Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

Gedanken zum Vortrag “Erfolgreiche Markenbildung durch Design”

Sonntag, 22. Januar 2012

Wir stellen im Rahmen der MCBW 2012 ein spannendes Ausnahme-Projekt vor aus unserem Design-Alltag, nämlich den Prozess der Gründung einer zunächst kleinen Lifestyle-Marke durch eine Einzelperson. Wir erzählen Ihnen von unseren Gedanken, vom Untersuchen des Marktes und der Marktteilnehmer, dem Start mit ersten Layouts und den Änderungsphasen sowie den Faktoren die wir zur Verifizierung unserer Vorannahmen eingesetzt habe.

Frau Rechtsanwältin Andrea Pucknus von der Kanzlei Boeters & Lieck erweitert die Designkreation um juristische Hinweise zu Chancen und Risiken im Rahmen der Gestaltung.

Heutzutage müssen erfolgreiche und zukunftsfähige Marken “Wir-Marken” sein, also Marken, die über die bloße Nutzenargumentation und -garantie hinausgehen, die im Konsumbereich den Lebensstil des Kunden visuell aufwerten und die darüber hinaus ein “Wir-Gefühl” zwischen dem Kunden und dem Unternehmen schaffen.

Es führt kein Weg daran vorbei, die Kunden zu begeistern. Dafür benötigt die Marke eine Persönlichkeit, die mit in der Zielgruppe begehrten Merkmalen ausgestattet ist.

Marken prägen den Alltag, beeinflussen das Verhalten von Menschen und ihre Ansichten. Die Assoziationen, die wir  haben wenn wir an eine Marke denken, beispielsweise an MINI, sind das Resultat eines zielgerichteten Prozesses, den diese Marke initiiert hat.
Die Gründung einer Marke ist ein dynamischer Prozess mit dem Ziel durch marktorientierte Strategie(en), eine klare Produktsprache und positive Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb einen langfristigen Markterfolg zu sichern.

Dieser Vorgang der Kreation ist teils flexibel und teils strukturiert.
Mit einem Briefing und einer Menge Ideen startet das erste Meeting. In Gesprächen, Mails, Skizzen und Layouts formen sich Ideen zu sichtbaren Potenzialen. Am Ende des Markenprozesses wird die Marke unverwechselbar und erfolgreich positioniert – visualisiert durch Designkompetenz.
Wie es heißt, entsteht die Marke aus der Aura des Gründers. Die gründende/ beauftragende Person hat einen eigenen Geschmack und Interaktionsvorlieben oder Abneigungen – welche die Reibung in der Zusammenarbeit mit Menschen aktiv und vor allem emotional beeinflussen. Der Gründer/ Auftraggeber sucht sich das passende Umfeld an Kollaborateuren und die Kommunikationsabläufe prägen ebenfalls das Ergebnis.

Der Designer und der Gründer interagieren auf der Basis von finanzieller Rahmengestaltung und emotionaler Motivation. Die emotionale Motivation wird auch beeinflusst vom Interagieren/Verhalten der Beteiligten – die als Sparringspartner sozusagen im richtigen Moment und im richtigen Stil Anregungen zu Änderungen=Entwicklungen austauschen. Der Respekt und der Mut in der gemeinsamen Kreation muss vorhanden sein aufgrund der passenden Persönlichkeiten – damit die Gedanken des Anderen nicht als Kritik wahrgenommen werden sondern im positiven Sinne eine Lawine an weiteren Möglichkeiten generieren.

Es geht nicht nur um die Ethik in einer Geschäftsbeziehung – es geht um den Gefühlsraum im Projekt, der Kreativität nährt und fördert und trotzdem Effizienz sichert. Effizienz durch den Rahmen einer professionellen Struktur.
Ein überzeugendes Image kann nur ein Unternehmen kreieren, das genau weiß, was es ist und was es kann und wohin es möchte.

Wir erörtern die Zielgruppe, den Prozess der Logo-Kreation und besonders die Entwicklung der Funktionen für die Website – die den Auftrag hat die Kunden der Marke zum Mitmachen und Weiterentwickeln der Produkte in einem Crowdsourcing-Prozess einzuladen.

Abschliessend erklärt Frau Rechtsanwältin Andrea Pucknus worauf in der Phase der Kreation geachtet werden muss, damit die Marke am Ende schutzfähig sein kann.

Multimedialer Vortrag zu “Erfolgreiche Markenbildung durch Design” am 7.2.2012 im Rahmen der mcbw 2012

Mittwoch, 11. Januar 2012

Am 7.02.2012 veranstalten wir bei ThielDesign in Haidhausen einen multimedialen Vortrag zum Thema

ERFOLGREICHE MARKENBILDUNG DURCH DESIGN

Als Gemeinschafts-Aktion erklären Designer und Gründer den Ablauf einer Markenkreation aus der kürzeren Vergangenheit als innovativen Gründungsprozesses. Eine 3-tägige Ausstellung begleitet den Vortrag.

Wir geben Einblick in die Geheimnisse der Markenbildung und zeigen, wie durch effektive enge Zusammenarbeit zwischen Gründer und Designer einzigartige Konzepte Gestalt annehmen. Anspruchsvolle Markenbildung kann nur durch performante Beratung und eine direkte Sparrings-Beziehung zwischen Designer und Kunde entstehen.

2 Existenzgründer aus der Lifestyle-Branche und eine Designerin mit Schwerpunkt BrandDesign – und eventuell eine Anwältin für Markenrecht (wir hoffen noch auch die postive Zusage) geben Ihre Erfahrungen weiter und lassen sich dabei tief in die Karten blicken. Dabei gehen wir auch auf die Markenbildung und -stärkung im Socialweb (vorzugsweise Facebook) ein und geben Tipps zur Bildung einer neuen Premium-Marke.

Hier gehts zur mcbw und zur Anmeldung, kostenlos aber wegen der Teilnehmerbegrenzung aus Platzgründen :-)

TYPO3camp in Berlin, Juni 2011

Dienstag, 19. April 2011

Pressemeldung

Nach den erfolgreichen TYPO3camps in den vergangenen Jahren in Hamburg, München und Potsdam, wird in diesem Sommer das TYPO3camp auch in Deutschlands Hauptstadt Berlin ansässig.

Vom 24. Juni bis 26. Juni (Fr-So) im SAE Institut Berlin.

Die Idee zu TYPO3camps ist mit dem Gedanken entstanden, TYPO3-Entwickler, Redakteure und Interessierte für ein Wochenende plus Meet & Greet Party im Stil der Web 2.0 BarCamps zusammenzubringen – mit dem erklärten Ziel, sich miteinander auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, sowie interessante Menschen zu treffen.

Vorträge, Präsentationen, Workshops und Diskussionsrunden von und mit den Teilnehmern bestimmen das Tagesprogramm. Die Themen der Sessions werden von den Teilnehmern selbst festgelegt und sollen sowohl Einsteiger, Redakteure als auch Fortgeschrittene wie Administratoren und Entwickler gleichermaßen ansprechen. Zudem findet im Rahmen der Veranstaltung eine offizielle TYPO3-Zertifizierung durch die TYPO3-Association statt.

Wenn es also um Wissensaustausch und Aufnahme von Kontakten rund um die Webentwicklung mit TYPO3 geht, dann kommt und macht mit!

Infos & Anmeldung für Tickets unter: www.t3c-berlin.de

Internet World Fachmesse 2011

Dienstag, 29. März 2011

Die Internet World 2011 findet am 12.-13. April im ICM München statt – und ist immer sehr gut, nach meiner Meinung. Viel Raum für hervorragende Vorträge und Networking. Die kostenlosen Vorträge im Rahmenprogramm der Messe sind klasse, die Guided Tours zu verschiedenen Themen stellen gute Kontakte her.
http://www.internetworld-messe.de/

Dieses Jahr werde ich auch mal den Facebook-Day checken, der allerdings kostenpflichtig ist.

Ich bin 2 Tage lang auf der Messe – wenn Ihr mögt, können wir Designer uns dort treffen.

Am 13. abends findet ja wieder unser monatlicher Stammtisch statt und wir können auch über die Messe sprechen – aber unser Thema an diesem Abend ist auch “Reklamationsbehandlung”.

WORKSHOP Hands-on Training: Processing

Donnerstag, 03. März 2011

CODE = DESIGN

Meine coolen Freunde von unserem Designerstammtisch, die Jungs von envis precisely, die jährlich die decoded conference veranstalten, bieten einen coolen Workshop für programmierorientierte Designer.

Die visuell orientierte Programmiersprache Processing ermöglicht neuartige, phantastische Bildwelten.

Markus Jaritz und Philipp Sackl (http://www.envis-precisely.com/) zeigen im PAGE // WEAVE Praxis-Workshop »Generatives Design« anhand eindrucksvoller Beispiele, wie sehr Programmierung den Designprozess bereichern kann. Die beiden erläutern die Grundlagen und unterstützen Sie in Hands-on Trainings beim Erforschen und Umsetzen erster eigener Experimente. Wertvolles Know-how von Profis, die diese Techniken jeden Tag bei ihren Projekte einsetzen, für Kreative, die über die Grenzen klassischer Gestaltung hinaus blicken wollen und ihre Fähigkeiten um eine neue visuelle Ausdruckform erweitern möchten.

Mehr Infos im Blog von Markus und Philipp hier.

Termine und Orte

am 10. Juni 2011 im Hotel Gastwerk, Hamburg.

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Weiterbildung für Designer 2011

Mittwoch, 02. März 2011

Ich habe mich mal umgesehen, welche Vorträge und Workshops angeboten werden, die interessant sein könnten für Designer – und für selbständige Designer ganz besonders. Also nicht nur fachlicher Input, sondern auch Kaufmännisches oder Infos zu angenehmerer Auftragsabwicklung.

Das IDZ in Berlin bietet eine hervorragende Design & Company: Workshopreihe für Designer und kleine Agenturen zu sehr guten Konditionen.

Inhalte:

Modul 1
Selbst-Analyse

Modul 2
Positionierung und Persönlichkeit

Modul 3
Marketing und Kommunikation

Modul 4
Finanzen

Modul 5
Organisation und Management

Modul 6
Recht

Nachrunde
Feedback und Evaluation

Viel Coaching und Networking. Toller Preis mit ca. 570,00 Euro, gefördert aus dem ESF – sehr leider nur für DesignerInnen mit Wohnsitz in Berlin.

Und das IDZ hat auch supercoole Tagesworkshops und Vorträge im Angebot. Hier das ganze Programm 2011

Ein Beispiel:  Dienstag, 8. März 2011         1. Vortrag | Konfliktlösung: Wenn´s knirscht in der Kundenbeziehung

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So eine Workshop-Reihe wünsche ich mir auch für uns Münchner Designer. Gibt es aber nicht, da haben wir den Designer und Designagenturen Stammtisch (den wir über Xing verwalten) gegründet im April 2010 und treffen uns monatlich mit jeweils einem Thema, zu dem wir uns austauschen.

Themen waren bereits:

Aquise

Website und Social Media – was macht jeder von uns und was kann man sonst noch tun?

Burn Out Prävention

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Sehr gut finde ich auch die Netzblicke der IHK München, hier gibt es abendliche Vorträge zu Themen für Webworker, viel E-Commerce, Facebook, Rechtliches – ganz phantastische Vorträge ganz besonders zu rechtlichen Themen für Internetangebote.

Das Programm der Netzblicke hier. Meist sehr kompetente und hochwertige, manchmal herausragende Qualität. Ich gehe gerne hin. Bernhard Kux wählt immer besonders zu Zeitströmen passende Themen aus und der Saal ist einfach schön. Das Networking war in der Vergangenheit zu kurz gekommen – aber die IHK hat sich den Wünschen der Community entsprechend auch zum Networking entschlossen mittlerweile. Nach den Vorträgen geht – wer mag – noch gemeinsam zum Spanier. Sehr nett immer.

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Absolutes Muss für mich ist die jährliche Messe Internet World in München. 2-tägige Veranstaltung mit Kongress, sehr interessant ist das kostenlose Rahmenprogramm, wobei ich dieses Jahr an einem Tag zum kostenpflichtigen Facebook-Day gehen werde.

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Der AGD bietet zwar wenig neue Themen, aber wichtige Themen, hier das Programm 2011 AGD.

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T3CON11 – Typo3 Conference in San Francisco, 9.-11. Juni 2011

Donnerstag, 06. Januar 2011


Alle Infos auf der Website: http://t3con11-sf.typo3.org/

Location ist im Fort Mason Center, San Francisco, Kalifornien.

Ich freue mich auf viele, geniale Workshops, Vorträge und den Spirit der Community.

CODE = DESIGN

Sonntag, 14. November 2010

Workshop: Generatives Design / Programmiertes Gestalten

Ein “hands-on” Workshop zur Ästhetik von programmiertem Design mit super Dozenten, den ich extrem empfehlen möchte.

Die beiden Dozenten sind selbst  Designer und MitGründer von Envis Precisely. EP hat kürzlich die “Decoded Conference” veranstaltet und ist Teil der Szene “CODE = DESIGN”.

Hier alle Veranstaltungsdetails:  Website Training

Termin: 18. und 19. November 2010 jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr

Ort: in den Räumlichkeiten von Reppa.net in München,Widenmayerstr. 46a

Wer veranstaltet: Markus Jaritz und Philipp Sackl betreiben zusammen mit Thomas Gläser das Münchener Designstudio envis precisely. Sie halten Vorträge und Workshops an verschiedenen Hochschulen (FH Joanneum Graz, HfG Schwäbisch Gmünd) und geben auf Konferenzen wie z.B. der RIA World ihr Wissen weiter. Zudem unterrichtet Philipp Sackl seit 2009 programmiertes Entwerfen und Programmiersprachen an der HfG Schwäbisch Gmünd.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Designer, Künstler und Kreative, die über die Grenzen klassischer Gestaltung hinaus blicken wollen und ihre Fähigkeiten um eine neue, visuelle Ausdruckform erweitern möchten.

Was hab ich davon: In diesem Workshop tauchen wir in die Welt der Programmierten Gestaltung mithilfe von Processing ein, und lernen diese Technik für unterschiedlichste Zwecke zu nutzen. Fernab von bekannten Designertools sehen wir, dass die Programmiersprache auch ein Werkzeug des Designers ist und Code zu einer Ausdrucksform der Ästhetik wird.

Kostet: 600,00 Euro, max. 10 Teilnehmer

Kontakt: training@envis-precisely.com, +49 (0) 89 23 88 9 442

Webshop – Burning News – Online Shop

Mittwoch, 15. September 2010

Vortrag von Alexander Sabo während des Typo3Camp in München 10 – 12. September 2010

Aus dem aktuellen Geschehen der Webshopbranche – Alexander Sabo
Dies ist keine Beratung durch einen Anwalt und ohne Haftung und nicht verbindlich

Regeln für B2C-Shops

Preisangabe in Brutto “inklusive Mwst zuzügl. Versandkosten”

Preise exact für alle Länder (in welche versendet wird) und Volumentarife und mit Endpreisen

Lieferzeit  muss genau angegeben werden wenn sie länger als 5 Tage ist- und eingehalten werden. Angabe der Lieferzeit in den AGB reicht nicht

Floskeln wie “in der Regel” sind abmahnfähig

Besondere Produktinformationen z.B. bei Textilien oder Energieverbrauchende Geräte muss auf der Produktseite laut Gesetz angegeben sein. Bei anderen Produkten genügen Links zu Unterseiten.

Werbung mit Selbstverständlichkeiten ist abmahnfähig

Der Bestellprozess muss eine Statusanzeige haben und der Kunde muss in diesem Prozeß seine Eingaben ändern können.

Adressangabe: umstritten ist die Telefonnummer als Pflichtfeld – und ist nur erlaubt als Pflichtfeld bei Sonderanfertigungen. Es darf nur in die angegebenen Länder geliefert werden.

Gebühren für gewisse Zahlungsarten müssen zweimal benannt werde: auf der allgemeinen Informationsseite und im Bestellprozeß.

Ware immer versichert versenden, denn der Händler haftet für das Eintreffen der Ware beim Kunden und den Nachweis des Versendens. Das soll auch das pünktliche Versenden beweisen, wenn das Produkt auf dem Versandweg zu lange unterwegs ist.

Schadensersatz: das Gericht entscheidet in den meisten Fällen für die Händler,weil die Bedingungen so streng sind.

Es kommt auf die AGB an wann der Kaufvertrag beginnt. Bestellbestätigung via Mail binnen einer halben Stunde muss sein – das ist aber erst eine Auftragsbestätigung wenn bestimmte Floskeln enthalten sind. Der Händler hat das Recht vom Auftrag zurück zu treten. Der Kaufvertrag soll erst beginnen – wenn die Ware an der Tür abgegeben wird.

Die Widerrufsfrist verlängert sich bis Unstimmigkeiten geklärt sind.

Widerrufsrecht und AGB: seit 6. Juli 2010 gibt es eine neue Widerrrufsbelehrung. Lesen der AGB und des Widerrufsrecht soll bestätigt werden und Download muss möglich sein und muss nochmals in Textform dem Kunden zugestellt werden. In eine Textmail kopieren – da Anhänge durch Blocker verloren gehen können.
Die Widerrufsbelehrung in der Sprache des Landes verschicken, in das man liefern müsste.

z.B. alle rechtlichen Institutionen von Amazon sitzen in Luxemburg.

Laut Fernabsatzgesetz gibt in anderen Ländern mildere Regelungen als für deutsche Onlinehändler.

Trends bei Zahlungsmethoden. Klassische Bezahlverfahren verlieren. Gewinner ist Paypal, danach Kreditkarte, Sofortüberweisung, Clickandbuy, Giropay.

Navigationsebenen: es wird eine vertikale Menüführung für die erste Hierarchieebene erwartet nach Eyetracking-Studien und die zweite oder weitere Unterebene horizontal.

Zurück zur gesamten Veranstaltung, in deren Rahmen dieser Vortrag gehalten wurde. Typo3Camp in München 2010.

Weitere, interessante Zusammenstellung zu Pflichten im Impressum eines Online-Shops:

http://www.business-wissen.de

Das 3. Typo3camp in München: 10. – 12. September 2010

Freitag, 10. September 2010

ausgebucht mit etwa 120 Teilnehmern.
Alle Infos: http://typo3camp-munich.mixxt.de/

Die Slides:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.SlidesUndVideos

Plan mit allen Sessions:
http://typo3camp-munich.mixxt.de/networks/wiki/index.sessionplan

Infos der Veranstalter:
Folge uns bei Twitter:
http://twitter.com/t3cm

TYPO3camp bei Facebook:
http://www.facebook.com/pages/TYPO3camp-Munich/100041866023

Bei XING haben wir auch eine Gruppe:
https://www.xing.com/net/typo3camp

Typo3Blogger
http://typo3blogger.de/

Zusammengefasst: inspiring people to share!

Super schöner Spirit in der Gruppe schon am ersten Abend im Kater Mikesch – dem Barcamp-Teil des Events.
Und nach dem ersten Vortrag ist klar, es gibt Bedarf Hintergründe zu erklären:
“das ist doch ein Baukastensystem, da klicken Sie doch nur Module zusammen – was ist daran so teuer?”

Ich berichte Euch aus der Sicht und mit dem ( technisch begrenzten) Verständnis eines Designers, der Design für CMS erstellt unter vielen professionellen Aspekten – für Typo3 zum Beispiel.
Die technischen Details verstehe ich meist nicht vollständig. Aber ich verstehe was alles technisch und psychologisch und vertriebsorientiert nötig ist, sich gegenseitig bedingt und was zusammen gehört: damit das Ergebnis perfekt funktioniert.


Einige der Vorträge und Workshops habe ich nachfolgend zusammengefasst.
Impressionen vom Camp

Indexed Search – Vortrag von Jochen Weiland

IS ist schnell, wenn sie richtig konfiguriert ist.
Externe Dateien können durchsucht werden, z.B. PDFs

Die gerenderte Site wird danach gecached – und Suchergebnisse werden aus dem Cache gefunden. Der Cache muss regelmäßig zeitnah gelöscht werden und eine Neu-Indexierung veranlasst werden – damit gelöschte Daten aus Suchergebnissen verschwinden.

Um nur qualifizierte Ergebnisse zu erhalten, kann man den Bereich festlegen in welchem gesucht werden soll:
Im Template wird dafür ein Marker platziert, welcher den Bereich der Site eingrenzt in dem die Suche aktiv sein soll.
<!–TYPO3SEARCH_begin–>
<!–TYPO3SEARCH_end–>

Extended Search – wird in der Datenbank angelegt und dort wird auch festgelegt, ob nur der exakt eingegebene Begriff in den Suchergebnissen ausgegeben wird, oder auch Wortteile.
Jochen Weiland zeigt im Script, wie man die Findung auch bei Wortteilen statt dem Suchbegriff einstellt.
Seiten, die nicht gecached werden, können auch nicht durchsucht werden.

Man kann einzelne Worte als “Stop-Wort” definieren, diese Worte werden dann nicht gefunden.

Beim Entfernen von Worten oder Seiten, und um die Weiteranzeige in den Suchergebnissen wegen des Cache zu vermeiden – muss man den Suchindex ebenfalls löschen. Z.B. per Cronjob nächtlich löschen und per Befehl neu aufbauen lassen.
Die Stopwords müssen dann ebenfalls neu aufgebaut werden – per Befehl automatisiert.

Fall: Kalender mit Einzelansichten in den Ergebnissen: für die Listenansichten von Extensions sollte man das Durchsuchen ausschalten und nur für die Einzelansichten zulassen.
Fall: Seiten mit News. Nur die Einzelansichten indexieren, nicht die Listen.
Fall: Kombinierte Seiten mit Content und News. Im Template von Latest News den Marker setzen für die Bereichbegrenzung für den zu durchsuchenden Bereich.

Crawler Re-Index
Crawler-Extension verwenden – und nachts den Crawler laufen lassen wenn der Server nicht ausgelastet ist – und Vorsicht bei “Hidden pages”.
Bei den Seiteneigenschaften eintragen bei TSconfig, dass Neu-Indexiert werden soll. Das sind umfangreiche Befehle, die Jochen alle gezeigt hat- ich hoffe es gibt ein Script anschließend, das ich hier verlinken kann.

Auch geschützte Nutzergruppen können für die Auffindbarkeit von Ergebnissen eingestellt werden – Nutzer außerhalb dieser Usergroup erhalten keine Ergebnisse.
Der Crawler ist aufwendig in der Konfiguration.

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


Projektmanagement – Michael Franzkowiak

Interessanter Erfahrungsbericht aus Projekten. Zum Beispiel Fehlersuche mit Sharepoint. Michael empfiehlt aktive Mitarbeit – rechtzeitig mitteilen wenn etwas nicht passt oder man selbst nicht zurecht kommt – damit der Projektleiter handeln kann und über Anpassung oder Neuentwicklung nachgedacht werden kann. Zum Beispiel wurde in einem Projekt mit 4 beteiligten Agenturen erst nach Einsatz von Sharepoint festgestellt, dass eine Agentur die Layouts weiter entwickelt hatte, obwohl das Projekt eingefroren worden war.

In internationalen Projekten die kulturellen Verhaltensunterschiede beachten.

Problem: Änderungen an allen  nötigen Stellen durchzuführen: dafür müssen diese Stellen kategorisiert und auffindbar gemacht werden.

Empfehlung: Entwickler sollen detaillierte Projektprozessbeschreibungen einfordern. Requirements allein reichen  nicht.

Benamung bei CSS-Klassendefinitionen festlegen. Extensions für Klassen, die sich nur in dieser Klasse auswirken, erhalten einen Namenszusatz der das auszeichnet.
Mails an die Beteiligten: Verteiler-Personen für Gruppen festlegen anstatt jede Mail an alle zu “spamen”. So wird ein Aufmerksamkeitsverlust für Mails vermieden.

Ein Teilnehmer berichtet aus dem Workflow in seiner Firma – sie haben gute Erfahrungen mit Microblogging.

Ein Teilnehmer empfiehlt mit einem Ticketsystem zu arbeiten.

Im Meeting alle nicht erledigten Punkte des vergangenen Meetings ansprechen. Protokoll an alle Beteiligten.

Wenn das Projekt fertig ist – auch wenn es gut gelaufen ist – sollten sich alle in einem Meeting nochmal treffen und alle Eindrücke besprechen.

Wenn das PM feststellt, es geht etwas nicht in Ordnung: eine “Early Warning” an die oberste Geschäftsleitung verfassen.

Jochen Weiland- Typo3 Wartung: Zündkerzen, Ölwechsel, Filter

Wie man eine Typo3-Installation am Laufen hält.
Statistiken in der Logfile-Datei. Wenn die Datei ihre max. Größe von 2 GB erreicht, werden keine weiteren Statistiken gespeichert. Daher spätestens die Logdatei warten z.B. am Ende des Jahres rausziehen, speichern und neu beginnen. Ansonsten in kürzeren Abständen.
config.stat_mysql=1

ke_stats speichert und aktualisiert Statistiken, wenn viele Einträge sind, wird das System verlangsamt. Die Extension konfigurieren, dass nicht bei jedem Seitenaufruf die Statistik  startet.

vts (de_phpot)  es gibt keine Security für diese Extension, die Daten aufzeichnet und die Datenbank vergrößert

tx_cal oder “wenn die Datenbank dicke Backen kriegt”, entweder richtig konfigurieren oder regelmäßig die Datenbank clearen.

Clear Cache at midnight” reicht hier nicht, da die Daten nur ungültig gemacht werden aber nicht gelöscht. Also per Cronjob die Tabelle leeren.

indexed_search mit crawler re-index.

Bilder, PDF…: Verzeichnis löschen+ neu anlegen + cache_imagesizes leeren

Beim Wechsel auf eine neuere Version von Typo3 dieses Verzeichnis löschen und händisch neu erzeugen. Dieses Verzeichnis auch nicht ins Backup aufnehmen.

deprecation_log enableDeprecationLog=o   einstellen

Error Handler standartmäßig deaktivieren im Installer und erst einschalten wenn etwas nicht funktioniert

Mr. Clean der lowlevel_cleaner das ist absolut komplex – und übersteigt mein technisches Verständnis. Ich gebe Euch her nachfolgend den Pfad zum Slide von Jochen Weiland an.

mit versions alte Versonen löschen

double_files z.B. für mehrfach eingesetzte Dateien/ Bilder/ Contentelemente

deleted seit 4.3 gibt es den recycler, der Dateien nur als gelöscht markiert, aber nicht löscht. Daher muss man hier alle gelöschten Datensätze  entfernen mit einer Zeitraumdefinition.

missing_relations fehlende Datenbankbeziehungen, .B. bei Verweisen zu gelöschten Elementen

clean_flexform

rte_images nicht emfohlen die Bilder direkt im rte einzufügen, hier zu bereinigen

refindex update  den referenzindex unbedingt aufbauen bevor mit dem cleaner Wartungsarbeiten gemacht werden.

AUTOFIX zuerst mit der Option dryrun anwenden und auf Fehler prüfen. Anschließend ohne dryrun laufen lassen.

die Dokumentation zum lowlevel_cleaner ist versteckt auf:

typo3/sysext/lowlevel

CHECKLISTE

cleanen je nach Menge der Seitenaufrufe – zum Beispiel spätestens wenn man sich nicht mehr ins Backend einloggen kann – dann spätestens. Größeres Hostingpaket buchen oder aufräumen.

Speicherplatz

Datenbank

Backup/ Archivierung prüfen

lowlevel_cleaner

Updates Core / Extensions schauen ob es Updates gibt

sich in Mailingliste “typo3 announce” als Abo für Neuerungen eintragen

Alle Folien von Jochens Vortrag sind erhältlich hier:  jweiland.net/t3cm10


SEO mit Typo 3

Slides der Sessions: “SEO mit TYPO3″ und “Caretaker” sind bei Slideshare online und hier verlinkt: http://tinyurl.com/646es4 #t3cm10

Aus dem aktuellen Geschehen der Webshopbranche – Alexander Sabo
Dise ist keine Beratung durch einen Anwalt und ohne Haftung und nicht verbindlich

Ich habe diesen Artikel wegen des Themas gesondert verschlagwortet, ausgelagert und verlinkt.
Hier zu lesen.


Matthias Krappitz – Twitter / Facebook / Wehype

Matthias Krappitz von http://www.aemka.de/ ist verantwortlich für die
Webentwicklung und Technik der Social Community WeHype
(http://www.wehype.com), welche auf Basis von TYPO3 entwickelt wurde.
Auf WeHype kann man durch die aktuellsten Hypes surfen und unter anderem
Aktionen auf der Plattform auf die eigene Facebook-Wall oder den eigenen
Twitter-Stream posten.

Um für die Barrieren für neue User niedrig zu halten, gibt es eine auch
Registrierung über das vorhandene Facebook oder Twitter-Profil über das neue
OAuth Verfahren bei dem man seine Login-Daten nicht preisgeben muss.
Auf der Plattform gibt es eine Punktevergabe für Aktionen, die jeder User macht.
Mehr Möglichkeiten zu publizieren und interagieren erhalten User mit höherer
Punktezahl, die bereits mehr Zeit auf WeHype verbracht und mitgemacht haben.

Für die technische Anbindung von Facebook oder Twitter gibt es hier weitere
Informationen:
mixxt

Ebenso können bereits konventionell auf WeHype registrierte User ihr Profil
nachträglich mit Facebook oder Twitter verknüpfen. Der User wird dabei
gefragt welche Möglichkeiten er WeHype einräumen möchte. Auf Facebook oder
Twitter kann er diese Autorisierungen jederzeit wiederrufen ohne WeHype noch
mal zu besuchen, wenn er dies nicht möchte.

SEO mit TYPO3 – Frank Nägler

Slide    http://www.slideshare.net/NeoBlack/seo-mit-typo3



Alexander Sabo – Social Media / Märkte sind Gespräche

Die Rollen von Autoritäten werden verändert. Autorität muss verdient werden durch Kompetenz. z.B. die Autorität eines Arztes, wenn seine Empfehlung durch Recherche im Netz geprüft wird.
Wertschöpfungskette von Social Media: die Evangelisierung, Apple ist zu einer Ersatzreligion geworden.

Social Media ist die Möglichkeit 1:1 mit dem Kunden zu kommunizieren und bedient ein Grundbedürfnis des Menschen: “Nachhaltig Spuren hinterlassen”.

Der berechnete Wert eines Facebookfans liegt bei 136,38 $. Untersucht wurden 20 führende Marken.

Nimm neue Wege der Kommunikation als Chance wahr.

Bedeutung von Social Media für die Reisebranche auf der Basis der Studie des DMC Instituts. Die Studie ergibt, dass Konsumenten Ihre Entscheidungen zu Reisezielen und Reisen insgesamt durch Recherchen in vertrauenswürdigen, Autorgeführten Blogs und Internetseiten von Reisenden mit Erfahrung vor Ort orientieren. Weniger Vertrauen wird Printmedien und Unternehmenspublikationen/ Unternehmensblogs geschenkt.

Maddesign – Sven Wolfermann – CSS und Performance

sehr gut zu lesen hier in Sven’s Blog:  http://maddesigns.de/css-performance-vortrag-auf-dem-typo3camp-munchen-203.html#more-203


Patrick Lobacher – Domain Driven Design

seine Buchempfehlungen zu “Domain Driven Design” sind die Bücher von von Nilsson/ Evans/ Fowler

Worum es geht: Die Domain ist ein von Eric Evans geprägter Begriff für eine Anwendungsdomänen-getriebene Herangehensweise an das Design komplexer, objektorientierter Software.

Ein Lösungsvorschlag anstatt der typischen Projekte mit Verlusten zwischen Informationssender und Informationsempfänger. Unterschiedliche Vorstellung des Kunden und des Programmierers vom gleichen Projekt – es braucht eine genaue Beschreibung des Projektes in einem interativen Prozess zwischen dem Kunden und dem Experten.

Das Ergebnis ist ein Modell, gesprochen in einer gemeinsamen Sprache. Auch genannt “allgegenwärtige Sprache”, Ubiquitous language.

Diese Sprache fließt in die Benennung von Klassen und in alle Prozesse ein -  gesprochen von allen Teilnehmern. (Bei multilingualen Projekten sollte idealerweise Englisch als Sprache verwendet werden.)

UL/ Modellierung
Während dieser Modellierungsgespräche findet ein agiler Prozeß statt, in welchem Bausteine und Benennungen festgelegt werden.

Objekt Lebenszyklus
Ein neues Konzept des Repository – hier können Objekte aus dem Archiv wiederbeschafft werden.

Vorteile
Besseres Verständnis der Domäne
Saubere Strukturierung des Code
Zuständigkeiten sind klar getrennt
Alle Beteiligten verstehen sich
Leicht zu erweitern
Zeitersparnis

Die Architektur von Flow3 basiert auf DDD.
Im Extbase Kickstarter wird visuell modelliert.