Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Impressumpflicht

Dienstag, 19. März 2013

Welche Inhalte sind Pflicht?

Ich habe ein Dokument gefunden, welches das Justizministerium zur Verfügung stellt:

Impressumpflicht Leitfaden

Für das Impressum auf Facebook besteht ebenfalls Impressumpflicht. Hier stellt das Social Media Team Inhalte und Tab zur Verfügung: Kostenlos derzeit. Herzlichen Dank dafür!

Hier gehts zum Link für den Facebook Impressum Tab

Auflösung und Devices – für Application Designers

Mittwoch, 20. Juni 2012

Sehr interessanter Artikel zur Auflösung von verschiedenen Screens und Advices – und bereits zu Windows 8:

http://www.carettasoftware.com/blog/why-pixel-density-is-important-for-application-designers/596/#comment-5966

Ich habe mich nun für die Auflösung 1024 x 768 Brutto entschieden und freue mich über Eure Kommentare.

New Biz – Designer Arbeitsgruppe

Montag, 18. Juni 2012

Kürzlich habe ich eine sehr gute, neue Erfahrung gemacht und möchte diese anderen DesignerInnen gerne weiter Empfehlen.

Wir hatten für unserem Designer- und Designagenturen Stammtisch München einen Inhaber einer großen Werbeagentur – samt seiner New Biz Frau – für einen Workshop gewinnen können. Nähreres zu den Inhalten kannst du in dem anderen Artikel dazu lesen.

Im Nachgang nach dem Seminar fragte ich alle Teilnehmer wer Lust hätte gemeinsam eine New Biz Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Um uns gegenseitig zu motivieren und anzuschubsen.

Denn – hey – wer hat schon freiwillig Lust auf Aquise. Ich nicht jedenfalls, ich sags offen. Ok, manchmal vielleicht. Aber auf keinen Fall wenn ich viel zu tun habe.

Und dann ist es um so wichtiger, um den dann folgenden Einbruch neuer Aufträge abzufangen. Es ist immer so eine wellenförmige Auslastung in meinem Business. Entweder zuviel zu tun – oder zu wenig.

Jedenfalls sind wir nun drei Einzelunternehmerinnen, haben ein wenig unterschiedliche Geschäftsfelder, eine ist aus einer anderen Stadt und wir fischen nicht im selben Teich. Und unser erstes Arbeitstreffen war bereits sensationell. Sehr gute gegenseitige Anregungen nachdem jede erzählte wie sie bereits Neukunden “generiert” hat. Ein wenig “Sex and the City”- Klatsch, bei bestellter Pizza austauschen, das mögen wir Frauen halt. Und muss ja auch sein wenn man sich noch den Abend, den Feierabend für Biz um die Ohren schlägt.

Absolut empfehlenswert. Wir tagen nun alle 6 Wochen und ich werde mal wieder über die Erfolgsmessung hier berichten.

Google Analytics News

Donnerstag, 15. September 2011

Nun müssen Website-Betreiber die Anforderungen der Datenschützer bezüglich Datenschutz der erfassten Seitenbesucher erfüllen.

Es gibt genaue Handlungsanweisungen, hier zwei sehr gute Artikel dazu mit vielen Links und dem 15-seitigen Vertragsformular, welches man an Google per Schneckenpost versenden muss.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Technik/Tools/Google-Analytics-datenschutzkonform-einsetzen-Datenschuetzer-einigen-sich-mit-Google

http://bit.ly/p8Iidu

Link zu den Browser-Add-Ons:
http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de

Link zum Vertragsformular:
http://static.googleusercontent.com/external_content/untrusted_dlcp/www.google.de/de/de/intl/de/analytics/tos.pdf

Infosite zum Trackingcode:
http://code.google.com/intl/de/apis/analytics/docs/gaJS/gaJSApi_gat.html#_gat._anonymizeIp

Teil 2: Das neue Corporate Branding – Branding von Website und Facebook-Page

Mittwoch, 25. Mai 2011

Die meisten Firmen verfügen über eine eigene Website oder einen Shop, das ist ihr Schaufenster/ ihre Visitenkarte und ihre Aquiseplattform im Internet. Die eigene Plattform ist gestaltbar nach den eigenen Corporate Design-Vorgaben und macht richtig Freude – wenn genügend Besucher diese Website ansehen.

Denn die Website/ der Shop ist wie ein Ladengeschäft auf der grünen Wiese. Besucher muss man darauf aufmerksam machen, sie kommen nicht einfach so vorbei.

Ein Firmenprofil in einem sozialen Netzwerk kann man vergleichen mit eine Filiale in einer Shopping-Mall. Es ist ein weiterer Standort – und idealerweise kommen hier die Besucher der Mall auch zufällig bei unserer Filiale vorbei. Also ergänzen sich die beiden Niederlassungen in Bezug auf die Besucherkontakte. In der Filiale – innerhalb der Mall – muss man sich jedoch – anders als bei der eigenen Plattform – anpassen an die jeweiligen Rahmenvorgaben, das kann eine Herausforderung darstellen für das Corporate Design zum Beispiel.

Super, wenn es gelingt, dass ihr Branding hier gleich für Wiedererkennung sorgt. Macht ja Sinn.

Sprechen wir hier mal über das Branding einer Facebook-Seite. (Im vorausgegangenen Artikel Corporate Design Online können Sie mehr zu Vorgaben für Logo und Farbe und Keyvisual lesen.)

In der linken Spalte kann man eine größere Grafik mit Logo und Keyvisual einfügen. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit sich für die mittlere Spalte und sogar auch über die rechte Spalte das Ambiente für die Inhalte durch Grafiken oder programmierte Funktionen passend zu gestalten. Ähnlich der Gestaltung einer Website können Sie sich nach einem Konzept für Ihre Page bei Facebook eine Ausgestaltung mit Design und Funktion programmieren lassen.

Schön ist eine Empfangsseite, auf welcher der neue Besucher landet – anstatt auf der Pinnwand. Mit einem Keyvisual und einem grafisch gestalteten Text – und auch Links zu Ihrer Website. Auf dieser Startseite geben Sie eine kurze Übersicht, was auf Ihrer Facebook-Page wo angeboten wird. Zum  Beispiel mit einem Querlink zur weiteren Seite „Informationsmaterial“ oder zu einem Gewinnspiel oder zu einer Teamseite etc.

Die Postings auf der Pinnwand sind sehr lesenswert im Idealfall, aber sie verschwinden nach einiger Zeit – denn sie werden verdrängt durch neuere Postings. Daher empfehle ich weitere Seiten anzulegen, die nicht der Timeline der Pinnwand unterliegen, und dort Informationen zu platzieren.

Es ist wie im realen Geschäft oder wie in einer Praxis. Zunächst kommt der Besucher zum Empfang und kann sich dort orientieren. Dann geht er zu den – für ihn – interessanten Infos oder Produkten.

Ich empfehle Ihnen ihr Firmenprofil – oder ihre Page zum Beispiel bei Facebook – sehr gut zu pflegen, denn Sie erreichen hier andere Menschen als in den anderen Kommunikationskanälen. Und es wäre ideal von hier Traffik zu Ihrer Website zu erhalten. Noch perfekter wäre allerdings, eine zweite Direkt-Verbindung aufbauen zu können zwischen den Besuchern in der Mall und Ihrem Hauptgeschäft. Etwa durch die Möglichkeit Informationen an die persönliche Mailadresse des Besuchers versenden zu dürfen und nicht nur innerhalb der Netzwerk-Plattform.

Das gibt Ihnen weitere Möglichkeiten die Kontakte zu sichern, denn wer weiß was mit – egal welcher – Netzwerkplattform in einigen Monaten sein wird.

Sehr schöne Beispiele für Facebook-Pages finden Sie natürlich bei den großen Marken – bei den Automarken und auch im Naturkostbereich.

Aber Sie können auch einen Blick werfen auf die sehr schön im Corporate Design konsequent gestaltete Seite der mittelständischen Praxis Dr. Dhom. http://www.facebook.com/zahnheilkunde

Hier haben wir zunächst eine Empfangsseite gestaltet mit Grafik und Text und Bild „So fühlt es sich bei uns an. Ein Rundgang durch unsere Praxis“. Per Link gelangt man dann zum Praxisrundgang, kann sich im Zahn-Info-Center informieren oder auf der Seite „Unser Team“ Fotos und Profile aller 73 Mitarbeiter ansehen.

Eine Kontaktmöglichkeit per Mail-Link ist auch schon auf der Empfangsseite vorhanden ebenso wie Verlinkungen zur Website von den Unterseiten.

Das Corporate Design der Website haben wir konsequent weiter geführt, das war in Facebook sehr gut möglich durch Einbindung diverser Grafiken.

Making of WeHype.com – die social hype community

Samstag, 18. September 2010

.

.

DER ERSTE GASTBEITRAG IN MEINEM BLOG – vielen Dank an Olivio und Christian von WeHype – ich bin ganz stolz  :-)

Bei WeHype nimmst Du das Hypen selbst in die Hand!

Das Projekt WeHype entstand als Idee im Freundeskreis.  Wir waren damals schon fasziniert von Virals, also Hypes, die sich über verschiedene Onlinekanäle (Mail, Messenger, Blogs und Social Networks wie Twitter, Facebook, StudiVZ) verbreiten. In einer frühen Phase wollten wir diese Internethypes sammeln und dokumentieren. Schnell erkannten wir aber, dass es viel mehr Spaß macht, seine besten Entdeckungen zu zeigen und zu sehen, wen es noch begeistert. Richtig cool ist es, zusammen frische Hypes zu entdecken, solange sie noch nicht Mainstream sind. Das gibt einem dieses Gefühl aus der Schulzeit wieder – man kennt da was das sonst noch keiner kennt und kann das zusammen mit seinen Freunden weiter erforschen.

Folgerichtig versuchen wir bei WeHype unserer Community eine Plattform zu bieten, auf der sie frische Hypes, Trends, Memes und Virals vorstellen, entdecken und diskutieren können. Wir arbeiten sehr eng mit unserer Community zusammen und nehmen uns jedes Feedback zu Herzen. Wichtig ist ja, mit der Community zu wachsen, und das zu bieten, was eine starke Gemeinschaft mit tiefen Wurzeln ausmacht. Das ist oft gar nicht so einfach wie es klingt.

Wir lieben Social Media, aber wir merken auch, dass Social Media selbst ein Hype ist. Zuviel Input, zuviel Information, zu schneller Datenfluss. Daher ist die größte Frage: Wie kann man es wieder zu einem tiefen, reichen, erfüllenden Erlebnis machen? Wir denken, dass es vielen genau darum geht. Sie wollen im Internet das finden ihnen am meisten Spaß macht, ohne dabei von einer Datenflut erschlagen zu werden. Das zu bieten ist unser heilige Gral, wenn man so will. Die beste Experience und die besten Themen.

Wir sind dabei aber nicht nur auf den Mainstream fokussiert – ganz im Gegenteil. Das Netz bietet allen und jedem was. Daher versuchen wir der Community die Möglichkeit zu bieten, sich ganz individuell zu entfalten. Besonders lokale Hypes sind hier sehr schön. Was ist in Berlin gerade angesagt? Welche Szene macht sich gerade in Hamburg einen Namen oder welcher Designshop bietet in Amsterdam gerade ein neues Gimmick, das von sich reden macht. Es ist eine tolle Erfahrung, zu sehen, wie sich Ideen und Hypebeiträge entwickeln. Man ist live dabei, wenn neue Trends entstehen, hoch gehen und manchmal schaut man auch mit Bedauern zu, wenn gute Ideen wieder in der Versenkung verschwinden. Wehmut hin oder her, das ist das Leben. Auf WeHype lassen sich diese Hypes sammeln und so baut man sich seine ganz eigene Trend Geschichte. Es ist garnicht so selten das ein Hype um den es lange still war wieder auflebt und dann ist es toll zu sehen das man damals schon dabei war.

Das ist ein weiterer Punkt der WeHype so spannend macht. Denn da draußen gibt es Tausende von GründerInnen, KünstlerInnen und Kreativen mit tollen Ideen. Die können sich bei WeHype nicht nur präsentieren, sondern auch lernen was funktioniert und was nicht, sich mit anderen Austauschen und ein Netzwerk aufbauen. Wir haben dafür z.B. das Fan/Guide Feature eingeführt mit dem man sich eine Sub-Community auf WeHype aufbauen kann, um die Fans mit den neuesten Updates zu versorgen. Hier wird zukünftig weiter Spannendes passieren. Wir haben da schon einige Features in der Schublade und freuen uns natürlich auf euer Feedback.

Aus dem Nähkästchen:

WeHype ist als unser Hobby gestartet, an dem wir in unserer Freizeit entwickelt haben. Inzwischen ist das ganze zur Leidenschaft geworden. Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir nicht an WeHype schrauben, Ideen sammeln, Feedback auswerten und neue Konzepte basteln. Ein Tipp für alle die auch eine Plattform machen wollen: Unterschätzt nicht die Arbeit. Technische Standards ändern sich laufend, Browserkompatibilität ist ein Reizthema und der Markt wird mit neuen Communities geradezu überschwemmt. Als Nischenprodukt hat man bessere Chancen. Wichtig ist es also, den Markt genau zu sondieren, ein solides Konzept zu haben und dann möglichst klein zu starten und von da ab mit der Community Schritt für Schritt Features zu entwickeln.

Wir sind inzwischen um einiges professioneller geworden und trauen uns auch zu, andere bei ihren Startups zu beraten. Denn von der Idee zur Plattform ist es ein weiter Weg, auf dem man am besten so viele Fehler wie möglich vermeidet.
Dennoch: Lasst euch nicht davon abhalten, euer Projekt umzusetzen. Der Erfolg stellt sich oft erst sehr spät ein und erfordert eine Menge Hingabe und Arbeit. Man sollte gar nicht erst versuchen das nächste Facebook oder WordPress zu sein. Wichtig ist es, sich seine Nische zu suchen und in der dann so fokussiert und community-orientiert wie möglich zu arbeiten. Ein tolles Beispiel ist hierfür Posterous. Ein Blogging Service, der sich darauf spezialisiert hat, per Mail zu bloggen. Auch unser Team Blog findet sich inzwischen auf Posterous und wir sind große Fans dieses Dienstes. http://blog.wehype.com

Olivio und Christian von wehype.com

Brandneue Informationspflichten für Dienstleister seit Mai 2010

Mittwoch, 09. Juni 2010

Seit dem 18. Mai 2010 ist die  Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung, kurz DL-InfoV, in Kraft getreten und betrifft unsere Informationen und Veröffentlichungen und natürlich beraten wir unsere Kunden besser, wenn wir wissen was nun veröffentlicht werden muss:

Die DL-InfoV ergänzt bereits bestehende Informationspflichten, wie sie durch diese Gestze geregelt werden:

  • die Preisangabenverordnung (PAngV)
  • das Telemediengesetz
  • die BGB-Informationspflichtenverordnung.

Wichtig ist, dass AGBs bisher nur auf der Website lesbar sein mussten in bestimmten Fällen und nun in jedem Fall.
Auch bestehende Versicherungen wie z.B. eine Haftpflichtversicherung müssen benannt werden.

Preise für Dienstleistungen für Endverbraucher müssen angegeben werden vor Vertragsschluss, also keinen generellen Preislisten.

Ausführliche Informationen online kurz und knapp zu lesen hier im PDF der Kanzlei Saefken. Und bei Gründungszuschuss.de mit umfangreichen Erklärungen.

Es wäre eine gute Idee bestehende Kunden darüber zu informieren und das WebsiteImpressum zu checken – eventuell als Service.

Dies alles gilt, wenn es zu Vertragsabschlüssen kommt. Rechtsgrundlagen sind die Europäische Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und national § 6c GewO. Diese sachfremd kodifizierte Bestimmung gilt ausdrücklich auch für alle Freiberufler. Einzelheiten sind der Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer – veröffentlicht in BGBl. I Nr. 11, S. 267 – (Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung DL-InfoV) vom 12.03.2010 zu entnehmen:

www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf

Wichtig ist vor allem:
Nach § 2 der Verordnung muss dem Kunde vor Auftragserteilung bestimmte Informationen in klarer und verständlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören neben Vor- und Familiennamen auch die Geschäftsadresse einschließlich der Telekommunikationsdaten. Ebenso muss gfs. Name und Anschrift der Aufsichtsbehörde angegeben werden.

Zudem muss auch Name und Anschrift einer Berufshaftpflichtversicherung mitgeteilt werden, wenn diese gesetzliche Pflicht ist, wie bei Rechtsanwälten. Es genügt, wenn diese Informationen in den Geschäftsräumen vorgehalten oder über die Website leicht zugänglich gemacht werden.

§ 3 der Verordnung sieht weitere auf Anfrage dem Kunden zu Verfügung zu stellende Informationen vor. Hier hat der Dienstleister auch Angaben über die mit ihm in beruflicher Gemeinschaft stehenden Personen zu machen. Hat sich der Dienstleister einem Verhaltenskodex unterworfen, so müssen auch Informationen hierüber erteilt werden.

§ 4 der Verordnung bestimmt, wann und welche Preisangaben gegenüber dem Kunden erforderlich sind.

Nach § 5 der Verordnung ist schließlich darauf zu achten, dass keinerlei diskriminierende Kundenbedingungen bekannt gemacht werden.

Der Verstoß gegen die Informationspflichten stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 146 der GewO dar.

Dienstleistern müssen seit 17.05.2010 neue Informationspflichten gegenüber ihren Kunden beachten, wenn es zu Vertragsabschlüssen kommt. Die Angabenpflicht geht wesentlich über den Rahmen hinaus, der bislang bereits für Telemediendienstanbieter gilt (§ 5 TMG). Rechtsgrundlagen sind die Europäische Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und national § 6c GewO. Diese sachfremd kodifizierte Bestimmung gilt ausdrücklich auch für alle Freiberufler. Einzelheiten sind der Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer – veröffentlicht in BGBl. I Nr. 11, S. 267 – (Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung DL-InfoV) vom 12.03.2010 zu entnehmen:



www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf <http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf>



Wichtig ist für Sie vor allem:



Nach § 2 der Verordnung muss dem Kunde vor Auftragserteilung bestimmte Informationen in klarer und verständlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören neben Vor- und Familiennamen auch die Geschäftsadresse einschließlich der Telekommunikationsdaten. Ebenso muss gfs. Name und Anschrift der Aufsichtsbehörde angegeben werden.



Zudem muss auch Name und Anschrift einer Berufshaftpflichtversicherung mitgeteilt werden, wenn diese gesetzliche Pflicht ist, wie bei Rechtsanwälten. Es genügt, wenn diese Informationen in den Geschäftsräumen vorgehalten oder über die Website leicht zugänglich gemacht werden.



§ 3 der Verordnung sieht weitere auf Anfrage dem Kunden zu Verfügung zu stellende Informationen vor. Hier hat der Dienstleister auch Angaben über die mit ihm in beruflicher Gemeinschaft stehenden Personen zu machen. Hat sich der Dienstleister einem Verhaltenskodex unterworfen, so müssen auch Informationen hierüber erteilt werden.



§ 4 der Verordnung bestimmt, wann und welche Preisangaben gegenüber dem Kunden erforderlich sind.



Nach § 5 der Verordnung ist schließlich darauf zu achten, dass keinerlei diskriminierende Kundenbedingungen bekannt gemacht werden.



Der Verstoß gegen die Informationspflichten stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 146 der GewO dar.

“create life, don’t consume it!’”

Dienstag, 18. Mai 2010

Oliviero Toscani “our future depends from what we consume”

Vortrag von Oliviero Toscani für die TGM, Typographische Gesellschaft München in Coop mit der Neuen Sammlung, am18.05.2010 in der Pinakothek der Moderne.

WOW – was für ein leidenschaftliches Plädoyer für gesellschaftliches, humanes Engagement von Kreativen. Toscani, der Top-Kreative, Fotograf und Verantwortliche für weltbekannte Brandings wie zum Beispiel die Kampagnen von Benetton, meint: “Höre den Marketingleuten genau zu – und dann tue das Gegenteil.” Es geht um Branding durch Einzigartigkeit statt Me-Too.

Toscani zeigt etwa 300 Bilder und erzählt Stories zu den Kampagnen, seine Werke sind 5 Sterne visuelles Brainfood, seine Erzählung erreicht die Herzen aller Zuhörer im voll besetzten Auditorium. Die Bilder in Kombi mit der Typografie sind ein unglaublicher Genuss. Er ruft auf zu sozialer Verantwortung und hat verifizierte Daten: nur 6% der Menschheit hat Zugang zum Internet, in 25 Jahren werden 3 mal mehr Menschen in Afrika leben als in Europa, etc.

Für das WebDesign und auch andere Werbeformen im Preisdruck – denke ich unter diesem frischen Eindruck – sollte das auch mal heißen, dem Kunden etwas Mutiges zu liefern statt den Designs von denen ich weiss, sie werden sofort gefallen (spart Zeit und Diskussionen) sind aber Mainstream. Hier nehme ich aus dem Vortrag die Motivation mit, mehr Kreativer statt Dienstleister zu sein, eine Positionierung, die lange nach dem Studium im engagierten Alltag gerne mal vergessen wird, auch von mir. Vielleicht ist noch Energie übrig, um Kunden auch mit der Motivation zu versorgen mal etwas anders zu denken. Kreative sind Weltverbesserer, keine “Werbefuzzis”.

Die Veranstaltung war pure Motivation, herzlichen Dank, Oliviero Toscani

Wer noch ein Video schauen möchte, auf Youtube habe ich mehrere Videos gefunden, aber eines in deutscher Sprache:

Deutsche Bildagenturen mit bezahlbaren Preisen – auch für Blogs

Donnerstag, 13. Mai 2010

Ich starte hier ein Verzeichnis deutscher Bildagenturen, das wir immer wieder für Kunden Personenbilder benötigen mit “einheimischen” Gesichtszügen zu bezahlbaren Preisen und Konditionen. Und für Blogs.

Das Verzeichnis wird immer erweitert werden und ich freue mich über  Tipps.

http://www.pitopia.de/scripts/index.php?  echt sehr schöne Bilder und für das Web günstig! Mir gefällt der sehr gute Informationsfluss von Lizenz bis Preis. Sehr Nutzer freundliche Website.

http://www.denkouimages.com/

http://www.westend61.de/

http://www.photoactive.de/bildagentur/  Hier wird nach Zeitfaktor abgerechnet, etwa Kosten für ein Bild zur Verwendung im Internet für 1 Jahr. Mir missfällt die Referenzierung direkt am Bild, ich bevorzuge Referenzierung im Impressum. Gefällt mir insgesamt nicht so gut.

http://www.photostock.eu/terms/#terms12   verlangt ebenfalls Urhebervermerk am Bild, aber man kann schriftlich eine andere Lösung vereinbaren. Schöne Bilder.

http://www.digitalstock.de/page09.php  sehr gut, dass Kunden über Änderung der AGB per Mail informiert werden.

http://www.picturepress.de/de/article/30.html

http://de.fotolia.com/  rechtefrei, zeitlich unbegrenzt, günstig

eher kreativ anstatt business  http://www.photocase.de/de/   mag ich sehr. Verwende ich gerne für Collagen.

UPDATE am 30.8.2011 zu Istockphoto: Ich werde Istock nicht mehr verwenden und auch niemals empfehlen. Ich hatte für ein Portal alle Fotos dort durch meine Kunden erwerben lassen – und sie planten auch weiterhin mengenweise Fotos dort zu kaufen.

Da ich einen Screenshot des Portals in mein Portfolio einstellen will, und dann in der Headercollage 2 Fotos von Istock zu sehen sind – habe ich vorher bei Istock eine Anfrage zur Rechteregulierung dieser Fotos gemacht. Eine Collage ist ein neues Werk, dachte ich. Und die Antwort kam unpersonalisiert und sagte: ich muss alle Bilder, welche in der Collage verarbeitet wurden, kaufen. Das ist das Aus für Istockphoto + meine Kunden + mich.

Bei Istockphoto (Getty Group leider) und bei digitalstock gefällt mir, dass der Designer das Bildmaterial für den Kunden erwerben kann und dann das Recht hat einen Screenshot des Gesamtwerkes – in welches das Bildmaterial eingebaut wurde, z. B. eine Website -  in seinem Portfolio zu zeigen. Der Designer darf das Bildmaterial auch mehrmals verwenden. Jedoch darf der Designer nicht das rohe Bildmaterial, also die Feindaten, an den Kunden weitergeben sondern nur das zu liefernde Endmaterial.

Bei den anderen Bilddatenbanken meine ich nach Lesen der AGB: Der Kunde muss das Bildmaterial erwerben. Ich würde vorher schriftlich klären, dass ich als Designer dann den Screenshot in meinem Portfolio zeigen darf ohne weitere Kosten wenn ich den Kunden bringe. Denn es sind Designer, welche Getty Images Kunden brachten, sehr teuer verklagt worden nachdem ihre Portfolios online durchsucht wurden von Abmahnanwälten der Gruppe. Ich vermute, dass Crawler mit Bilderkennungssoftware im Auftrag das Web durchsuchen.

AGBs lesen!

Bitte lesen Sie in jedem Fall sehr sogfältig die AGBs der Bilddatenbanken und drucken Sie sich Diese zum Zeitpunkt des Bild-Kaufesund der Bild-Verwendung aus. Meine hier angegebenen, sehr sorgfältig recherchierten Daten, können bereits morgen nicht mehr aktuell sein, ich kann dafür nicht haften.
AGBs werden geändert und online ist das per sofort möglich. Bitte beachten Sie, dass die AGBs gelten, welche zum Zeitpunkt der Bildverwendung gelten. Falls Sie die Bilder bereits vor einiger Zeit erworben haben, dann gelten nicht die AGBs zum Zeitpunkt des Kaufes, sondern die – möglicherweise geänderten AGBs zum Zeitpunkt der Verwendung.

Plugin für WordPress-Blogs

Ein kostenloses Plugin (die Bilder kosten trotzdem ganz normal) für WordPress-Blogs bei Fotolia gibt es hier bei microstockplugin – für Blogger, die preisgünstige Bilder benötigen.  Die Applikation sucht Bilder, welche  zu den vorgegebenen Tags des Blogs passen. Der Blogger wird an den Umsätzen fürs Fotomaterial beteiligt, wenn weitere Bilder durch Kunden erworben werden.

Hier die genaue Beschreibung ansehen, wie das Plugin und die Bilderauswahl funktionieren.

So funktioniert das Verdienen via Partnerprogramm: “Wenn jemand jetzt auf Ihr Foto oder den Link unter dem Foto klickt und sich dann bei Fotolia registriert, wird er automatisch Ihr geworbener Partner. Für die nächsten 12 Monate  erhalten Sie von allen Umsätzen die Ihr geworbener Kunde macht einen Anteil ab (aktuell 15%). Sie können diesen Verdienst dafür einsetzen neue Fotos für Ihren Blog zu kaufen oder ihn ab 50€ auszahlen lassen.”  Das betrifft also nur Neukundenwerbung – nicht wenn bestehende Kunden Bildmaterial bei Fotolia kaufen.

Umweltfreundliche und Privatsphäre schützende Suchmaschinen-Konkurrenz zu Google aufbauen

Sonntag, 02. Mai 2010

Super Idee der Ökokiste: Auf Login und Logoutseite werden die  Suchmaschinen “Ecosia” und “Forestle” beworben mit einer Kampagne “mit jedem Klick Regenwaldfläche unter Schutz stellen”.

Ecosia ist eine umweltfreundliche Suchmaschine, die von Yahoo, Bing und dem World Wide Fund For Nature (WWF) unterstützt wird. Ecosia funktioniert im Grunde wie andere Suchmaschinen, jedoch spendet Ecosia mindestens 80% der Sucheinnahmen an ein Regenwaldschutzprojekt des WWF. Genaue Erklärung etc und Installation hier:

http://ecosia.org/how.php

Etwas überlastet heute die zweite Öko-Suchmaschine: http://de.forestle.org/

Ich werde die beiden Suchmaschinen installieren und ebenfalls auch Google nutzen künftig – alles beobachten, Wettbewerb fördern. Klar hinter diesem Gutes-Gewissen-Projekt steckt Microsoft dahinter, aber die Google-Politik künfig die zahlenden Werbekunden in der organischen Suche vorne zu platzieren braucht eine klare Ansage und frischen Wind von Vorne.

Noch ein super Tipp von Johannes: Die Meta-Suchmaschine Ixquick – sie verspricht die Privatdaten nicht zu speichern oder zu verkaufen: Damit ist Ixquick die erste und einzige offiziell nach EU-Datenschutzrecht zertifizierte Suchmaschine. Dazu verspricht sie auch noch bessere Ergebnisse als andere Suchmaschinen. Mal ausprobieren?