Archiv für Mai 2009

Online Marketing und Firmenwebsite

Sonntag, 31. Mai 2009
ratloser marketing-manager

ratloser marketing-manager

Summary:

Im Marketing-Mix sind strategische Aktivitäten im Internet elementar wichtig und preislich attraktiv. Ziel aller Unternehmens-Aktivitäten im Netz ist es, mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen und die Besucher zu Ihrer Website zu führen.

Beispiel:

Gespräch mit dem E-Commerce-Manager eines TV-Shopping-Senders: „Sehen Sie mal die Besucherzahlen unserer Website an.“ Er zeigt mir die Ergebnisse der teuren Studie. „Die Befragung von Nutzern, die wir als Feedback einer Studie zurückerhalten haben, sagt aus, dass unsere Website Google unfreundlich ist – was sich auf Besucherzahlen auswirkt und dass die Nutzer sagen Sie finden keinen Spaß daran sich auf unserer Website aufzuhalten. Ich werde also zuerst die Website erneuern und dann mein Budget für Internetwerbung ausgeben, anders macht es keinen Sinn.“

Klar, hier wurde kein guter Dialog geführt mit den Nutzern der Website, auch wurden die Inhalte nicht ansprechend verpackt.

Im Marketing-Mix sind strategische Aktivitäten im Internet elementar wichtig und preislich attraktiv. Ziel aller Unternehmens-Aktivitäten im Netz ist es, mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen und die Besucher zu Ihrer Website zu führen.

Welche Einstellung als Grundlage für das erfolgreiche Konzept wäre richtiger als die bisherige?

Die Firmenwebsite ist ihr 24 Stunden geöffneter Showroom und der optimale Kaufberater für ihre Produkte oder Ihr Imagebuilder, sie muss aktuelle Infos haben und gepflegt auftreten. Sie präsentiert den Umgangsstil ihrer Firma mit ihren Kunden. Modern, partnerschaftlich, kompetent informierend und Wohlbefinden verbreitend – oder – negativ.
Sie muss so sein, dass Sie bei Ihrer Zielgruppe oder ihren Zielgruppen super ankommt. Immer ein wenig stylisher und besser als erwartet!

Durch das richtige Outfit und den treffenden Sprachstil zusammen mit den leicht zu findenden Inhalten wird ihr Unternehmensauftritt im Internet zum Sympathieträger – manche Seite schaffen Identifikation der Zielgruppen mit dem Produkt oder der Philosophie des Unternehmens.

Die emotionalen Aspekte sind dafür wesentlich verantwortlich, das Gefühl wert geschätzt zu werden als Interessent und Nutzer – und gefragt zu werden, mitmachen zu dürfen. Web 2.0 – das Mitmachweb.


Der Kaufinteressent will nichts mehr verkauft bekommen anno 2009 – er kauft, wenns passt.


WebDesign und Texte

Freitag, 29. Mai 2009
webdesign und text

webdesign und text

Texte für Websites werden anders gelesen als Texte in gedruckten Medien. Lesen am Bildschirm ist ermüdend, denn die Augen müssen in eine Lichtquelle hineinsehen, welche unmerklich aber beständig flimmert.

Daher scannt ein Leser die Informationen am Bildschirm eher, als dass er lange lesen möchte.

Dies bedingt knackige und bildhafte und gut strukturierte Texte mit kurzen Absätzen um Inhalte punktgenau zu vermitteln. Vor allem bildhaft und idealerweise mit Keywords versehen, was nicht so leicht ist.

Ein gutes Buch zum Thema Corporate Wording mit Ideen für Internet-Texter ist “Corporate Wording” von Hans-Peter Förster. Mir gefällt besonders das Beispiel der Produktbeschreibung eines Rasenmähers.

Zitat:

Der Rasenmäher-Motor hat 1 dB.       versus Der Rasenmäher-Motor schnurrt so leise wie eine Katze (1dB).

Der zweite Text ist länger, aber begeistert, man denkt sofort in Bildern, und in sympatischen Bildern.

Ich freu mich, wenn Sie weitere gute Bücher hier per Kommentar empfehlen würden.

Konzeption & WebDesign & Typo3

Sonntag, 24. Mai 2009

konzept_webdesignDer Begriff WebDesign definiert nicht eindeutig was gemeint ist.
Leistungen die mit WebDesign in Verbindung gebracht werden:

  1. Design von Oberflächen für Internetseiten oder Werbemittel für das Web, z.B. Banner
  2. Design & Programmierung für Internet-Anwendungen
  3. Konzept & Design & Programmierung von Internet-Anwendungen
  4. Programmierung von Internet-Anwendungen
  5. individuelles Design für Homepages

Agenturen für Redaktionssysteme – bieten auch WebDesign an. Manchmal “WebDesign durch Spezialisten”. Meist werden vorhandene Vorlagen, Templates, genommen und der Designer baut dann ein nettes Bildchen irgenwo ein nachdem er mit dem Kunden vorher eine Konsens-Ebene gefunden hat. Schlanke Prozesse werden beworben, der Kunde spare sich den “Overhead” großer Agenturen und erhalte die gleiche Beratung wie dort, aber billiger. G* ist g* – Sie wissen schon.

Aber wo ist die Qualität der Konzeption definiert, das Konzept für den Internet-Auftritt des Kunden. Klar man kann immer die gleiche Seitenstruktur anbieten, die für jeden passt:

  • Home
  • Über uns
  • Angebot
  • Referenzen
  • Kontakt

Und dann ein nettes Bildchen dazu und ein Logo. Fertig.

Und was ist mit Web 2.0 – Angeboten oder anspruchsvolleren, umfangreicheren Auftritten, wo man mal eine neue Struktur benötigt und jemanden der mit Ahnung und dem Willen zu einer guten Konzeption das Projekt erfolgreich machen kann? Sucht man da auch einen “WebDesigner”? Brauchen wir da nicht eine qualitativ eindeutigere Berufsbezeichnung?

Wonach sollen Kunden suchen wenn Sie ein Web 2.0 Projekt starten wollen oder ein großes Projekt?

Ich habe mich spezialisiert auf Konzept und Design, die Programmierung machen schon lange meine Partner und tun das hervorragend. Eine Bezeichnung für unsere Konstellation gibt es noch nicht. Gefunden wird ThielDesign meist über den Begriff  “WebDesign”.

Pricing on WebDesign & die Aura von Corporate Design

Samstag, 23. Mai 2009

corporate design und pricing

corporate design und pricing


Corporate Design ist ein sichtbares Pricing wodurch der Kunde sich selbst eine visuelle Bewertung in seiner Aussendarstellung zulegt

Für WebDesign gibt es kein festes Preisgefüge – individuelles WebDesign ist kein pret-a-porter-modell, kann aber trotzdem verschieden kalkuliert werden.

Es gibt Kunden die einen guten Geschmack haben und Kunden die wenig gebildete Augen haben in Bezug auf gutes Design. Und es gibt gute und wenig gute Designer, ich bin immer wieder entzückt wenn ich tolles Design sehe – was spannend ist und nicht die Wiederholung von Design das man schon mal gesehen hat.

Und ich verberge mein Entsetzen wenn ich schlechtes Design bei Websites sehe, die mir Bekannte oder Kunden stolz vorstellen und angeben, dass der Designer “sehr!” teuer war und sie sich das leisten konnten.

Gutes Design kann entstehen wenn die Wellenlänge stimmt zwischen Auftraggeber und Designer, wenn beide gutes Design schaffen wollen und können, wenn der Designer gut und motiviert ist  – und der Auftraggeber ebenfalls einen guten Geschmack besitzt, und bereit ist für gutes Design zu bezahlen, denn das ist ein Prozeß und kann im Bereich Finetuning Zeit und Geld kosten. Beide müssen ideale “Sparringspartner” sein.

Corporate Design ist ein sichtbares Pricing wodurch der Kunde sich selbst eine visuelle Bewertung in seiner Aussendarstellung zulegt, und es kann auch sein, dass man sieht dass er keine Ahnung hat von Design oder gutem Geschmack. Oder dass er sich von einem schlechten Designer etwas verkaufen liess.

Gutes Corporate Design ist die Aura des Unternehmens, geboren aus der  Aura des Unternehmers – sie zieht Erwartungen und Reaktionen an und nimmt Einfluss auf das Unternehmen. Gutes Corporate Design schafft Sympathie und erzeugt positive Reaktionen. Es klingt vielleicht altmodisch, aber ich bin der  festen Überzeugung, dass kreative Prozesse eine gewisse Demut verlangen, dass AG und Designer sich intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen und dass der Designer nicht schnell etwas hinwirft, was einen oberflächlichen Auftraggeber schnell begeistert, vielleicht weil es an etwas erinnert was bereits erfolgreich etabliert ist, ein Me-Too-Design eben.

Andererseits wenn Corporate Design – und Web Design – nur über den Preis oberflächlich und billig eingekauft werden, dann soll es ebenfalls die Seele des Unternehmens zeigen, damit es stimmig ist. Ist das auch Ihre Meinung?

Keyvisuals in First Class WebDesign

Donnerstag, 21. Mai 2009
keyvisuals webdesign münchen

keyvisuals webdesign münchen

Aussagekräftige, große, emotionale  Bilder in Websites sind ein Highlight und ein Qualitätsfaktor.

Um bestimmte Formate auszufüllen oder mehrere Inhalte zu kombinieren und so eine inhaltlich vielschichtige Aussage zu platzieren, arbeite ich meist mit Collagen.

Zum Beispiel für die junge, neu gegründete Steuerkanzlei Ruberto: Hier sollte ein konservatives, erfolgreiches, München orientiertes Image erzeugt werden. Wir verwendeten Bilder bekannter Bauwerke aus München und ich arrangierte diese Bilder in mehreren Farbvariationen und mit Lichteffekten versehen im Bildstreifen auf der Website.

Für das Keyvisual der Website des Hundeportrait-Fotografen Steinhauser posierte ein Kampfhund mit unterwürfigem Augenaufschlag.

keyvisual webdesign münchen

keyvisual webdesign münchen

Leidenschaft und WebDesign

Mittwoch, 20. Mai 2009
GNT in Singapur

GNT in Singapur

Hat gestern jemand GNT (Germanys Next Topmodel) angesehen? – das Shooting in Singapur – Photographer Geoff Ang hat eine super Inszenierung konzeptioniert und eine intensive, kreative Atmosphäre geschaffen am Set, er hat alle Beteiligten in den Flow mitgerissen.
Mit genialen Fotos als Ergebnis.

Solche Atmosphäre von Leidenschaft, Engagement und Professionalität ist die Voraussetzung für emotional berührende Ergebnisse – finde ich. Da muss ein Flow entstehen.

Bei guten Projekten mit engagierten Auftraggebern und wenn die Wellenlänge stimmt zwischen allen Beteiligten – dann kommen auch berührende Websites als Ergebnis von motivierenden Meetings im Verlauf des WebDesign-Prozesses zustande.

Die kreativen Raster und das ganze Wissen um Wahrnehmungspsychologie und Usability ist nur ein Teil im Schaffensprozeß. Die Seele für ein Werk welches den Betrachter rührt – wird geboren im Flow zwischen Auftraggeber und Kreativem. Das ist das perfekte WebDesign. So entsteht Neues – niemand achtet nur auf Kosten und Standards die möglichst wenig Arbeit bereiten und den Auftrag unter dem Strich als massenkompatibel und gut kalkuliert abliefern.

WebDesign für Social Media

Dienstag, 19. Mai 2009
webdesign für twitter

webdesign für twitter

Leider kann man bei Twitter in der linken Spalte nur eine Grafik positionieren, leider keine Links.

Aber man kann in die Grafik wenigstens seine Kern-Aussagen publizieren. Das ist schon mal erfrischend.

Wir fragen uns grad ob Twitter Newsletter und Co. Konkurrenz machen wird.

Wenigstens bezüglich WebDesign wird Twitter nicht das Rennen machen.

WebDesign & Emotionalisierung

Montag, 18. Mai 2009

webdesign_bmw

Visuelle Elemente, EYE Tracking

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – den Satz kennen Sie (Unsere Vorfahren malten Bilder an die Höhlenwände, Text kam erst viel später dazu).

Wir sind noch immer spezialisiert auf Bilder aus unserer Entwicklungsgeschichte – wir nehmen intuitiv und kognitiv wahr. Intuitives Erfassen von Inhalten geht schneller als kognitives Erfassen, Sie wissen: die beiden Gehirnhälften – Bilder werden in der rechten Hirnhälfte verarbeitet und Texte in der linken – das ist in etwa vergleichbar mit ISDN und Modem-Leitung- ISDN vor allem wenn Sie auf beiden Leitungen Informationen zuleiten zum Gehirn.

Menschen wollen visuelle Informationen haben (seit dem Höhlenzeitalter) – je jünger die Menschen sind, desto mehr sind sie (wieder) mit visuellen Inhalten aufgewachsen seit wir im Medienzeitalter sind. Handy-MTV-Videospiele-Xbox etc.

Internet-Nutzer entscheiden sich binnen 3 Sekunden (laut Studien) ob sie sich auf einer Website umsehen wollen oder sofort weiter klicken.

In dieser kurzen Zeit schafft eine Website/ WebDesign es nicht durch kognitive Elemente (Texte) eine positive Entscheidung herbei zu führen. Um auf der intuitiven Ebene Kontakt aufzunehmen, benutzt gutes WebDesign visuelle Elemente, zum Beispiel atmosphärische Bildinhalte. Diese werden an der richtigen Stelle platziert, fesseln den Blick. Das Bauchgefühl wird durch die Atmosphäre der Bilder angesprochen.

In meinen Vorträgen analysiere ich an dieser Stelle die Blickführung der User, indem ich auf Overlays Raster zeige wie visuelle Elemente auf populären Websites platziert und hierarchisiert sind.

Bei der Planung von Inhalten und Gestaltungsraster (WebDesign) für Firmenwebsites bedenke ich – neben der Textmenge und Density von Keywords – den hohen Kommunikationswert der Bildinhalte.

Wenn Sie ein Redaktionssystem für Ihre Website verwenden und die künftigen Bildinhalte nicht immer kontrollieren können (z.B. weil die Bilder und Texte aus Agenturen wie z. B. DPA geliefert werden nach Aktualität und automatisch) , dann wird es immer auch Zufallstreffer geben oder Kontext entsteht, der eine gewisse Freiheit haben wird. Bedenken Sie das bei der Planung.

Styleguide für die Emotionalisierung von Corporate Imagery: Legen Sie einen Styleguide für Bildinhalte fest. Am Beispiel der BMW-Website ist einfach nachzuvollziehen was das sein kann.
Die Bilder sind einheitlich in Hinblick auf folgende Merkmale:


  1. Sämtliche Bilder haben eine bestimmte Perspektive zu eigen, von links unten nach rechts oben.
  2. Hell-Dunkel Kontrast (mittlere Helligkeit bis sehr hell )
  3. Sättigung (grau blau überwiegt, es gibt sehr selten grelle Farben, welche die helle Atmosphäre stören)
  4. Teaser-Architektur mit bis zu 3 verschiedenen Bildgrößen

Durch die helle Bildwelt mit konstanten Bildinhalten im Umfeld von weissem Hintergrund wird eine Atmosphäre von Freundlichkeit, Konsequenz, Orientierung, Sauberkeit und Perfektion erzeugt.

Social WebDesign

Donnerstag, 14. Mai 2009
WebDesign und Social Features

WebDesign und Social Features

Die Einbindung/ Verlinkung zum eigenen Profil auf Community-Plattformen wie Xing, Facebook, Twitter und Co, verbreitet sich immer weiter. Kaum eine neue Website die ich im Netz entdecke, die nicht neue Features in diesem Bereich hat. Und natürlich die Verlinkung zum eigenen Blog – für SEO unerlässlich, genauso wie die Backlinks der Community-Plattformen.

Besonders gut gefällt mir die Vernetzung auf dieser Seite der Messe Köln, die Messe “dmexco”:

http://www.dmexco.de/de/messe/exposition

In Karteireitern hintereinander platzsparend platziert sind die wichtigsten Features zur Vernetzung und Kontaktvertiefung bereit angeordnet. Und besonders schön und übersichtlich – finde ich.

Xing, Twitter, der Newsletter, die Suche, Kontakt und Blog.

Schöner wäre nur noch, wenn die Kästen bereits bei Mouseover in den Vordergrund wechseln würden und nicht erst bei Klick.

Hat jemand noch eine bessere Lösung entdeckt? Wo? Würde mich sehr interessieren.

SEO und die Auswirkung auf WebDesign

Donnerstag, 07. Mai 2009
webdesign und seo

webdesign und seo

In diesem Artikel geht es um:

- SEO

- WebDesign

- Suchmaschinen optimierte Texte

- Google

Es genügt nicht mehr nur nutzerfreundliches und hervorragend gestaltetes WebDesign zu realisieren.

Seit Google und Co. Einfluss nehmen auf den Umsatz der Unternehmen – einfach dadurch, dass Kunden etwas suchen und die Website der besser platzierten Unternehmen finden auf den vorderen Ergebnis-Plätzen bei den Suchmaschinen – werden Firmenwebsites und WebDesign nach anderen Kriterien beurteilt.

Zum Beispiel nimmt die Dichte der gesuchten Keywords außerordentlich stark Einfluss auf die Texte. In diesem Text hier sollte zum Beispiel das Keywort “WebDesign” in dieser Häufigkeit eingearbeitet werden:

etwa 1,6 mal so oft wie jedes andere Wort, also kein weiteres Wort darf so häufig vorkommen wie das Wort “WebDesign” – mal abgesehen von den Worten wie “Sie, für, und etc.”.

Um Leser nicht zu sehr zu strapazieren, würde ich auf einer Website lieber einen Kasten unter den Text setzen und da das Keywort und Varianten davon hineinpacken. Wo es Sinn macht.

Ein weiteres Kriterium ist die Leserichtung in der Suchmaschinen die Website durchsuchen. Ich liebe es die Navigation und das Logo rechts zu platzieren – für Rechtshänder ist die rechts platzierte Navigation einfach angenehm finde ich.  Und wegen der optimistischen Blickführung nehme ich mir Freiheiten in der Platzierung für ein schönes WebDesign gerne heraus. Aber das geht nun nicht mehr so ohne Tricks. Im nächsten Artikel über WebDesign werde ich dazu mehr schreiben.