Weiterbildung für Designer 2011

02. März 2011

Ich habe mich mal umgesehen, welche Vorträge und Workshops angeboten werden, die interessant sein könnten für Designer – und für selbständige Designer ganz besonders. Also nicht nur fachlicher Input, sondern auch Kaufmännisches oder Infos zu angenehmerer Auftragsabwicklung.

Das IDZ in Berlin bietet eine hervorragende Design & Company: Workshopreihe für Designer und kleine Agenturen zu sehr guten Konditionen.

Inhalte:

Modul 1
Selbst-Analyse

Modul 2
Positionierung und Persönlichkeit

Modul 3
Marketing und Kommunikation

Modul 4
Finanzen

Modul 5
Organisation und Management

Modul 6
Recht

Nachrunde
Feedback und Evaluation

Viel Coaching und Networking. Toller Preis mit ca. 570,00 Euro, gefördert aus dem ESF – sehr leider nur für DesignerInnen mit Wohnsitz in Berlin.

Und das IDZ hat auch supercoole Tagesworkshops und Vorträge im Angebot. Hier das ganze Programm 2011

Ein Beispiel:  Dienstag, 8. März 2011         1. Vortrag | Konfliktlösung: Wenn´s knirscht in der Kundenbeziehung

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So eine Workshop-Reihe wünsche ich mir auch für uns Münchner Designer. Gibt es aber nicht, da haben wir den Designer und Designagenturen Stammtisch (den wir über Xing verwalten) gegründet im April 2010 und treffen uns monatlich mit jeweils einem Thema, zu dem wir uns austauschen.

Themen waren bereits:

Aquise

Website und Social Media – was macht jeder von uns und was kann man sonst noch tun?

Burn Out Prävention

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Sehr gut finde ich auch die Netzblicke der IHK München, hier gibt es abendliche Vorträge zu Themen für Webworker, viel E-Commerce, Facebook, Rechtliches – ganz phantastische Vorträge ganz besonders zu rechtlichen Themen für Internetangebote.

Das Programm der Netzblicke hier. Meist sehr kompetente und hochwertige, manchmal herausragende Qualität. Ich gehe gerne hin. Bernhard Kux wählt immer besonders zu Zeitströmen passende Themen aus und der Saal ist einfach schön. Das Networking war in der Vergangenheit zu kurz gekommen – aber die IHK hat sich den Wünschen der Community entsprechend auch zum Networking entschlossen mittlerweile. Nach den Vorträgen geht – wer mag – noch gemeinsam zum Spanier. Sehr nett immer.

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Absolutes Muss für mich ist die jährliche Messe Internet World in München. 2-tägige Veranstaltung mit Kongress, sehr interessant ist das kostenlose Rahmenprogramm, wobei ich dieses Jahr an einem Tag zum kostenpflichtigen Facebook-Day gehen werde.

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Der AGD bietet zwar wenig neue Themen, aber wichtige Themen, hier das Programm 2011 AGD.

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Webstandards – das Magazin

24. Januar 2011

Super gefällt mir der Artikel in der Ausgabe 08/10 mit dem Thema “Ein Toastbrot auf Facebook”, den Marcel Schler verfasst hat. Tolle Kreation, schöne Ideen.

Klasse Magazin, das mir Sven Wolfermann empfohlen hat.

Website: http://webstandards-magazin.de

T3CON11 – Typo3 Conference in San Francisco, 9.-11. Juni 2011

06. Januar 2011


Alle Infos auf der Website: http://t3con11-sf.typo3.org/

Location ist im Fort Mason Center, San Francisco, Kalifornien.

Ich freue mich auf viele, geniale Workshops, Vorträge und den Spirit der Community.

Buch “Kreativität aushalten” – Psychologie für Designer!

04. Januar 2011

Autor des Buches ist Frank Berzbach.

Das Buch hat mir ein befreundeter Designer während unseres Stammtisches empfohlen und danach hab ich den Titel öfters mal bei Kollegen gehört. Es ist  also mehr oder weniger ein Insidertipp.

Abgesehen davon, dass es sich gut anfasst und schön gemacht ist – aus dem Hermann Schmidt Verlag eben – hätte ich Scribbles und Bilder schön gefunden. Wir sind doch visuell orientiert, wir Designer.

Zuerst mal: Ich bin BEGEISTERT, es ist Frank Berzbach ein genialer Ratgeber gelungen.

Designer leben in der Spannung zwischen Motivation – Flow – Burnout. Oft fällt man nach jedem tollen Projekt und dem genialen Flow in ein tiefes Tief und rafft sich dann langsam wieder auf für das nächste Projekt und der Kreislauf beginnt.

Berzbach beschreibt toll, was  uns Weltverbesserer antreibt, was zum Ausbrennen führt. Er hat ein “Phasenmodell der Kreativität” definiert und das Kapitel “Kreativität als Lebensform” spricht mir und den Designern, die ich kenne aus der Seele. Wenn man gerne arbeitet, in der Freizeit auch noch kreativ ist und nie für Ruhe und Ausgleich sorgt, dann schafft man das ein paar hervorragende Jahre lang. Leider dauert eine Burnoutphase, die die meisten schon mal erlebt haben – dann traurige 1-3 Jahre. Solange dauert es bis sich der Körper wieder mit Lebensfreude aufladen kann nachdem er überfordert wurde.

Das Buch hat mich angeregt meine eigene Einstellung zu Motivation und Leistung, körperlicher Erholung und kaufmännischer – wichtig!! – Wertschätzung der eigenen Leistung zu modifizieren. Ich werde meine Preise erhöhen und nicht mehr soviel verschenken, einfach so, damit das Projekt noch schöner wird und weil die Kunden über ihre schmalen Budgets klagen oder so nett sind.

Das Kapitel “Falsch arbeiten” beleuchtet Stressprävention und Burnout. So gut habe ich diesen Themenkreis noch nirgends durchdacht lesen können. Nach 12 Jahren intensiver Computer-Kreativität und 1 Burnout, von dem ich mich gut wieder erholt habe – aber es dauerte Jahre – und wenn ich einige junge Kollegen schon mit 25 Jahren und Burnout sehe: da muss ich sagen, das Buch müsste Pflichtlektüre sein in jedem kreativen Studiengang.

Es geht im Kapitel “Richtig arbeiten” um Organisation der Zusammenarbeit mit Kunden, im Team. Um Ausbeutung, richtiges kritisieren, die Rolle der Teamleitung, wie sich Kooperation entwickelt, Nein sagen lernen.

Bei “Allein arbeiten” ist jede Menge Psychologie für Selbständige zu finden.

So, und da ich etwas gelernt haben sollte – es ist bereits wieder halb 11 abends, mache ich jetzt für heute Schluss und empfehle Euch das Buch UNBEDINGT!

Hier kommt der Amazon-Link.

Mein Artikel zur Selbstorganisation für Designer ist auch interessant.

CODE = DESIGN

14. November 2010

Workshop: Generatives Design / Programmiertes Gestalten

Ein “hands-on” Workshop zur Ästhetik von programmiertem Design mit super Dozenten, den ich extrem empfehlen möchte.

Die beiden Dozenten sind selbst  Designer und MitGründer von Envis Precisely. EP hat kürzlich die “Decoded Conference” veranstaltet und ist Teil der Szene “CODE = DESIGN”.

Hier alle Veranstaltungsdetails:  Website Training

Termin: 18. und 19. November 2010 jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr

Ort: in den Räumlichkeiten von Reppa.net in München,Widenmayerstr. 46a

Wer veranstaltet: Markus Jaritz und Philipp Sackl betreiben zusammen mit Thomas Gläser das Münchener Designstudio envis precisely. Sie halten Vorträge und Workshops an verschiedenen Hochschulen (FH Joanneum Graz, HfG Schwäbisch Gmünd) und geben auf Konferenzen wie z.B. der RIA World ihr Wissen weiter. Zudem unterrichtet Philipp Sackl seit 2009 programmiertes Entwerfen und Programmiersprachen an der HfG Schwäbisch Gmünd.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Designer, Künstler und Kreative, die über die Grenzen klassischer Gestaltung hinaus blicken wollen und ihre Fähigkeiten um eine neue, visuelle Ausdruckform erweitern möchten.

Was hab ich davon: In diesem Workshop tauchen wir in die Welt der Programmierten Gestaltung mithilfe von Processing ein, und lernen diese Technik für unterschiedlichste Zwecke zu nutzen. Fernab von bekannten Designertools sehen wir, dass die Programmiersprache auch ein Werkzeug des Designers ist und Code zu einer Ausdrucksform der Ästhetik wird.

Kostet: 600,00 Euro, max. 10 Teilnehmer

Kontakt: training@envis-precisely.com, +49 (0) 89 23 88 9 442

Making of WeHype.com – die social hype community

18. September 2010

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DER ERSTE GASTBEITRAG IN MEINEM BLOG – vielen Dank an Olivio und Christian von WeHype – ich bin ganz stolz  :-)

Bei WeHype nimmst Du das Hypen selbst in die Hand!

Das Projekt WeHype entstand als Idee im Freundeskreis.  Wir waren damals schon fasziniert von Virals, also Hypes, die sich über verschiedene Onlinekanäle (Mail, Messenger, Blogs und Social Networks wie Twitter, Facebook, StudiVZ) verbreiten. In einer frühen Phase wollten wir diese Internethypes sammeln und dokumentieren. Schnell erkannten wir aber, dass es viel mehr Spaß macht, seine besten Entdeckungen zu zeigen und zu sehen, wen es noch begeistert. Richtig cool ist es, zusammen frische Hypes zu entdecken, solange sie noch nicht Mainstream sind. Das gibt einem dieses Gefühl aus der Schulzeit wieder – man kennt da was das sonst noch keiner kennt und kann das zusammen mit seinen Freunden weiter erforschen.

Folgerichtig versuchen wir bei WeHype unserer Community eine Plattform zu bieten, auf der sie frische Hypes, Trends, Memes und Virals vorstellen, entdecken und diskutieren können. Wir arbeiten sehr eng mit unserer Community zusammen und nehmen uns jedes Feedback zu Herzen. Wichtig ist ja, mit der Community zu wachsen, und das zu bieten, was eine starke Gemeinschaft mit tiefen Wurzeln ausmacht. Das ist oft gar nicht so einfach wie es klingt.

Wir lieben Social Media, aber wir merken auch, dass Social Media selbst ein Hype ist. Zuviel Input, zuviel Information, zu schneller Datenfluss. Daher ist die größte Frage: Wie kann man es wieder zu einem tiefen, reichen, erfüllenden Erlebnis machen? Wir denken, dass es vielen genau darum geht. Sie wollen im Internet das finden ihnen am meisten Spaß macht, ohne dabei von einer Datenflut erschlagen zu werden. Das zu bieten ist unser heilige Gral, wenn man so will. Die beste Experience und die besten Themen.

Wir sind dabei aber nicht nur auf den Mainstream fokussiert – ganz im Gegenteil. Das Netz bietet allen und jedem was. Daher versuchen wir der Community die Möglichkeit zu bieten, sich ganz individuell zu entfalten. Besonders lokale Hypes sind hier sehr schön. Was ist in Berlin gerade angesagt? Welche Szene macht sich gerade in Hamburg einen Namen oder welcher Designshop bietet in Amsterdam gerade ein neues Gimmick, das von sich reden macht. Es ist eine tolle Erfahrung, zu sehen, wie sich Ideen und Hypebeiträge entwickeln. Man ist live dabei, wenn neue Trends entstehen, hoch gehen und manchmal schaut man auch mit Bedauern zu, wenn gute Ideen wieder in der Versenkung verschwinden. Wehmut hin oder her, das ist das Leben. Auf WeHype lassen sich diese Hypes sammeln und so baut man sich seine ganz eigene Trend Geschichte. Es ist garnicht so selten das ein Hype um den es lange still war wieder auflebt und dann ist es toll zu sehen das man damals schon dabei war.

Das ist ein weiterer Punkt der WeHype so spannend macht. Denn da draußen gibt es Tausende von GründerInnen, KünstlerInnen und Kreativen mit tollen Ideen. Die können sich bei WeHype nicht nur präsentieren, sondern auch lernen was funktioniert und was nicht, sich mit anderen Austauschen und ein Netzwerk aufbauen. Wir haben dafür z.B. das Fan/Guide Feature eingeführt mit dem man sich eine Sub-Community auf WeHype aufbauen kann, um die Fans mit den neuesten Updates zu versorgen. Hier wird zukünftig weiter Spannendes passieren. Wir haben da schon einige Features in der Schublade und freuen uns natürlich auf euer Feedback.

Aus dem Nähkästchen:

WeHype ist als unser Hobby gestartet, an dem wir in unserer Freizeit entwickelt haben. Inzwischen ist das ganze zur Leidenschaft geworden. Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir nicht an WeHype schrauben, Ideen sammeln, Feedback auswerten und neue Konzepte basteln. Ein Tipp für alle die auch eine Plattform machen wollen: Unterschätzt nicht die Arbeit. Technische Standards ändern sich laufend, Browserkompatibilität ist ein Reizthema und der Markt wird mit neuen Communities geradezu überschwemmt. Als Nischenprodukt hat man bessere Chancen. Wichtig ist es also, den Markt genau zu sondieren, ein solides Konzept zu haben und dann möglichst klein zu starten und von da ab mit der Community Schritt für Schritt Features zu entwickeln.

Wir sind inzwischen um einiges professioneller geworden und trauen uns auch zu, andere bei ihren Startups zu beraten. Denn von der Idee zur Plattform ist es ein weiter Weg, auf dem man am besten so viele Fehler wie möglich vermeidet.
Dennoch: Lasst euch nicht davon abhalten, euer Projekt umzusetzen. Der Erfolg stellt sich oft erst sehr spät ein und erfordert eine Menge Hingabe und Arbeit. Man sollte gar nicht erst versuchen das nächste Facebook oder WordPress zu sein. Wichtig ist es, sich seine Nische zu suchen und in der dann so fokussiert und community-orientiert wie möglich zu arbeiten. Ein tolles Beispiel ist hierfür Posterous. Ein Blogging Service, der sich darauf spezialisiert hat, per Mail zu bloggen. Auch unser Team Blog findet sich inzwischen auf Posterous und wir sind große Fans dieses Dienstes. http://blog.wehype.com

Olivio und Christian von wehype.com

Webshop – Burning News – Online Shop

15. September 2010

Vortrag von Alexander Sabo während des Typo3Camp in München 10 – 12. September 2010

Aus dem aktuellen Geschehen der Webshopbranche – Alexander Sabo
Dies ist keine Beratung durch einen Anwalt und ohne Haftung und nicht verbindlich

Regeln für B2C-Shops

Preisangabe in Brutto “inklusive Mwst zuzügl. Versandkosten”

Preise exact für alle Länder (in welche versendet wird) und Volumentarife und mit Endpreisen

Lieferzeit  muss genau angegeben werden wenn sie länger als 5 Tage ist- und eingehalten werden. Angabe der Lieferzeit in den AGB reicht nicht

Floskeln wie “in der Regel” sind abmahnfähig

Besondere Produktinformationen z.B. bei Textilien oder Energieverbrauchende Geräte muss auf der Produktseite laut Gesetz angegeben sein. Bei anderen Produkten genügen Links zu Unterseiten.

Werbung mit Selbstverständlichkeiten ist abmahnfähig

Der Bestellprozess muss eine Statusanzeige haben und der Kunde muss in diesem Prozeß seine Eingaben ändern können.

Adressangabe: umstritten ist die Telefonnummer als Pflichtfeld – und ist nur erlaubt als Pflichtfeld bei Sonderanfertigungen. Es darf nur in die angegebenen Länder geliefert werden.

Gebühren für gewisse Zahlungsarten müssen zweimal benannt werde: auf der allgemeinen Informationsseite und im Bestellprozeß.

Ware immer versichert versenden, denn der Händler haftet für das Eintreffen der Ware beim Kunden und den Nachweis des Versendens. Das soll auch das pünktliche Versenden beweisen, wenn das Produkt auf dem Versandweg zu lange unterwegs ist.

Schadensersatz: das Gericht entscheidet in den meisten Fällen für die Händler,weil die Bedingungen so streng sind.

Es kommt auf die AGB an wann der Kaufvertrag beginnt. Bestellbestätigung via Mail binnen einer halben Stunde muss sein – das ist aber erst eine Auftragsbestätigung wenn bestimmte Floskeln enthalten sind. Der Händler hat das Recht vom Auftrag zurück zu treten. Der Kaufvertrag soll erst beginnen – wenn die Ware an der Tür abgegeben wird.

Die Widerrufsfrist verlängert sich bis Unstimmigkeiten geklärt sind.

Widerrufsrecht und AGB: seit 6. Juli 2010 gibt es eine neue Widerrrufsbelehrung. Lesen der AGB und des Widerrufsrecht soll bestätigt werden und Download muss möglich sein und muss nochmals in Textform dem Kunden zugestellt werden. In eine Textmail kopieren – da Anhänge durch Blocker verloren gehen können.
Die Widerrufsbelehrung in der Sprache des Landes verschicken, in das man liefern müsste.

z.B. alle rechtlichen Institutionen von Amazon sitzen in Luxemburg.

Laut Fernabsatzgesetz gibt in anderen Ländern mildere Regelungen als für deutsche Onlinehändler.

Trends bei Zahlungsmethoden. Klassische Bezahlverfahren verlieren. Gewinner ist Paypal, danach Kreditkarte, Sofortüberweisung, Clickandbuy, Giropay.

Navigationsebenen: es wird eine vertikale Menüführung für die erste Hierarchieebene erwartet nach Eyetracking-Studien und die zweite oder weitere Unterebene horizontal.

Zurück zur gesamten Veranstaltung, in deren Rahmen dieser Vortrag gehalten wurde. Typo3Camp in München 2010.

Weitere, interessante Zusammenstellung zu Pflichten im Impressum eines Online-Shops:

http://www.business-wissen.de

Das 3. Typo3camp in München: 10. – 12. September 2010

10. September 2010

ausgebucht mit etwa 120 Teilnehmern.
Alle Infos: http://typo3camp-munich.mixxt.de/

Die Slides:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.SlidesUndVideos

Plan mit allen Sessions:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.sessionplan

Infos der Veranstalter:
Folge uns bei Twitter:
http://twitter.com/t3cm

TYPO3camp bei Facebook:
http://www.facebook.com/pages/TYPO3camp-Munich/100041866023

Bei XING haben wir auch eine Gruppe:
https://www.xing.com/net/typo3camp

Typo3Blogger
http://typo3blogger.de/

Zusammengefasst: inspiring people to share!

Super schöner Spirit in der Gruppe schon am ersten Abend im Kater Mikesch – dem Barcamp-Teil des Events.
Und nach dem ersten Vortrag ist klar, es gibt Bedarf Hintergründe zu erklären:
“das ist doch ein Baukastensystem, da klicken Sie doch nur Module zusammen – was ist daran so teuer?”

Ich berichte Euch aus der Sicht und mit dem ( technisch begrenzten) Verständnis eines Designers, der Design für CMS erstellt unter vielen professionellen Aspekten – für Typo3 zum Beispiel.
Die technischen Details verstehe ich meist nicht vollständig. Aber ich verstehe was alles technisch und psychologisch und vertriebsorientiert nötig ist, sich gegenseitig bedingt und was zusammen gehört: damit das Ergebnis perfekt funktioniert.


Einige der Vorträge und Workshops habe ich nachfolgend zusammengefasst.
Impressionen vom Camp

Indexed Search – Vortrag von Jochen Weiland

IS ist schnell, wenn sie richtig konfiguriert ist.
Externe Dateien können durchsucht werden, z.B. PDFs

Die gerenderte Site wird danach gecached – und Suchergebnisse werden aus dem Cache gefunden. Der Cache muss regelmäßig zeitnah gelöscht werden und eine Neu-Indexierung veranlasst werden – damit gelöschte Daten aus Suchergebnissen verschwinden.

Um nur qualifizierte Ergebnisse zu erhalten, kann man den Bereich festlegen in welchem gesucht werden soll:
Im Template wird dafür ein Marker platziert, welcher den Bereich der Site eingrenzt in dem die Suche aktiv sein soll.
<!–TYPO3SEARCH_begin–>
<!–TYPO3SEARCH_end–>

Extended Search – wird in der Datenbank angelegt und dort wird auch festgelegt, ob nur der exakt eingegebene Begriff in den Suchergebnissen ausgegeben wird, oder auch Wortteile.
Jochen Weiland zeigt im Script, wie man die Findung auch bei Wortteilen statt dem Suchbegriff einstellt.
Seiten, die nicht gecached werden, können auch nicht durchsucht werden.

Man kann einzelne Worte als “Stop-Wort” definieren, diese Worte werden dann nicht gefunden.

Beim Entfernen von Worten oder Seiten, und um die Weiteranzeige in den Suchergebnissen wegen des Cache zu vermeiden – muss man den Suchindex ebenfalls löschen. Z.B. per Cronjob nächtlich löschen und per Befehl neu aufbauen lassen.
Die Stopwords müssen dann ebenfalls neu aufgebaut werden – per Befehl automatisiert.

Fall: Kalender mit Einzelansichten in den Ergebnissen: für die Listenansichten von Extensions sollte man das Durchsuchen ausschalten und nur für die Einzelansichten zulassen.
Fall: Seiten mit News. Nur die Einzelansichten indexieren, nicht die Listen.
Fall: Kombinierte Seiten mit Content und News. Im Template von Latest News den Marker setzen für die Bereichbegrenzung für den zu durchsuchenden Bereich.

Crawler Re-Index
Crawler-Extension verwenden – und nachts den Crawler laufen lassen wenn der Server nicht ausgelastet ist – und Vorsicht bei “Hidden pages”.
Bei den Seiteneigenschaften eintragen bei TSconfig, dass Neu-Indexiert werden soll. Das sind umfangreiche Befehle, die Jochen alle gezeigt hat- ich hoffe es gibt ein Script anschließend, das ich hier verlinken kann.

Auch geschützte Nutzergruppen können für die Auffindbarkeit von Ergebnissen eingestellt werden – Nutzer außerhalb dieser Usergroup erhalten keine Ergebnisse.
Der Crawler ist aufwendig in der Konfiguration.

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


Projektmanagement – Michael Franzkowiak

Interessanter Erfahrungsbericht aus Projekten. Zum Beispiel Fehlersuche mit Sharepoint. Michael empfiehlt aktive Mitarbeit – rechtzeitig mitteilen wenn etwas nicht passt oder man selbst nicht zurecht kommt – damit der Projektleiter handeln kann und über Anpassung oder Neuentwicklung nachgedacht werden kann. Zum Beispiel wurde in einem Projekt mit 4 beteiligten Agenturen erst nach Einsatz von Sharepoint festgestellt, dass eine Agentur die Layouts weiter entwickelt hatte, obwohl das Projekt eingefroren worden war.

In internationalen Projekten die kulturellen Verhaltensunterschiede beachten.

Problem: Änderungen an allen  nötigen Stellen durchzuführen: dafür müssen diese Stellen kategorisiert und auffindbar gemacht werden.

Empfehlung: Entwickler sollen detaillierte Projektprozessbeschreibungen einfordern. Requirements allein reichen  nicht.

Benamung bei CSS-Klassendefinitionen festlegen. Extensions für Klassen, die sich nur in dieser Klasse auswirken, erhalten einen Namenszusatz der das auszeichnet.
Mails an die Beteiligten: Verteiler-Personen für Gruppen festlegen anstatt jede Mail an alle zu “spamen”. So wird ein Aufmerksamkeitsverlust für Mails vermieden.

Ein Teilnehmer berichtet aus dem Workflow in seiner Firma – sie haben gute Erfahrungen mit Microblogging.

Ein Teilnehmer empfiehlt mit einem Ticketsystem zu arbeiten.

Im Meeting alle nicht erledigten Punkte des vergangenen Meetings ansprechen. Protokoll an alle Beteiligten.

Wenn das Projekt fertig ist – auch wenn es gut gelaufen ist – sollten sich alle in einem Meeting nochmal treffen und alle Eindrücke besprechen.

Wenn das PM feststellt, es geht etwas nicht in Ordnung: eine “Early Warning” an die oberste Geschäftsleitung verfassen.

Jochen Weiland- Typo3 Wartung: Zündkerzen, Ölwechsel, Filter

Wie man eine Typo3-Installation am Laufen hält.
Statistiken in der Logfile-Datei. Wenn die Datei ihre max. Größe von 2 GB erreicht, werden keine weiteren Statistiken gespeichert. Daher spätestens die Logdatei warten z.B. am Ende des Jahres rausziehen, speichern und neu beginnen. Ansonsten in kürzeren Abständen.
config.stat_mysql=1

ke_stats speichert und aktualisiert Statistiken, wenn viele Einträge sind, wird das System verlangsamt. Die Extension konfigurieren, dass nicht bei jedem Seitenaufruf die Statistik  startet.

vts (de_phpot)  es gibt keine Security für diese Extension, die Daten aufzeichnet und die Datenbank vergrößert

tx_cal oder “wenn die Datenbank dicke Backen kriegt”, entweder richtig konfigurieren oder regelmäßig die Datenbank clearen.

Clear Cache at midnight” reicht hier nicht, da die Daten nur ungültig gemacht werden aber nicht gelöscht. Also per Cronjob die Tabelle leeren.

indexed_search mit crawler re-index.

Bilder, PDF…: Verzeichnis löschen+ neu anlegen + cache_imagesizes leeren

Beim Wechsel auf eine neuere Version von Typo3 dieses Verzeichnis löschen und händisch neu erzeugen. Dieses Verzeichnis auch nicht ins Backup aufnehmen.

deprecation_log enableDeprecationLog=o   einstellen

Error Handler standartmäßig deaktivieren im Installer und erst einschalten wenn etwas nicht funktioniert

Mr. Clean der lowlevel_cleaner das ist absolut komplex – und übersteigt mein technisches Verständnis. Ich gebe Euch her nachfolgend den Pfad zum Slide von Jochen Weiland an.

mit versions alte Versonen löschen

double_files z.B. für mehrfach eingesetzte Dateien/ Bilder/ Contentelemente

deleted seit 4.3 gibt es den recycler, der Dateien nur als gelöscht markiert, aber nicht löscht. Daher muss man hier alle gelöschten Datensätze  entfernen mit einer Zeitraumdefinition.

missing_relations fehlende Datenbankbeziehungen, .B. bei Verweisen zu gelöschten Elementen

clean_flexform

rte_images nicht emfohlen die Bilder direkt im rte einzufügen, hier zu bereinigen

refindex update  den referenzindex unbedingt aufbauen bevor mit dem cleaner Wartungsarbeiten gemacht werden.

AUTOFIX zuerst mit der Option dryrun anwenden und auf Fehler prüfen. Anschließend ohne dryrun laufen lassen.

die Dokumentation zum lowlevel_cleaner ist versteckt auf:

typo3/sysext/lowlevel

CHECKLISTE

cleanen je nach Menge der Seitenaufrufe – zum Beispiel spätestens wenn man sich nicht mehr ins Backend einloggen kann – dann spätestens. Größeres Hostingpaket buchen oder aufräumen.

Speicherplatz

Datenbank

Backup/ Archivierung prüfen

lowlevel_cleaner

Updates Core / Extensions schauen ob es Updates gibt

sich in Mailingliste “typo3 announce” als Abo für Neuerungen eintragen

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


SEO mit Typo 3

Slides der Sessions: “SEO mit TYPO3″ und “Caretaker” sind bei Slideshare online und hier verlinkt: http://tinyurl.com/646es4 #t3cm10

Aus dem aktuellen Geschehen der Webshopbranche – Alexander Sabo
Dise ist keine Beratung durch einen Anwalt und ohne Haftung und nicht verbindlich

Ich habe diesen Artikel wegen des Themas gesondert verschlagwortet, ausgelagert und verlinkt.
Hier zu lesen.


Matthias Krappitz – Twitter / Facebook / Wehype

Matthias Krappitz von http://www.aemka.de/ ist verantwortlich für die
Webentwicklung und Technik der Social Community WeHype
(http://www.wehype.com), welche auf Basis von TYPO3 entwickelt wurde.
Auf WeHype kann man durch die aktuellsten Hypes surfen und unter anderem
Aktionen auf der Plattform auf die eigene Facebook-Wall oder den eigenen
Twitter-Stream posten.

Um für die Barrieren für neue User niedrig zu halten, gibt es eine auch
Registrierung über das vorhandene Facebook oder Twitter-Profil über das neue
OAuth Verfahren bei dem man seine Login-Daten nicht preisgeben muss.
Auf der Plattform gibt es eine Punktevergabe für Aktionen, die jeder User macht.
Mehr Möglichkeiten zu publizieren und interagieren erhalten User mit höherer
Punktezahl, die bereits mehr Zeit auf WeHype verbracht und mitgemacht haben.

Für die technische Anbindung von Facebook oder Twitter gibt es hier weitere
Informationen:
mixxt

Ebenso können bereits konventionell auf WeHype registrierte User ihr Profil
nachträglich mit Facebook oder Twitter verknüpfen. Der User wird dabei
gefragt welche Möglichkeiten er WeHype einräumen möchte. Auf Facebook oder
Twitter kann er diese Autorisierungen jederzeit wiederrufen ohne WeHype noch
mal zu besuchen, wenn er dies nicht möchte.

SEO mit TYPO3 – Frank Nägler

Slide    http://www.slideshare.net/NeoBlack/seo-mit-typo3



Alexander Sabo – Social Media / Märkte sind Gespräche

Die Rollen von Autoritäten werden verändert. Autorität muss verdient werden durch Kompetenz. z.B. die Autorität eines Arztes, wenn seine Empfehlung durch Recherche im Netz geprüft wird.
Wertschöpfungskette von Social Media: die Evangelisierung, Apple ist zu einer Ersatzreligion geworden.

Social Media ist die Möglichkeit 1:1 mit dem Kunden zu kommunizieren und bedient ein Grundbedürfnis des Menschen: “Nachhaltig Spuren hinterlassen”.

Der berechnete Wert eines Facebookfans liegt bei 136,38 $. Untersucht wurden 20 führende Marken.

Nimm neue Wege der Kommunikation als Chance wahr.

Bedeutung von Social Media für die Reisebranche auf der Basis der Studie des DMC Instituts. Die Studie ergibt, dass Konsumenten Ihre Entscheidungen zu Reisezielen und Reisen insgesamt durch Recherchen in vertrauenswürdigen, Autorgeführten Blogs und Internetseiten von Reisenden mit Erfahrung vor Ort orientieren. Weniger Vertrauen wird Printmedien und Unternehmenspublikationen/ Unternehmensblogs geschenkt.

Maddesign – Sven Wolfermann – CSS und Performance

sehr gut zu lesen hier in Sven’s Blog:  http://maddesigns.de/css-performance-vortrag-auf-dem-typo3camp-munchen-203.html#more-203


Patrick Lobacher – Domain Driven Design

seine Buchempfehlungen zu “Domain Driven Design” sind die Bücher von von Nilsson/ Evans/ Fowler

Worum es geht: Die Domain ist ein von Eric Evans geprägter Begriff für eine Anwendungsdomänen-getriebene Herangehensweise an das Design komplexer, objektorientierter Software.

Ein Lösungsvorschlag anstatt der typischen Projekte mit Verlusten zwischen Informationssender und Informationsempfänger. Unterschiedliche Vorstellung des Kunden und des Programmierers vom gleichen Projekt – es braucht eine genaue Beschreibung des Projektes in einem interativen Prozess zwischen dem Kunden und dem Experten.

Das Ergebnis ist ein Modell, gesprochen in einer gemeinsamen Sprache. Auch genannt “allgegenwärtige Sprache”, Ubiquitous language.

Diese Sprache fließt in die Benennung von Klassen und in alle Prozesse ein -  gesprochen von allen Teilnehmern. (Bei multilingualen Projekten sollte idealerweise Englisch als Sprache verwendet werden.)

UL/ Modellierung
Während dieser Modellierungsgespräche findet ein agiler Prozeß statt, in welchem Bausteine und Benennungen festgelegt werden.

Objekt Lebenszyklus
Ein neues Konzept des Repository – hier können Objekte aus dem Archiv wiederbeschafft werden.

Vorteile
Besseres Verständnis der Domäne
Saubere Strukturierung des Code
Zuständigkeiten sind klar getrennt
Alle Beteiligten verstehen sich
Leicht zu erweitern
Zeitersparnis

Die Architektur von Flow3 basiert auf DDD.
Im Extbase Kickstarter wird visuell modelliert.




Das Designmagazin – diesmal mit dem Thema “Ordnung”

08. September 2010

erschienen am 7. September 2010 und auch erhältlich bei Design made in Germany:

Das Magazin kann man super gut am Bildschirm lesen – die ästhetische Scrollfunktion des halbtransparenten Inhalts vor der wunderschönen Grafik gefällt mir außergewöhnlich gut.

Christian Hartmann‘s Konzept ist sehr innovativ. Die Coverillustration von Andre Gottschalk ist ein Genuss. Und das WebDesign von Martin Rack herausragend – Ihr müsst das Magazin unbedingt scrollen. Die Herausgeber, Nadine Roßa + Patrick Marc Sommer haben in 18 Artikeln interessante Interviews, Fonts, inspirierende und erstaunliche Bilder zusammengestellt, schöne Texte geschrieben – zum Beispiel zu Infografiken.

Seht Euch die klickbare, horizontale Gliederung an, sie ist zwischen den Artikeln platziert und bietet Mouseover die Headline zur Seitenzahl.

Nachfolgend könnt Ihr das Magazin im Blog hier ansehen oder hier klicken und das Magazin Fullscreen lesen.

decoded – conference for code and design

07. September 2010

Veranstaltung am 23. Oktober 2010 in  der Freiheizhalle in München, 15 bis 23 Uhr.

decoded conference trailer 2010: design code culture from decoded conference on Vimeo.

Programmiertes Design – die Verbindung von Design und Code mit ihrer besonderen, erstaunlichen und begeisternden Ästhetik.

Die Veranstaltung präsentiert spezialisierte Gestalter und ihre Werke aus den Bereichen Informationsvisualisierung, Informationsästhetik, Gaming, interaktive Installationen und Physical Computing.

Veranstalter sind:  envis precisely und REPPA.NET

Website mit allen Infos: http://decoded-conference.com/

Mario Klingemann – den ich schon von den TocaMe Conferences kenne – stellt seine neuen Arbeiten vor.