Designer! Wie motiviert und organisiert Ihr Euch selbst

Hier mal meine Anregung – so plane ich meine ToDos und Ziele – und ich bin sehr auf Eure Vorschläge, Kritik und Eure eigene Vorgehensweise gespannt:

Zeitplanung
mache ich über Papierkalender und Zettel auf dem Schreibtisch für Kurzfristiges. Ein Buch für Notizen zu Telefonaten (schlecht ist: Zettel, die ich wegwerfe nachdem alles erledigt ist – da steht oft noch eine später wichtige Randnotiz drauf, die dann auch verschwunden ist.).

Eine Freundin hat für sich das gleiche System in Benutzung – aber plus eine zweite Ablage für erledigte Zettel – damit Sie auch sieht was sie alles geschafft hat und stolz darauf sein kann. Sie hat außer Post-Its auch viele Papierfundstücke und alles viel abwechslungsreicher gestaltet – sie ist ModeDesignerin – statt Glaswand hat sie ein dick gepolstertes, mit schönem Stoff bespanntes Riesenboard an der Wand befestigt.

Notizen

Mail an mich selbst mit telefonisch getroffenen Vereinbarungen zum jeweiligen Projekt – die sortier ich dann in den Projektordner in meinem Mailprogramm ein.

Überblick über meine Projekte und Planung:
Post-It-Zettel-Wand. Verschiedene Farben für die Post-Its und dann Reihen zu den Themen. Die Zettel sortiere ich anschließend um wenn etwas erledigt ist oder zum Nachfassen eingereiht wird. Schlecht dabei: die Zettel verlieren irgendwann die Klebrigkeit und fallen herunter. Ich mags haptisch. Hab als Platz für meine “Zettelwirtschaft” ein Glasboard von Ikea an der Wand. Wenns richtig viel wird 2 riesige Glasschiebetüren.

Tagebuch
Hier trage ich doch immer öfters ein Tagesresümee ein mit Icon wie ich mich heute überwiegend gefühlt habe. So eine Art Erfolgs-Tagebuch. Klebe auch Bilder ein von Zielen, die ich erreichen will und schreibe auf was mir wichtig ist und was ich plane zu tun um das zu erreichen. Auch Misserfolge notiere ich. Aber die Grundstimmung ist positiv.

Tagesplanung
Morgens, wenn ich noch aufgeräumt bin innerlich, erledige ich alle Dinge, die mir über Nacht noch als dringend ins Bewusstsein gekommen sind und präsent sind, bevor ich sie vergessen würde unter den Aufgaben des Tages. Eventuell 10 Minuten Yoga, Vergegenwärtigung meiner Ziele und Prios.

Den aktuellen Tag habe ich am Tag vorher mehr oder weniger voll geplant und bereits kontinuierlich Aufgaben für kommende Tage oder Wochen mit Bleistift in meinen Papierkalender eingetragen. Darüber hinaus gibt es Aufgaben, die regelmäßig erledigt werden müssen, die schiebe ich ein in Zeiten für abgesagte Termine oder Zeitpuffer, die nicht benötigt wurden.

Ich hab mal bei einem amerikanischen Trainer gelesen: Morgens 15 Minuten Strategie, mittags 15 Minuten Relax und abends 15 Minuten Sport wäre optimal. Mit diesen Gedanken – am Neujahrsmorgen in Neuseeland vor 2 Jahren hab ich dann das Erfolgstagebuch und die berufliche Zielsuche gestartet.

Ich hab jeden Menge Bücher gelesen zu Zeitmanagement und Selbstmanagement und auch Kurse gehalten. Das Thema ist mir wichtig, denn ich kam immer zu spät und es hat sicher 12 Jahre gedauert das in den Griff zu bekommen, da ich mich an Listen und eigene Vorgaben immer nicht halten konnte in den Turbulenzen der Tagesabläufe und es mir zusätzlichen Stress machte, da auch noch zu versagen.

Jetzt, wo meine Abläufe gefestigt sind und Strukturen ebenfalls, kann ich vorausdenken und meine Planung fast immer einhalten. Aber als Teil eines Teams im Online-Bereich war das nicht möglich.

Persönliche und fachliche Weiterentwicklung
Da hab ich immer ein Thema präsent und lese Bücher, buche auch mal ein Seminar. Einmal fachlich und zum anderen im Bereich persönliche Weiterentwicklung.

Motivationstipp
Ich lese auch ganz gerne den Motivations-Newsletter von Petra Pinker, (kann man hier abonnieren) kommt zum Wochenbeginn und besteht meist aus einem Bild und einem sehr treffenden Satz. Mal ein Beispiel:

Der Artikel zum Buch “Kreativität aushalten” ist auch interessant.


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