Archiv für März 2011

Internet World Fachmesse 2011

Dienstag, 29. März 2011

Die Internet World 2011 findet am 12.-13. April im ICM München statt – und ist immer sehr gut, nach meiner Meinung. Viel Raum für hervorragende Vorträge und Networking. Die kostenlosen Vorträge im Rahmenprogramm der Messe sind klasse, die Guided Tours zu verschiedenen Themen stellen gute Kontakte her.
http://www.internetworld-messe.de/

Dieses Jahr werde ich auch mal den Facebook-Day checken, der allerdings kostenpflichtig ist.

Ich bin 2 Tage lang auf der Messe – wenn Ihr mögt, können wir Designer uns dort treffen.

Am 13. abends findet ja wieder unser monatlicher Stammtisch statt und wir können auch über die Messe sprechen – aber unser Thema an diesem Abend ist auch “Reklamationsbehandlung”.

Designer! Wie motiviert und organisiert Ihr Euch selbst

Mittwoch, 23. März 2011

Hier mal meine Anregung – so plane ich meine ToDos und Ziele – und ich bin sehr auf Eure Vorschläge, Kritik und Eure eigene Vorgehensweise gespannt:

Zeitplanung
mache ich über Papierkalender und Zettel auf dem Schreibtisch für Kurzfristiges. Ein Buch für Notizen zu Telefonaten (schlecht ist: Zettel, die ich wegwerfe nachdem alles erledigt ist – da steht oft noch eine später wichtige Randnotiz drauf, die dann auch verschwunden ist.).

Eine Freundin hat für sich das gleiche System in Benutzung – aber plus eine zweite Ablage für erledigte Zettel – damit Sie auch sieht was sie alles geschafft hat und stolz darauf sein kann. Sie hat außer Post-Its auch viele Papierfundstücke und alles viel abwechslungsreicher gestaltet – sie ist ModeDesignerin – statt Glaswand hat sie ein dick gepolstertes, mit schönem Stoff bespanntes Riesenboard an der Wand befestigt.

Notizen

Mail an mich selbst mit telefonisch getroffenen Vereinbarungen zum jeweiligen Projekt – die sortier ich dann in den Projektordner in meinem Mailprogramm ein.

Überblick über meine Projekte und Planung:
Post-It-Zettel-Wand. Verschiedene Farben für die Post-Its und dann Reihen zu den Themen. Die Zettel sortiere ich anschließend um wenn etwas erledigt ist oder zum Nachfassen eingereiht wird. Schlecht dabei: die Zettel verlieren irgendwann die Klebrigkeit und fallen herunter. Ich mags haptisch. Hab als Platz für meine “Zettelwirtschaft” ein Glasboard von Ikea an der Wand. Wenns richtig viel wird 2 riesige Glasschiebetüren.

Tagebuch
Hier trage ich doch immer öfters ein Tagesresümee ein mit Icon wie ich mich heute überwiegend gefühlt habe. So eine Art Erfolgs-Tagebuch. Klebe auch Bilder ein von Zielen, die ich erreichen will und schreibe auf was mir wichtig ist und was ich plane zu tun um das zu erreichen. Auch Misserfolge notiere ich. Aber die Grundstimmung ist positiv.

Tagesplanung
Morgens, wenn ich noch aufgeräumt bin innerlich, erledige ich alle Dinge, die mir über Nacht noch als dringend ins Bewusstsein gekommen sind und präsent sind, bevor ich sie vergessen würde unter den Aufgaben des Tages. Eventuell 10 Minuten Yoga, Vergegenwärtigung meiner Ziele und Prios.

Den aktuellen Tag habe ich am Tag vorher mehr oder weniger voll geplant und bereits kontinuierlich Aufgaben für kommende Tage oder Wochen mit Bleistift in meinen Papierkalender eingetragen. Darüber hinaus gibt es Aufgaben, die regelmäßig erledigt werden müssen, die schiebe ich ein in Zeiten für abgesagte Termine oder Zeitpuffer, die nicht benötigt wurden.

Ich hab mal bei einem amerikanischen Trainer gelesen: Morgens 15 Minuten Strategie, mittags 15 Minuten Relax und abends 15 Minuten Sport wäre optimal. Mit diesen Gedanken – am Neujahrsmorgen in Neuseeland vor 2 Jahren hab ich dann das Erfolgstagebuch und die berufliche Zielsuche gestartet.

Ich hab jeden Menge Bücher gelesen zu Zeitmanagement und Selbstmanagement und auch Kurse gehalten. Das Thema ist mir wichtig, denn ich kam immer zu spät und es hat sicher 12 Jahre gedauert das in den Griff zu bekommen, da ich mich an Listen und eigene Vorgaben immer nicht halten konnte in den Turbulenzen der Tagesabläufe und es mir zusätzlichen Stress machte, da auch noch zu versagen.

Jetzt, wo meine Abläufe gefestigt sind und Strukturen ebenfalls, kann ich vorausdenken und meine Planung fast immer einhalten. Aber als Teil eines Teams im Online-Bereich war das nicht möglich.

Persönliche und fachliche Weiterentwicklung
Da hab ich immer ein Thema präsent und lese Bücher, buche auch mal ein Seminar. Einmal fachlich und zum anderen im Bereich persönliche Weiterentwicklung.

Motivationstipp
Ich lese auch ganz gerne den Motivations-Newsletter von Petra Pinker, (kann man hier abonnieren) kommt zum Wochenbeginn und besteht meist aus einem Bild und einem sehr treffenden Satz. Mal ein Beispiel:

Der Artikel zum Buch “Kreativität aushalten” ist auch interessant.


Vertragsgestaltung und Reklamationsbehandlung zwischen Designer und Kunden

Montag, 21. März 2011

WARNUNG vorab: Ich schreibe hier jede Menge Tipps für den Ernstfall mit unguten Kunden. Dies ist keine Rechtsberatung und ersetzt Diese auch nicht. Ich bin Designer und kein Jurist. *yepp, geschafft – und jetzt gehts los*

Diese harte Verfahrensweise ist nicht mein Alltagsverhalten, aber ich beschreibe hier das richtige Verhalten, um sich gegen den Ernstfall abzusichern. Denn Designer sind meist keine Kaufleute, haben aber als Kunden oftmals Kaufleute. :-)

Meist wird man kurzfristig, gerne auch telefonisch, von Unbekannten gebeten ein Angebot abzugeben.

Oder es kommt eine Mail mit dürftigem Briefing hereingeflattert. Das kennt sicher jeder von uns.

Auf erste Nachfrage, welches Budget haben Sie denn angedacht, ein Schulterzucken “Keine Ahnung, machen Sie mir doch mal ein Angebot.”

Das ist NICHT gut. So, wie es Autos gibt in der Bandbreite eines Firestone-Mobiles, wo man selbst mit den Füssen anschubst bis hin zu einem vollgetunten Superflitzer – so gibt es auch qualitative Unterschiede bei Websites. Und es gibt Kunden mit verschiedenem Empfinden – also was sie teuer finden oder billig.

Da muss man sprechen, Fragen stellen und es kostet Zeit. Danach ein Angebot formulieren, was noch mehr Zeit kostet, denn sonst muss man ungünstigerweise mehr liefern als man plant. Und es gibt Geschäftsleute mit Erfahrung in Einkaufsverhandlungen und eventuell auch Prozessen.

Da ich den Interessenten nicht kenne, verlasse ich mich mal auf mein Gefühl – ob ich mit ihm überhaupt ein Projekt realisieren will – menschlich gesehen -, schütze mich in ausnahmslos jedem Fall durch meinen  AGBs (unbedingt diesen Artikel anschließend noch lesen) - und grad auch bei Geschäften mit Bekannten. Freunde sind da die Ausnahme.

Interessenten, die sich nicht wenigstens auf ein partnerschaftliches Telefonat einlassen und per Mail auf einem Angebot bestehen: Richtig, die bekommen keines. Macht Arbeit, kostet Zeit und ich muss wissen, ob ich meine Zeit hier gut investiere.

Zunächst mal kann ich eine grobe Kostenschätzung anbieten, und wenn der Preis passt – dann ein Angebot formulieren.

Im Angebot=Vertrag beschreibe ich mehrere Dinge sehr genau:

DESIGN: wieviele Entwurfslayouts sind enthalten, wieviele Änderungsphasen vor Start der Programmierung, wieviele Meetings – oder Telefonate, also wieviel Zeit wird für die Kommunikation eingeplant. Das ist ein wesentlicher Kalkulationsfaktor – der Zeitverbrauch. Also eventuell 2 Tage für das Design, 1 Tag für 2 Änderungsdurchänge am Schreibtisch und 6 Stunden Diskussion und Smalltalk. Aufbereitung der Daten für die Programmierung.

Hier bei den Zahlungskonditionen beachten, dass die Anzahlungssumme in jedem Fall den Aufwand für die Design-Entwicklung abdeckt. Falls der Kunde zu keiner Entscheidung kommt und immer weitere Layouts haben möchte, weil nun seine Meinungsbildung startet und es ihm Spaß macht oder weil er einfach nicht entschlußkräftig ist, muss man darüber sprechen ob er ein weiteres Zeitvolumen nachbeauftragen möchte oder sich für einen der bereits entwickelten Entwürfe entscheidet.

Manchmal gibt es dann Ärger. Nicht jeder will mehr bezahlen. Mit guten Kunden findet man aber schnell eine Lösung. Bei den anderen stellt sich auch eventuell die Frage, ob man die Zusammenarbeit abbricht. Dann muss abgerechnet werden.

Jetzt muss man wissen, ob juristisch gesehen die Anzahlungssumme die Designleistung abdeckt. Das ist Verhandlungssache.  Ich hatte einmal den Fall:    78 Screens waren geleistet, bei beauftragten 2 Entwürfen und 2 Änderungsrunden.

Die Dame war der Meinung, dass die Anzahlungssumme nicht die Designleistung abdecke – gleich mal als Verhandlungsposition. Und sie will Geld zurück erstattet bekommen. Dem hielt ich entgegen, dass noch 30 Prozent dafür nachzuzahlen seien, wenn wir den Auftrag hier abbrechen, da ja über das Design hinaus auch das Konzept für die Programmierung etc. gemacht worden ist – meine Verhandlungsposition. Hier steht Meinung gegen Meinung warum es nicht zu einer Entscheidung kommen kann.

Tja, ich hätte das schon eher eine Klärung herbeiführen sollen.

Man kann auch den Preis für die Designleistung im Angebot ausweisen, zusammen mit den obigen Angaben zu Zeitfaktor und Leistungsumfang. Und immer die Meetings per Mail bestätigen, vorher mit Terminbestätigung und im Nachgang mit einer Zusammenfassung.

Ich frage Kunden bei der Leistungsermittlung, also im Gespräch bevor ich ein Angebot erstelle auf der Grundlage dieses Erstgespräches, auch immer ob sie denn mit 2 Änderungsphasen zurecht kommen oder ob ich dafür mehr Zeit und Budget einplanen soll. Jeder ist sich sicher, dass er nicht mehr Zeit benötigt um zu einer Entscheidung zu kommen. Realistisch betrachtet, brauchen etwa 10 Prozent der Kunden nur eine Änderungsrunde. Aber etwa 30 Prozent der Kunden benötigen mehr Phasen dafür.

Programmierung: Welcher Code, CSS/ Xhtml/ CMS. Optimierung für welche Browser (IE 6 unbedingt gesondert kalkulieren), eventuell Intro in Flash oder Javascript. Anzahl der verschiedenen Raster für Templates, Anzahl der Seiten.
Wesentliches Wording!!!!Suchmaschinenfreundlich” anstatt “Suchmaschinenoptimiert” schreiben – und falls Ihr Suchmaschinenoptimierung ONSITE oder OFFSITE anbietet – weist sie gesondert aus. Da liegt ein hoher Qualitätsunterschied, der viel Zeit kostet und kalkuliert werden muss.
Bei der Programmierung jedes Staubkorn beschreiben. Wer schreibt, der bleibt.

Es ist wichtig hinterher im Streitfall beweisen zu können, was beauftragt wurde. Denn der Kunde muss die Mängel nachweisen – nicht wir – aber meist entsteht eine Pattsituation und es wird ein Gutachterpozess daraus, der teuer wird. Soviel ich weiss, muss der Verlierer die Kosten beider Parteien bezahlen. Davor kann man sich schützen. Ein unzufriedener Kunde macht uns ja auch nicht glücklich, also genau beschreiben.

Ich hatte mal einen Kunden, der bekam so ein genauestens beschriebenes Angebot – und er unterschrieb und wir starteten. Und ich baute im Entwurf sein Logo ein und präsentierte. Überraschung: Er sagte, er hätte doch ein neues Logo beauftragt. Da zeigte ich ihm mein Angebot und fragte wo das steht und wann wir das besprochen haben. Und er meinte, er hätte mir doch vertraut und er würde gar nichts von all dem verstehen und wäre nun aber arg enttäuscht und will aber ein Logo haben. Das CMS, das im Vertrag stand – ja, das dachte er wäre doch ein Logo.

Inhalte: Befüllung mit Daten des Kunden. Befüllung kostet Zeit, Copy/Paste geht schneller als alles händisch abzutippen, falls Euer Kunde die Inhalte faxt oder per Papierpost sendet – was schon mal vorkommt, dann ist es besser Euer Kunde weiss zu Beginn schon wie er die Daten richtig liefert. Texte als Word.doc, Bilder als JPG, GIF, PNG oder TIFF. Weitere Daten in Excel.
Für das Befüllen Zeit kalkulieren, ansonsten – wenn man ein CMS liefert – mit dem Kunden besprechen, ob er selbst befüllen möchte und dadurch Geld spart. Man legt ihm dann eine definierte Anzahl an Vorlageseiten an, damit er weiss wie es aussehen soll.

Einführung zur Benutzung eines CMS: Je nach Online-Fitness des Kunden 1-4 Stunden kalkulieren, bei Teams meist mehr Zeit einplanen. Auch daran denken, dass viele Kunden dann erstmal Monate ihr System nicht benutzen, alles vergessen und dann anrufen um sich nochmals Erklärungen geben zu lassen: “Das funktioniert alles nicht”. Lösung: Ins Angebot aufnehmen.

Spätere Leistungen: biete ich an zum Stundenpreis von XXX, Abrechnung nach viertel Stunden (z.B.). Dieser Preis gilt bis zur Gültigkeit einer neuen Preisliste, mindestens jedoch bis XXX.

Dokumentation des CMS: Screenshots und Beschreibungen, was man wo findet und wie ändern kann. Absolutes Muss, erspart uns spätere Hilfeanrufe und ist sehr angenehm für die Kunden, da es sie selbständiger macht und weniger hilflos. Kostet uns aber Zeit in der Erstellung. Kalkulieren und anbieten. Grad wenn es ums Vergleichangebote gibt, mache es Sinn alle Bestandteile des Angebotes, wie Module, einzeln zu benennen und auszupreisen.

Ausliefern: Zuerst das fertige Produkt abnehmen lassen, dann auf den Kundenserver liefern, sobald die Schlusszahlung eingegangen ist. Soviel ich weiss – ist das Produkt/ der Auftrag auch abgenommen, sobald der Kunde das Produkt in Betrieb nimmt. Ab da beginnt die Gewährleistung und wir müssen uns 1 Jahr lang mit Reklamationen befassen, wenn welche eingehen. Immer die Programmierung auf dem eigenen Server machen und erst später – als Duplikat – ausliefern. Sonst habt ihr keinen Zugriff, normalerweise, wenn der Kunde seinen Serverzugang schließt und einfach nicht bezahlt. Das kommt häufiger vor als man denkt und passiert auch großen Agenturen.

Auch um bei Reklamationen eines CMS zum Beispiel, beweisen zu können, wie das Original programmiert war – wenn der Kunde sein CMS selbst beschädigt durch unsachgemäßen Gebrauch z.B. oder beim Hoster des Kunden Dateien verschwinden – den Fall gab es schon – und ich möchte Geld haben, wenn ich Zeit investieren soll um die Schlamperei fremder Dienstleister auszubessern.

Letzlich will man ja einen guten Umgang miteinander – und dafür muss alles klar sein.

Abnahme: In den AGBs schreiben “die Schlusszahlung ist fällig nach Abnahme des Werkes”. Sobald gezahlt ist – ist auch abgenommen. Genauso wie wenn das Produkt benutzt wird, also die Website live geht zum Beispiel. Trotzdem kann es darüber vor Gericht Diskussionen geben mit Laien. Aber bei Reklamationen muss der Kunde den Mangel nachweisen. Er kann sich auch nicht weigern die Abnahme zu machen. Man kann in den AGBs festlegen, dass die Abnahme automatisch eintritt, wenn keine Mängel mindestens der Stufe 2 binnen 8 Tagen nach Beginn der Nutzung des Werkes schriftlich mitgeteilt werden.

Mängel Reklamation: Kommt ein Anruf “Da ist was kaputt, und Sie hatten doch gesagt…..Beseitigen Sie schnellstens den Mangel, oder…”
*schluck* was ist denn jetzt los, war doch alles freundlich, der Auftrag wurde zur Zufriedenheit und in Freundschaft zu Ende gebracht. Ok, sehen wir mal nach – wenn es ein Fehler von uns war, dann Entschuldigung, Ausbesserung, Versöhnungsgeschenk.

Nach der zweiten, ungerechtfertigten Reklamation (netterweise bei uns, in der Industrie ab dem ersten Anruf) wir wissen ja nicht, ob wir schuld sind oder nicht ( – wenn der Kunde durch Schlamperei zum Beispiel sein CMS beschädigt, Dinge dort einbauen will, die nicht Platz haben, sein Hoster bei einer Serveraktion Dateien verschlampt – er schlechte Reakteure hat, ein Virenfall auftritt): Also spätestens dann eine Bestätigung rausschicken, also ein Angebot. Da muss der Kunde bestätigen, dass er die Kosten für unsere Tätigkeit übernimmt, wenn der von ihm reklamierte Schaden nicht unser Verschulden war. Abrechnung nach Zeitfaktor.

Erst tätig werden, wenn dieses Schreiben als Auftrag wieder eindeutig betätigt wurde (Fax oder Originalunterschrift) und ein gültiger, abrechenbarer Auftrag ist. Bei säumigen, unguten Kunden hier Vorauskasse/ Anzahlung.

Wird dieser Auftrag nicht erteilt, dann muss die Reklamation nicht bearbeitet werden und kann nicht vom Kunden an eine andere Firma beauftragt werden – und uns in Rechnung gestellt werden.

Aber das ist keine Rechtsauskunft vom Juristen, sondern ein Hinweis von mir nach den Auskünften, die ich eingeholt habe. Bitte prüft das nochmals wenn ihr an diesen Punkt in der Kundenbeziehung kommt. Aber es ist tröstlich, es kann niemand mit jeder Reklamation unsere Zeit beanspruchen ohne dass er etwas dafür tut seinerseits.

Wie gesagt, es gibt bessere Kaufleute unter den Kunden, die im Nachgang noch zusätzliche Leistungen ohne Vergütung herausholen wollen.

Ich bin hier auf Eure Erfahrungen sehr gespannt! Und ich lese hier immer mal wieder selbst was ich geschrieben habe – ich sollte mich selbst konsequenter daran halten  ;-)

WORKSHOP Hands-on Training: Processing

Donnerstag, 03. März 2011

CODE = DESIGN

Meine coolen Freunde von unserem Designerstammtisch, die Jungs von envis precisely, die jährlich die decoded conference veranstalten, bieten einen coolen Workshop für programmierorientierte Designer.

Die visuell orientierte Programmiersprache Processing ermöglicht neuartige, phantastische Bildwelten.

Markus Jaritz und Philipp Sackl (http://www.envis-precisely.com/) zeigen im PAGE // WEAVE Praxis-Workshop »Generatives Design« anhand eindrucksvoller Beispiele, wie sehr Programmierung den Designprozess bereichern kann. Die beiden erläutern die Grundlagen und unterstützen Sie in Hands-on Trainings beim Erforschen und Umsetzen erster eigener Experimente. Wertvolles Know-how von Profis, die diese Techniken jeden Tag bei ihren Projekte einsetzen, für Kreative, die über die Grenzen klassischer Gestaltung hinaus blicken wollen und ihre Fähigkeiten um eine neue visuelle Ausdruckform erweitern möchten.

Mehr Infos im Blog von Markus und Philipp hier.

Termine und Orte

am 10. Juni 2011 im Hotel Gastwerk, Hamburg.

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Weiterbildung für Designer 2011

Mittwoch, 02. März 2011

Ich habe mich mal umgesehen, welche Vorträge und Workshops angeboten werden, die interessant sein könnten für Designer – und für selbständige Designer ganz besonders. Also nicht nur fachlicher Input, sondern auch Kaufmännisches oder Infos zu angenehmerer Auftragsabwicklung.

Das IDZ in Berlin bietet eine hervorragende Design & Company: Workshopreihe für Designer und kleine Agenturen zu sehr guten Konditionen.

Inhalte:

Modul 1
Selbst-Analyse

Modul 2
Positionierung und Persönlichkeit

Modul 3
Marketing und Kommunikation

Modul 4
Finanzen

Modul 5
Organisation und Management

Modul 6
Recht

Nachrunde
Feedback und Evaluation

Viel Coaching und Networking. Toller Preis mit ca. 570,00 Euro, gefördert aus dem ESF – sehr leider nur für DesignerInnen mit Wohnsitz in Berlin.

Und das IDZ hat auch supercoole Tagesworkshops und Vorträge im Angebot. Hier das ganze Programm 2011

Ein Beispiel:  Dienstag, 8. März 2011         1. Vortrag | Konfliktlösung: Wenn´s knirscht in der Kundenbeziehung

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So eine Workshop-Reihe wünsche ich mir auch für uns Münchner Designer. Gibt es aber nicht, da haben wir den Designer und Designagenturen Stammtisch (den wir über Xing verwalten) gegründet im April 2010 und treffen uns monatlich mit jeweils einem Thema, zu dem wir uns austauschen.

Themen waren bereits:

Aquise

Website und Social Media – was macht jeder von uns und was kann man sonst noch tun?

Burn Out Prävention

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Sehr gut finde ich auch die Netzblicke der IHK München, hier gibt es abendliche Vorträge zu Themen für Webworker, viel E-Commerce, Facebook, Rechtliches – ganz phantastische Vorträge ganz besonders zu rechtlichen Themen für Internetangebote.

Das Programm der Netzblicke hier. Meist sehr kompetente und hochwertige, manchmal herausragende Qualität. Ich gehe gerne hin. Bernhard Kux wählt immer besonders zu Zeitströmen passende Themen aus und der Saal ist einfach schön. Das Networking war in der Vergangenheit zu kurz gekommen – aber die IHK hat sich den Wünschen der Community entsprechend auch zum Networking entschlossen mittlerweile. Nach den Vorträgen geht – wer mag – noch gemeinsam zum Spanier. Sehr nett immer.

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Absolutes Muss für mich ist die jährliche Messe Internet World in München. 2-tägige Veranstaltung mit Kongress, sehr interessant ist das kostenlose Rahmenprogramm, wobei ich dieses Jahr an einem Tag zum kostenpflichtigen Facebook-Day gehen werde.

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Der AGD bietet zwar wenig neue Themen, aber wichtige Themen, hier das Programm 2011 AGD.

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