die ich wegwerfe nachdem alles erledigt ist – da steht oft noch eine später wichtige Randnotiz drauf, die dann auch verschwunden ist.).

Eine Freundin hat für sich das gleiche System in Benutzung – aber plus eine zweite Ablage für erledigte Zettel – damit Sie auch sieht was sie alles geschafft hat und stolz darauf sein kann. Sie hat außer Post-Its auch viele Papierfundstücke und alles viel abwechslungsreicher gestaltet – sie ist ModeDesignerin – statt Glaswand hat sie ein dick gepolstertes, mit schönem Stoff bespanntes Riesenboard an der Wand befestigt.

Notizen

Mail an mich selbst mit telefonisch getroffenen Vereinbarungen zum jeweiligen Projekt – die sortier ich dann in den Projektordner in meinem Mailprogramm ein.

Überblick über meine Projekte und Planung:
Post-It-Zettel-Wand. Verschiedene Farben für die Post-Its und dann Reihen zu den Themen. Die Zettel sortiere ich anschließend um wenn etwas erledigt ist oder zum Nachfassen eingereiht wird. Schlecht dabei: die Zettel verlieren irgendwann die Klebrigkeit und fallen herunter. Ich mags haptisch. Hab als Platz für meine “Zettelwirtschaft” ein Glasboard von Ikea an der Wand. Wenns richtig viel wird 2 riesige Glasschiebetüren.

Tagebuch
Hier trage ich doch immer öfters ein Tagesresümee ein mit Icon wie ich mich heute überwiegend gefühlt habe. So eine Art Erfolgs-Tagebuch. Klebe auch Bilder ein von Zielen, die ich erreichen will und schreibe auf was mir wichtig ist und was ich plane zu tun um das zu erreichen. Auch Misserfolge notiere ich. Aber die Grundstimmung ist positiv.

Tagesplanung
Morgens, wenn ich noch aufgeräumt bin innerlich, erledige ich alle Dinge, die mir über Nacht noch als dringend ins Bewusstsein gekommen sind und präsent sind, bevor ich sie vergessen würde unter den Aufgaben des Tages. Eventuell 10 Minuten Yoga, Vergegenwärtigung meiner Ziele und Prios.

Den aktuellen Tag habe ich am Tag vorher mehr oder weniger voll geplant und bereits kontinuierlich Aufgaben für kommende Tage oder Wochen mit Bleistift in meinen Papierkalender eingetragen. Darüber hinaus gibt es Aufgaben, die regelmäßig erledigt werden müssen, die schiebe ich ein in Zeiten für abgesagte Termine oder Zeitpuffer, die nicht benötigt wurden.

Ich hab mal bei einem amerikanischen Trainer gelesen: Morgens 15 Minuten Strategie, mittags 15 Minuten Relax und abends 15 Minuten Sport wäre optimal. Mit diesen Gedanken – am Neujahrsmorgen in Neuseeland vor 2 Jahren hab ich dann das Erfolgstagebuch und die berufliche Zielsuche gestartet.

Ich hab jeden Menge Bücher gelesen zu Zeitmanagement und Selbstmanagement und auch Kurse gehalten. Das Thema ist mir wichtig, denn ich kam immer zu spät und es hat sicher 12 Jahre gedauert das in den Griff zu bekommen, da ich mich an Listen und eigene Vorgaben immer nicht halten konnte in den Turbulenzen der Tagesabläufe und es mir zusätzlichen Stress machte, da auch noch zu versagen.

Jetzt, wo meine Abläufe gefestigt sind und Strukturen ebenfalls, kann ich vorausdenken und meine Planung fast immer einhalten. Aber als Teil eines Teams im Online-Bereich war das nicht möglich.

Persönliche und fachliche Weiterentwicklung
Da hab ich immer ein Thema präsent und lese Bücher, buche auch mal ein Seminar. Einmal fachlich und zum anderen im Bereich persönliche Weiterentwicklung.

Motivationstipp
Ich lese auch ganz gerne den Motivations-Newsletter von Petra Pinker, (kann man hier abonnieren) kommt zum Wochenbeginn und besteht meist aus einem Bild und einem sehr treffenden Satz. Mal ein Beispiel:

Der Artikel zum Buch “Kreativität aushalten” ist auch interessant.


CODE = DESIGN

Sonntag, 14. November 2010

Workshop: Generatives Design / Programmiertes Gestalten

Ein “hands-on” Workshop zur Ästhetik von programmiertem Design mit super Dozenten, den ich extrem empfehlen möchte.

Die beiden Dozenten sind selbst  Designer und MitGründer von Envis Precisely. EP hat kürzlich die “Decoded Conference” veranstaltet und ist Teil der Szene “CODE = DESIGN”.

Hier alle Veranstaltungsdetails:  Website Training

Termin: 18. und 19. November 2010 jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr

Ort: in den Räumlichkeiten von Reppa.net in München,Widenmayerstr. 46a

Wer veranstaltet: Markus Jaritz und Philipp Sackl betreiben zusammen mit Thomas Gläser das Münchener Designstudio envis precisely. Sie halten Vorträge und Workshops an verschiedenen Hochschulen (FH Joanneum Graz, HfG Schwäbisch Gmünd) und geben auf Konferenzen wie z.B. der RIA World ihr Wissen weiter. Zudem unterrichtet Philipp Sackl seit 2009 programmiertes Entwerfen und Programmiersprachen an der HfG Schwäbisch Gmünd.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Designer, Künstler und Kreative, die über die Grenzen klassischer Gestaltung hinaus blicken wollen und ihre Fähigkeiten um eine neue, visuelle Ausdruckform erweitern möchten.

Was hab ich davon: In diesem Workshop tauchen wir in die Welt der Programmierten Gestaltung mithilfe von Processing ein, und lernen diese Technik für unterschiedlichste Zwecke zu nutzen. Fernab von bekannten Designertools sehen wir, dass die Programmiersprache auch ein Werkzeug des Designers ist und Code zu einer Ausdrucksform der Ästhetik wird.

Kostet: 600,00 Euro, max. 10 Teilnehmer

Kontakt: training@envis-precisely.com, +49 (0) 89 23 88 9 442

Sehen Sie die Zukunft deutscher Unternehmen im Internet?

Mittwoch, 25. November 2009

ulrike_thiel

Interview auf Business-on.de im November 2009

Sehen Sie die Zukunft deutscher Unternehmen im Internet?

München. Ulrike Thiel, Gründerin und Inhaberin von ThielDesign, verrät business-on.de ihre Einschätzung zur Zukunft deutscher Unternehmen im Internet.
„Ganz klar „Ja“ – dafür sprechen mindestens 2 gute Gründe:

1. Die Reichweite: Unabhängigkeit von Netzwerken und Ort sind die Unternehmen für neue Interessenten sichtbar durch Ihre Webpräsenz. Mit der eigenen Website und Profil in Communities/ Social Networks. So können auch Kooperationspartner diese Unternehmen finden und ansprechen.

2. Die Kosten: Die Online-Präsentation des Portfolios zur Erleichterung der Aquise kann jederzeit kostenlos mit Erweiterungen oder Updates aktualisiert werden, wenn man selbst publiziert mit einem CMS.
Bestimmte Branchen können auf eine professionelle Präsenz im Internet nicht verzichten um mit wichtigen Zielgruppen in Kontakt zu kommen. Dabei sind Firmenwebsites existenzielle Faktoren, denn die Mehrzahl der Konsumenten und beauftragenden Unternehmen recherchiert im Internet und bereitet Käufe oder Auftragsvergabe vor.

Mindestens zwei Nutzergruppen können wir für jede Unternehmens-Website grundsätzlich andenken:

* Besucher, die das Unternehmen noch nicht kennen: Der erste Eindruck entscheidet über eine mögliche Geschäftsbeziehung.
* Besucher, die das Unternehmen kennen und ihre Meinung fundieren möchten, indem sie sich weitere Informationen einholen – zum Beispiel die Selbstdarstellung Ihres Unternehmens hinsichtlich Professionalität, Aktualität und Kundenorientierung.“

Gegen chronischen Glücks-Mangel: Website-Diagnose

Freitag, 13. November 2009

diagnose

Sie haben eine gute Empfehlung zu einem Produkt oder einem Dienstleister erhalten und freuen Sich darüber. Aus Interesse und Gewohnheit googeln Sie mal eben und landen auf der gesuchten Website.

UUPS! – Ihr Glückshormon-Spiegel stürzt im Bruchteil einer Sekunde ab beim ersten Blick auf die Seite!

Denn die Seite:
- ist unprofessionell und unsympathisch
- bietet die gesuchten, wichtigen Inhalte nicht auf den ersten Blick an
- wirkt unengagiert und lieblos
- baut keine wertschätzende Kontaktaufnahme zu Ihnen auf

Ihre tollen Glücksgefühle im Bauch sind verschwunden! Die Seite hat Glücks-Mangel verursacht. Nicht nur bei Ihnen – auch bei ihrem Besitzer, den sie täglich um interessante Kontakte bringt.

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In der Grundlagenermittlung und Zielfindung am Beginn eines Website-Projektes stelle ich meinen Klienten differenzierte Fragen zu Ihrer Positionierung. Positionierung ist auch die Darstellung nach außen (Merkfähigkeit, konservativer Hochstatus oder moderne Kommunikation auf gleicher Augenhöhe) und die Frage nach den sozialen Milieus der Kunden. Und zwar nach dem Milieu der bisherigen Klientel und auch ob eine Erweiterung oder Verlagerung in andere Schichten geplant ist.

Zentrales Thema für mich ist, ob ich das Designkonzept eher klassisch oder modern anlege, wie die Ansprache der Zielgruppe visuell und textuell ausgerichtet wird. Dazu gehören dann auch die Merkmale der Bildsprache, Farbe etc.

Meistens haben Coaches/Trainer auch eine eigene Akademie mit einem Team an Kollegen die weitere Leistungsfelder anbieten. Dann stellt sich die Frage ob man die Website auf die Person des Inhabers zentriert und stark bebildert in dieser Richtung – oder ob wir die Akademie/das Unternehmen hervorheben und die Person des Unternehmers und Gründers nachordnen. Dabei hilft ein Blick auf die Erwartungen der angestrebten Kunden. Die Entscheidungen fallen verschieden aus und der Weg bis zur Entscheidung ist meist ein Entwicklungsweg – was niemand vermutet beim Beauftragen einer Website.

Ein befreundeter Onliner erzählte mir diese Woche beim gemeinsamen Essen, dass seine Abteilung im Unternehmen (es ist ein großes Medienunternehmen) anderen (traditionellen Offline-)Abteilungen kollegial ausgeholfen hatte über einen Zeitraum von ein paar Wochen mit Redakteuren. Das Feedback war totale Begeisterung der Offliner über die zügige, wohlstrukturierte und absolut erfolgreiche Arbeit der aushelfenden Onliner-Redakteure.

Das wundert mich gar nicht – denn Onliner denken in effizienten und konzentrierten Strukturen – sind extrem diszipliniert. Eine andere Arbeitsweise wäre ihr Untergang in diesem Medium.

Und so lernen Unternehmen und Einzelpersonen im Verlauf der zwingend strukturierten Erarbeitung der Website in der Beratung bei mir sehr viel über Ihre eigenen Ziele und Ihren Marken-Kern, da wir ein Konzentrat entwickeln um in Sekunden den richtigen Eindruck für die ersehnte Zielgruppe bereit zu stellen.

Ein lieber Kunde von mir war positioniert als Akademie in der Automobil-Branche, sehr gesichtsloser Auftritt, Salestraining ohne spezielle Aussage. Er wollte eigentlich nur eine suchmaschinenoptimierte Website, erzählte mir aber was ihn unzufrieden macht und was er sich wünschen würde – ein inhaltliche Weiterentwicklung/ Neuausrichtung seines Angebotes.

Wir haben gemeinsam einen neuen Namen für sein Unternehmen entwickelt, eine Weiterentwicklung seines Namens in Kombination mit einem Keyword seiner Neuausrichtung, ein extrem bemerkenswertes Logo dazu, schlagkräftiger Claim und ein sehr personalisierter Auftritt – konzentriert auf seine Person.

Er erhielt ausnahmslos sehr viel Lob und positives Feedback und die Neupositionierung ist hervorragend gelungen. Hochwertige Websitekonzeption ist auch Coaching – die Chance strukturiert alle Bereiche zu durchdenken.

Ich denke mir immer wieder – wenn die Frage nach dem Preis einer Website an mich gerichtet wird – dass an diese Qualitätsfaktoren niemand denkt der sich einfach nur eine neue Website wünscht und gar nicht weiss was hier möglich ist.

Messebesuch der Research & Results 2009, 28./ 29. 10. 09

Donnerstag, 29. Oktober 2009

researchDie Marktforschungsmesse

Geniale Veranstaltung im MOC in München, ein tolles Workshop-Programm mit 96 Vorträgen.  Gebündeltes Wissen sehr sympathischer Firmen zu Nutzerverhalten, Forschung und Meinungsbildung. Ich habe die freundliche, energiegeladene Messe zum zweiten Mal besucht und die Evolution toller Messestände und Giveaways war auffällig.

Ein paar interessante Firmen:
Besonders gut hat mir das Brainstorming-Spiel “Design-Game” von Blauw gefallen. Sie setzen auf Design und arbeiten mit einer DesignAgentur aus Holland zusammen.

Harris Interactive: Ideengenerierung per Idea Incubator:  eine anwenderfreundliche Plattform zur Ideensammlung, -bewertung und -auswahl. Setzen die Sinus-Milieus® in einer exklusiven Kooperation erfolgreich im Internet ein.

H,T,P, Concept – leider aussagearme Website – aber  sehr gutes Print-Infomaterial und Vorträge “vom Bloggen zum multioptionalen Portal”. Extrem schönes Print-Design der Werbemittel und einer der schönsten Stände, sehr viele freundliche und kompetente  Mitarbeiter als Gesprächspartner.

Seissmo – klein und feiner Stand, Vortrag zum Thema:”Überraschend krisensicher: das Ausgabeverhalten der männlichen Top 10% Bevölkerung in USA, UK, F, D, RU und CH”. Arbeitet zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Semiotik. Sehr freundliche und informierende Mitarbeiterinnen.

Globalpark hat eine sehr schöne Software-Oberfläche für die Kunden. Ästhetik und Designanspruch auf allen Ebenen. Gelungene Website.

Ganz klar wieder DocCheck – WOW – was für ein Stand! Letztes Jahr sehr nettes Werbematerial – Pappkärtchen mit der leicht schlingernden Komikfigur bedruckt und ein Tütchen Gras (Droge) aufgeklebt – mit dem Slogan “Breiter gehts nicht” – DocCheck macht nämlich Markforschung im Medizinbereich.  Wir haben die Website eines Pharma-Kunden an das DocCheck-Infoportal angebunden dieses Jahr – DocCheck bietet wirklich sehr viel. Dieses Jahr war ich natürlich wieder gespannt auf das neue Werbemittel: Eine Tablette “Gegen Chronische Panelitis” mit einem Test.

Forschungswerk mit der Strategie norwegisches Wasser zu verschenken und Infomaterial nach der Messe zuzusenden. Schönes Corporate Design.

plan und impuls für Marktforschung am POS.

Super Networking beim spendablen Bar-Stand von TNS Infratest mit kostenlosen Cocktails – vielen Dank, wahnsinnig großzügig!

Nächste Veranstaltung am 1. und 2. 12. in München das Trendforum

Online-Marketing: Kampf der Firmen um die Selbstbestimmung Ihres Firmenimages in den Social Media

Donnerstag, 09. Juli 2009

Vortrag bei der IHK Akademie München über Marketing in den Social Media am 09.07.09

Mein ganz persönlicher, subjektiver Auszug von Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Übrigens: Die IHK Akademie München bietet sehr interessante Vorträge zu Themen im Online-Bereich.

Vortrag 1: Norman Güstrau, Senior Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Sehr interessant waren die Ausführungen zur Bedeutung des Web 2.0 für mittelständische Unternehmen. Wesentlich fand ich die Betrachtung, dass auch private Profile von Firmenmitarbeitern in Verbindung gebracht werden mit der arbeitgebenden Firma. Zum Beispiel wird häufig das Profil eines geschäftlichen  Gesprächspartners in Vorbereitung auf das Meeting gegoogelt. Dann sollten nicht unpassende, private Fotos in privaten Profilen gefunden werden.

Empfehlenswert ist es, wenn Firmen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich schulen lassen, und Ihnen vermitteln Ihr Profil in den Social Media angemessen darzustellen.

Zur Vorstellung des Nutzenpotentials von Web 2.0 Tools bei mittelständischen Unternehmen hat Herr Güstrau mehrere sehr gute Beispiele gezeigt. Wikis als Wissensammlung im Unternehmen waren eine gute Anregung. Perfekt ist auch der Firmenblog von Daimler.

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Vortrag 2: Heiko Ditges, Social Media Consultant

Warum es kein Web 2.0 gibt -> Vom Lagerfeuer zum Social Web.
Herr Ditges sagt – und das leuchtet ein – dass die Treffpunkte zum Meinungsaustausch vom Lagerfeuer über den Dorfplatz sich verlagert haben in die Social Media Plattformen. Er belegt mit Zahlen die Reichweite und Schnelligkeit einzelner Nachrichten und ihrer Verbreitung.

Zum Beispiel Twitter: Dell habe 2 Mio Umsatz mit gebrauchten Computern gemacht in wenigen Wochen, immer wenn ein Computer zurückgegeben wurde, der Kunde ein neues Gerät erhielt und der gebrauchte und reparierte Laptop über Twitter annonciert wurde.

Oder Ashton Kutscher, der im Wettbewerb mit CNN (wer zuerst 1 Mio Follower bei Twitter generiert) gewann und das binnen 3 Tagen.

Bei Blogs war das bekannte Beispiel der Walther Saftblog mit den interaktiven Elementen. Ich hatte schon einmal davon gelesen, der Umsatz wurde auch unglaublich gesteigert seitdem die Firma Walther den Saftblog betreibt. Dieser Blog ist auch vorbildlich strukturiert.

Herr Ditges nennt es “Social Media Optimization” – nicht mehr autistische Firmenwebsites bilden eine Barriere der Kommunikation zwischen Absender und Empfänger von Informationen, sondern die Firmen schaffen einen Mehrwert für die Interessenten Ihrer Informationen indem sie Kommentare, Votings und alle anderen möglichen interaktiven Dialogelemente zur Verfügung stellen.

Hammer in der Klickrate:  die lustigen YouTube Videos der Firma Frosta.

Hier wurden weit weniger Euros in die Produktion investiert als in TV-Spots und die Inhalte sollten auch bewusst anders sein, die Reichweite ist vor allem messbar – was bei TV Spots nicht möglich ist.
Herr Ditges meinte, dass zunehmend im Vorfeld Videos/Werbe Spots im Internet getestet werden können und dann entsprechend erfolgreich den Weg ins TV finden können.

Hier mache ich auch gleich einen gedanklichen Sprung zu SEO. Die Suchergebnisse bei Google würden – laut einer Studie von Google – üblicherweise F-förmig von den Augen der User gescannt.

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An der Fundstelle unterhalb eines Videos (YouTube Fundstelle) sei die erfolgreichste Platzierung, egal an welcher Stelle der 10 möglichen Positionen sich das Video befindet.

Ganz ein anderes Thema: wenn Fans eine Community zum Brand eigenständig aufbauen und das mit extremem Erfolg – wie das Profil des Coco Cola-Fanclubs auf Facebook.
Coca Cola ging so damit um,  dass sie den Fanclub supporten.

Vattenfall andererseits betrieb rechtzeitig selbst ein Profil auf Facebook, aber nicht sehr engagiert.
Das Profil wurde gekapert von Greenpeace, die Videos einstellten um zu zeigen, dass Vattenfall Strom aus Kohlekraftwerken bezieht und Atomstrom.
Gegen das Engagement von Greenpeace kam Vattenfall nicht an und musste das eigene Facebook-Profil schliessen um Schlimmeres zu verhindern. Vattenfall hat dann wieder neu eine Gruppe gegründet und derzeit erst etwa 70 Mitglieder.

Mich macht das nachdenklich, müssen Firmen sich erpressen lassen enorme Budgets vorsorglich zu investieren in strategische, vorbeugende Massnahmen um ihr Profil in den Social Media selbst steuern zu können?

Ist es eine bessere Geschäftsidee Fanclubs zu Marken aufzubauen um sich dann “supporten”, sponsorn oder kaufen zu lassen? Warum tun wir das nicht alle und verdienen kräftig – erinnert mich ans Domaingrabbing.

Müssen jetzt alle Produkte teurer werden, weil diese Ausgaben zur Imagesicherung auf den Preis aufgeschlagen werden?

Image-Piraterie in den Social Media?

WebDesign für Firmenwebsites muss verkaufen

Samstag, 02. Mai 2009

webdesign verkauft - return on invest

excellentes webdesign verkauft - return on invest

Fazit: Wellenlänge der Website anpassen auf die Wünsche der Zielgruppen und die Website auffindbar machen durch SEO.

Gestern im Biergarten hatte ich eine aufschlussreiche Unterhaltung mit einem befreundeten Trainer: Websites in seiner Branche müssen vor allem veraufsstark sein, Imagebildung ist Platz 2 der Wunschliste. Und dann braucht ein Trainer, er arbeitet in einem stark umkämpften Markt, sofort findbare Profile in allen Social Media.

In dieser Reihenfolge soll ein Kontakt verlaufen:

- gefunden werden

- Übereinstimmung von gesuchten Inhalten mit Angebot auf der Website

- Sympatiefaktor stimmig

- Kontaktaufnahme des Suchenden oder Hinterlassen seiner Erreichbarkeit für Rückkontakt

- Verkaufen und/ oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Trainers

Vor allem braucht ein Trainer das Konzept, und die Keywords unter denen seine Zielgruppe ihn finden will.

Völlig easy denke ich, aber schwierig einen Dienstleister für die gesamte Kette von Einzelaktionen zu finden – sagt er.

Denn dafür braucht es auch Geld und Zeit für kontinuierliche Anpassung der Inhalte um diesen Bewertungsfaktor von Google und anderen Plattformen zu bedienen. Auch dauerndes Scannen des Marktes der Mitbewerber und Verbesserung des eigenen Content-Angebotes.

Es ist nicht damit getan gefunden zu werden, worauf sie meisten Unternehmen Wert legen, und wofür das meiste Geld investiert wird. Wenn der potenzielle Kunde an der Firmen-Website ankommt und dort die “Chemie” nicht stimmt, dann ist er gleich wieder weg. Hier kommt gutes bis perfektes WebDesign zum Einsatz, welches sehr psychologisch aufgebaut ist um die nötige “Wellenlänge” für möglichst viele Menschen zu haben.

Sympatische Websites die verkaufen – einfach so, weil sie so sexy sind wie – sagen wir mal George Clooney oder Angelina Jolie. Wer würde die beiden nicht kontakten wollen?