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Online-Marketing: Kampf der Firmen um die Selbstbestimmung Ihres Firmenimages in den Social Media

Donnerstag, 09. Juli 2009

Vortrag bei der IHK Akademie München über Marketing in den Social Media am 09.07.09

Mein ganz persönlicher, subjektiver Auszug von Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Übrigens: Die IHK Akademie München bietet sehr interessante Vorträge zu Themen im Online-Bereich.

Vortrag 1: Norman Güstrau, Senior Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Sehr interessant waren die Ausführungen zur Bedeutung des Web 2.0 für mittelständische Unternehmen. Wesentlich fand ich die Betrachtung, dass auch private Profile von Firmenmitarbeitern in Verbindung gebracht werden mit der arbeitgebenden Firma. Zum Beispiel wird häufig das Profil eines geschäftlichen  Gesprächspartners in Vorbereitung auf das Meeting gegoogelt. Dann sollten nicht unpassende, private Fotos in privaten Profilen gefunden werden.

Empfehlenswert ist es, wenn Firmen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich schulen lassen, und Ihnen vermitteln Ihr Profil in den Social Media angemessen darzustellen.

Zur Vorstellung des Nutzenpotentials von Web 2.0 Tools bei mittelständischen Unternehmen hat Herr Güstrau mehrere sehr gute Beispiele gezeigt. Wikis als Wissensammlung im Unternehmen waren eine gute Anregung. Perfekt ist auch der Firmenblog von Daimler.

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Vortrag 2: Heiko Ditges, Social Media Consultant

Warum es kein Web 2.0 gibt -> Vom Lagerfeuer zum Social Web.
Herr Ditges sagt – und das leuchtet ein – dass die Treffpunkte zum Meinungsaustausch vom Lagerfeuer über den Dorfplatz sich verlagert haben in die Social Media Plattformen. Er belegt mit Zahlen die Reichweite und Schnelligkeit einzelner Nachrichten und ihrer Verbreitung.

Zum Beispiel Twitter: Dell habe 2 Mio Umsatz mit gebrauchten Computern gemacht in wenigen Wochen, immer wenn ein Computer zurückgegeben wurde, der Kunde ein neues Gerät erhielt und der gebrauchte und reparierte Laptop über Twitter annonciert wurde.

Oder Ashton Kutscher, der im Wettbewerb mit CNN (wer zuerst 1 Mio Follower bei Twitter generiert) gewann und das binnen 3 Tagen.

Bei Blogs war das bekannte Beispiel der Walther Saftblog mit den interaktiven Elementen. Ich hatte schon einmal davon gelesen, der Umsatz wurde auch unglaublich gesteigert seitdem die Firma Walther den Saftblog betreibt. Dieser Blog ist auch vorbildlich strukturiert.

Herr Ditges nennt es “Social Media Optimization” – nicht mehr autistische Firmenwebsites bilden eine Barriere der Kommunikation zwischen Absender und Empfänger von Informationen, sondern die Firmen schaffen einen Mehrwert für die Interessenten Ihrer Informationen indem sie Kommentare, Votings und alle anderen möglichen interaktiven Dialogelemente zur Verfügung stellen.

Hammer in der Klickrate:  die lustigen YouTube Videos der Firma Frosta.

Hier wurden weit weniger Euros in die Produktion investiert als in TV-Spots und die Inhalte sollten auch bewusst anders sein, die Reichweite ist vor allem messbar – was bei TV Spots nicht möglich ist.
Herr Ditges meinte, dass zunehmend im Vorfeld Videos/Werbe Spots im Internet getestet werden können und dann entsprechend erfolgreich den Weg ins TV finden können.

Hier mache ich auch gleich einen gedanklichen Sprung zu SEO. Die Suchergebnisse bei Google würden – laut einer Studie von Google – üblicherweise F-förmig von den Augen der User gescannt.

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An der Fundstelle unterhalb eines Videos (YouTube Fundstelle) sei die erfolgreichste Platzierung, egal an welcher Stelle der 10 möglichen Positionen sich das Video befindet.

Ganz ein anderes Thema: wenn Fans eine Community zum Brand eigenständig aufbauen und das mit extremem Erfolg – wie das Profil des Coco Cola-Fanclubs auf Facebook.
Coca Cola ging so damit um,  dass sie den Fanclub supporten.

Vattenfall andererseits betrieb rechtzeitig selbst ein Profil auf Facebook, aber nicht sehr engagiert.
Das Profil wurde gekapert von Greenpeace, die Videos einstellten um zu zeigen, dass Vattenfall Strom aus Kohlekraftwerken bezieht und Atomstrom.
Gegen das Engagement von Greenpeace kam Vattenfall nicht an und musste das eigene Facebook-Profil schliessen um Schlimmeres zu verhindern. Vattenfall hat dann wieder neu eine Gruppe gegründet und derzeit erst etwa 70 Mitglieder.

Mich macht das nachdenklich, müssen Firmen sich erpressen lassen enorme Budgets vorsorglich zu investieren in strategische, vorbeugende Massnahmen um ihr Profil in den Social Media selbst steuern zu können?

Ist es eine bessere Geschäftsidee Fanclubs zu Marken aufzubauen um sich dann “supporten”, sponsorn oder kaufen zu lassen? Warum tun wir das nicht alle und verdienen kräftig – erinnert mich ans Domaingrabbing.

Müssen jetzt alle Produkte teurer werden, weil diese Ausgaben zur Imagesicherung auf den Preis aufgeschlagen werden?

Image-Piraterie in den Social Media?

weave – das neue magazin von page zu webdesign, konzeption & development

Montag, 06. Juli 2009

beta version

beta version

Am 4. September erscheint WEAVE. Aber hier gibt es schon eine Besprechung der Beta-Version.

Die 36 Seiten starke Preview-Ausgabe wird eingeleitet von einem Vorwort von Publisher Gabriele Günder, das mir sehr gut gefällt. “Es ist noch nicht so lange her, dass die Pioniere des Internets in der vom Dotcom-Crash ernüchterten Kommunikations- und Medienbranche als übermütige Technikfreaks abgetan wurden.” Frau Günder führt an, dass bereits damals abzusehen war, dass sich die passive Masse zur aktiven Community entwickeln würde und dass Userkratie und interaktive Wertschöpfung das Alltagsmedium Internet prägen würden.

Das Ziel der neuen Line Extension von Page ist es Auftraggeber, Designer und Programmierer zusammen zu bringen.

Ganz gut finde ich die 7 “Google Alternativen für jeden Zweck”: 7 alternative Suchmaschinen oder Recherche-Arten. Ganz gut www.cuil.com – von Ex-Google Leuten gegründet und mit der Eigenverpflichtung keine Nutzerdaten zu sammeln.

Hauptartikel ist die Story zur Microsite der Ikea-Küchen. www.ikea.de/kuechen

briefing des kunden, konzeption, entwicklung, story – warum und wie. case study.

Bei “Trick or Treat” geht es um Tricks von Developern – ich hab mich zuerst gefragt ob der Code in gedruckter Form Sinn macht – aber am Ende der Seite wird auf eine Online-Adresse hingewiesen, wo man den Code kopieren kann.

Mal sehen – ich bin auch kein Fan der Page und lass mich positiv überraschen.


Bloggen – warum tut Ihr es?

Freitag, 03. Juli 2009

In einem anderen Blog las ich eine angeregte Diskussion über die Monetarisierung des Bloggens. Klar, es kostet Zeit sich Themen auszudenken, eventuell zu recherchieren und möglichst qualifiziert über ein Thema zu schreiben. Die Frage war auch, ob man als Dankeschön dafür auf die Werbebanner im Blog klicken sollte. Ob das ethisch gut ist, weil die Kosten für Werbung wieder auf die Waren aufgeschlagen werden und zur Preissteigerung führen.

Was ist eure Meinung?

SEO Ranking

Freitag, 26. Juni 2009

seo_rankig

Eric Kubitz bietet die deutschsprachig übersetzte Zusammenfassung der Rankingfaktoren für SEO aus den Slides von Rand Fishkin.

Nachlesen auf SEO Book.

Sehr interessant, hier ein zitierender Ausschnitt als Anreiz dort auf der Seite weiter zu lesen:

Wichtigkeit der Algorithmus-Komponenten:

  • 25 % Trust/Authority der Domain
  • 22 % Link Popularität
  • 20 % Anchor Text der externen Links
  • 15 % Onpage Keyword Verwendung
  • 7 % Traffic und CTR Daten
  • 6 % Social Graph Metrics
  • 5 % Hosting Daten

Da der Trust und die Authorität auch etwas mit Links zu tun haben, könnte man weiterhin behaupten, dass der gute, alte Backlink einfach eine Riesenbedeutung für die Google-Optimierung hat.

Strategische Verwendung des Kewords:

mehr auf SEO Book

Internetworld-Messe 2009, Teil 2

Freitag, 26. Juni 2009
messe-0421

alle awardgewinner 2009

Danke Kai für Deinen Kommentar!

Hier kommt der nächste Teilbericht zur Internetworld-Messe:

Am ersten Tag wurden im Rahmen einer angenehmen, professionellen Moderation 2 Preise verliehen.

Es gab einen Preis für “INTERNET WORLD Business Idee” und den “Shop Usability Award”.

Für die 15 Business Ideen stellten sich ausgewählte 15 Startups vor – jeweils in einer etwa 5 oder 10 minütigen Präsentation.

Mir fielen besonders auf:

Humangrid – menschliches Wikipedia on demand, gut finanziert.

Kooaba – Googlesuche für Bilder, man fotografiert mit dem Handy ein Produkt oder den Barcode und erhält alle, wirklich alle Infos, über dieses Produkt – ohne bei Google Keywords eintippen zu müssen – einfach per Bilderkennung. Genial. Der Erfinder wird mal megareich werden.

Playnik - Games per Browser, mit Gratisaccount und Premium-Account (Werbefrei, Sonderfunktionen für Geschwindigkeit etc). Super Werbekooperationen, auch White Label.

megazebra – allein spielen war gestern. Kostenlose Social Games.

Aka-aki junger, frischer Wind kam mit dem Gründer in die Halle. Aka-Aki ist mobile-basierte Community, Mitglieder sehen auf ihrem Handy welcher Freund sich in der Nähe aufhält, können Vorlieben eingeben – wie z.B. “bin James-Bond-Film-Lover”- und dann scannen wer sich mit den gleichen Interessen in der Nähe aufhält, also können Profile ablesen von Buddies/ Community-Mitgliedern  und entscheiden ob sie die Person kennen lernen wollen. Aka-aki hat bereits erfolgreiche Werbecoops mit Coca Cola und diversen Festivals. Auf Veranstaltungen gibt es dann Extra-Features zum Vernetzen. Extrem Cool – finde ich!

nfon – “Telefonanlage on Demand” sag ich mal, zentrale und sichere Telefonanlage, skalierbar, nach Bedarf ordert man die passende Größe, besonders geeeignet für Unternehmen in der Wachstumsphase und in der Untergangsphase. Haben Hochkonjunktur derzeit – tolle Kunden.

smatch – die neue Produktsuche für lifestyleprodukte

qype – Empfehlungsmarketing in Suchefunktionen integriert. Als Premiumkunde wird man 7 mal öfters empfohlen – endlich mal jemand der das zugibt. Extrem unsympatisch.

tmz – bunte und gala im Netz sozusagen. Der Gründer besitzt eine Agentur für Paparazzi-Fotografie und weil die Printumsätze auch in seiner Branche rückgängig sind hat er begonnen Fotos selbst im Netz zu publizieren. Dabei fiel auf, dass Videos extrem besser laufen und daraus hat er ein Portal gemacht, welches Bunte und Co blass werden lässt. Auf die Frage ob er produziert um sich dann teuer aufkaufen zu lassen von den Großen ….

Übrigens sehr interessant, weil davon ausgegangen wird, dass in etwa 2 Jahren Google und Co. Videos als Suchergebnisse bevorzugen werden – also Keyword-SEO wird sich ändern.

GEWINNER:   stylefruits – outfit designen – der Gründer erzählt, dass Modestrecken in Frauenmagazinen 2 Monate vor Veröffentlichung produziert sind und viele Produkte dann bei Erscheinen des Magazins bereits ausverkauft sind und die Modestrecke nicht aktuell ist. Die Community von Stylefruits hat die Möglichkeit in ihren Profilen selbst Outfits zusammen zu stellen und zu publizieren etc.

SHOP  USABILITY AWARD

ich machs kurz:

Bester aus 400 Shops – ausgewählt mit Unterstützung des sympatischen Shoplupe Teams aus etwa 8 Kategorien (eventuell 7-10, weiss ich nicht mehr genau) ist:

Baby-Markt – selbst mal anschauen und lernen, TOP Usability.

screen der messe atmosphäre

screen der messe atmosphäre

Bin nächstes Jahr wieder auf der Messe – echt lohnenswert.

Bitte entschuldigt die Tippfehler – ist schon spät, gute Nacht.

Internetworld-Messe am 23. & 24. Juni in München

Mittwoch, 24. Juni 2009

internetworld

War an beiden Tagen auf der Messe und habe sehr viele Vorträge angehört und mit Ausstellern gesprochen.

Sehr gut fand ich die kleine Arena mit “Münchener Agenturen”, ein neues Feature für ein regionales Angebot. Habe mit mehreren Ausstellern gesprochen ob sich die Investition in den kleinen Stand gelohnt hat und Ergebnis ist “ja”.

Die kostenlosen Vorträge in beiden Arenen waren unterschiedlich. Zuerst fand ich, dass die Qualität der Infos im vergangenen Jahr besser gewesen sei, aber meine Ansprüche sind auch gewachsen inzwischen.

Extrem gut fand ich die Website-Live-Analyse der Sumo Gmbh. Den Vortrag habe ich mir gleich zweimal angehört und eine Menge gelernt dabei. Herr Sieg von Sumo fragt das Publikum nach Seiten die es analysiert und beraten haben möchte und untersucht dann in einer Stunde etwa 4 Web-Auftritte und gibt Hinweise.

Echt sympathisch und überzeugend. Hier meine persönlichen Notizen ganz ungefiltert:

description auf jeder seite anders, mit den keywords auf die diese seite optimiert wird

verify-tag, zentral im header eingebunden – hab ich mir den code für meine seite aus meinem google webmaster tools account geholt und einkopiert. ganz leicht.

sitemap muss vorhanden sein

title tag darf bis zu 70 zeichen haben

im webmaster tool account macht man seinen google brancheneintrag. hier unbedingt die keywords eingeben die google finden soll für meine seite. die ersten 56 zeichen des eintrages werden gelesen. man kann 5 Kategorien hinzufügen.

auf der seite darf kein javascript in der navi sein

bei google.de eingeben: “google.de suchmaschinenoptimierung” – da gibts jede menge zu lesen
und dann auch noch “googlewebmasterblogspot”

keywords müssen in die h1 und die h2 hinein auf jeder seite

interne verlinkung im text (nicht in listen oder aufzählungen), an jede seite unten noch text dran hängen mit genügend schriftkontrast weil helle schrift auf hellem grund zum beispiel zu schlechtem ranking führt (wird als täuschungsversuch gewertet) und in dem text verlinkung zu anderen unterseiten mit dem wort auf das in der zielseite optimiert wird.

viele backlinks, kein linktausch, backlinks von seite zum gleichen thema sind besser

backlinks der konkurrenz finden und selbst dort linken   https://siteexplorer.search.yahoo.com/

puuh – ganz schön viel zu machen!

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Völliges Einsteiger-Niveau hatte – nach meiner persönlichen Beurteilung – der Vortrag der e-Result Gmbh zu “Erwartungskonforme Website Gestaltung – Ergebnisse einer Längsschnittstudie”. Im Ernst wurde darüber 5 Minuten lang referiert, dass in Shops auf dem Button mit dem Einkaufswagen ein Alt-Text liegen muss, damit unerfahrene User wissen wenn sie hier klicken kaufen sie das Produkt. Unerfahrene “Silver Surfer” im speziellen, die Altersgruppe 50 Plus.

Das hat mich sehr geärgert – Statistiken der Münchner VHS zeigen, dass sich im Seniorenprogramm für ältere Interneteinsteiger schon lange kaum jemand mehr anmeldet, weil die “Alten” längst erfahren im Netz unterwegs sind. Die Einsteigerphase für diese Altersgruppe ist vorbei.

Und überhaupt – da wir etwa 90 Jahre alt werden und bis etwa 70 arbeiten – wer kann sich da Vergreisung mit 50-60 erlauben?  Diese Interpretation demografischer Daten- Vergreisung ab 50 – ist schlicht falsch.

Als ich für DasErste deutsche Fernsehen das Online-Design und Konzepte machte, gab es viele Studien zur Durchschnittsgruppe 55 Plus, also unsere User waren auch nicht jung – aber ich weiss sie sind fit im Internet.

Morgen mehr – muss jetzt Essen machen, tschüss.

Hase-und-Igel-Strategie: Warum es schiefgehen muss, wenn man im Internet der Hase ist.

Sonntag, 21. Juni 2009

hase und igel

hase und igel

Firmenwebsites gibt es in unterschiedlichen Ausstattungen für Unternehmen verschiedener Größe, die Site eines Einzelunternehmers und auch das Portal für einen Konzern.

Für alle gilt: Die Homepage ist das wichtigste Thema im Online-Marketing, sie ist das weltweite Schaufenster für das Leistungsangebot einer Firma.
Die Firmenwebsite als Vertriebskanal ist ein wesentliches Strategie-Instument und beeinflusst die Entscheidung der Nutzer darüber ob Sie Igel oder Hase sein werden künftig.

Hier wird entschieden über Erfolg oder Misserfolg und über ein Ranking in Ihrer Branche.

Google Fundstelle-Ihre Website

Donnerstag, 18. Juni 2009

description bei google

description bei google

Wenn Sie über die Suche bei Google gefunden werden, dann soll der angezeigte Text ideal für den Suchenden Ihr Angebot beschreiben – der Ergebnistext soll den gesuchten Zielen Ihrer Zielgruppe entsprechen.

Den entsprechenden Text – welcher da angezeigt wird – haben Sie in Ihrem Seitenquelltext bereits perfekt formuliert hinterlegt – bei der “description”.

Im günstigen Fall wird nun Ihre Website angeklickt und der Besucher landet auf Ihrer Startseite – der Landingpage, oder der Unterseite auf welcher Google die Keywords entdeckt hat.

Web-Strategien der Zukunft

Dienstag, 16. Juni 2009

webdesign-strategie

webdesign-strategie

Die Orientierung am User bringt den Erfolg im Web

Zitat des Prologes von Volker Remy für meinen Vortrag beim BDOA:

Die Entwicklung des Internets vom Begleit- zum „Vollwertmedium“ ging in atemberaubend kurzer Zeit vonstatten. Heute steht das Netz an der Schwelle neuer Interaktivitäten, die sowohl den Unternehmen als auch den Usern nie da gewesene Kommunikations- und Konsumoptionen bieten. Neben der Informationsbeschaffung steht jetzt die Umwandlung der Informationssuchenden in Käufer im Mittelpunkt von User-orientierten Web-Architekturen.

Im Jahr 2008 waren 66 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre online. Das sind 42,8 Millionen Menschen. Davon haben im selben Jahr 84,9 Prozent oder 35,5 Millionen Menschen online Produkte gekauft. Das schnellste Wachstum bei den Internetnutzern weist die Altersgruppe der über Vierzigjährigen auf. Und 96,6 Prozent der 14 bis 19-Jährigen sind online. In dieser Altersgruppe hat der Internetkonsum den TV-Konsum überholt.

Das Internet hat als Informationsquelle alle anderen Medien deutlich hinter sich gelassen. Mit Web 2.0 begann darüber hinaus eine neue Ära der Kommunikationsoptionen für Unternehmer und Kunden gleichermaßen. Dafür steht der Begriff „social community“. Er schafft neue Öffentlichkeiten, die für jedes Unternehmen enorme Potenziale birgt.

Neben der Suchmaschinenoptimierung, die das „Rating“ von Websites im Netz organisiert, wird eine zielgruppenadäquate Website-Entwicklung immer wichtiger. Fehlende Web-Strategien werden sich mittelfristig als fatale Nicht-Investition herausstellen. Viele Unternehmen haben das erkannt. Ein starker Indikator dafür ist der Zuwachs von 25 Prozent in der Online-Werbung. Das einzige zweistellige Wachstumssegment in Deutschland.

* Datenquelle: BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft, OVK Online Vermarkterkreis und AGOF, 2008


Vortrag zum Thema: “Die Firmenwebsite als Marketing-Instrument”

Samstag, 13. Juni 2009

Veranstaltung des ICU – Innovative Community Unterschleissheim.

Ulrike Thiel  über perfektes WebDesign, strategische Ausrichtung von Firmenauftritten im Internet.

Ein Überblick zu Struktur, Interaktivität, Publikationen und Trends.

Themen dieser Veranstaltung im Detail:

  • Psychologie und Ziele, die zentrale Frage der Zielorientierung
  • Nutzer-Typen und Ihre Wahrnehmung
  • Emotionen, Atmosphäre
  • Soziale Milieus
  • Ohne interessante Inhalte kein Dialog
  • Usability & Identifikation – Web 2.0 das Mitmachweb
  • Die favorisierten Features bei Websites
  • Visuelle Elemente
  • Wording und Texte
  • Response-Elemente
  • Virales Marketing und Blog
  • Kundenpflege/ Newsletter/ Mailings
  • Feed Reader
  • Gütesiegel
  • Community Marketing
  • Banner-Werbung und Adwords

Die Veranstaltung beginnt am 17. Juni 09, 18.30 Uhr

Ort: Rathausplatz 1, 85716 Unterschleißheim, Kleiner Sitzungssaal, Zi. N 301

Das Ende der Veranstaltung ist für ca. 19.30 Uhr vorgesehen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss persönlich mit der Referentin auszutauschen.

Der ICU e. V. würde sich freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.
Es fällt ein geringer Unkostenbeitrag für Nicht-Mitglieder von 25,00 € pro Person an, den Sie bitte bis
10. Juni 2009 auf das u. g. Konto mit dem Vermerk „Seminar Firmenwebsite 17.06.09“ überweisen wollen.

Der ICU e. V. würde sich freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung per Fax (089 / 310 09-166) oder e-Mail (wherzog@ush.bayern.de) bis spätestens 08. Juni 2009, damit die Veranstaltung entsprechend vorbereitet werden kann.

Für weitere Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des ICU e. V. gerne zur Verfügung.