Studien und Artikel zu Nutzerverhalten im Web und: SEO-Ausblick

März 4th, 2010

iStock_000009536221XSmallIch habe natürlich meine persönliche Meinung, welche Elemente von Websites ich vertriebsstark finde und welche Soft Skills der Seiten zu  Erfolg oder Misserfolg beitragen. WebDesign hat klare, wahrnehmungspsychologische Aufträge. Mein neuester Vortrag behandelt die “”Geheimen Soft Skills von Websites”.

Mit Soft Skills meine ich Faktoren wie die Ansprache der Besucher durch Atmosphäre (Um die Besucher in ihren unterschiedlichen Vorlieben auf der Bauchebene und intuitiv, sympathisch anzusprechen – die unbewussten Faktoren, die Wahrnehmungspsychologie), Querverlinkung innerhalb der Seiten, um den Besuchern eine Folge zusammenhängender und interessanter Informationen (statt nur eines Produktes) logisch aufbereitet anzubieten. Ich zähle zu den Soft Skills auch die Usability-Faktoren, das mehrfache Anbieten geeignerter Inhalte in verschiedener, visueller Form um bewusster darauf hinzuweisen, und nicht nur kognitiv. Und die richtige Aufforderung zum Dialog, die Möglichkeiten eine Berührung herzustellen zwischen dem Informations-Absender und dem Besucher der Website.

Diese Soft Skills – die dazu führen, dass die Besucher einer Website tiefer in das Angebot einsteigen und sich umsehen, sind auch verantwortlich für bessere Ergebnisse bei den Suchmaschinen. Dazu schreibe ich später noch mehr, in diesem Artikel, bezug nehmend auf neueste Erkenntnisse zu SEO, die ich in der Internet World Business vom 15.02.2010 gelesen habe.

Neben allen Impressionen im Alltag mit meinen WebDesign Kunden, allen Gesprächen während Website-Analysen und bei Durchsicht aller Websites und Ihrer Möglichkeiten/ Fehler wenn ich analysiere um Angebote für Relaunches zu erstellen -  finde ich es unverzichtbar, Studien mit aktuellen Statistiken zu Nutzerverhalten im Web zu lesen.

Ich schlage hier mal meine Statistik-Favoriten vor und bitte Euch um Erweiterung der Liste mit Euren präferierten Studien-Tipps:

ARD/ ZDF

Die jährlich erscheinende ARD-ZDF-Onlinestudie, zuletzt vom Dezember 2009. Wichtig finde ich bei der letzten Studie die Erkenntnis, dass etwa 67 Prozent der Deutschen im Netz aktiv unterwegs sind, davon die jungen Menschen fast zu 100 Prozent (96,1 Prozent) und dass die, am stärksten wachsende, Gruppe der über 50-jährigen bei 40,7 Prozent liegt.

Wobei – hier meine persönliche Interpretation – die über 50-Jährigen (siehe Nena, Madonna und Co) durchaus immer noch jung und nicht vergreist sind. Die meisten Webworker und Ex-New Economy Mitarbeiter sind heute um die 50 und plus. Also Power-User.

Dazu im Vergleich die interne Statistik der Münchner Volkshochschule, die schon vor einem Jahr bezifferte, dass die Web-Einsteiger-Kurse und die Mausschubser-Kurse für ältere Menschen  eingestellt werden sollen, da die Buchungszahlen dafür zurück gegangen sind – weil diese Zielgruppe bereits im Netz unterwegs ist und sich nicht mehr im Einsteiger-Stadium befindet.

In ländlichen Regionen kann das anders aussehen.

Für mich heißt das, dass auf Websites den Informationen mehr Unterhaltungswert beigefügt werden soll, denn die jüngeren Nutzergruppen sind mit Infotainment aufgewachsen und sehr visuell noch dazu durch TV, Spiele und die multimedialen Bildungsangebote. Die älteren Nutzergruppen sind auch nicht mehr die verunsicherten Einsteiger und haben dadurch einen anderen Anspruch an Abwechslung.

Einen besonders genialen Artikel zu Werten und Vorlieben der Menschen ab 50 Jahren, die sich wie 37-Jährige fühlen, geschrieben von Peter Scheurer für die BAW-Website im Bereich Aktuelles lesen Sie hier.
Der Artikel heißt: “Männliche und weibliche Silberrücken.
Die neue gesellschaftliche Macht ist über 50 Jahre alt, liebt den Konsum, den Sex und das Alter.”

Man kann auch die  ARD/ ZDF-Studien der vergangenen Jahre online lesen, kostenlos. Und jede Menge Nutzertypologien etc. werden ebenfalls hier angeboten.

AGOF Arbeitsgemeinschft Online Forschung

Die Agof gibt quartalsweise die Studie “Internet Facts” zu Reichweiten und Strukturdaten heraus, eine Grundlage für die Marktpartner des Online-Werbemarktes. Ebenfalls kostenlos.

BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft

Es gibt jede Menge Studien für Mitglieder, die nicht öffentlich zugänglich sind, aber auch einige Ergebnisse, die in Pressemitteilungen öffentlich gemacht werden hier.

Sehr empfehlenswert die Zeitung “Internet World Business”, alle 14 Tage neu. Online hier.

Zu SEO-Neuerungen in 2010 habe ich in der Internet World Business, im Artikel “SEO am Scheideweg” vom 15.02.2010 sehr interessante Meinungen und Trends gelesen:

Latent Semantische Optimierung (LSO): man würde nicht mehr nur auf die Keywords optimieren, sondern auch auf verwandte Begriffe wie Blume/ Rose/ Dornen.

Geschwindigkeit und Ladezeit der Website werden ein Qualitätskriterium. Entnommen wurde dieser Trend einem Vortrag des Google-SEO-Gurus Matt Cutts auf der Webmaster-Konferenz Pubcon 2009 in Las Vegas. Hier noch der Link zur Site von Matt Cutts.

Dazu der Rat, die Optimierungstools von Google (Pagespeed) und Yahoo (Yslow) einzusetzen, die über Firebug als Firefox-Plugin funktionieren.

User-Centered SEO: Usablity als SEO-Faktor im Hinblick auf die Klickraten untergeordneter Seiten im gesamten Auftritt. Das deckt sich ideal mit meinem Vorschlag zu den Usability-orientierten Soft Skills der Websites. “Content is King” – und zwar wenn er gelesen/ geklickt wird. Google hat da viele Auswertungsmöglichkeiten um das Benutzerverhalten auf der Website zu tracken: über Analytics, die Toolbar, Doubleclick zum Beispiel.

Immer noch die aktualisierten, wechselnden Inhalte der Website – was Schulung der Mitarbeiter als SEO-affine Redakteure bedingt.

Flash – immer noch versteht Google kein Flash, schade. Da muss man sich Alternativen für Google einfallen lassen, was ja möglich ist. Denn andererseits emotionalisiert Flash Inhalte wunderschön und macht Infotainment möglich. Was für die Nutzer gut ist.

Google Maps wird wichtiger für Brancheneinträge, hier bestehen noch sehr viele Chancen.

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, in der Bayerischen Akademie für Werbung in München

März 4th, 2010

Textzitat aus dem Newsletter von Gründungszuschuss:

Werbung, Warmaquise, Wasserbetten: Inspirationen auf dem 3. Impulstag

„Kunden gewinnen mit Internet und E-Mail“ – so lautete das Thema des diesjährigen Impulstages für Gründer und Selbständige, den Gründungszuschuss.de gemeinsam mit der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München veranstaltet hat. Rund 200 Teilnehmer besuchten die hochwertigen wie humorvollen, nachvollziehbaren wie nutzwertigen Vorträge am 23. Februar in den Räumen der BAW – und knüpften wertvolle Businesskontakte.

Referent Robert K. Bidmon, Psychologe und Trainer für Dialog- und Direktmarketing, erklärte am Beispiel eines Wasserbettenverkäufers die Gesetze der Kundenbeeinflussung. Egal ob die schaukelnden Möbel online oder im Direktverkauf an den Mann gebracht werden sollen – Bidmon erläuterte ihre Vorteile so sympathisch wie eindringlich, dass nach seinem Vortrag garantiert einige der Teilnehmer ins nächste Bettengeschäft gestürmt sind…

BAW-Dozent Thomas Jäger hingegen zeigte auf, wie Kunden via Google auf die eigene Webseite gelotst werden und man den Spagat zwischen Suchmaschinenoptimierung der Website und Lesbarkeit schafft. XING-Experte Joachim Rumohr gab Insider-Tipps zur Nutzung der Networking-Plattform. Reachtsanwalt Christian Schmoll vom E-Mail-Dienstleister eCircle erklärte sehr anschaulich, was im Internet und bei Mailingaktionen unzulässig und was (noch) erlaubt ist.

Agenturchef Andreas Keck veranschaulichte in einer Tour de Force die Vor- und Nachteile von Mailings, Blogs, Shops und klassischen Webseiten. Ulrike Thiel, Geschäftsführerin der Agentur ThielDesign, zeigte den Teilnehmern schließlich anhand von Firmenwebseiten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen beispielhaft, welche Elemente nach ihrer Erfahrung am besten als Marketinginstrument funktionieren.

Informationen zur Veranstaltung im Ankündigungs-Flyer können Sie hier lesen.

Website Analyse von etwa 50 Websites

Februar 24th, 2010

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Im Dezember 2008 und nochmals 2009 habe ich  im Gewinnspiel-Adventkalender der German Speaker Association eine Website-Analyse und Beratung zur Website verlost.

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Die Resonanz war jedesmal sehr groß. Und beim zweiten Mal hatte ich die Idee nicht nur den Hauptgewinn zu verschenken, sondern allen anderen Interessenten als Trostpreis eine halbe Stunde Website-Analyse und Beratung zu schenken.

Für mich selbst war der Gewinn dabei sehr groß, denn es bedeutet ein schönes Empfehlungs-Marketing aller zufriedenen Website-Inhaber, die mit mir am Telefon über Ihre Website und die möglichen Fehler und Verbesserungen sprachen.

Und ich gewann einen absolut gigantischen Einblick in die Praxis – die Merkmale von Erfolg oder Erfolglosigkeit  von etwa 50 Websites im alltäglichen Einsatz.

Ich war interessiert daran, heraus zu finden, wie erfolgreich die Soft Skills dieser Websites von Einzelunternehmern sind. Denn bei Dienstleistungen von Unternehmen dieser Größenordnung kommt es doch sehr auf die Persönlichkeit des Inhaber an, die hier sichtbar gemacht werden kann.

Die meisten Websites gehörten Einzelunternehmern, Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensberatung oder Training oder Coaching, auch PR.

Auch eine Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzlei war dabei, die neuerdings eine Marketing-Managerin eingestellt hatte und sich nun mehr mit dem Vertriebsinstrument Website auseinander setzt. Hier war das Potenzial sehr groß, die Website um emotionale Faktoren wie Bilder oder Dialog-Aufforderungen zu bereichern, denn die Seite war sehr fachlich und emotional karg. Ein weiterer Nutzen, der mir auffiel bestand darin, den Schatz der Vorträge, die das Unternehmen hält, auf der Website anzukündigen und zu besprechen. Um einen Mehrwert anzubieten und Vertrauen in diese, weiteren Leistungen des Unternehmens zu schaffen.

Erstaunlicherweise hat eine unterirdisch laienhafte Website sehr gut Kunden aquiriert nach Aussage der Inhaberin, was möglich ist, denn die Seite ist extrem persönlich und trifft sicher den Nerv einer bestimmten Zielgruppe – fernab von Perfektion – mit einem Gefühl der Vertrautheit und sehr persönlichen Unvollkommenheit.

Dafür hat eine absolut stimmige, perfekte Website bei genauem Hinsehen Ihre Ziele nicht erreicht. Ich bin mir sicher, es liegt daran, dass sie zu modern, gefühlsbetont  und partnerschaftlich kommunziert in einer Branche, die auf Hochstatus und traditionelles, hierarchisches Denken setzt.

Manche Seiten waren in der Programmierung nicht mehr aktuell und eine Website-Inhaberin hatte an ein SEO-Dienstleistungsunternehmen (ein bekanntes, schwarzes Schaf der Branche) Geld verschwendet.

Alle hatten sehr persönlich in ihre Websites viel Mühe und Zeit investiert, ziemlich alle waren mit Ihren langjährigen Webdesignern sehr zufrieden und fühlten sich verbunden.

Es gab mal Kritik an der Website von Kollegen, die ein zu großes Bild von sich selbst auf der Startseite hatten – ein anderes Mal wurde gerade das für gut befunden. Die Möglichkeit, dass die Interessenten sich Informationen über die Website bestellen konnten, führte laut Aussage zu durchschnittlich 2 Neukunden pro Monat. Newsletter wurden durchweg als bevorzugtes Instrument zur Kundenbindung – mit positivem Feedback – mit großer Liebe zu den Inhalten gestaltet.

Eine Inhaberin erzählte mir, nachdem sie neue Fotos von sich hatte anfertigen lassen und die Bilder in der Website ausgetauscht hatte, wäre sehr positives Feedback von langjährigen Kunden gekommen und dazu noch viele Neukunden. Also ein klares Votum für sehr gute Fotos.

Ich habe mal eine Grafik angefertigt – zu sehen oberhalb dieses Artikels und größer hier – mit der Orientierung von Zielgruppen bei der Suche nach Nutzen auf Websites.

Sehr wichtig ist das emotionale Klima auf der Startseite – hier wird binnen 3 Sekunden auf der Bauchebene entschieden, ob Besucher sich weiter in der Website umsehen werden. Zusätzlich müssen die Websites gut aussehen im ausgedruckten Zustand – um als Tischvorlage zu überzeugen, wenn Unternehmen sich nach einem neuen Dienstleister umsehen.

Trends und Moderation der Social Media Aktivitäten – Webmontag München 2010

Februar 14th, 2010

webmontag9 Vorträge je 10 Minuten – geballte Wissenspower am 8. Februar, dem Webmontag in den neuen Räumen der Mediadesign Akademie München.

Mit gefielen besonders 2 Vorträge, Nummer eins von Joachim Graf zu Future Trends “10 Trends in 10 Minuten für ‘10″. Was werden die Trends 2010? Und was sind die Un-Trends? Eine Analyse von Zukunftsforscher und Future Evangelist Joachim Graf (iBusiness.de)

Die sehr coole Prezi-Präsentation ist online anzusehen hier. Vielen Dank an Joachim Graf dafür.

Kurz:

Video-Commerce liegt vorne – das war nicht neu.

Eine Absage an die Apps und Plädoyer für Plattform-unabhängige Widgets – weil sie nicht proprietär sind. Da bin ich gespannt, wie das ausgeht.

Augmented Reality und location based Services – also Service in Realtime, war auch nicht neu. Das bietet großen Nutzen.

Oh – und war ja klar, aber wird noch nicht geglaubt: Paid Service wird stärker aber Paid Content wird sich auch weiterhin nicht durchsetzen. Da stimme ich zu, das entspricht auch meinem eigenen Nutzerverhalten.

Und: Mobile wird King.

Nummer 2: Verwaltungstool für die Aktivitäten des eigenen Unternehmens in den Social Media. NOEO. Hier geben die Evangelisten des Unternehmens ihre Artikel ein und der Pressesprecher des Unternehmens moderiert die Verteilung, also Content direkt von den Spezialisten statt aus der Presseabteilung. Der Webmaster administriert das CMS und die Vernetzung der Unternehmensnews quer durch alle Social Media-  in alle Richtungen. Es gibt eine Free Licence Version und eine Enterprise-Version – oder wird es geben, alles ganz früh und insidermäßig. Das habe ich nicht ganz verstanden, ging zu schnell – eventuell schreibt ja jemand einen Kommentar hierzu und weiss mehr.
Jedenfalls beängstigend überzeugend.

Ich hatte nach diesem und den vorherigen Informatik-Vorträgen den Wunsch, wegen Überforderung und aus Furcht vor der rasanten Beschleunigung all dieser Realtime-Features, die uns mit Content zuspammen, meinen Rechner  runterzufahren und künftig ein Leben offline zu führen.

Jetzt gehts wieder – Ihr seht ich trau mich wieder online – aber das wird hart für uns, wenn jeder Gedankenschnipsel künftig mit einer CMS-Konfetti-Kanone über uns verteilt wird. Zusätzlich zu den ganzen moderierten Empfehlungen die uns schon jetzt um die Ohren fliegen.

Ich setze immer mehr auf gefühlte Vertrauenswürdigkeit durch authentische Firmenwebsites, die Nutzer-orientiert sind und Service anbieten.

Telefonkonferenz mit Phonesty

Februar 5th, 2010

phonesty

Vortrag von Florian Trinkwalder von Phonesty beim IT-Stammtisch (Gerald Maitschke), München, am 2. Februar 2010.

Telefonkonferenzen werden immer häufiger, ich bin selbst in mehreren Arbeitskreisen und wir müssen uns einfach absprechen. Ich finde, dass die Hörqualität mit Skype einfach schlecht ist, es strengt sehr an – ist aber günstig.
Es gibt nun aber Telefonkonferenzen in bester Hörqualität, kostenlos – und wie bei Enterprise-Versionen von Software gibt es bei Phonesty auch mehrere Preis- und Leistungsangebote außer dem kostenlosen Account.
Schon beim kostenlosen Account lohnen sich die Features, denn Anrufe auf mit dem Handys in die Konferenz können sind ebenfalls kostenlos sein. Dank der immer mehr verbreiteten Festnetz-Flatrates auch bei Handys, kann man zwischen günstig oder gar kostenlos dank Phonesty  kommunizeieren. Genaueres findet Ihr auf www.Phonesty.com .
Das bietet Phonesty:

  • Telefon- und Webkonferenz in einem
  • Telefonkonferenzen für 0,0 ct/min
  • MP3-Mitschnitt
  • Einwahl zum Festpreis
  • Unbegrenzte Teilnehmerzahl
  • Auswahl-Konferenzen weltweit ab 1,1 ct/min
  • Steuerung per Webinterface
  • Planungs- und Einladungstools
  • Einwahlnummern in 22 Länder

Ich lege mir ein Account zu – Kosten monatlich 3,9550 Euro – , denn ich habe bisher hohe Kosten für Telefonate nach Österreich zu einer Kollegin, die meist nur per Mobil erreichbar ist. Die Kosten sind schon mit einem Anruf mehrfach rein gespart – und das bei besserer Hörqualität als über das Handy. Meine Kollegin wählt sich in Österreich dafür ins Phonesty Festnetz ein und telefoniert ebenfalls günstig mit mir.

Angekündigt und in den nächsten Tagen zu erwarten ist das kommende “Professional Account” mit folgenden Features:

  • Zur gewerblichen Nutzung freigegeben
  • erstellen von eigenen Begrüßungsansagen
  • Umsatzsteuer abzugsfähige Rechnung (per Post oder PDF mit Signatur)
  • Die Option zu Einrichtung eines  Post-Paid Konto
  • Webphone-Zugang  (verfügbar in Q2 2010)
  • Web- und Screen-Show ohne zusätzliche Software(verfügbar in Q2 2010)
  • Die Möglichkeit zum anlegen zusätzlicher Konten (z.B. für unterschiedliche Abteilungen).
  • Die Möglichkeit zum anlegen und verwalten von zusätzlichen Konferenzräumen pro Konto.

eCommerce mit Magento

Februar 3rd, 2010

Vortrag von Markus Neumann, Geschäftsführer der mediawave internet solutions GmbH, am 28. 01. 2010 bei den Netzblicken der IHK Akademie München.

Interessanter, begeisternder Vortrag.
Zunächst ein Überblick über die üblichen Open Source Shopsysteme im gleichen Marktsegment: Oxid, xt:Commerce.
Der Grad der Marktdurchdringung – hier bereits ist Magento führend. Die Alleinstellungsmerkmale von Magento:

  • enge Zusammenarbeit zwischen der Community und dem Hersteller
  • schnelles Wachstum und die Erweiterbarkeit
  • überlegene, technische Architektur
  • Multishop-Fähigkeit
  • One-Page-Checkout und Reports
  • Benutzer- & Suchmaschinenfreundlichkeit

Leider hat Magento im Vergleich zu den anderen Systemen hohe Hardware-Anforderungen, die das System verlangsamen. Spezielles Hosting, um Magento maximal zu beschleunigen, bieten einige, wenige Hoster. Hier empfehle ich besonders INblau24, die sich auf das Hosting von Magento und Typo3 spezialisiert haben.

Fachlich hervorragend und mit vielen Screens bebildert, stellte Herr Neumann die Vorteile von Magento vor. Magento gibt es in der lizenzfreien und kostenlosen Community-Version und in der kostenpflichtigen, lizenzierten Enterprise-Version mit zusätzlichen Funktionen. Lizenz-Kosten dafür etwa 8900,00 Dollar jährlich für eine Lizenz.

Drei Phasen um Interessenten in Käufer zu wandeln -  das muss ein Shop dafür leisten:

Attract/ Massnahmen zur Interessentenfindung
Virale und interaktive Elemente von Magento überzeugen sehr:
Magento bringt einen interaktiven, personalisierbaren/ brandbaren Bildschirmschoner mit – hier kann man RSS Feeds für neue Produkte, neue Angebote, neue Bewertungen für die Interessenten, die sich den Bildschirmschoner downloaden, einstellen.

Auch eine Anbindung an Facebook gibt es, mit einem Blog für User-Empfehlungen an Freunde und für Bewertungen. Das ist sehr viral, es werden auch ähnliche Produkte empfohlen zum Beispiel. Shopumsätze werden tatsächlich sehr gesteigert durch die Verbreitung des Angebotes in Communities. Herr Neumann weist auf die Erfahrungen von Neckermann und Otto hin. Kaufempfehlungen durch Bekannte wird am meisten vertraut, sie müssen eben authentisch sein. Was durch das Modul ermöglicht wird. Ich halte Empfehlungen dann für vertrauenswert, wenn sie nicht belohnt werden, da ich den Markt des Empfehlungsmarketing einigermaßen kenne.

Shopping-Widgets werden auch geliefert und erleichtern die Marketing-Arbeit.

Mit dem Mobile-Modul wird auch eine optimierte Ansicht mit Browser-Erkennung auf mobilen Endgeräten integriert.

Konvert/ Interessenten zu Kunden machen
Herr Neumann zeigte verschiedene Landingpages für verschiedene Zielgruppen. Psychologisch interessante Features:

Zum Beispiel hervorgehobene Response-Elemente und die identische Produktabbildung (Wiedererkennungswert) in verschiedenen Medien und Vertiefung des Angebotes. Und natürlich: “reduce to the max” – Reduzierung auf die Kernaussage, auch visuell.

Starke Filterfunktionen für Suche und Ergebnis. Hier können Artikel zuverlässig gepusht werden. Sehr überzeugend!

Verschiedene Produktansichten und Tagging. Mir gefiel auch sehr gut die funktionale Erstellung von Gutscheinen und die Anzeige von Sonderangeboten für Kundengruppen. Dies ist in der Enterprise-Version, in der “Rich Merchandising Suite” möglich. Targeted Customer Segmentation.

Content – die Nutzerführung zum und im Shop ist sehr überlegen. Mir gefällt auch, dass man verschiedene Startseitenlayouts mit einer Bewertung bei Google im Vergleich differenzieren kann und sich dann entscheiden kann, welches Raster man wählt. Auch die Filterung, welche Nutzergruppen was und wie angezeigt bekommen – es ist zwar bekannt, dass das geht, aber war toll die Screens der Interfaces zu sehen.

Operate/ Shop verwalten
Analyse und Reporting, Katalog Management, Mehrsprachigkeit und Währungsvielfalt geradezu grenzenlos.

Kundenservice
Kaufabbruch im Einkaufswagen – hier ist differenzierte Reaktion möglich per Filter. Zum Beispielt automatisierte Angebote zusenden an den Interessenten, der kein Käufer wurde. Rechtlich ist das möglich, wenn in der Registrierung das Ok für Newsletter und Co eingeholt wurde.

Weitere Infos im Blog der Mediawave und bei Mediawave

Kreativ-Camp 2010 – Networking 3.0 – Flow with us

Dezember 29th, 2009

kreativ04.12.2009

ThielDesign veranstaltet ein Kreativ-Camp in München: Startveranstaltung zur Auswahl der Teilnehmer ist am
28. Januar 2010.

Wir planen Kooperationen der Teilnehmer für das gesamte Jahr und legen unsere Erfolgsziele und zeitliche Meilensteine für das Geschäftsjahr 2010 fest. Networking mit dem Ziel gemeinsam größere Kunden für ein Portfolio von gebündelten Leistungen und Synergien zu begeistern – als Netzwerkagentur. Wir denken da auch an medienübergreifende Kampagnen.
Alleine war gestern. 2010 startet unser Networking 3.0

Ob gemeinsamer Messeauftritt oder Aquiseaktionen und vernetzte PR- wir schaffen neue Produktportfolios, engagieren einen Salestrainer und machen einfach mal andere Geschäfte als bisher.

Termine:

28. Januar: Auswahl der Teilnehmer und Kennenlernen.

Februar, 2 Meetings: Teambuilding – Fackelwanderung und gemeinsames Essen, Brainstorming am Kamin. Erste Feedbacks abarbeiten und Targeting. Motivationsseminar.

März: Ideenfindung am Schliersee – Workshop-Tag. Kreation der Angebote für das gesamte Jahr. Danach Offensive PR und Aquise. Salestraining.

April: Werbemaßnahmen in Aktion, Meeting und Erfolgskontrolle beim Sit-In.

Sommer: Meetings auf dem Steg am See, Kreation und Detailarbeit der Winterspecials. Danach Vermarktung.

etc.

Kosten: für Trainer nach vorheriger Absprache und nach Anzahl der Mitglieder.

Reichen Sie Ihre Bewerbung ein oder rufen Sie vorher an für weitere Infos:

Telefon: 089-935 395

Mail:Thiel@ThielDesign.de

3. Impulstag für Gründer und Selbständige, 2010

Dezember 29th, 2009

23.02.2010

Die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing veranstaltet gemeinsam mit Gründungszuschuss.de den
3. Impulstag für Gründer und Selbständige.
Weitere Informationen zu Kosten hier im Flyer impulstag

Veranstaltungsort: die BAW in München
Termin: 23.02.2010
ThielDesign, Ulrike Thiel referiert mit dem Thema “Die Website als Marketinginstrument für Gründer und Selbständige”.

Inhalte meines Vortrages speziell für Einzelunternehmer:

Positionierung: Wie komme ich besser an als meine Mitbewerber und werde perfekt erinnert? Was ist zu beachten?
Internet: Wie treffe ich die richtige Auswahl: Klassische Website, Blog, Content Managementsystem (und warum?)
Social Communities: Was bringt das für meinen Fall? Wo starte ich ein Profil und warum?
SEO – Suchmaschinenoptimierung: Wie werde ich gefunden, was muss ich dafür tun?
Mobile: Was muss ich schon bei der Website-Auswahl beachten, damit mein Angebot auch auf mobilen Endgeräten gesehen wird?

  • Psychologie und Ziele, die zentrale Frage der Zielorientierung
  • Nutzer-Typen und Ihre Wahrnehmung
  • Emotionen, Atmosphäre
  • Ohne interessante Inhalte kein Dialog
  • Usability & strategisches Konzept
  • Die favorisierten Features bei Websites
  • Visuelle Elemente
  • Wording und Texte
  • Response-Elemente
  • Virales Marketing
  • Kundenpflege/ Newsletter/ Mailings
  • Feed Reader
  • Gütesiegel
  • Community Marketing

Wenn Sie Interesse haben an bestimmten Themen: Rufen sie mich an oder mailen Sie mir bitte gerne Ihre Anregung, damit ich darauf eingehen kann.

Telefon: 089-935 395

Mail:Thiel@ThielDesign.de

WebDesign auch für mobile Endgeräte planen

Dezember 17th, 2009

mobietvZum Vortrag von Arno Filbig, MobieTV, in der BAW am 10.12.09 “mobiles Marketing – über das Handy erreichen Sie Ihre Zielgruppe auf eine sehr persönliche Weise”. Mit den Kunden effektiv und individuell kommunizieren. Wobei kommunizieren bedeutet, dass die Konsumer-Daten noch besser getargeted werden können als in Online-Bereich.

Genialer Vortrag – Arno hat sehr insidermäßig aus seiner Branche erzählt – ganz andere Zielgruppen werden durch mobile Marketing angesprochen als unsere Web-User. Vorrangig Nutzer in südlichen Ländern und sehr mobiles Publikum wie zum Beispiel Vertriebler oder Handwerker sind Zielgruppen für Werbebotschaften per Handy. Ich hatte auch bereits bei einem Vortrag von Stefan Schicker – BDOA – gehört, dass Zahlsysteme per Voice und Mobile für Afrika entwickelt wurden. VoiceCash. Für Analphabeten zum Beispiel.

Couponing ist in USA ein sehr geeignetes Werbemittel – hier noch Entwicklungsland. Also Gutscheine auf das Handy statt Papierschnipsel wie bei Payback.

Die meisten Nutzer haben ihr Handy immer dabei – den PC sehen sie weniger oft. Der deutsche Markt kann zu 80 Prozent per Handy erreicht werden.

70% der Deutschen sind online, 80% sind mobile.

Mit den Handys wird auch mobil gesurft, wobei die Datenmenge für den Versand von SMS reduziert wird indem man online in seine Social Community (z.B. Xing) geht und innerhalb der Community Nachrichten versendet.

Richtig klar wurde mir, dass ich künftig Websites unbedingt für Smartphones optimiert planen muss. Klar gibt es viele Browser die immer uneinheitlich darstellen werden, aber ich denke Websites werden zunehmend (und besonders da die Anbieter der Datenpakete massiv werben) auf mobilen Endgeräten angesehen und benutzt werden.

Die Nutzerzeiten der mobilen Endgeräte sind hoch – auch helfen sie Zeit zu sparen, da man sein Handy benutzt in der “Time to burn”, also wenn man Zeit hat – zum Beispiel wenn man wartet, unterwegs ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Pausen. Da holt man den User ab in einer zugänglichen Stimmung – er ist dankbar für Abwechslung. Anders am PC – da arbeitet man und ist meist im Zeitdruck.

Jede Menge Gründe bei der Gestaltung von erfolgreichen Websites Schwerpunkte zu setzen.

Coole Websites von Einzelunternehmern

Dezember 4th, 2009

Es gibt doch manchmal Neues im Bereich Websites für Einzelunternehmer, meistens ist das ansonsten eine lieblose Standard-Lösung der üblichen 5 Navigationspunkte – und natürlich eine Frage der Wertschätzung und des Budgets. Individuelles Design ist ein Genuss für mich als visuell veranlagten Menschen und ein Wertfaktor.

Folgende “Internet-Schaufenster” von Einzelunternehmern gefallen mir sehr, weil sie die Persönlichkeit der Unternehmer gut abbilden. Ist natürlich eine rein subjektive Best-of-Liste und ich nehme gerne Eure weiteren Vorschläge in die Liste auf und werde selbst die Lise ausbauen wenn mir eine gute Seite auffällt.

COPYGOLD

copygold

http://copygold.de/

Macht mir Spaß die Seite zu erkunden, weil ich Überraschungen erlebe und nicht alles schon tausendmal so gesehen habe. Schöne und vielfältige Fotos der Werbetexterin Katja Bartholomess mit dem authentischen Ausdruck zum Thema. Die Person ist das Produkt zusammen mit Ihrer Dienstleistung und das zeigen die Bilder. Die Texte sind natürlich klasse!

CHRIS ALT

chris alt

chris alt

www.chrisalt.com

Sehr schönes Flash-Portfolio der Designerin Chris Alt, hier kann ich die Zeit vergessen beim Surfen. Chris macht wunderschönes Design und ich mag die Navigation durch Ihre Seite sehr. Hier steht mehr das Portfolio im Vordergrund als die Unternehmerin – aber man spürt durch die Ästhetik aller Projekte die Persönlichkeit der Unternehmerin. Sehr subtiles Design, sehr aufwändig. Kein SEO.

KOMMUNIKATIONSERLEBNISSE

kammerer

Sehr schöne Bilder mit konsequent durchgehendem Motiv bei Elke Kammerer, Kommunikationserlebnisse