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DER ERSTE GASTBEITRAG IN MEINEM BLOG – vielen Dank an Olivio und Christian von WeHype – ich bin ganz stolz
Bei WeHype nimmst Du das Hypen selbst in die Hand!
Das Projekt WeHype entstand als Idee im Freundeskreis. Wir waren damals schon fasziniert von Virals, also Hypes, die sich über verschiedene Onlinekanäle (Mail, Messenger, Blogs und Social Networks wie Twitter, Facebook, StudiVZ) verbreiten. In einer frühen Phase wollten wir diese Internethypes sammeln und dokumentieren. Schnell erkannten wir aber, dass es viel mehr Spaß macht, seine besten Entdeckungen zu zeigen und zu sehen, wen es noch begeistert. Richtig cool ist es, zusammen frische Hypes zu entdecken, solange sie noch nicht Mainstream sind. Das gibt einem dieses Gefühl aus der Schulzeit wieder – man kennt da was das sonst noch keiner kennt und kann das zusammen mit seinen Freunden weiter erforschen.
Folgerichtig versuchen wir bei WeHype unserer Community eine Plattform zu bieten, auf der sie frische Hypes, Trends, Memes und Virals vorstellen, entdecken und diskutieren können. Wir arbeiten sehr eng mit unserer Community zusammen und nehmen uns jedes Feedback zu Herzen. Wichtig ist ja, mit der Community zu wachsen, und das zu bieten, was eine starke Gemeinschaft mit tiefen Wurzeln ausmacht. Das ist oft gar nicht so einfach wie es klingt.
Wir lieben Social Media, aber wir merken auch, dass Social Media selbst ein Hype ist. Zuviel Input, zuviel Information, zu schneller Datenfluss. Daher ist die größte Frage: Wie kann man es wieder zu einem tiefen, reichen, erfüllenden Erlebnis machen? Wir denken, dass es vielen genau darum geht. Sie wollen im Internet das finden ihnen am meisten Spaß macht, ohne dabei von einer Datenflut erschlagen zu werden. Das zu bieten ist unser heilige Gral, wenn man so will. Die beste Experience und die besten Themen.
Wir sind dabei aber nicht nur auf den Mainstream fokussiert – ganz im Gegenteil. Das Netz bietet allen und jedem was. Daher versuchen wir der Community die Möglichkeit zu bieten, sich ganz individuell zu entfalten. Besonders lokale Hypes sind hier sehr schön. Was ist in Berlin gerade angesagt? Welche Szene macht sich gerade in Hamburg einen Namen oder welcher Designshop bietet in Amsterdam gerade ein neues Gimmick, das von sich reden macht. Es ist eine tolle Erfahrung, zu sehen, wie sich Ideen und Hypebeiträge entwickeln. Man ist live dabei, wenn neue Trends entstehen, hoch gehen und manchmal schaut man auch mit Bedauern zu, wenn gute Ideen wieder in der Versenkung verschwinden. Wehmut hin oder her, das ist das Leben. Auf WeHype lassen sich diese Hypes sammeln und so baut man sich seine ganz eigene Trend Geschichte. Es ist garnicht so selten das ein Hype um den es lange still war wieder auflebt und dann ist es toll zu sehen das man damals schon dabei war.
Das ist ein weiterer Punkt der WeHype so spannend macht. Denn da draußen gibt es Tausende von GründerInnen, KünstlerInnen und Kreativen mit tollen Ideen. Die können sich bei WeHype nicht nur präsentieren, sondern auch lernen was funktioniert und was nicht, sich mit anderen Austauschen und ein Netzwerk aufbauen. Wir haben dafür z.B. das Fan/Guide Feature eingeführt mit dem man sich eine Sub-Community auf WeHype aufbauen kann, um die Fans mit den neuesten Updates zu versorgen. Hier wird zukünftig weiter Spannendes passieren. Wir haben da schon einige Features in der Schublade und freuen uns natürlich auf euer Feedback.
Aus dem Nähkästchen:
WeHype ist als unser Hobby gestartet, an dem wir in unserer Freizeit entwickelt haben. Inzwischen ist das ganze zur Leidenschaft geworden. Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir nicht an WeHype schrauben, Ideen sammeln, Feedback auswerten und neue Konzepte basteln. Ein Tipp für alle die auch eine Plattform machen wollen: Unterschätzt nicht die Arbeit. Technische Standards ändern sich laufend, Browserkompatibilität ist ein Reizthema und der Markt wird mit neuen Communities geradezu überschwemmt. Als Nischenprodukt hat man bessere Chancen. Wichtig ist es also, den Markt genau zu sondieren, ein solides Konzept zu haben und dann möglichst klein zu starten und von da ab mit der Community Schritt für Schritt Features zu entwickeln.
Wir sind inzwischen um einiges professioneller geworden und trauen uns auch zu, andere bei ihren Startups zu beraten. Denn von der Idee zur Plattform ist es ein weiter Weg, auf dem man am besten so viele Fehler wie möglich vermeidet.
Dennoch: Lasst euch nicht davon abhalten, euer Projekt umzusetzen. Der Erfolg stellt sich oft erst sehr spät ein und erfordert eine Menge Hingabe und Arbeit. Man sollte gar nicht erst versuchen das nächste Facebook oder WordPress zu sein. Wichtig ist es, sich seine Nische zu suchen und in der dann so fokussiert und community-orientiert wie möglich zu arbeiten. Ein tolles Beispiel ist hierfür Posterous. Ein Blogging Service, der sich darauf spezialisiert hat, per Mail zu bloggen. Auch unser Team Blog findet sich inzwischen auf Posterous und wir sind große Fans dieses Dienstes. http://blog.wehype.com
Olivio und Christian von wehype.com

