Kürzlich war ich in Peking – stopover auf dem Weg nach Neuseeland, für einen Tag.
Nach extrem anstrengendem Jahres-End-und-vor-Weihnachten-Stress für mein Designunternehmen war ich reif für die Insel. In Peking musste ich 16 Stunden zwischenlanden und durfte unerwartet den Flughafen verlassen, die Beamten gaben mir einfach ein Tagesvisum.
Tom, ein deutscher Geschäftsmann und Angela, seine chinesische Übersetzerin waren so freundlich mir einen Taxifahrer als Guide zu organisieren und Angela rief mehrmals an um zwischen mir und dem Guide (der nur chinesisch und kein englisch sprach – wie alle Taxifahrer dort) zu vermitteln. Endlich mal ein Tag ohne Kommunikations-Stress für mich, ohne Projektmanagement und CRM und ohne WebDesign, ohne Kompromisse und ohne Arbeit für meine www.ThielDesign.de ! Herzlichen Dank an Angela und Tom!
Der Taxifahrer war ein ausgeglichener, freundlicher Mensch und wir besichtigten gemeinsam die verbotene Stadt und die olympischen Gebäude.
Peking war überwältigend! Ich fand es wundervoll erholsam diesen Massen von zurückhaltend gekleideten und ruhigen Menschen zu begegnen. Ob meine Eindruck allgemein richtig ist weiss ich nicht, es ist mein einziger Eindruck bisher von China und für mich erst mal richtig.
Wichtig ist die Frage: Ist ein Leben ohne meinen/ unseren Individualisierungsdruck, ohne individuelles Design und ohne Persönlichkeits-Ausstellung freier von Leistungsdruck, wären wir glücklicher ohne diese Freiheit unseren eigenen Style zu entwickeln, wären wir geborgener in eher gleichen Gruppenvorgaben? Würden wir uns weniger gezwungen fühlen dauernd an unserer Aussendarstellung zu arbeiten?
Gilt das dann auch für Corporate Design?
Hat jemand eine gute Antwort?
Tags: China, Corporate Design, CRM, individuelles Design, Neuseeland, olympische Gebäude, Peking, Projektmanagement, Tagesvisum, verbotene Stadt, WebDesign