Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Zuhause Arbeiten – wie diszipliniert bist Du?

Sonntag, 29. August 2010

Das tolle Comik von “The Oatmeal” – ich wills auch nochmal posten – es trifft es wirklich auf den Punkt.

Zuhause arbeiten ist ja der Traum vieler Menschen, selbstbestimmt und zeitlich flexibel sein zu können, bei den Lieben zuhause bleiben können, nicht im grauen Büro sitzen und sich ärgern lassen müssen.

Aber es gibt auch Schattenseiten – mir war Manches noch gar nicht bewusst – bis ich das Comik las.
Cool – man kann sich im Schlafanzug direkt morgens an den Rechner setzen und bis nachts durcharbeiten ohne sich in unbequeme Klamotten zwängen zu müssen. Ok, und am nächsten Tag gleich wieder, ohne lästiges Duschen und Umkleiden zwischendurch. Das geht so ein paar Tage lang – und spart Wasser und Zeit ;-)

Viel Spaß wünsche ich beim Lesen und bitte um Kommentare: Wem geht es nicht so? Wer hat Vorschläge wie man es besser machen kann?

OK – yeah – stimmt.

Oh Mann….




Brandneue Informationspflichten für Dienstleister seit Mai 2010

Mittwoch, 09. Juni 2010

Seit dem 18. Mai 2010 ist die  Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung, kurz DL-InfoV, in Kraft getreten und betrifft unsere Informationen und Veröffentlichungen und natürlich beraten wir unsere Kunden besser, wenn wir wissen was nun veröffentlicht werden muss:

Die DL-InfoV ergänzt bereits bestehende Informationspflichten, wie sie durch diese Gestze geregelt werden:

  • die Preisangabenverordnung (PAngV)
  • das Telemediengesetz
  • die BGB-Informationspflichtenverordnung.

Wichtig ist, dass AGBs bisher nur auf der Website lesbar sein mussten in bestimmten Fällen und nun in jedem Fall.
Auch bestehende Versicherungen wie z.B. eine Haftpflichtversicherung müssen benannt werden.

Preise für Dienstleistungen für Endverbraucher müssen angegeben werden vor Vertragsschluss, also keinen generellen Preislisten.

Ausführliche Informationen online kurz und knapp zu lesen hier im PDF der Kanzlei Saefken. Und bei Gründungszuschuss.de mit umfangreichen Erklärungen.

Es wäre eine gute Idee bestehende Kunden darüber zu informieren und das WebsiteImpressum zu checken – eventuell als Service.

Dies alles gilt, wenn es zu Vertragsabschlüssen kommt. Rechtsgrundlagen sind die Europäische Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und national § 6c GewO. Diese sachfremd kodifizierte Bestimmung gilt ausdrücklich auch für alle Freiberufler. Einzelheiten sind der Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer – veröffentlicht in BGBl. I Nr. 11, S. 267 – (Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung DL-InfoV) vom 12.03.2010 zu entnehmen:

www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf

Wichtig ist vor allem:
Nach § 2 der Verordnung muss dem Kunde vor Auftragserteilung bestimmte Informationen in klarer und verständlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören neben Vor- und Familiennamen auch die Geschäftsadresse einschließlich der Telekommunikationsdaten. Ebenso muss gfs. Name und Anschrift der Aufsichtsbehörde angegeben werden.

Zudem muss auch Name und Anschrift einer Berufshaftpflichtversicherung mitgeteilt werden, wenn diese gesetzliche Pflicht ist, wie bei Rechtsanwälten. Es genügt, wenn diese Informationen in den Geschäftsräumen vorgehalten oder über die Website leicht zugänglich gemacht werden.

§ 3 der Verordnung sieht weitere auf Anfrage dem Kunden zu Verfügung zu stellende Informationen vor. Hier hat der Dienstleister auch Angaben über die mit ihm in beruflicher Gemeinschaft stehenden Personen zu machen. Hat sich der Dienstleister einem Verhaltenskodex unterworfen, so müssen auch Informationen hierüber erteilt werden.

§ 4 der Verordnung bestimmt, wann und welche Preisangaben gegenüber dem Kunden erforderlich sind.

Nach § 5 der Verordnung ist schließlich darauf zu achten, dass keinerlei diskriminierende Kundenbedingungen bekannt gemacht werden.

Der Verstoß gegen die Informationspflichten stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 146 der GewO dar.

Dienstleistern müssen seit 17.05.2010 neue Informationspflichten gegenüber ihren Kunden beachten, wenn es zu Vertragsabschlüssen kommt. Die Angabenpflicht geht wesentlich über den Rahmen hinaus, der bislang bereits für Telemediendienstanbieter gilt (§ 5 TMG). Rechtsgrundlagen sind die Europäische Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und national § 6c GewO. Diese sachfremd kodifizierte Bestimmung gilt ausdrücklich auch für alle Freiberufler. Einzelheiten sind der Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer – veröffentlicht in BGBl. I Nr. 11, S. 267 – (Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung DL-InfoV) vom 12.03.2010 zu entnehmen:



www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf <http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/dlinfov/gesamt.pdf>



Wichtig ist für Sie vor allem:



Nach § 2 der Verordnung muss dem Kunde vor Auftragserteilung bestimmte Informationen in klarer und verständlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören neben Vor- und Familiennamen auch die Geschäftsadresse einschließlich der Telekommunikationsdaten. Ebenso muss gfs. Name und Anschrift der Aufsichtsbehörde angegeben werden.



Zudem muss auch Name und Anschrift einer Berufshaftpflichtversicherung mitgeteilt werden, wenn diese gesetzliche Pflicht ist, wie bei Rechtsanwälten. Es genügt, wenn diese Informationen in den Geschäftsräumen vorgehalten oder über die Website leicht zugänglich gemacht werden.



§ 3 der Verordnung sieht weitere auf Anfrage dem Kunden zu Verfügung zu stellende Informationen vor. Hier hat der Dienstleister auch Angaben über die mit ihm in beruflicher Gemeinschaft stehenden Personen zu machen. Hat sich der Dienstleister einem Verhaltenskodex unterworfen, so müssen auch Informationen hierüber erteilt werden.



§ 4 der Verordnung bestimmt, wann und welche Preisangaben gegenüber dem Kunden erforderlich sind.



Nach § 5 der Verordnung ist schließlich darauf zu achten, dass keinerlei diskriminierende Kundenbedingungen bekannt gemacht werden.



Der Verstoß gegen die Informationspflichten stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 146 der GewO dar.

“create life, don’t consume it!’”

Dienstag, 18. Mai 2010

Oliviero Toscani “our future depends from what we consume”

Vortrag von Oliviero Toscani für die TGM, Typographische Gesellschaft München in Coop mit der Neuen Sammlung, am18.05.2010 in der Pinakothek der Moderne.

WOW – was für ein leidenschaftliches Plädoyer für gesellschaftliches, humanes Engagement von Kreativen. Toscani, der Top-Kreative, Fotograf und Verantwortliche für weltbekannte Brandings wie zum Beispiel die Kampagnen von Benetton, meint: “Höre den Marketingleuten genau zu – und dann tue das Gegenteil.” Es geht um Branding durch Einzigartigkeit statt Me-Too.

Toscani zeigt etwa 300 Bilder und erzählt Stories zu den Kampagnen, seine Werke sind 5 Sterne visuelles Brainfood, seine Erzählung erreicht die Herzen aller Zuhörer im voll besetzten Auditorium. Die Bilder in Kombi mit der Typografie sind ein unglaublicher Genuss. Er ruft auf zu sozialer Verantwortung und hat verifizierte Daten: nur 6% der Menschheit hat Zugang zum Internet, in 25 Jahren werden 3 mal mehr Menschen in Afrika leben als in Europa, etc.

Für das WebDesign und auch andere Werbeformen im Preisdruck – denke ich unter diesem frischen Eindruck – sollte das auch mal heißen, dem Kunden etwas Mutiges zu liefern statt den Designs von denen ich weiss, sie werden sofort gefallen (spart Zeit und Diskussionen) sind aber Mainstream. Hier nehme ich aus dem Vortrag die Motivation mit, mehr Kreativer statt Dienstleister zu sein, eine Positionierung, die lange nach dem Studium im engagierten Alltag gerne mal vergessen wird, auch von mir. Vielleicht ist noch Energie übrig, um Kunden auch mit der Motivation zu versorgen mal etwas anders zu denken. Kreative sind Weltverbesserer, keine “Werbefuzzis”.

Die Veranstaltung war pure Motivation, herzlichen Dank, Oliviero Toscani

Wer noch ein Video schauen möchte, auf Youtube habe ich mehrere Videos gefunden, aber eines in deutscher Sprache:

Deutsche Bildagenturen mit bezahlbaren Preisen-auch für Blogs

Donnerstag, 13. Mai 2010

Ich starte hier ein Verzeichnis deutscher Bildagenturen, das wir immer wieder für Kunden Personenbilder benötigen mit “einheimischen” Gesichtszügen zu bezahlbaren Preisen und Konditionen. Und für Blogs.

Das Verzeichnis wird immer erweitert werden und ich freue mich über  Tipps.

http://www.pitopia.de/scripts/index.php?  echt sehr schöne Bilder und für das Web günstig! Mir gefällt der sehr gute Informationsfluss von Lizenz bis Preis. Sehr Nutzer freundliche Website.

http://www.denkouimages.com/

http://www.westend61.de/

http://www.photoactive.de/bildagentur/  Hier wird nach Zeitfaktor abgerechnet, etwa Kosten für ein Bild zur Verwendung im Internet für 1 Jahr. Mir missfällt die Referenzierung direkt am Bild, ich bevorzuge Referenzierung im Impressum. Gefällt mir insgesamt nicht so gut.

http://www.photostock.eu/terms/#terms12   verlangt ebenfalls Urhebervermerk am Bild, aber man kann schriftlich eine andere Lösung vereinbaren. Schöne Bilder.

http://www.digitalstock.de/page09.php  sehr gut, dass Kunden über Änderung der AGB per Mail informiert werden.

http://www.picturepress.de/de/article/30.html

http://de.fotolia.com/  rechtefrei, zeitlich unbegrenzt, günstig

eher kreativ anstatt business  http://www.photocase.de/de/   mag ich sehr. Verwende ich gerne für Collagen.

Bei Istockphoto (Getty Group leider) und bei digitalstock gefällt mir, dass der Designer das Bildmaterial für den Kunden erwerben kann und dann das Recht hat einen Screenshot des Gesamtwerkes – in welches das Bildmaterial eingebaut wurde, z. B. eine Website -  in seinem Portfolio zu zeigen. Der Designer darf das Bildmaterial auch mehrmals verwenden. Jedoch darf der Designer nicht das rohe Bildmaterial, also die Feindaten, an den Kunden weitergeben sondern nur das zu liefernde Endmaterial.

Bei den anderen Bilddatenbanken meine ich nach Lesen der AGB: Der Kunde muss das Bildmaterial erwerben. Ich würde vorher schriftlich klären, dass ich als Designer dann den Screenshot in meinem Portfolio zeigen darf ohne weitere Kosten wenn ich den Kunden bringe. Denn es sind Designer, welche Getty Images Kunden brachten, sehr teuer verklagt worden nachdem ihre Portfolios online durchsucht wurden von Abmahnanwälten der Gruppe. Ich vermute, dass Crawler mit Bilderkennungssoftware im Auftrag das Web durchsuchen.

Bitte lesen Sie in jedem Fall sehr sogfältig die AGBs der Bilddatenbanken und drucken Sie sich Diese zum Zeitpunkt des Bildkaufes aus. Meine hier angegebenen, sehr sorgfältig recherchierten Daten, können bereits morgen nicht mehr aktuell sein, ich kann dafür nicht haften. AGBs werden geändert und online ist das per sofort möglich.

Plugin für WordPress-Blogs

Ein kostenloses Plugin (die Bilder kosten trotzdem ganz normal) für WordPress-Blogs bei Fotolia gibt es hier bei microstockplugin – für Blogger, die preisgünstige Bilder benötigen.  Die Applikation sucht Bilder, welche  zu den vorgegebenen Tags des Blogs passen. Der Blogger wird an den Umsätzen fürs Fotomaterial beteiligt, wenn weitere Bilder durch Kunden erworben werden.

Hier die genaue Beschreibung ansehen, wie das Plugin und die Bilderauswahl funktionieren.

So funktioniert das Verdienen via Partnerprogramm: “Wenn jemand jetzt auf Ihr Foto oder den Link unter dem Foto klickt und sich dann bei Fotolia registriert, wird er automatisch Ihr geworbener Partner. Für die nächsten 12 Monate  erhalten Sie von allen Umsätzen die Ihr geworbener Kunde macht einen Anteil ab (aktuell 15%). Sie können diesen Verdienst dafür einsetzen neue Fotos für Ihren Blog zu kaufen oder ihn ab 50€ auszahlen lassen.”  Das betrifft also nur Neukundenwerbung – nicht wenn bestehende Kunden Bildmaterial bei Fotolia kaufen.

Umweltfreundliche und Privatsphäre schützende Suchmaschinen-Konkurrenz zu Google aufbauen

Sonntag, 02. Mai 2010

Super Idee der Ökokiste: Auf Login und Logoutseite werden die  Suchmaschinen “Ecosia” und “Forestle” beworben mit einer Kampagne “mit jedem Klick Regenwaldfläche unter Schutz stellen”.

Ecosia ist eine umweltfreundliche Suchmaschine, die von Yahoo, Bing und dem World Wide Fund For Nature (WWF) unterstützt wird. Ecosia funktioniert im Grunde wie andere Suchmaschinen, jedoch spendet Ecosia mindestens 80% der Sucheinnahmen an ein Regenwaldschutzprojekt des WWF. Genaue Erklärung etc und Installation hier:

http://ecosia.org/how.php

Etwas überlastet heute die zweite Öko-Suchmaschine: http://de.forestle.org/

Ich werde die beiden Suchmaschinen installieren und ebenfalls auch Google nutzen künftig – alles beobachten, Wettbewerb fördern. Klar hinter diesem Gutes-Gewissen-Projekt steckt Microsoft dahinter, aber die Google-Politik künfig die zahlenden Werbekunden in der organischen Suche vorne zu platzieren braucht eine klare Ansage und frischen Wind von Vorne.

Noch ein super Tipp von Johannes: Die Meta-Suchmaschine Ixquick – sie verspricht die Privatdaten nicht zu speichern oder zu verkaufen: Damit ist Ixquick die erste und einzige offiziell nach EU-Datenschutzrecht zertifizierte Suchmaschine. Dazu verspricht sie auch noch bessere Ergebnisse als andere Suchmaschinen. Mal ausprobieren?

Kreativ-Camp 2010 – Networking 3.0 – Flow with us

Dienstag, 29. Dezember 2009

kreativ04.12.2009

ThielDesign veranstaltet ein Kreativ-Camp in München: Startveranstaltung zur Auswahl der Teilnehmer ist am
28. Januar 2010.

Wir planen Kooperationen der Teilnehmer für das gesamte Jahr und legen unsere Erfolgsziele und zeitliche Meilensteine für das Geschäftsjahr 2010 fest. Networking mit dem Ziel gemeinsam größere Kunden für ein Portfolio von gebündelten Leistungen und Synergien zu begeistern – als Netzwerkagentur. Wir denken da auch an medienübergreifende Kampagnen.
Alleine war gestern. 2010 startet unser Networking 3.0

Ob gemeinsamer Messeauftritt oder Aquiseaktionen und vernetzte PR- wir schaffen neue Produktportfolios, engagieren einen Salestrainer und machen einfach mal andere Geschäfte als bisher.

Termine:

28. Januar: Auswahl der Teilnehmer und Kennenlernen.

Februar, 2 Meetings: Teambuilding – Fackelwanderung und gemeinsames Essen, Brainstorming am Kamin. Erste Feedbacks abarbeiten und Targeting. Motivationsseminar.

März: Ideenfindung am Schliersee – Workshop-Tag. Kreation der Angebote für das gesamte Jahr. Danach Offensive PR und Aquise. Salestraining.

April: Werbemaßnahmen in Aktion, Meeting und Erfolgskontrolle beim Sit-In.

Sommer: Meetings auf dem Steg am See, Kreation und Detailarbeit der Winterspecials. Danach Vermarktung.

etc.

Kosten: für Trainer nach vorheriger Absprache und nach Anzahl der Mitglieder.

Reichen Sie Ihre Bewerbung ein oder rufen Sie vorher an für weitere Infos:

Telefon: 089-935 395

Mail:Thiel@ThielDesign.de

Verschiedene Google-Ergebnisse mit IE und Firefox

Samstag, 17. Oktober 2009

Die meisten Nutzer benutzen für Ihre Suchanfrage ans Netz die Suchmaschine Google. Sie vermutlich auch.

Suchen Sie einmal mit Google sowohl per Internet Explorer als auch per Firefox – und vergleichen Sie die Fundstücke. Ich habe festgestellt, dass die Ergebnisse öfters mal verschieden sind. Die Rankings der Ergebnisse variieren zum Beispiel.

Leider habe ich keine Erklärung dafür – ich freue mich über Kommentare, die hier weitere Infos bringen könnten.

Szenesprachenwiki des Trendbüros

Montag, 07. September 2009

trend

Szenesprachenwiki des Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH

Sehr witziges Eröffnungsdesign und eine fröhliche Idee – man kann umgangssprachliche Neukreationen eingeben und dort in einen  neu entstehenden Duden einfügen. Anmeldung ist auch mit Facebook-Account möglich, aber auch ohne Registrierung kann man seine Wortschöpfungen eintragen.

Das Neue Wörterbuch der Szenesprachen wird im Herbst im Dudenverlag erscheinen. Wir geben Euch hier rechtzeitig den Veröffentlichungstermin bekannt. Ihr könnt das Buch jetzt schon bei Amazon vormerken.

szenesprachenwiki.de ausgezeichnet für herausragendes Design

Das Szenesprachen-Portal von Duden und Trendbüro zählt zu den Gewinnern des „red dot award” 2009

Für ihre herausragende Gestaltung erhielt die Website szenesprachenwiki.de, ein Gemeinschaftsprojekt von Dudenverlag und Trendbüro, jetzt einen der begehrtesten Designpreise weltweit: den „red dot design award: communication design” in der Kategorie „online education and knowledge”.

Über das Trendbüro, das ich auf eine Messe mal kennen gelernt habe, weil ihr genialer dunkelvioletter Stand so auffällig war:

  • Trendbüro - Wertewandel
    Trendbüro beobachtet und benennt gesellschaftlichen Wandel und berät Unternehmen bei der Umsetzung von Gesellschaftstrends in Markenführung, Produktentwicklung oder Kommunikationsstrategie. Sprache sehen wir als Motor und Seismograf gesellschaftlicher Veränderung. Daher widmen wir uns in vielen Projekten den Phänomenen der Sprachkultur – von der Werbesprache bis hin zu den Szenesprachen. Mehr Infos über das Trendbüro gibt es auf www.trendbuero.de

Mac – Apple – Unkompatibel

Sonntag, 12. Juli 2009

Mal ein ganz anderes Thema im WebDesign-Blog: Technik-Kompatibilität.
Ich arbeite auf dem Windows-Betriebssystem, und auch auf dem Mac hab ich Windows laufen – mein MacBook Pro hab ich mit Bootcamp aufgeteilt in eine Mac-Partition und eine Windows-Partition.
Auf der Mac-Seite baue ich Präsentationen in Keynote für meine Vorträge. Keynote gefällt mir besser als Power Point und hat schönere Features. Und ich präsentiere bei Kunden lieber mit der Mac-Oberfläche, kommt gut an.

Alles andere arbeite ich lieber unter Windows – nachdem ich mich von NUR-MAC-USER umgestellt habe auf die Dose-Welt. Gewohnheit, einige Programme gibts nur für Windows usw.

Jetzt hab ich mir ein schickes 24 Zoll LED Cinema Display von Apple gegönnt für mein tolles, nicht mal 2 Jahre altes MacBook Pro. Und was soll ich sagen – der Adapter-Stecker des Displays passt nicht in das Laptop. Keine Verbindung möglich. Apple hat die Stecker geändert und keinen Adapter mitgeliefert. Den gibts nämlich nicht.
Jetzt hab ich ein Display und kanns nicht nutzen. Der Händler nimmt es nicht zurück und weist eine Falschberatung zurück – Aussage gegen Aussage. Und als Firmenkunde kein Verbraucherschutz – das hab ich dann auch gleich gelernt und gebs Euch gerne weiter.
Apple wirbt auch groß mit dem Display für die Macbook-Familie.

Wer hat eine Idee für mich was ich tun kann?
Mir fällt nur ein dass ich mich entweder vom Display oder vom Macbook trennen muss. Am Besten ich kauf dann gleich wieder in der Windows-Welt ein. Apple ist nicht zum ersten Mal eine Enttäuschung.

—————————————————

Nachtrag vom 31. August 09: Problem erfolgreich gelöst – Freunde sind GOLD wert. Also ein Freund/ Geschäftspartner hat mir ein zu meinem MacBook Pro passendes Apple-Display bis auf unbestimmte Zeit geliehen.
Und der Händler hat nach 4 Wochen des Verhandelns – nachdem mein nun fester Firmenkundenberater sich dafür eingesetzt hat – das Display zurück genommen. Ganz im Guten – ich seh ja ein, dass er das ausgepackte Display nicht als Neu wieder verkaufen kann, obwohl es OVP ist – aber mit geöffneter Verpackung – und finde es sehr freundlich von ihm.

Ich kaufe da wieder ein, aber nur bei meinem festen Kundenbetreuer (statt im allgemeinen Beraterpool am Telefon) und da wird dann kein Beratungsfehler passieren, er ist sehr fit. So haben wir das nun vereinbart.

Online-Marketing: Kampf der Firmen um die Selbstbestimmung Ihres Firmenimages in den Social Media

Donnerstag, 09. Juli 2009

Vortrag bei der IHK Akademie München über Marketing in den Social Media am 09.07.09

Mein ganz persönlicher, subjektiver Auszug von Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Übrigens: Die IHK Akademie München bietet sehr interessante Vorträge zu Themen im Online-Bereich.

Vortrag 1: Norman Güstrau, Senior Consultant bei Mücke, Sturm & Company GmbH

Sehr interessant waren die Ausführungen zur Bedeutung des Web 2.0 für mittelständische Unternehmen. Wesentlich fand ich die Betrachtung, dass auch private Profile von Firmenmitarbeitern in Verbindung gebracht werden mit der arbeitgebenden Firma. Zum Beispiel wird häufig das Profil eines geschäftlichen  Gesprächspartners in Vorbereitung auf das Meeting gegoogelt. Dann sollten nicht unpassende, private Fotos in privaten Profilen gefunden werden.

Empfehlenswert ist es, wenn Firmen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich schulen lassen, und Ihnen vermitteln Ihr Profil in den Social Media angemessen darzustellen.

Zur Vorstellung des Nutzenpotentials von Web 2.0 Tools bei mittelständischen Unternehmen hat Herr Güstrau mehrere sehr gute Beispiele gezeigt. Wikis als Wissensammlung im Unternehmen waren eine gute Anregung. Perfekt ist auch der Firmenblog von Daimler.

—————-
Vortrag 2: Heiko Ditges, Social Media Consultant

Warum es kein Web 2.0 gibt -> Vom Lagerfeuer zum Social Web.
Herr Ditges sagt – und das leuchtet ein – dass die Treffpunkte zum Meinungsaustausch vom Lagerfeuer über den Dorfplatz sich verlagert haben in die Social Media Plattformen. Er belegt mit Zahlen die Reichweite und Schnelligkeit einzelner Nachrichten und ihrer Verbreitung.

Zum Beispiel Twitter: Dell habe 2 Mio Umsatz mit gebrauchten Computern gemacht in wenigen Wochen, immer wenn ein Computer zurückgegeben wurde, der Kunde ein neues Gerät erhielt und der gebrauchte und reparierte Laptop über Twitter annonciert wurde.

Oder Ashton Kutscher, der im Wettbewerb mit CNN (wer zuerst 1 Mio Follower bei Twitter generiert) gewann und das binnen 3 Tagen.

Bei Blogs war das bekannte Beispiel der Walther Saftblog mit den interaktiven Elementen. Ich hatte schon einmal davon gelesen, der Umsatz wurde auch unglaublich gesteigert seitdem die Firma Walther den Saftblog betreibt. Dieser Blog ist auch vorbildlich strukturiert.

Herr Ditges nennt es “Social Media Optimization” – nicht mehr autistische Firmenwebsites bilden eine Barriere der Kommunikation zwischen Absender und Empfänger von Informationen, sondern die Firmen schaffen einen Mehrwert für die Interessenten Ihrer Informationen indem sie Kommentare, Votings und alle anderen möglichen interaktiven Dialogelemente zur Verfügung stellen.

Hammer in der Klickrate:  die lustigen YouTube Videos der Firma Frosta.

Hier wurden weit weniger Euros in die Produktion investiert als in TV-Spots und die Inhalte sollten auch bewusst anders sein, die Reichweite ist vor allem messbar – was bei TV Spots nicht möglich ist.
Herr Ditges meinte, dass zunehmend im Vorfeld Videos/Werbe Spots im Internet getestet werden können und dann entsprechend erfolgreich den Weg ins TV finden können.

Hier mache ich auch gleich einen gedanklichen Sprung zu SEO. Die Suchergebnisse bei Google würden – laut einer Studie von Google – üblicherweise F-förmig von den Augen der User gescannt.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
::
::
::
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::
::
::
::
::

An der Fundstelle unterhalb eines Videos (YouTube Fundstelle) sei die erfolgreichste Platzierung, egal an welcher Stelle der 10 möglichen Positionen sich das Video befindet.

Ganz ein anderes Thema: wenn Fans eine Community zum Brand eigenständig aufbauen und das mit extremem Erfolg – wie das Profil des Coco Cola-Fanclubs auf Facebook.
Coca Cola ging so damit um,  dass sie den Fanclub supporten.

Vattenfall andererseits betrieb rechtzeitig selbst ein Profil auf Facebook, aber nicht sehr engagiert.
Das Profil wurde gekapert von Greenpeace, die Videos einstellten um zu zeigen, dass Vattenfall Strom aus Kohlekraftwerken bezieht und Atomstrom.
Gegen das Engagement von Greenpeace kam Vattenfall nicht an und musste das eigene Facebook-Profil schliessen um Schlimmeres zu verhindern. Vattenfall hat dann wieder neu eine Gruppe gegründet und derzeit erst etwa 70 Mitglieder.

Mich macht das nachdenklich, müssen Firmen sich erpressen lassen enorme Budgets vorsorglich zu investieren in strategische, vorbeugende Massnahmen um ihr Profil in den Social Media selbst steuern zu können?

Ist es eine bessere Geschäftsidee Fanclubs zu Marken aufzubauen um sich dann “supporten”, sponsorn oder kaufen zu lassen? Warum tun wir das nicht alle und verdienen kräftig – erinnert mich ans Domaingrabbing.

Müssen jetzt alle Produkte teurer werden, weil diese Ausgaben zur Imagesicherung auf den Preis aufgeschlagen werden?

Image-Piraterie in den Social Media?