Archive for the ‘WebDesign’ Category

Studien und Artikel zu Nutzerverhalten im Web und: SEO-Ausblick

Donnerstag, März 4th, 2010

iStock_000009536221XSmallIch habe natürlich meine persönliche Meinung, welche Elemente von Websites ich vertriebsstark finde und welche Soft Skills der Seiten zu  Erfolg oder Misserfolg beitragen. WebDesign hat klare, wahrnehmungspsychologische Aufträge. Mein neuester Vortrag behandelt die “”Geheimen Soft Skills von Websites”.

Mit Soft Skills meine ich Faktoren wie die Ansprache der Besucher durch Atmosphäre (Um die Besucher in ihren unterschiedlichen Vorlieben auf der Bauchebene und intuitiv, sympathisch anzusprechen – die unbewussten Faktoren, die Wahrnehmungspsychologie), Querverlinkung innerhalb der Seiten, um den Besuchern eine Folge zusammenhängender und interessanter Informationen (statt nur eines Produktes) logisch aufbereitet anzubieten. Ich zähle zu den Soft Skills auch die Usability-Faktoren, das mehrfache Anbieten geeignerter Inhalte in verschiedener, visueller Form um bewusster darauf hinzuweisen, und nicht nur kognitiv. Und die richtige Aufforderung zum Dialog, die Möglichkeiten eine Berührung herzustellen zwischen dem Informations-Absender und dem Besucher der Website.

Diese Soft Skills – die dazu führen, dass die Besucher einer Website tiefer in das Angebot einsteigen und sich umsehen, sind auch verantwortlich für bessere Ergebnisse bei den Suchmaschinen. Dazu schreibe ich später noch mehr, in diesem Artikel, bezug nehmend auf neueste Erkenntnisse zu SEO, die ich in der Internet World Business vom 15.02.2010 gelesen habe.

Neben allen Impressionen im Alltag mit meinen WebDesign Kunden, allen Gesprächen während Website-Analysen und bei Durchsicht aller Websites und Ihrer Möglichkeiten/ Fehler wenn ich analysiere um Angebote für Relaunches zu erstellen -  finde ich es unverzichtbar, Studien mit aktuellen Statistiken zu Nutzerverhalten im Web zu lesen.

Ich schlage hier mal meine Statistik-Favoriten vor und bitte Euch um Erweiterung der Liste mit Euren präferierten Studien-Tipps:

ARD/ ZDF

Die jährlich erscheinende ARD-ZDF-Onlinestudie, zuletzt vom Dezember 2009. Wichtig finde ich bei der letzten Studie die Erkenntnis, dass etwa 67 Prozent der Deutschen im Netz aktiv unterwegs sind, davon die jungen Menschen fast zu 100 Prozent (96,1 Prozent) und dass die, am stärksten wachsende, Gruppe der über 50-jährigen bei 40,7 Prozent liegt.

Wobei – hier meine persönliche Interpretation – die über 50-Jährigen (siehe Nena, Madonna und Co) durchaus immer noch jung und nicht vergreist sind. Die meisten Webworker und Ex-New Economy Mitarbeiter sind heute um die 50 und plus. Also Power-User.

Dazu im Vergleich die interne Statistik der Münchner Volkshochschule, die schon vor einem Jahr bezifferte, dass die Web-Einsteiger-Kurse und die Mausschubser-Kurse für ältere Menschen  eingestellt werden sollen, da die Buchungszahlen dafür zurück gegangen sind – weil diese Zielgruppe bereits im Netz unterwegs ist und sich nicht mehr im Einsteiger-Stadium befindet.

In ländlichen Regionen kann das anders aussehen.

Für mich heißt das, dass auf Websites den Informationen mehr Unterhaltungswert beigefügt werden soll, denn die jüngeren Nutzergruppen sind mit Infotainment aufgewachsen und sehr visuell noch dazu durch TV, Spiele und die multimedialen Bildungsangebote. Die älteren Nutzergruppen sind auch nicht mehr die verunsicherten Einsteiger und haben dadurch einen anderen Anspruch an Abwechslung.

Einen besonders genialen Artikel zu Werten und Vorlieben der Menschen ab 50 Jahren, die sich wie 37-Jährige fühlen, geschrieben von Peter Scheurer für die BAW-Website im Bereich Aktuelles lesen Sie hier.
Der Artikel heißt: “Männliche und weibliche Silberrücken.
Die neue gesellschaftliche Macht ist über 50 Jahre alt, liebt den Konsum, den Sex und das Alter.”

Man kann auch die  ARD/ ZDF-Studien der vergangenen Jahre online lesen, kostenlos. Und jede Menge Nutzertypologien etc. werden ebenfalls hier angeboten.

AGOF Arbeitsgemeinschft Online Forschung

Die Agof gibt quartalsweise die Studie “Internet Facts” zu Reichweiten und Strukturdaten heraus, eine Grundlage für die Marktpartner des Online-Werbemarktes. Ebenfalls kostenlos.

BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft

Es gibt jede Menge Studien für Mitglieder, die nicht öffentlich zugänglich sind, aber auch einige Ergebnisse, die in Pressemitteilungen öffentlich gemacht werden hier.

Sehr empfehlenswert die Zeitung “Internet World Business”, alle 14 Tage neu. Online hier.

Zu SEO-Neuerungen in 2010 habe ich in der Internet World Business, im Artikel “SEO am Scheideweg” vom 15.02.2010 sehr interessante Meinungen und Trends gelesen:

Latent Semantische Optimierung (LSO): man würde nicht mehr nur auf die Keywords optimieren, sondern auch auf verwandte Begriffe wie Blume/ Rose/ Dornen.

Geschwindigkeit und Ladezeit der Website werden ein Qualitätskriterium. Entnommen wurde dieser Trend einem Vortrag des Google-SEO-Gurus Matt Cutts auf der Webmaster-Konferenz Pubcon 2009 in Las Vegas. Hier noch der Link zur Site von Matt Cutts.

Dazu der Rat, die Optimierungstools von Google (Pagespeed) und Yahoo (Yslow) einzusetzen, die über Firebug als Firefox-Plugin funktionieren.

User-Centered SEO: Usablity als SEO-Faktor im Hinblick auf die Klickraten untergeordneter Seiten im gesamten Auftritt. Das deckt sich ideal mit meinem Vorschlag zu den Usability-orientierten Soft Skills der Websites. “Content is King” – und zwar wenn er gelesen/ geklickt wird. Google hat da viele Auswertungsmöglichkeiten um das Benutzerverhalten auf der Website zu tracken: über Analytics, die Toolbar, Doubleclick zum Beispiel.

Immer noch die aktualisierten, wechselnden Inhalte der Website – was Schulung der Mitarbeiter als SEO-affine Redakteure bedingt.

Flash – immer noch versteht Google kein Flash, schade. Da muss man sich Alternativen für Google einfallen lassen, was ja möglich ist. Denn andererseits emotionalisiert Flash Inhalte wunderschön und macht Infotainment möglich. Was für die Nutzer gut ist.

Google Maps wird wichtiger für Brancheneinträge, hier bestehen noch sehr viele Chancen.

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, in der Bayerischen Akademie für Werbung in München

Donnerstag, März 4th, 2010

Textzitat aus dem Newsletter von Gründungszuschuss:

Werbung, Warmaquise, Wasserbetten: Inspirationen auf dem 3. Impulstag

„Kunden gewinnen mit Internet und E-Mail“ – so lautete das Thema des diesjährigen Impulstages für Gründer und Selbständige, den Gründungszuschuss.de gemeinsam mit der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München veranstaltet hat. Rund 200 Teilnehmer besuchten die hochwertigen wie humorvollen, nachvollziehbaren wie nutzwertigen Vorträge am 23. Februar in den Räumen der BAW – und knüpften wertvolle Businesskontakte.

Referent Robert K. Bidmon, Psychologe und Trainer für Dialog- und Direktmarketing, erklärte am Beispiel eines Wasserbettenverkäufers die Gesetze der Kundenbeeinflussung. Egal ob die schaukelnden Möbel online oder im Direktverkauf an den Mann gebracht werden sollen – Bidmon erläuterte ihre Vorteile so sympathisch wie eindringlich, dass nach seinem Vortrag garantiert einige der Teilnehmer ins nächste Bettengeschäft gestürmt sind…

BAW-Dozent Thomas Jäger hingegen zeigte auf, wie Kunden via Google auf die eigene Webseite gelotst werden und man den Spagat zwischen Suchmaschinenoptimierung der Website und Lesbarkeit schafft. XING-Experte Joachim Rumohr gab Insider-Tipps zur Nutzung der Networking-Plattform. Reachtsanwalt Christian Schmoll vom E-Mail-Dienstleister eCircle erklärte sehr anschaulich, was im Internet und bei Mailingaktionen unzulässig und was (noch) erlaubt ist.

Agenturchef Andreas Keck veranschaulichte in einer Tour de Force die Vor- und Nachteile von Mailings, Blogs, Shops und klassischen Webseiten. Ulrike Thiel, Geschäftsführerin der Agentur ThielDesign, zeigte den Teilnehmern schließlich anhand von Firmenwebseiten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen beispielhaft, welche Elemente nach ihrer Erfahrung am besten als Marketinginstrument funktionieren.

Informationen zur Veranstaltung im Ankündigungs-Flyer können Sie hier lesen.

Website Analyse von etwa 50 Websites

Mittwoch, Februar 24th, 2010

umfrage_webdesign

Im Dezember 2008 und nochmals 2009 habe ich  im Gewinnspiel-Adventkalender der German Speaker Association eine Website-Analyse und Beratung zur Website verlost.

gsa

Die Resonanz war jedesmal sehr groß. Und beim zweiten Mal hatte ich die Idee nicht nur den Hauptgewinn zu verschenken, sondern allen anderen Interessenten als Trostpreis eine halbe Stunde Website-Analyse und Beratung zu schenken.

Für mich selbst war der Gewinn dabei sehr groß, denn es bedeutet ein schönes Empfehlungs-Marketing aller zufriedenen Website-Inhaber, die mit mir am Telefon über Ihre Website und die möglichen Fehler und Verbesserungen sprachen.

Und ich gewann einen absolut gigantischen Einblick in die Praxis – die Merkmale von Erfolg oder Erfolglosigkeit  von etwa 50 Websites im alltäglichen Einsatz.

Ich war interessiert daran, heraus zu finden, wie erfolgreich die Soft Skills dieser Websites von Einzelunternehmern sind. Denn bei Dienstleistungen von Unternehmen dieser Größenordnung kommt es doch sehr auf die Persönlichkeit des Inhaber an, die hier sichtbar gemacht werden kann.

Die meisten Websites gehörten Einzelunternehmern, Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensberatung oder Training oder Coaching, auch PR.

Auch eine Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzlei war dabei, die neuerdings eine Marketing-Managerin eingestellt hatte und sich nun mehr mit dem Vertriebsinstrument Website auseinander setzt. Hier war das Potenzial sehr groß, die Website um emotionale Faktoren wie Bilder oder Dialog-Aufforderungen zu bereichern, denn die Seite war sehr fachlich und emotional karg. Ein weiterer Nutzen, der mir auffiel bestand darin, den Schatz der Vorträge, die das Unternehmen hält, auf der Website anzukündigen und zu besprechen. Um einen Mehrwert anzubieten und Vertrauen in diese, weiteren Leistungen des Unternehmens zu schaffen.

Erstaunlicherweise hat eine unterirdisch laienhafte Website sehr gut Kunden aquiriert nach Aussage der Inhaberin, was möglich ist, denn die Seite ist extrem persönlich und trifft sicher den Nerv einer bestimmten Zielgruppe – fernab von Perfektion – mit einem Gefühl der Vertrautheit und sehr persönlichen Unvollkommenheit.

Dafür hat eine absolut stimmige, perfekte Website bei genauem Hinsehen Ihre Ziele nicht erreicht. Ich bin mir sicher, es liegt daran, dass sie zu modern, gefühlsbetont  und partnerschaftlich kommunziert in einer Branche, die auf Hochstatus und traditionelles, hierarchisches Denken setzt.

Manche Seiten waren in der Programmierung nicht mehr aktuell und eine Website-Inhaberin hatte an ein SEO-Dienstleistungsunternehmen (ein bekanntes, schwarzes Schaf der Branche) Geld verschwendet.

Alle hatten sehr persönlich in ihre Websites viel Mühe und Zeit investiert, ziemlich alle waren mit Ihren langjährigen Webdesignern sehr zufrieden und fühlten sich verbunden.

Es gab mal Kritik an der Website von Kollegen, die ein zu großes Bild von sich selbst auf der Startseite hatten – ein anderes Mal wurde gerade das für gut befunden. Die Möglichkeit, dass die Interessenten sich Informationen über die Website bestellen konnten, führte laut Aussage zu durchschnittlich 2 Neukunden pro Monat. Newsletter wurden durchweg als bevorzugtes Instrument zur Kundenbindung – mit positivem Feedback – mit großer Liebe zu den Inhalten gestaltet.

Eine Inhaberin erzählte mir, nachdem sie neue Fotos von sich hatte anfertigen lassen und die Bilder in der Website ausgetauscht hatte, wäre sehr positives Feedback von langjährigen Kunden gekommen und dazu noch viele Neukunden. Also ein klares Votum für sehr gute Fotos.

Ich habe mal eine Grafik angefertigt – zu sehen oberhalb dieses Artikels und größer hier – mit der Orientierung von Zielgruppen bei der Suche nach Nutzen auf Websites.

Sehr wichtig ist das emotionale Klima auf der Startseite – hier wird binnen 3 Sekunden auf der Bauchebene entschieden, ob Besucher sich weiter in der Website umsehen werden. Zusätzlich müssen die Websites gut aussehen im ausgedruckten Zustand – um als Tischvorlage zu überzeugen, wenn Unternehmen sich nach einem neuen Dienstleister umsehen.

WebDesign auch für mobile Endgeräte planen

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

mobietvZum Vortrag von Arno Filbig, MobieTV, in der BAW am 10.12.09 “mobiles Marketing – über das Handy erreichen Sie Ihre Zielgruppe auf eine sehr persönliche Weise”. Mit den Kunden effektiv und individuell kommunizieren. Wobei kommunizieren bedeutet, dass die Konsumer-Daten noch besser getargeted werden können als in Online-Bereich.

Genialer Vortrag – Arno hat sehr insidermäßig aus seiner Branche erzählt – ganz andere Zielgruppen werden durch mobile Marketing angesprochen als unsere Web-User. Vorrangig Nutzer in südlichen Ländern und sehr mobiles Publikum wie zum Beispiel Vertriebler oder Handwerker sind Zielgruppen für Werbebotschaften per Handy. Ich hatte auch bereits bei einem Vortrag von Stefan Schicker – BDOA – gehört, dass Zahlsysteme per Voice und Mobile für Afrika entwickelt wurden. VoiceCash. Für Analphabeten zum Beispiel.

Couponing ist in USA ein sehr geeignetes Werbemittel – hier noch Entwicklungsland. Also Gutscheine auf das Handy statt Papierschnipsel wie bei Payback.

Die meisten Nutzer haben ihr Handy immer dabei – den PC sehen sie weniger oft. Der deutsche Markt kann zu 80 Prozent per Handy erreicht werden.

70% der Deutschen sind online, 80% sind mobile.

Mit den Handys wird auch mobil gesurft, wobei die Datenmenge für den Versand von SMS reduziert wird indem man online in seine Social Community (z.B. Xing) geht und innerhalb der Community Nachrichten versendet.

Richtig klar wurde mir, dass ich künftig Websites unbedingt für Smartphones optimiert planen muss. Klar gibt es viele Browser die immer uneinheitlich darstellen werden, aber ich denke Websites werden zunehmend (und besonders da die Anbieter der Datenpakete massiv werben) auf mobilen Endgeräten angesehen und benutzt werden.

Die Nutzerzeiten der mobilen Endgeräte sind hoch – auch helfen sie Zeit zu sparen, da man sein Handy benutzt in der “Time to burn”, also wenn man Zeit hat – zum Beispiel wenn man wartet, unterwegs ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Pausen. Da holt man den User ab in einer zugänglichen Stimmung – er ist dankbar für Abwechslung. Anders am PC – da arbeitet man und ist meist im Zeitdruck.

Jede Menge Gründe bei der Gestaltung von erfolgreichen Websites Schwerpunkte zu setzen.

Coole Websites von Einzelunternehmern

Freitag, Dezember 4th, 2009

Es gibt doch manchmal Neues im Bereich Websites für Einzelunternehmer, meistens ist das ansonsten eine lieblose Standard-Lösung der üblichen 5 Navigationspunkte – und natürlich eine Frage der Wertschätzung und des Budgets. Individuelles Design ist ein Genuss für mich als visuell veranlagten Menschen und ein Wertfaktor.

Folgende “Internet-Schaufenster” von Einzelunternehmern gefallen mir sehr, weil sie die Persönlichkeit der Unternehmer gut abbilden. Ist natürlich eine rein subjektive Best-of-Liste und ich nehme gerne Eure weiteren Vorschläge in die Liste auf und werde selbst die Lise ausbauen wenn mir eine gute Seite auffällt.

COPYGOLD

copygold

http://copygold.de/

Macht mir Spaß die Seite zu erkunden, weil ich Überraschungen erlebe und nicht alles schon tausendmal so gesehen habe. Schöne und vielfältige Fotos der Werbetexterin Katja Bartholomess mit dem authentischen Ausdruck zum Thema. Die Person ist das Produkt zusammen mit Ihrer Dienstleistung und das zeigen die Bilder. Die Texte sind natürlich klasse!

CHRIS ALT

chris alt

chris alt

www.chrisalt.com

Sehr schönes Flash-Portfolio der Designerin Chris Alt, hier kann ich die Zeit vergessen beim Surfen. Chris macht wunderschönes Design und ich mag die Navigation durch Ihre Seite sehr. Hier steht mehr das Portfolio im Vordergrund als die Unternehmerin – aber man spürt durch die Ästhetik aller Projekte die Persönlichkeit der Unternehmerin. Sehr subtiles Design, sehr aufwändig. Kein SEO.

KOMMUNIKATIONSERLEBNISSE

kammerer

Sehr schöne Bilder mit konsequent durchgehendem Motiv bei Elke Kammerer, Kommunikationserlebnisse

Gegen chronischen Glücks-Mangel: Website-Diagnose

Freitag, November 13th, 2009

diagnose

Sie haben eine gute Empfehlung zu einem Produkt oder einem Dienstleister erhalten und freuen Sich darüber. Aus Interesse und Gewohnheit googeln Sie mal eben und landen auf der gesuchten Website.

UUPS! – Ihr Glückshormon-Spiegel stürzt im Bruchteil einer Sekunde ab beim ersten Blick auf die Seite!

Denn die Seite:
- ist unprofessionell und unsympathisch
- bietet die gesuchten, wichtigen Inhalte nicht auf den ersten Blick an
- wirkt unengagiert und lieblos
- baut keine wertschätzende Kontaktaufnahme zu Ihnen auf

Ihre tollen Glücksgefühle im Bauch sind verschwunden! Die Seite hat Glücks-Mangel verursacht. Nicht nur bei Ihnen – auch bei ihrem Besitzer, den sie täglich um interessante Kontakte bringt.

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In der Grundlagenermittlung und Zielfindung am Beginn eines Website-Projektes stelle ich meinen Klienten differenzierte Fragen zu Ihrer Positionierung. Positionierung ist auch die Darstellung nach außen (Merkfähigkeit, konservativer Hochstatus oder moderne Kommunikation auf gleicher Augenhöhe) und die Frage nach den sozialen Milieus der Kunden. Und zwar nach dem Milieu der bisherigen Klientel und auch ob eine Erweiterung oder Verlagerung in andere Schichten geplant ist.

Zentrales Thema für mich ist, ob ich das Designkonzept eher klassisch oder modern anlege, wie die Ansprache der Zielgruppe visuell und textuell ausgerichtet wird. Dazu gehören dann auch die Merkmale der Bildsprache, Farbe etc.

Meistens haben Coaches/Trainer auch eine eigene Akademie mit einem Team an Kollegen die weitere Leistungsfelder anbieten. Dann stellt sich die Frage ob man die Website auf die Person des Inhabers zentriert und stark bebildert in dieser Richtung – oder ob wir die Akademie/das Unternehmen hervorheben und die Person des Unternehmers und Gründers nachordnen. Dabei hilft ein Blick auf die Erwartungen der angestrebten Kunden. Die Entscheidungen fallen verschieden aus und der Weg bis zur Entscheidung ist meist ein Entwicklungsweg – was niemand vermutet beim Beauftragen einer Website.

Ein befreundeter Onliner erzählte mir diese Woche beim gemeinsamen Essen, dass seine Abteilung im Unternehmen (es ist ein großes Medienunternehmen) anderen (traditionellen Offline-)Abteilungen kollegial ausgeholfen hatte über einen Zeitraum von ein paar Wochen mit Redakteuren. Das Feedback war totale Begeisterung der Offliner über die zügige, wohlstrukturierte und absolut erfolgreiche Arbeit der aushelfenden Onliner-Redakteure.

Das wundert mich gar nicht – denn Onliner denken in effizienten und konzentrierten Strukturen – sind extrem diszipliniert. Eine andere Arbeitsweise wäre ihr Untergang in diesem Medium.

Und so lernen Unternehmen und Einzelpersonen im Verlauf der zwingend strukturierten Erarbeitung der Website in der Beratung bei mir sehr viel über Ihre eigenen Ziele und Ihren Marken-Kern, da wir ein Konzentrat entwickeln um in Sekunden den richtigen Eindruck für die ersehnte Zielgruppe bereit zu stellen.

Ein lieber Kunde von mir war positioniert als Akademie in der Automobil-Branche, sehr gesichtsloser Auftritt, Salestraining ohne spezielle Aussage. Er wollte eigentlich nur eine suchmaschinenoptimierte Website, erzählte mir aber was ihn unzufrieden macht und was er sich wünschen würde – ein inhaltliche Weiterentwicklung/ Neuausrichtung seines Angebotes.

Wir haben gemeinsam einen neuen Namen für sein Unternehmen entwickelt, eine Weiterentwicklung seines Namens in Kombination mit einem Keyword seiner Neuausrichtung, ein extrem bemerkenswertes Logo dazu, schlagkräftiger Claim und ein sehr personalisierter Auftritt – konzentriert auf seine Person.

Er erhielt ausnahmslos sehr viel Lob und positives Feedback und die Neupositionierung ist hervorragend gelungen. Hochwertige Websitekonzeption ist auch Coaching – die Chance strukturiert alle Bereiche zu durchdenken.

Ich denke mir immer wieder – wenn die Frage nach dem Preis einer Website an mich gerichtet wird – dass an diese Qualitätsfaktoren niemand denkt der sich einfach nur eine neue Website wünscht und gar nicht weiss was hier möglich ist.

Standarts für strategisches WebDesign

Sonntag, Oktober 4th, 2009

strategie

…gibt es leider nicht.

Die Leistungen rund um die Erstellung von Websites sind bisher nicht vergleichbar inhaltlich – höchstens technisch. Eine Website muss folgende Minimal-Kriterien erfüllen:

  1. der Zielgruppe gefallen
  2. wissen was gesucht wird bei Betreten der Website um das Ziel nicht zu verfehlen
  3. die gesuchten Inhalte mindestens gut anbieten
  4. den Absender/ Besitzer der Website professionell darstellen
  5. für Google und andere Suchmaschinen durchsuchbar programmiert sein
  6. Möglichkeit zum Feedback bieten
  7. rechtlich einwandfrei sein

Strategisches WebDesign ist nicht nur Design und auch nicht nur Programmierung sondern eine andere Art des Konzeptes für Websites mit Berücksichtigung von wahrnehmungs- und konsumpsychologischen Grundsätzen und Kenntnis von Zielgruppen-Wertvorstellungen wie auch Medien affinen Parametern.

Für diese inhaltlichen Parameter ist kein Preis definierbar, aber gerade Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg von Websites als Vertriebsinstrumenten. Vertrieb bedeutet in manchen Branchen – zum Beispiel bei Beratern – auch sympatisch und professionell abgebildet zu werden. Hier ist die Bauchebene das Entscheidungkriterium – egal wie die Programmierung ist.

Ist andererseits das Design schön, aber die Seite zeigt mangelnde Professionalität in Inhalt und Nutzerfreundlichkeit, so wird auch kein positiver Effekt erzielt.

So sieht die Praxis aus:

Mache Unternehmen beschließen für eine Dienstleistung oder einen Dienstleister verschiedene Unternehmen zu vergleichen bevor Sie zum Gespräch einladen. Meist wird eine Person des Teams ausgewählt für die Recherche. Dann werden ausgedruckte Websites im Konferenzraum auf dem Tisch ausgebreitet und diskutiert.

Wie würde Ihre Website da abschneiden? Kommen Sie überhaupt erst soweit?

Oftmals verlieren hochprofessionelle Trainer oder Firmen – die schon lange gut im Geschäft sind – Marktanteile nicht nur bei der Neukundengewinnung durch Ihren vernachlässigten und unterschätzten Webauftritt.

Sie haben selbst lange angebahnte  hohe Tagessätze und keine Kenntnis der verschiedenen Qualität der eigenen Vermarktung über das Internet. So wird gespart oder der falsche Dienstleister ausgewählt – und so liegen eben nicht mehr goldene Zeiten vor diesen Marktteilnehmern sondern bessere, zeitaktuellere Images verkaufen sich besser.

Leider gibt es keine Zertifizierung für strategisches WebDesign in Abgrenzung zu programmierenden Firmen mit Baukastensystemen oder zu Corporate Design Firmen.

Ich werde mir hier etwas einfallen lassen und demnächst wieder einen Artikel schreiben.
Mein erster Gedanke ist:
meine marketingspezifische Beratung als Baukastenmodul getrennt vom Design der Website extra auszupreisen und genau zu beschreiben. Denn hier liegt der wertvollste Teil des Projektes, der die volle Anerkennung verdient und bisher im Preiskampf nicht beachtet wird.

Bleiben Sie dran und schreiben Sie mir Ihre Gedanken.

Alles über die neue Version 5.3 von PHP

Samstag, September 5th, 2009

Jetzt PHP-Journal kostenlos kennenlernen.

Schwerpunktthema der neuen Ausgabe 5/09 des PHP-Journals, die am 8.
September 2009 erscheint, ist die neue Version 5.3 von PHP. Sie
erfahren alles über die neuen Features und was Sie beim Umstieg
beachten müssen. Außerdem werden in einem speziellen Workshop die neue
Implementierung von PHP auf Windows und IIS genau unter die Lupe
genommen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Workshops, in denen aktuelle und
professionelle Programmiertechniken dargestellt werden, etwa wie man
beispielsweise eine professionelle Distribution von PHP-Applikationen
inklusive allfälliger Updates sicherstellt oder wie man mit dem Zend
Framework 1.9 eine rationelle Formular-Validierung aufzieht.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind:
- Vordefinierte Variablen und Konstanten in PHP
- Bildergalerie mit Coppermine
- Optimale Konfiguration eines Magento-Shops
- PHP-Applikationen mit SQLite

Außerdem gibt es eine umfangreiche Sammlung von Tipps & Tricks. Auf der
Heft-DVD mit über vier GByte Software finden Sie u.a. die Linux-
Distribution Mint 7 von Ubuntu sowie eine Auswahl leistungsfähiger PHP-
Applikationen.

Die Ausgabe 5/09 des PHP-Journals ist am 08.September 2009 am Kiosk.
Ein kostenloses Kennenlern-Exemplar des PHP-Journals erhalten Sie unter
http://www.phpjournal.de/leseprobe.

Dr. Günter Götz
Herausgeber

Informationsarchitektur

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Das Anlegen eines Informations-Systems als Struktur für ein Portal ist zum Teil immer gleich und andererseits verschieden.

Der Designer erfragt alle grundlegenden Infos zu Nutzern/ Anbietern etc und indem er diese Infos durchdenkt und in Beziehung setzt, reift eine Ordnung, entstanden aus der Gesamtheit der Informationen/ Grundlagen.

Das ist die “Handschrift” eines Designers für ein WebDesignProjekt – die Konzeption, die Informationsarchitektur. Standards werden individualisiert durch die Erfahrung des Designers, die – persönlich Informationen bewertend – sein Layout prägt.

Nachfolgend 3 Checklisten, einfach mal als Anregung bei den nächsten WebDesign Projekten.

checkliste_infosystem

checkliste_layout

checkliste_grundlagen

Usability-die favorisierten Features auf Websites

Dienstag, Juni 23rd, 2009

usability

Nach Umfragen zu Usability auf Websites durch eine Online-Marketing-Studie wurden folgende Funktionen von Nutzern als besonders hilfreich und beliebt bewertet:

Bewertungen von Produkten und Produktinfos

Suchfunktionen & Selektionsfunktionen

Konfiguration von Produkten

Empfehlungen

Merklisten, Wunschlisten (man kann sich etwas speichern und zurückkommen)

Zoom-Funktion auch gerne 3-D Ansichten

Bilderzoom bei Mouseover ist schneller/ komfortabler als bei Klick

Hinweise auf weitere – an dieser Stelle – interessante Informationen zum Thema (externe Links zu anderen Seiten, in neuem Tab)

Meist gesucht: Öffnungszeiten, Anfahrt, Telefonnummern und Rückrufbutton.

Meine Empfehlung darüber hinaus: sorgen sie für möglichst häufige, interne Querverlinkung auf weitere Seiten des eigenen Webangebotes – bei jeder Gelegenheit machen sie den Leser aufmerksam auf weiterführende Informationen (die ihn auch interessiren könnten) innerhalb Ihres Webangebotes. So erzielen Sie längere Aufenthaltszeiten der Leser auf Ihrer Page und bietet den Lesern umfangreichere Informationen an. Darüber hinaus honoriert Google diese Vernutzung Ihrer Inhalte mit Blick auf das Ranking.

WESENTLICH: verständliche und stringente Nutzerführung, Breadcrumb