Archive for the ‘Veranstaltungen’ Category

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, in der Bayerischen Akademie für Werbung in München

Donnerstag, März 4th, 2010

Textzitat aus dem Newsletter von Gründungszuschuss:

Werbung, Warmaquise, Wasserbetten: Inspirationen auf dem 3. Impulstag

„Kunden gewinnen mit Internet und E-Mail“ – so lautete das Thema des diesjährigen Impulstages für Gründer und Selbständige, den Gründungszuschuss.de gemeinsam mit der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München veranstaltet hat. Rund 200 Teilnehmer besuchten die hochwertigen wie humorvollen, nachvollziehbaren wie nutzwertigen Vorträge am 23. Februar in den Räumen der BAW – und knüpften wertvolle Businesskontakte.

Referent Robert K. Bidmon, Psychologe und Trainer für Dialog- und Direktmarketing, erklärte am Beispiel eines Wasserbettenverkäufers die Gesetze der Kundenbeeinflussung. Egal ob die schaukelnden Möbel online oder im Direktverkauf an den Mann gebracht werden sollen – Bidmon erläuterte ihre Vorteile so sympathisch wie eindringlich, dass nach seinem Vortrag garantiert einige der Teilnehmer ins nächste Bettengeschäft gestürmt sind…

BAW-Dozent Thomas Jäger hingegen zeigte auf, wie Kunden via Google auf die eigene Webseite gelotst werden und man den Spagat zwischen Suchmaschinenoptimierung der Website und Lesbarkeit schafft. XING-Experte Joachim Rumohr gab Insider-Tipps zur Nutzung der Networking-Plattform. Reachtsanwalt Christian Schmoll vom E-Mail-Dienstleister eCircle erklärte sehr anschaulich, was im Internet und bei Mailingaktionen unzulässig und was (noch) erlaubt ist.

Agenturchef Andreas Keck veranschaulichte in einer Tour de Force die Vor- und Nachteile von Mailings, Blogs, Shops und klassischen Webseiten. Ulrike Thiel, Geschäftsführerin der Agentur ThielDesign, zeigte den Teilnehmern schließlich anhand von Firmenwebseiten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen beispielhaft, welche Elemente nach ihrer Erfahrung am besten als Marketinginstrument funktionieren.

Informationen zur Veranstaltung im Ankündigungs-Flyer können Sie hier lesen.

Trends und Moderation der Social Media Aktivitäten – Webmontag München 2010

Sonntag, Februar 14th, 2010

webmontag9 Vorträge je 10 Minuten – geballte Wissenspower am 8. Februar, dem Webmontag in den neuen Räumen der Mediadesign Akademie München.

Mit gefielen besonders 2 Vorträge, Nummer eins von Joachim Graf zu Future Trends “10 Trends in 10 Minuten für ‘10″. Was werden die Trends 2010? Und was sind die Un-Trends? Eine Analyse von Zukunftsforscher und Future Evangelist Joachim Graf (iBusiness.de)

Die sehr coole Prezi-Präsentation ist online anzusehen hier. Vielen Dank an Joachim Graf dafür.

Kurz:

Video-Commerce liegt vorne – das war nicht neu.

Eine Absage an die Apps und Plädoyer für Plattform-unabhängige Widgets – weil sie nicht proprietär sind. Da bin ich gespannt, wie das ausgeht.

Augmented Reality und location based Services – also Service in Realtime, war auch nicht neu. Das bietet großen Nutzen.

Oh – und war ja klar, aber wird noch nicht geglaubt: Paid Service wird stärker aber Paid Content wird sich auch weiterhin nicht durchsetzen. Da stimme ich zu, das entspricht auch meinem eigenen Nutzerverhalten.

Und: Mobile wird King.

Nummer 2: Verwaltungstool für die Aktivitäten des eigenen Unternehmens in den Social Media. NOEO. Hier geben die Evangelisten des Unternehmens ihre Artikel ein und der Pressesprecher des Unternehmens moderiert die Verteilung, also Content direkt von den Spezialisten statt aus der Presseabteilung. Der Webmaster administriert das CMS und die Vernetzung der Unternehmensnews quer durch alle Social Media-  in alle Richtungen. Es gibt eine Free Licence Version und eine Enterprise-Version – oder wird es geben, alles ganz früh und insidermäßig. Das habe ich nicht ganz verstanden, ging zu schnell – eventuell schreibt ja jemand einen Kommentar hierzu und weiss mehr.
Jedenfalls beängstigend überzeugend.

Ich hatte nach diesem und den vorherigen Informatik-Vorträgen den Wunsch, wegen Überforderung und aus Furcht vor der rasanten Beschleunigung all dieser Realtime-Features, die uns mit Content zuspammen, meinen Rechner  runterzufahren und künftig ein Leben offline zu führen.

Jetzt gehts wieder – Ihr seht ich trau mich wieder online – aber das wird hart für uns, wenn jeder Gedankenschnipsel künftig mit einer CMS-Konfetti-Kanone über uns verteilt wird. Zusätzlich zu den ganzen moderierten Empfehlungen die uns schon jetzt um die Ohren fliegen.

Ich setze immer mehr auf gefühlte Vertrauenswürdigkeit durch authentische Firmenwebsites, die Nutzer-orientiert sind und Service anbieten.

Telefonkonferenz mit Phonesty

Freitag, Februar 5th, 2010

phonesty

Vortrag von Florian Trinkwalder von Phonesty beim IT-Stammtisch (Gerald Maitschke), München, am 2. Februar 2010.

Telefonkonferenzen werden immer häufiger, ich bin selbst in mehreren Arbeitskreisen und wir müssen uns einfach absprechen. Ich finde, dass die Hörqualität mit Skype einfach schlecht ist, es strengt sehr an – ist aber günstig.
Es gibt nun aber Telefonkonferenzen in bester Hörqualität, kostenlos – und wie bei Enterprise-Versionen von Software gibt es bei Phonesty auch mehrere Preis- und Leistungsangebote außer dem kostenlosen Account.
Schon beim kostenlosen Account lohnen sich die Features, denn Anrufe auf mit dem Handys in die Konferenz können sind ebenfalls kostenlos sein. Dank der immer mehr verbreiteten Festnetz-Flatrates auch bei Handys, kann man zwischen günstig oder gar kostenlos dank Phonesty  kommunizeieren. Genaueres findet Ihr auf www.Phonesty.com .
Das bietet Phonesty:

  • Telefon- und Webkonferenz in einem
  • Telefonkonferenzen für 0,0 ct/min
  • MP3-Mitschnitt
  • Einwahl zum Festpreis
  • Unbegrenzte Teilnehmerzahl
  • Auswahl-Konferenzen weltweit ab 1,1 ct/min
  • Steuerung per Webinterface
  • Planungs- und Einladungstools
  • Einwahlnummern in 22 Länder

Ich lege mir ein Account zu – Kosten monatlich 3,9550 Euro – , denn ich habe bisher hohe Kosten für Telefonate nach Österreich zu einer Kollegin, die meist nur per Mobil erreichbar ist. Die Kosten sind schon mit einem Anruf mehrfach rein gespart – und das bei besserer Hörqualität als über das Handy. Meine Kollegin wählt sich in Österreich dafür ins Phonesty Festnetz ein und telefoniert ebenfalls günstig mit mir.

Angekündigt und in den nächsten Tagen zu erwarten ist das kommende “Professional Account” mit folgenden Features:

  • Zur gewerblichen Nutzung freigegeben
  • erstellen von eigenen Begrüßungsansagen
  • Umsatzsteuer abzugsfähige Rechnung (per Post oder PDF mit Signatur)
  • Die Option zu Einrichtung eines  Post-Paid Konto
  • Webphone-Zugang  (verfügbar in Q2 2010)
  • Web- und Screen-Show ohne zusätzliche Software(verfügbar in Q2 2010)
  • Die Möglichkeit zum anlegen zusätzlicher Konten (z.B. für unterschiedliche Abteilungen).
  • Die Möglichkeit zum anlegen und verwalten von zusätzlichen Konferenzräumen pro Konto.

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, 2010

Dienstag, Dezember 29th, 2009

23.02.2010

Die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing veranstaltet gemeinsam mit Gründungszuschuss.de den
3. Impulstag für Gründer und Selbständige.
Weitere Informationen zu Kosten hier im Flyer impulstag

Veranstaltungsort: die BAW in München
Termin: 23.02.2010
ThielDesign, Ulrike Thiel referiert mit dem Thema “Die Website als Marketinginstrument für Gründer und Selbständige”.

Inhalte meines Vortrages speziell für Einzelunternehmer:

Positionierung: Wie komme ich besser an als meine Mitbewerber und werde perfekt erinnert? Was ist zu beachten?
Internet: Wie treffe ich die richtige Auswahl: Klassische Website, Blog, Content Managementsystem (und warum?)
Social Communities: Was bringt das für meinen Fall? Wo starte ich ein Profil und warum?
SEO – Suchmaschinenoptimierung: Wie werde ich gefunden, was muss ich dafür tun?
Mobile: Was muss ich schon bei der Website-Auswahl beachten, damit mein Angebot auch auf mobilen Endgeräten gesehen wird?

  • Psychologie und Ziele, die zentrale Frage der Zielorientierung
  • Nutzer-Typen und Ihre Wahrnehmung
  • Emotionen, Atmosphäre
  • Ohne interessante Inhalte kein Dialog
  • Usability & strategisches Konzept
  • Die favorisierten Features bei Websites
  • Visuelle Elemente
  • Wording und Texte
  • Response-Elemente
  • Virales Marketing
  • Kundenpflege/ Newsletter/ Mailings
  • Feed Reader
  • Gütesiegel
  • Community Marketing

Wenn Sie Interesse haben an bestimmten Themen: Rufen sie mich an oder mailen Sie mir bitte gerne Ihre Anregung, damit ich darauf eingehen kann.

Telefon: 089-935 395

Mail:Thiel@ThielDesign.de

Messebesuch der Research & Results 2009, 28./ 29. 10. 09

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

researchDie Marktforschungsmesse

Geniale Veranstaltung im MOC in München, ein tolles Workshop-Programm mit 96 Vorträgen.  Gebündeltes Wissen sehr sympathischer Firmen zu Nutzerverhalten, Forschung und Meinungsbildung. Ich habe die freundliche, energiegeladene Messe zum zweiten Mal besucht und die Evolution toller Messestände und Giveaways war auffällig.

Ein paar interessante Firmen:
Besonders gut hat mir das Brainstorming-Spiel “Design-Game” von Blauw gefallen. Sie setzen auf Design und arbeiten mit einer DesignAgentur aus Holland zusammen.

Harris Interactive: Ideengenerierung per Idea Incubator:  eine anwenderfreundliche Plattform zur Ideensammlung, -bewertung und -auswahl. Setzen die Sinus-Milieus® in einer exklusiven Kooperation erfolgreich im Internet ein.

H,T,P, Concept – leider aussagearme Website – aber  sehr gutes Print-Infomaterial und Vorträge “vom Bloggen zum multioptionalen Portal”. Extrem schönes Print-Design der Werbemittel und einer der schönsten Stände, sehr viele freundliche und kompetente  Mitarbeiter als Gesprächspartner.

Seissmo – klein und feiner Stand, Vortrag zum Thema:”Überraschend krisensicher: das Ausgabeverhalten der männlichen Top 10% Bevölkerung in USA, UK, F, D, RU und CH”. Arbeitet zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Semiotik. Sehr freundliche und informierende Mitarbeiterinnen.

Globalpark hat eine sehr schöne Software-Oberfläche für die Kunden. Ästhetik und Designanspruch auf allen Ebenen. Gelungene Website.

Ganz klar wieder DocCheck – WOW – was für ein Stand! Letztes Jahr sehr nettes Werbematerial – Pappkärtchen mit der leicht schlingernden Komikfigur bedruckt und ein Tütchen Gras (Droge) aufgeklebt – mit dem Slogan “Breiter gehts nicht” – DocCheck macht nämlich Markforschung im Medizinbereich.  Wir haben die Website eines Pharma-Kunden an das DocCheck-Infoportal angebunden dieses Jahr – DocCheck bietet wirklich sehr viel. Dieses Jahr war ich natürlich wieder gespannt auf das neue Werbemittel: Eine Tablette “Gegen Chronische Panelitis” mit einem Test.

Forschungswerk mit der Strategie norwegisches Wasser zu verschenken und Infomaterial nach der Messe zuzusenden. Schönes Corporate Design.

plan und impuls für Marktforschung am POS.

Super Networking beim spendablen Bar-Stand von TNS Infratest mit kostenlosen Cocktails – vielen Dank, wahnsinnig großzügig!

Nächste Veranstaltung am 1. und 2. 12. in München das Trendforum

PEG Online Marketing der GSA – Twittern mit Torsten Schwarz

Sonntag, September 13th, 2009

Unsere GSA Expertengruppe unter der Leitung von Torsten Schwarz tagte zum Thema “Online Marketing und speziell Twitter” in Mannheim während der GSA Convention im September 09.

Die Mitglieder der PEG und die vielen Gäste tauschten Meinung und Erfahrung aus zu Ihren Websites und Ihren Vertriebsaktivitäten in Social Media Plattformen. Mir ist dabei besonders wichtig als Kontaktmedium meine Lieblings-Plattform Xing und SEO in Bezug auf mein Profil dort um in den Suchergebnissen bei Xing gut gerankt zu werden.

Torsten schwört auf Twitter und verriet Geheimnisse für Profis und zukünftige Ausrichtung eines Profils in Twitter. Manche Kollegen haben tausend oder mehr Follower. Die Meisten twittern vom Handy aus andauernd während jedem Seminar und jeder Rede. Echt fleissig.

Ich bin immer noch skeptisch ob sich der zeitliche Einsatz bei Twitter lohnt für mein Business. Interessant ist auch der Aspekt den eigenen Newsletter zu vernetzen mit Twitter, der dann ebenfalls viele Abonnenten erhält und dort Werbeeinnahmen zu erzielen. Also Interessenten für andere Verteiler zu generieren. Das finde ich allerdings interessant.

Im Interview von Sabine Asgodom mit den Söhnen Mannheims fiel ein Satz der sehr wahr ist:

“Unsere Eltern gingen wegen der Volkszählung auf die Straße – und heute sind alle in den Social Media unterwegs und keiner denkt mehr an Datenschutz”.

Online-Marketing: Kampf der Firmen um die Selbstbestimmung Ihres Firmenimages in den Social Media

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Vortrag bei der IHK Akademie München über Marketing in den Social Media am 09.07.09

Mein ganz persönlicher, subjektiver Auszug von Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Übrigens: Die IHK Akademie München bietet sehr interessante Vorträge zu Themen im Online-Bereich.

Vortrag 1: Norman Güstrau, Senior Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Sehr interessant waren die Ausführungen zur Bedeutung des Web 2.0 für mittelständische Unternehmen. Wesentlich fand ich die Betrachtung, dass auch private Profile von Firmenmitarbeitern in Verbindung gebracht werden mit der arbeitgebenden Firma. Zum Beispiel wird häufig das Profil eines geschäftlichen  Gesprächspartners in Vorbereitung auf das Meeting gegoogelt. Dann sollten nicht unpassende, private Fotos in privaten Profilen gefunden werden.

Empfehlenswert ist es, wenn Firmen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich schulen lassen, und Ihnen vermitteln Ihr Profil in den Social Media angemessen darzustellen.

Zur Vorstellung des Nutzenpotentials von Web 2.0 Tools bei mittelständischen Unternehmen hat Herr Güstrau mehrere sehr gute Beispiele gezeigt. Wikis als Wissensammlung im Unternehmen waren eine gute Anregung. Perfekt ist auch der Firmenblog von Daimler.

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Vortrag 2: Heiko Ditges, Social Media Consultant

Warum es kein Web 2.0 gibt -> Vom Lagerfeuer zum Social Web.
Herr Ditges sagt – und das leuchtet ein – dass die Treffpunkte zum Meinungsaustausch vom Lagerfeuer über den Dorfplatz sich verlagert haben in die Social Media Plattformen. Er belegt mit Zahlen die Reichweite und Schnelligkeit einzelner Nachrichten und ihrer Verbreitung.

Zum Beispiel Twitter: Dell habe 2 Mio Umsatz mit gebrauchten Computern gemacht in wenigen Wochen, immer wenn ein Computer zurückgegeben wurde, der Kunde ein neues Gerät erhielt und der gebrauchte und reparierte Laptop über Twitter annonciert wurde.

Oder Ashton Kutscher, der im Wettbewerb mit CNN (wer zuerst 1 Mio Follower bei Twitter generiert) gewann und das binnen 3 Tagen.

Bei Blogs war das bekannte Beispiel der Walther Saftblog mit den interaktiven Elementen. Ich hatte schon einmal davon gelesen, der Umsatz wurde auch unglaublich gesteigert seitdem die Firma Walther den Saftblog betreibt. Dieser Blog ist auch vorbildlich strukturiert.

Herr Ditges nennt es “Social Media Optimization” – nicht mehr autistische Firmenwebsites bilden eine Barriere der Kommunikation zwischen Absender und Empfänger von Informationen, sondern die Firmen schaffen einen Mehrwert für die Interessenten Ihrer Informationen indem sie Kommentare, Votings und alle anderen möglichen interaktiven Dialogelemente zur Verfügung stellen.

Hammer in der Klickrate:  die lustigen YouTube Videos der Firma Frosta.

Hier wurden weit weniger Euros in die Produktion investiert als in TV-Spots und die Inhalte sollten auch bewusst anders sein, die Reichweite ist vor allem messbar – was bei TV Spots nicht möglich ist.
Herr Ditges meinte, dass zunehmend im Vorfeld Videos/Werbe Spots im Internet getestet werden können und dann entsprechend erfolgreich den Weg ins TV finden können.

Hier mache ich auch gleich einen gedanklichen Sprung zu SEO. Die Suchergebnisse bei Google würden – laut einer Studie von Google – üblicherweise F-förmig von den Augen der User gescannt.

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An der Fundstelle unterhalb eines Videos (YouTube Fundstelle) sei die erfolgreichste Platzierung, egal an welcher Stelle der 10 möglichen Positionen sich das Video befindet.

Ganz ein anderes Thema: wenn Fans eine Community zum Brand eigenständig aufbauen und das mit extremem Erfolg – wie das Profil des Coco Cola-Fanclubs auf Facebook.
Coca Cola ging so damit um,  dass sie den Fanclub supporten.

Vattenfall andererseits betrieb rechtzeitig selbst ein Profil auf Facebook, aber nicht sehr engagiert.
Das Profil wurde gekapert von Greenpeace, die Videos einstellten um zu zeigen, dass Vattenfall Strom aus Kohlekraftwerken bezieht und Atomstrom.
Gegen das Engagement von Greenpeace kam Vattenfall nicht an und musste das eigene Facebook-Profil schliessen um Schlimmeres zu verhindern. Vattenfall hat dann wieder neu eine Gruppe gegründet und derzeit erst etwa 70 Mitglieder.

Mich macht das nachdenklich, müssen Firmen sich erpressen lassen enorme Budgets vorsorglich zu investieren in strategische, vorbeugende Massnahmen um ihr Profil in den Social Media selbst steuern zu können?

Ist es eine bessere Geschäftsidee Fanclubs zu Marken aufzubauen um sich dann “supporten”, sponsorn oder kaufen zu lassen? Warum tun wir das nicht alle und verdienen kräftig – erinnert mich ans Domaingrabbing.

Müssen jetzt alle Produkte teurer werden, weil diese Ausgaben zur Imagesicherung auf den Preis aufgeschlagen werden?

Image-Piraterie in den Social Media?

Internetworld-Messe 2009, Teil 2

Freitag, Juni 26th, 2009
messe-0421

alle awardgewinner 2009

Danke Kai für Deinen Kommentar!

Hier kommt der nächste Teilbericht zur Internetworld-Messe:

Am ersten Tag wurden im Rahmen einer angenehmen, professionellen Moderation 2 Preise verliehen.

Es gab einen Preis für “INTERNET WORLD Business Idee” und den “Shop Usability Award”.

Für die 15 Business Ideen stellten sich ausgewählte 15 Startups vor – jeweils in einer etwa 5 oder 10 minütigen Präsentation.

Mir fielen besonders auf:

Humangrid – menschliches Wikipedia on demand, gut finanziert.

Kooaba – Googlesuche für Bilder, man fotografiert mit dem Handy ein Produkt oder den Barcode und erhält alle, wirklich alle Infos, über dieses Produkt – ohne bei Google Keywords eintippen zu müssen – einfach per Bilderkennung. Genial. Der Erfinder wird mal megareich werden.

Playnik - Games per Browser, mit Gratisaccount und Premium-Account (Werbefrei, Sonderfunktionen für Geschwindigkeit etc). Super Werbekooperationen, auch White Label.

megazebra – allein spielen war gestern. Kostenlose Social Games.

Aka-aki junger, frischer Wind kam mit dem Gründer in die Halle. Aka-Aki ist mobile-basierte Community, Mitglieder sehen auf ihrem Handy welcher Freund sich in der Nähe aufhält, können Vorlieben eingeben – wie z.B. “bin James-Bond-Film-Lover”- und dann scannen wer sich mit den gleichen Interessen in der Nähe aufhält, also können Profile ablesen von Buddies/ Community-Mitgliedern  und entscheiden ob sie die Person kennen lernen wollen. Aka-aki hat bereits erfolgreiche Werbecoops mit Coca Cola und diversen Festivals. Auf Veranstaltungen gibt es dann Extra-Features zum Vernetzen. Extrem Cool – finde ich!

nfon – “Telefonanlage on Demand” sag ich mal, zentrale und sichere Telefonanlage, skalierbar, nach Bedarf ordert man die passende Größe, besonders geeeignet für Unternehmen in der Wachstumsphase und in der Untergangsphase. Haben Hochkonjunktur derzeit – tolle Kunden.

smatch – die neue Produktsuche für lifestyleprodukte

qype – Empfehlungsmarketing in Suchefunktionen integriert. Als Premiumkunde wird man 7 mal öfters empfohlen – endlich mal jemand der das zugibt. Extrem unsympatisch.

tmz – bunte und gala im Netz sozusagen. Der Gründer besitzt eine Agentur für Paparazzi-Fotografie und weil die Printumsätze auch in seiner Branche rückgängig sind hat er begonnen Fotos selbst im Netz zu publizieren. Dabei fiel auf, dass Videos extrem besser laufen und daraus hat er ein Portal gemacht, welches Bunte und Co blass werden lässt. Auf die Frage ob er produziert um sich dann teuer aufkaufen zu lassen von den Großen ….

Übrigens sehr interessant, weil davon ausgegangen wird, dass in etwa 2 Jahren Google und Co. Videos als Suchergebnisse bevorzugen werden – also Keyword-SEO wird sich ändern.

GEWINNER:   stylefruits – outfit designen – der Gründer erzählt, dass Modestrecken in Frauenmagazinen 2 Monate vor Veröffentlichung produziert sind und viele Produkte dann bei Erscheinen des Magazins bereits ausverkauft sind und die Modestrecke nicht aktuell ist. Die Community von Stylefruits hat die Möglichkeit in ihren Profilen selbst Outfits zusammen zu stellen und zu publizieren etc.

SHOP  USABILITY AWARD

ich machs kurz:

Bester aus 400 Shops – ausgewählt mit Unterstützung des sympatischen Shoplupe Teams aus etwa 8 Kategorien (eventuell 7-10, weiss ich nicht mehr genau) ist:

Baby-Markt – selbst mal anschauen und lernen, TOP Usability.

screen der messe atmosphäre

screen der messe atmosphäre

Bin nächstes Jahr wieder auf der Messe – echt lohnenswert.

Bitte entschuldigt die Tippfehler – ist schon spät, gute Nacht.

Internetworld-Messe am 23. & 24. Juni in München

Mittwoch, Juni 24th, 2009

internetworld

War an beiden Tagen auf der Messe und habe sehr viele Vorträge angehört und mit Ausstellern gesprochen.

Sehr gut fand ich die kleine Arena mit “Münchener Agenturen”, ein neues Feature für ein regionales Angebot. Habe mit mehreren Ausstellern gesprochen ob sich die Investition in den kleinen Stand gelohnt hat und Ergebnis ist “ja”.

Die kostenlosen Vorträge in beiden Arenen waren unterschiedlich. Zuerst fand ich, dass die Qualität der Infos im vergangenen Jahr besser gewesen sei, aber meine Ansprüche sind auch gewachsen inzwischen.

Extrem gut fand ich die Website-Live-Analyse der Sumo Gmbh. Den Vortrag habe ich mir gleich zweimal angehört und eine Menge gelernt dabei. Herr Sieg von Sumo fragt das Publikum nach Seiten die es analysiert und beraten haben möchte und untersucht dann in einer Stunde etwa 4 Web-Auftritte und gibt Hinweise.

Echt sympathisch und überzeugend. Hier meine persönlichen Notizen ganz ungefiltert:

description auf jeder seite anders, mit den keywords auf die diese seite optimiert wird

verify-tag, zentral im header eingebunden – hab ich mir den code für meine seite aus meinem google webmaster tools account geholt und einkopiert. ganz leicht.

sitemap muss vorhanden sein

title tag darf bis zu 70 zeichen haben

im webmaster tool account macht man seinen google brancheneintrag. hier unbedingt die keywords eingeben die google finden soll für meine seite. die ersten 56 zeichen des eintrages werden gelesen. man kann 5 Kategorien hinzufügen.

auf der seite darf kein javascript in der navi sein

bei google.de eingeben: “google.de suchmaschinenoptimierung” – da gibts jede menge zu lesen
und dann auch noch “googlewebmasterblogspot”

keywords müssen in die h1 und die h2 hinein auf jeder seite

interne verlinkung im text (nicht in listen oder aufzählungen), an jede seite unten noch text dran hängen mit genügend schriftkontrast weil helle schrift auf hellem grund zum beispiel zu schlechtem ranking führt (wird als täuschungsversuch gewertet) und in dem text verlinkung zu anderen unterseiten mit dem wort auf das in der zielseite optimiert wird.

viele backlinks, kein linktausch, backlinks von seite zum gleichen thema sind besser

backlinks der konkurrenz finden und selbst dort linken   https://siteexplorer.search.yahoo.com/

puuh – ganz schön viel zu machen!

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Völliges Einsteiger-Niveau hatte – nach meiner persönlichen Beurteilung – der Vortrag der e-Result Gmbh zu “Erwartungskonforme Website Gestaltung – Ergebnisse einer Längsschnittstudie”. Im Ernst wurde darüber 5 Minuten lang referiert, dass in Shops auf dem Button mit dem Einkaufswagen ein Alt-Text liegen muss, damit unerfahrene User wissen wenn sie hier klicken kaufen sie das Produkt. Unerfahrene “Silver Surfer” im speziellen, die Altersgruppe 50 Plus.

Das hat mich sehr geärgert – Statistiken der Münchner VHS zeigen, dass sich im Seniorenprogramm für ältere Interneteinsteiger schon lange kaum jemand mehr anmeldet, weil die “Alten” längst erfahren im Netz unterwegs sind. Die Einsteigerphase für diese Altersgruppe ist vorbei.

Und überhaupt – da wir etwa 90 Jahre alt werden und bis etwa 70 arbeiten – wer kann sich da Vergreisung mit 50-60 erlauben?  Diese Interpretation demografischer Daten- Vergreisung ab 50 – ist schlicht falsch.

Als ich für DasErste deutsche Fernsehen das Online-Design und Konzepte machte, gab es viele Studien zur Durchschnittsgruppe 55 Plus, also unsere User waren auch nicht jung – aber ich weiss sie sind fit im Internet.

Morgen mehr – muss jetzt Essen machen, tschüss.

Vortrag zum Thema: “Die Firmenwebsite als Marketing-Instrument”

Samstag, Juni 13th, 2009

Veranstaltung des ICU – Innovative Community Unterschleissheim.

Ulrike Thiel  über perfektes WebDesign, strategische Ausrichtung von Firmenauftritten im Internet.

Ein Überblick zu Struktur, Interaktivität, Publikationen und Trends.

Themen dieser Veranstaltung im Detail:

  • Psychologie und Ziele, die zentrale Frage der Zielorientierung
  • Nutzer-Typen und Ihre Wahrnehmung
  • Emotionen, Atmosphäre
  • Soziale Milieus
  • Ohne interessante Inhalte kein Dialog
  • Usability & Identifikation – Web 2.0 das Mitmachweb
  • Die favorisierten Features bei Websites
  • Visuelle Elemente
  • Wording und Texte
  • Response-Elemente
  • Virales Marketing und Blog
  • Kundenpflege/ Newsletter/ Mailings
  • Feed Reader
  • Gütesiegel
  • Community Marketing
  • Banner-Werbung und Adwords

Die Veranstaltung beginnt am 17. Juni 09, 18.30 Uhr

Ort: Rathausplatz 1, 85716 Unterschleißheim, Kleiner Sitzungssaal, Zi. N 301

Das Ende der Veranstaltung ist für ca. 19.30 Uhr vorgesehen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss persönlich mit der Referentin auszutauschen.

Der ICU e. V. würde sich freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.
Es fällt ein geringer Unkostenbeitrag für Nicht-Mitglieder von 25,00 € pro Person an, den Sie bitte bis
10. Juni 2009 auf das u. g. Konto mit dem Vermerk „Seminar Firmenwebsite 17.06.09“ überweisen wollen.

Der ICU e. V. würde sich freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung per Fax (089 / 310 09-166) oder e-Mail (wherzog@ush.bayern.de) bis spätestens 08. Juni 2009, damit die Veranstaltung entsprechend vorbereitet werden kann.

Für weitere Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des ICU e. V. gerne zur Verfügung.