Archiv für die Kategorie ‘WebDesign’

Gegen chronischen Glücks-Mangel: Website-Diagnose

Freitag, 13. November 2009

diagnose

Sie haben eine gute Empfehlung zu einem Produkt oder einem Dienstleister erhalten und freuen Sich darüber. Aus Interesse und Gewohnheit googeln Sie mal eben und landen auf der gesuchten Website.

UUPS! – Ihr Glückshormon-Spiegel stürzt im Bruchteil einer Sekunde ab beim ersten Blick auf die Seite!

Denn die Seite:
- ist unprofessionell und unsympathisch
- bietet die gesuchten, wichtigen Inhalte nicht auf den ersten Blick an
- wirkt unengagiert und lieblos
- baut keine wertschätzende Kontaktaufnahme zu Ihnen auf

Ihre tollen Glücksgefühle im Bauch sind verschwunden! Die Seite hat Glücks-Mangel verursacht. Nicht nur bei Ihnen – auch bei ihrem Besitzer, den sie täglich um interessante Kontakte bringt.

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In der Grundlagenermittlung und Zielfindung am Beginn eines Website-Projektes stelle ich meinen Klienten differenzierte Fragen zu Ihrer Positionierung. Positionierung ist auch die Darstellung nach außen (Merkfähigkeit, konservativer Hochstatus oder moderne Kommunikation auf gleicher Augenhöhe) und die Frage nach den sozialen Milieus der Kunden. Und zwar nach dem Milieu der bisherigen Klientel und auch ob eine Erweiterung oder Verlagerung in andere Schichten geplant ist.

Zentrales Thema für mich ist, ob ich das Designkonzept eher klassisch oder modern anlege, wie die Ansprache der Zielgruppe visuell und textuell ausgerichtet wird. Dazu gehören dann auch die Merkmale der Bildsprache, Farbe etc.

Meistens haben Coaches/Trainer auch eine eigene Akademie mit einem Team an Kollegen die weitere Leistungsfelder anbieten. Dann stellt sich die Frage ob man die Website auf die Person des Inhabers zentriert und stark bebildert in dieser Richtung – oder ob wir die Akademie/das Unternehmen hervorheben und die Person des Unternehmers und Gründers nachordnen. Dabei hilft ein Blick auf die Erwartungen der angestrebten Kunden. Die Entscheidungen fallen verschieden aus und der Weg bis zur Entscheidung ist meist ein Entwicklungsweg – was niemand vermutet beim Beauftragen einer Website.

Ein befreundeter Onliner erzählte mir diese Woche beim gemeinsamen Essen, dass seine Abteilung im Unternehmen (es ist ein großes Medienunternehmen) anderen (traditionellen Offline-)Abteilungen kollegial ausgeholfen hatte über einen Zeitraum von ein paar Wochen mit Redakteuren. Das Feedback war totale Begeisterung der Offliner über die zügige, wohlstrukturierte und absolut erfolgreiche Arbeit der aushelfenden Onliner-Redakteure.

Das wundert mich gar nicht – denn Onliner denken in effizienten und konzentrierten Strukturen – sind extrem diszipliniert. Eine andere Arbeitsweise wäre ihr Untergang in diesem Medium.

Und so lernen Unternehmen und Einzelpersonen im Verlauf der zwingend strukturierten Erarbeitung der Website in der Beratung bei mir sehr viel über Ihre eigenen Ziele und Ihren Marken-Kern, da wir ein Konzentrat entwickeln um in Sekunden den richtigen Eindruck für die ersehnte Zielgruppe bereit zu stellen.

Ein lieber Kunde von mir war positioniert als Akademie in der Automobil-Branche, sehr gesichtsloser Auftritt, Salestraining ohne spezielle Aussage. Er wollte eigentlich nur eine suchmaschinenoptimierte Website, erzählte mir aber was ihn unzufrieden macht und was er sich wünschen würde – ein inhaltliche Weiterentwicklung/ Neuausrichtung seines Angebotes.

Wir haben gemeinsam einen neuen Namen für sein Unternehmen entwickelt, eine Weiterentwicklung seines Namens in Kombination mit einem Keyword seiner Neuausrichtung, ein extrem bemerkenswertes Logo dazu, schlagkräftiger Claim und ein sehr personalisierter Auftritt – konzentriert auf seine Person.

Er erhielt ausnahmslos sehr viel Lob und positives Feedback und die Neupositionierung ist hervorragend gelungen. Hochwertige Websitekonzeption ist auch Coaching – die Chance strukturiert alle Bereiche zu durchdenken.

Ich denke mir immer wieder – wenn die Frage nach dem Preis einer Website an mich gerichtet wird – dass an diese Qualitätsfaktoren niemand denkt der sich einfach nur eine neue Website wünscht und gar nicht weiss was hier möglich ist.

Standarts für strategisches WebDesign

Sonntag, 04. Oktober 2009

strategie

…gibt es leider nicht.

Die Leistungen rund um die Erstellung von Websites sind bisher nicht vergleichbar inhaltlich – höchstens technisch. Eine Website muss folgende Minimal-Kriterien erfüllen:

  1. der Zielgruppe gefallen
  2. wissen was gesucht wird bei Betreten der Website um das Ziel nicht zu verfehlen
  3. die gesuchten Inhalte mindestens gut anbieten
  4. den Absender/ Besitzer der Website professionell darstellen
  5. für Google und andere Suchmaschinen durchsuchbar programmiert sein
  6. Möglichkeit zum Feedback bieten
  7. rechtlich einwandfrei sein

Strategisches WebDesign ist nicht nur Design und auch nicht nur Programmierung sondern eine andere Art des Konzeptes für Websites mit Berücksichtigung von wahrnehmungs- und konsumpsychologischen Grundsätzen und Kenntnis von Zielgruppen-Wertvorstellungen wie auch Medien affinen Parametern.

Für diese inhaltlichen Parameter ist kein Preis definierbar, aber gerade Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg von Websites als Vertriebsinstrumenten. Vertrieb bedeutet in manchen Branchen – zum Beispiel bei Beratern – auch sympatisch und professionell abgebildet zu werden. Hier ist die Bauchebene das Entscheidungkriterium – egal wie die Programmierung ist.

Ist andererseits das Design schön, aber die Seite zeigt mangelnde Professionalität in Inhalt und Nutzerfreundlichkeit, so wird auch kein positiver Effekt erzielt.

So sieht die Praxis aus:

Mache Unternehmen beschließen für eine Dienstleistung oder einen Dienstleister verschiedene Unternehmen zu vergleichen bevor Sie zum Gespräch einladen. Meist wird eine Person des Teams ausgewählt für die Recherche. Dann werden ausgedruckte Websites im Konferenzraum auf dem Tisch ausgebreitet und diskutiert.

Wie würde Ihre Website da abschneiden? Kommen Sie überhaupt erst soweit?

Oftmals verlieren hochprofessionelle Trainer oder Firmen – die schon lange gut im Geschäft sind – Marktanteile nicht nur bei der Neukundengewinnung durch Ihren vernachlässigten und unterschätzten Webauftritt.

Sie haben selbst lange angebahnte  hohe Tagessätze und keine Kenntnis der verschiedenen Qualität der eigenen Vermarktung über das Internet. So wird gespart oder der falsche Dienstleister ausgewählt – und so liegen eben nicht mehr goldene Zeiten vor diesen Marktteilnehmern sondern bessere, zeitaktuellere Images verkaufen sich besser.

Leider gibt es keine Zertifizierung für strategisches WebDesign in Abgrenzung zu programmierenden Firmen mit Baukastensystemen oder zu Corporate Design Firmen.

Ich werde mir hier etwas einfallen lassen und demnächst wieder einen Artikel schreiben.
Mein erster Gedanke ist:
meine marketingspezifische Beratung als Baukastenmodul getrennt vom Design der Website extra auszupreisen und genau zu beschreiben. Denn hier liegt der wertvollste Teil des Projektes, der die volle Anerkennung verdient und bisher im Preiskampf nicht beachtet wird.

Bleiben Sie dran und schreiben Sie mir Ihre Gedanken.

Alles über die neue Version 5.3 von PHP

Samstag, 05. September 2009

Jetzt PHP-Journal kostenlos kennenlernen.

Schwerpunktthema der neuen Ausgabe 5/09 des PHP-Journals, die am 8.
September 2009 erscheint, ist die neue Version 5.3 von PHP. Sie
erfahren alles über die neuen Features und was Sie beim Umstieg
beachten müssen. Außerdem werden in einem speziellen Workshop die neue
Implementierung von PHP auf Windows und IIS genau unter die Lupe
genommen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Workshops, in denen aktuelle und
professionelle Programmiertechniken dargestellt werden, etwa wie man
beispielsweise eine professionelle Distribution von PHP-Applikationen
inklusive allfälliger Updates sicherstellt oder wie man mit dem Zend
Framework 1.9 eine rationelle Formular-Validierung aufzieht.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind:
- Vordefinierte Variablen und Konstanten in PHP
- Bildergalerie mit Coppermine
- Optimale Konfiguration eines Magento-Shops
- PHP-Applikationen mit SQLite

Außerdem gibt es eine umfangreiche Sammlung von Tipps & Tricks. Auf der
Heft-DVD mit über vier GByte Software finden Sie u.a. die Linux-
Distribution Mint 7 von Ubuntu sowie eine Auswahl leistungsfähiger PHP-
Applikationen.

Die Ausgabe 5/09 des PHP-Journals ist am 08.September 2009 am Kiosk.
Ein kostenloses Kennenlern-Exemplar des PHP-Journals erhalten Sie unter
http://www.phpjournal.de/leseprobe.

Dr. Günter Götz
Herausgeber

Informationsarchitektur

Mittwoch, 01. Juli 2009

Das Anlegen eines Informations-Systems als Struktur für ein Portal ist zum Teil immer gleich und andererseits verschieden.

Der Designer erfragt alle grundlegenden Infos zu Nutzern/ Anbietern etc und indem er diese Infos durchdenkt und in Beziehung setzt, reift eine Ordnung, entstanden aus der Gesamtheit der Informationen/ Grundlagen.

Das ist die “Handschrift” eines Designers für ein WebDesignProjekt – die Konzeption, die Informationsarchitektur. Standards werden individualisiert durch die Erfahrung des Designers, die – persönlich Informationen bewertend – sein Layout prägt.

Nachfolgend 3 Checklisten, einfach mal als Anregung bei den nächsten WebDesign Projekten.

checkliste_infosystem

checkliste_layout

checkliste_grundlagen

Usability-die favorisierten Features auf Websites

Dienstag, 23. Juni 2009

usability

Nach Umfragen zu Usability auf Websites durch eine Online-Marketing-Studie wurden folgende Funktionen von Nutzern als besonders hilfreich und beliebt bewertet:

Bewertungen von Produkten und Produktinfos

Suchfunktionen & Selektionsfunktionen

Konfiguration von Produkten

Empfehlungen

Merklisten, Wunschlisten (man kann sich etwas speichern und zurückkommen)

Zoom-Funktion auch gerne 3-D Ansichten

Bilderzoom bei Mouseover ist schneller/ komfortabler als bei Klick

Hinweise auf weitere – an dieser Stelle – interessante Informationen zum Thema (externe Links zu anderen Seiten, in neuem Tab)

Meist gesucht: Öffnungszeiten, Anfahrt, Telefonnummern und Rückrufbutton.

Meine Empfehlung darüber hinaus: sorgen sie für möglichst häufige, interne Querverlinkung auf weitere Seiten des eigenen Webangebotes – bei jeder Gelegenheit machen sie den Leser aufmerksam auf weiterführende Informationen (die ihn auch interessiren könnten) innerhalb Ihres Webangebotes. So erzielen Sie längere Aufenthaltszeiten der Leser auf Ihrer Page und bietet den Lesern umfangreichere Informationen an. Darüber hinaus honoriert Google diese Vernutzung Ihrer Inhalte mit Blick auf das Ranking.

WESENTLICH: verständliche und stringente Nutzerführung, Breadcrumb

Google Fundstelle-Ihre Website

Donnerstag, 18. Juni 2009

description bei google

description bei google

Wenn Sie über die Suche bei Google gefunden werden, dann soll der angezeigte Text ideal für den Suchenden Ihr Angebot beschreiben – der Ergebnistext soll den gesuchten Zielen Ihrer Zielgruppe entsprechen.

Den entsprechenden Text – welcher da angezeigt wird – haben Sie in Ihrem Seitenquelltext bereits perfekt formuliert hinterlegt – bei der “description”.

Im günstigen Fall wird nun Ihre Website angeklickt und der Besucher landet auf Ihrer Startseite – der Landingpage, oder der Unterseite auf welcher Google die Keywords entdeckt hat.

Unternehmenserfolg und Identität durch Design

Freitag, 12. Juni 2009
unternehmenserfolg und webdesign

unternehmenserfolg und webdesign

Die Firmenwebsite als Teil des Vertriebes ist erst nützlich, wenn sie die Identität des Unternehmens im Internet positiv abbildet.

Dazu gehören Faktoren wie das Design, die Ansprache der Besucher in den Texten und die Relevanz der Inhalte.

Schlecht gekleidete und holprig sprechende Verkäufer, die nicht verstehen was ein Kunde meint – genauso nützlich sind unüberlegte Firmen-Websites.

Firmenwebsites sind existenzielle Faktoren, da die Mehrzahl der Konsumenten im Internet recherchiert und Käufe vorbereitet. Kosten für eine erfolgreiche Website sind vollkommen nachrangig – die Verluste ohne eine gute Firmenwebsite sind unermesslich, denn der Mitbewerb macht das eventuell besser und sichert sich die besten Kunden.

WebDesign und Texte

Freitag, 29. Mai 2009
webdesign und text

webdesign und text

Texte für Websites werden anders gelesen als Texte in gedruckten Medien. Lesen am Bildschirm ist ermüdend, denn die Augen müssen in eine Lichtquelle hineinsehen, welche unmerklich aber beständig flimmert.

Daher scannt ein Leser die Informationen am Bildschirm eher, als dass er lange lesen möchte.

Dies bedingt knackige und bildhafte und gut strukturierte Texte mit kurzen Absätzen um Inhalte punktgenau zu vermitteln. Vor allem bildhaft und idealerweise mit Keywords versehen, was nicht so leicht ist.

Ein gutes Buch zum Thema Corporate Wording mit Ideen für Internet-Texter ist “Corporate Wording” von Hans-Peter Förster. Mir gefällt besonders das Beispiel der Produktbeschreibung eines Rasenmähers.

Zitat:

Der Rasenmäher-Motor hat 1 dB.       versus Der Rasenmäher-Motor schnurrt so leise wie eine Katze (1dB).

Der zweite Text ist länger, aber begeistert, man denkt sofort in Bildern, und in sympatischen Bildern.

Ich freu mich, wenn Sie weitere gute Bücher hier per Kommentar empfehlen würden.

Konzeption & WebDesign & Typo3

Sonntag, 24. Mai 2009

konzept_webdesignDer Begriff WebDesign definiert nicht eindeutig was gemeint ist.
Leistungen die mit WebDesign in Verbindung gebracht werden:

  1. Design von Oberflächen für Internetseiten oder Werbemittel für das Web, z.B. Banner
  2. Design & Programmierung für Internet-Anwendungen
  3. Konzept & Design & Programmierung von Internet-Anwendungen
  4. Programmierung von Internet-Anwendungen
  5. individuelles Design für Homepages

Agenturen für Redaktionssysteme – bieten auch WebDesign an. Manchmal “WebDesign durch Spezialisten”. Meist werden vorhandene Vorlagen, Templates, genommen und der Designer baut dann ein nettes Bildchen irgenwo ein nachdem er mit dem Kunden vorher eine Konsens-Ebene gefunden hat. Schlanke Prozesse werden beworben, der Kunde spare sich den “Overhead” großer Agenturen und erhalte die gleiche Beratung wie dort, aber billiger. G* ist g* – Sie wissen schon.

Aber wo ist die Qualität der Konzeption definiert, das Konzept für den Internet-Auftritt des Kunden. Klar man kann immer die gleiche Seitenstruktur anbieten, die für jeden passt:

  • Home
  • Über uns
  • Angebot
  • Referenzen
  • Kontakt

Und dann ein nettes Bildchen dazu und ein Logo. Fertig.

Und was ist mit Web 2.0 – Angeboten oder anspruchsvolleren, umfangreicheren Auftritten, wo man mal eine neue Struktur benötigt und jemanden der mit Ahnung und dem Willen zu einer guten Konzeption das Projekt erfolgreich machen kann? Sucht man da auch einen “WebDesigner”? Brauchen wir da nicht eine qualitativ eindeutigere Berufsbezeichnung?

Wonach sollen Kunden suchen wenn Sie ein Web 2.0 Projekt starten wollen oder ein großes Projekt?

Ich habe mich spezialisiert auf Konzept und Design, die Programmierung machen schon lange meine Partner und tun das hervorragend. Eine Bezeichnung für unsere Konstellation gibt es noch nicht. Gefunden wird ThielDesign meist über den Begriff  “WebDesign”.

Pricing on WebDesign & die Aura von Corporate Design

Samstag, 23. Mai 2009

corporate design und pricing

corporate design und pricing


Corporate Design ist ein sichtbares Pricing wodurch der Kunde sich selbst eine visuelle Bewertung in seiner Aussendarstellung zulegt

Für WebDesign gibt es kein festes Preisgefüge – individuelles WebDesign ist kein pret-a-porter-modell, kann aber trotzdem verschieden kalkuliert werden.

Es gibt Kunden die einen guten Geschmack haben und Kunden die wenig gebildete Augen haben in Bezug auf gutes Design. Und es gibt gute und wenig gute Designer, ich bin immer wieder entzückt wenn ich tolles Design sehe – was spannend ist und nicht die Wiederholung von Design das man schon mal gesehen hat.

Und ich verberge mein Entsetzen wenn ich schlechtes Design bei Websites sehe, die mir Bekannte oder Kunden stolz vorstellen und angeben, dass der Designer “sehr!” teuer war und sie sich das leisten konnten.

Gutes Design kann entstehen wenn die Wellenlänge stimmt zwischen Auftraggeber und Designer, wenn beide gutes Design schaffen wollen und können, wenn der Designer gut und motiviert ist  – und der Auftraggeber ebenfalls einen guten Geschmack besitzt, und bereit ist für gutes Design zu bezahlen, denn das ist ein Prozeß und kann im Bereich Finetuning Zeit und Geld kosten. Beide müssen ideale “Sparringspartner” sein.

Corporate Design ist ein sichtbares Pricing wodurch der Kunde sich selbst eine visuelle Bewertung in seiner Aussendarstellung zulegt, und es kann auch sein, dass man sieht dass er keine Ahnung hat von Design oder gutem Geschmack. Oder dass er sich von einem schlechten Designer etwas verkaufen liess.

Gutes Corporate Design ist die Aura des Unternehmens, geboren aus der  Aura des Unternehmers – sie zieht Erwartungen und Reaktionen an und nimmt Einfluss auf das Unternehmen. Gutes Corporate Design schafft Sympathie und erzeugt positive Reaktionen. Es klingt vielleicht altmodisch, aber ich bin der  festen Überzeugung, dass kreative Prozesse eine gewisse Demut verlangen, dass AG und Designer sich intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen und dass der Designer nicht schnell etwas hinwirft, was einen oberflächlichen Auftraggeber schnell begeistert, vielleicht weil es an etwas erinnert was bereits erfolgreich etabliert ist, ein Me-Too-Design eben.

Andererseits wenn Corporate Design – und Web Design – nur über den Preis oberflächlich und billig eingekauft werden, dann soll es ebenfalls die Seele des Unternehmens zeigen, damit es stimmig ist. Ist das auch Ihre Meinung?